-
Sagt ja alles.
-
Nein, ich habe immer noch nicht die verbesserte Version gekauft, aber ich werde das tun. Leider sind die da im Blog geschilderten Deleted-Scenes nicht in der neuen Version drin. Mist.
12. November 2009
11. November 2009
Videobotschaften sind keine Podcasts, Herr Sauerland
Posted by Prospero under Allgemeines, Internet | Schlagworte: Sauerland |1 Comment
Etwas, was mir so wichtig war, dass ich es in die OPL-Anleitung für die Erstellung eines Podcastes schrieb war der Satz, dass ein richtiger Podcast einen RSS-Feed zum Abonnieren benötigt. Ansonsten nämlich ist das nur Audio on Demand – auch wenn man das runterladen oder einbetten kann oder sonstwas.
Nachdem das Twitterprofil von Herrn Sauerland ja irgendwie auf Eis gelegt worden ist, hat man jetzt wieder angefangen Videos bei Youtube reinzustellen. (Ja, Duisburg ist auf dem Weg zur Web2.0-Metropole und ich weiß wieviel Arbeit sowas hinter den Kulissten ist. Von daher Respekt für die Macher der Videos, die ich kennenlernen durfte. Soviel Zeit muss sein.)
Warum man das aber als Podcast bezeichnet – gute Frage, oder?
Ist ja nicht so als ob die Webseite von Herrn Sauerland seit einiger Zeit mal aktualisiert worden wäre und man da die Videodateien zum Download mit RSS-Feed finden würde – was ja eigentlich einen Podcast ausmacht, oder? – und es ist auch nicht unbedingt so als ob das jetzt ein total neues Angebot wäre. Ist es nämlich nicht, denn Videobotschaften finden sich auch auf der nicht gepflegten Homepage des Oberbürgermeisters. Ebenfalls von dort noch zu erreichen ist der Youtube-Channel. Der, wen wunderts, auch seit der Wahl nicht mehr aktualisiert worden ist.
Toll – da baut man in wenigen Monaten ein Marketinginstrument auf und anstatt das weiterzunutzen oder nutzen zu lassen … macht man einfach was Neues. Höre ich ein kollektive Hand-Gesicht-Geräusch aus den Reihen der Profis? Ja? Und da der OB schon etliche Podcasts gemacht hat – siehe Webseite – frage ich mich warum man auf der neuen Youtube-Seite das hier behauptet:
Oberbürgermeister Adolf Sauerland stellt mit diesem ersten Podcast eine weitere zeitgemäße Möglichkeit vor, sich mit stadtrelevanten Informationen aus erster Hand an die Duisburger Bürger zu wenden…
Na ja, mag der erste Podcast in dieser Form sein, aber der erste Podcast überhaupt ist es ja nicht. Über die Definition des Wortes zeitgemäß kann man ja streiten, aber jemand der seinen Twitteraccount deaktiviert – nun… Bygones. Da das jetzt unter dem Dach des Channels von Duisburg bei Youtube läuft – dort meldet sich der OB dann einmal im Monat zu Wort – kann man zwar akzeptieren, aber dennoch ist es etwas merkwürdig. Und man fragt sich dann natürlich zu Recht: Wie lange hält sich das Format? Bis zur nächsten Wahl?
Jetzt könnt ihr natürlich einwenden, aber Prospero, Youtube spuckt doch RSS-Feeds aus – also ist das ein Podcast. Ich aber sage euch: Schaut euch mal genauer an was für RSS-Feeds Youtube anbietet. Jaha, natürlich kann den RSS-Feed abonnieren – aber möchte ich den gesamten Videokrams der Stadt Duisburg im Feedreader? Vielleicht will ich das ja gar nicht? Vielleicht will ich einfach nur die Videos von unserem OB? Hmmm… Na gut, ich gebe zu: Es gibt einen RSS-Feed.
Der allerdings nicht dazu führt dass ich die Videos herunterladen kann.
Und genau das macht doch einen Podcast aus, nicht wahr? Ein RSS-Feed mit Dateien, die man mit einem Programm herunterladen kann wann man möchte bzw. wenn das Programm automatisch in bestimmten Abständen diese auf den Computer wirft. Das ist ein Podcast.
Ein RSS-Feed mit reinen Links ist dagegen nur der Transporteur von Videobotschaften. Und dafür, dass der OB diese Videobotschaften schon eine Reihe gemacht hat ist er im aktuellen ja doch irgendwie – nun – ihr könnt es euch ja mal anschauen gehen. Ihr wißt ja wie man bei Youtube sucht. Bestimmt.
(Ja, ich weiß, dass die Macher nichts dafür können, aber dennoch: Es gibt Unarbeiten, die man nicht dulden muss. Die Begriffsverwirrung Podcast, Audioblog oder Video on demand sollte man ja klären können…)
11. November 2009
Lanus Flaschenpostaktion: Ich bin dabei
Posted by Prospero under Aus meinem Leben | Schlagworte: Fun |Leave a Comment
Einer der Gründe warum ich Lanus Blog liebe ist diese gepflegte Mischung aus Kindergeburtstag und ernsthafter Debatte – das kann kein anderes Blog in Deutschland so gut wie das von Lanu. Und nach etlichen Aktionen – irgendwo habe ich noch die Offline-Blog-Postkarte rumfliegen – hat Lanu mal wieder was Neues gestartet: Eine Flaschenpost.
Nein, nicht das mit Meer, Papier und reinschmeißen. Die Betonung liegt auf FLASCHENpost. Das Prinzip: Lanu schickt eine Flasche Wein an jemanden los, der verköstigt sie – oh, ich muss die dann wohl eher öffnen lassen, hüstel – schreibt was und schickt eine weitere Flasche an den Nächsten. Ja, das klingt nach Gummibärchentütenaktion aus meiner Kinderzeit.
Aber egal: Es macht Spaß. ![]()
Mal schauen wann die Flasche hier eintrifft. Denn die Reihenfolge im Blog ist nicht unbedingt die Startfolge glaube ich.
11. November 2009
-
„Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass der RRX so bald wie möglich zum Einsatz kommt”, machte Verkehrsminister Lienenkämper den Expresszug zur Chefsache. – Ja, ja, sicher…
10. November 2009
Die WAZ über das Konzert der Kantorei Großenbaum
Posted by Prospero under Musik | Schlagworte: Duisburg, Großenbaum, Kantorei, Konzert |Leave a Comment
Die Kantorei der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm lieferte mit ihrer Interpretation der Haydn Messe eine sehr solide Leistung ab. Jeder Ton wurde getroffen und Unsicherheiten waren selbst in hohen Lagen nicht zu erkennen. [...] In keinem der sieben Sätze des Psalms konnten musikalische Schwächen des Chores entdeckt werden.
Schreibt die Journalistin der WAZ.
Hellaufe Begeisterung sieht zwar anders aus, aber okay, wir sind ja auch nicht der Philharmonische Chor.
8. November 2009
-
Ab und an mal Don lesen hilft vom Kopf auf die Füße.
-
Der wissenschafliche Springer-Dienst gewährt noch bis Ende des Jahres kostenfrei Zugang zu allen Artikeln zum Thema Schweinegrippe. Manches Fachportal macht einen ellenlangen Artikel draus, wenn man einfach nur linken kann. Tscha.
-
"Allgemeinbildung? Wozu, es sind Journalisten."
-
Von wegen, es gibt keine gedruckten Fanzines mehr – dieses hier allerdings ist etwas Besonderes.
-
Für die Hauptschule sieht Dohmen aufgrund sinkender Schülerzahlen keine Zukunft mehr: "Die Hauptschule ist ein Auslaufmodell." Die Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen sei bildungspolitisch sinnvoll.
8. November 2009
Ode an Schwarzes Gold
Posted by Prospero under Allgemeines | Schlagworte: Bilder, Christoph Müller-Girod, Duisburg |1 Comment



(Das musste jetzt mal sein, denn schließlich macht Christoph Müller-Girod sehr tolle Photos. Der Herr auf dem ersten Photo ist übrigens Mike, einer der netten Orchesterwarte der Duisburger Philharmoniker. Weitere Photos von Christoph natürlich im Flickr-Account der Philharmoniker.)
5. November 2009
-
Und welche Bibliothek ist nicht dabei? Rrriicchhhttiiggg – die Duisburger. Ich habe noch nicht rausgefunden ob sie beim 13.11. dabei ist, das ist der offizielle Vorlesetag. Ich werde mal was in der Arbeit organisieren gehen glaube ich.
5. November 2009
… beschränkt sich momentan etwas auf die diversen Cicero-Hefte, die Florian mir netterweise überreicht hat. Von 2007 bis 2008. Ich gebe sie dann immer nach dem Lesen an Thomas weiter, was der dann damit macht weiß ich nicht.
Wenn ich allerdings Zeit habe, dann tue ich auf der Arbeit das, was man ja mit meinem Beruf im Allgemeinen so verbindet – und was natürlich vollkommen falsch ist, ich kann gar nicht die ganze Zeit hinter der Theke lesen weil ich ständig andere Sachen zu tun habe. Aber bei der Einarbeitung von neuen Büchern fällt einem ja das ein oder andere auf, das halte ich dann mal jetzt fest.
Früher waren es die Schneiderbücher, jetzt stößt der Cosmos-Verlag in die Nische vor: Mit der Reihe Milla und Sugar von Prunella Bat gibts eine Mädchenbuchreihe, zu erkennen unter anderem am Glitzer auf dem Einband
, die leichte Unterhaltung bietet. Die Reihe dreht sich um eine Halbhexe und eine Fee, die – natürlich – auserwählt sind um die Stadt New Town, doch, echt wahr, die heißt so, vor dem Bösen zu retten. Nebenbei gehts halt auch um Freundschaft und Liebe, also alles was junge Mädchen im Alter um die 8 Jahre lesen möchten. Mit lustigen bunten Bildern übrigens. Klar, den Tiefgang von Harry Potter hat das Ganze nicht, aber man kanns im Regal stehen haben. Ach ja – der Vater eines der beiden Mädchen ist Bibliothekar.
Ganz köstlich unterhalten habe ich mich mit dem Buch Monster von Christian Tielmann und Jonas Lauströer. Das ist definitiv eher etwas für Jungs, die Dinosaurierbücher verschlingen: 25 traditionelle Monster werden auf jeweils zwei Seiten vorgestellt. Sehr schöne Bilder, nicht zu angsteinflößend und gut aufbereitete Infos über Sagen- und Mythenmonster wie den Minotaurus, den Basilisk oder die Sirenen. Bonus: Das beigefügte Spiel.
Ganz entzückend: Als wir allein auf der Welt waren von Ulf Nilsson und Eva Eriksson. Das Bilderbuch erzählt was sich ein Junge ausdenkt als er nicht wie sonst vom Papa aus dem Kindergarten abgeholt wird. Ganz einfach und logisch entsteht eine Weltsicht in die sich schon Vierjährige hineinversetzen können. Ein wahrer Bilderbuchschatz.
Von Marliese Arold habe ich die ersten Bände der Gespensterpark-Reihe gesichtet. Die Geschichten um einen Jungen und ein Mädchen, die im Nebenjob Gespenster hegen und pflegen läuft im ersten Band zwar etwas zäh an – man merkt, die Autorin legt hier etliche Grundlagen für ein eigenes Universum – aber in den nächsten Bänden machen die Geschichten Spaß. Arold mischt klassische Gespenster mit Eigenerfindungen. Wer meint, dass Harry Potter noch nichts für sein Kind ist, der sollte sich die Bände mal anschauen.
Dass die Erklärbücher von der Maus ganz großartige Sachbücher sind muss ich nicht erzählen – zwar mag das Ein oder Andere dann doch in der Qualität etwas schwanken, aber das Buch über Fußball hat mir auch endlich die Abseitsregel erklärt. Zudem: Vorne auf dem Buch ist ein Stück Kunstrasen aufgeklebt und es gibt ein Poster und eine Umklappfolie.
Und zum Schluss: Ein Tierbuch. Geneauer: Ein Buch über die Tierkinder. Nennt sich Tiere unserer Heimat – die schönsten Bilder junger Tiere von Hannelore Leck-Frommknecht. Ausnahmsweise mal keine Photos von jungen Hunden, Katzen oder anderen Haustieren. Okay, es sind Bilder von Wölfen und Füchsen drin, aber auch von Marienkäfern und Ringelnattern und Igeln. Der „Oh, ist das süß“-Faktor ist also teilweise gegeben. Die Sachinformationen sind klar und übersichtlich gegliedert, der Text zum Vorlesen und ab der vierten Klasse auch zum Selberlesen geeignet.
4. November 2009
Hmm, täuscht der Eindruck oder ist Delicious in letzter Zeit was das Einbetten der Links ins Blog anbelangt etwas langsam? Heute habe ich zufällig gesehen, dass erst jetzt die Links online sind, die ich beim Webmontag angelegt habe – der ist schon etwas länger her.
Na ja – die Links sind ja nicht unbedingt zeitaktuell – gibts das Wort eigentlich? – von daher nicht weiter tragisch, es viel mir aber nur so auf. Und da ich nichts geändert habe… Technik. Manchmal begeistert sie. Manchmal nichts.



