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"Ein Interview für eine Tageszeitung, ich bitte Sie, da soll mein Leben rein? Ich habe ein Buch geschrieben und schon da fehlt viel. Wie viel Platz haben Sie denn?"
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Sauerland: „Das ist eine politische Spielerei von Frau Schoofs. Sie soll die Sch… lassen, sonst frag ich mal nach den Zahlen bei der Bundesarbeitsagentur.” – Komisch, ich kenne das eigentlich so dass man zuerst die Zahlen anfragt und dann…
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Ich finde es schon bezeichnend, dass CDU und CSU als größte Erfolge die Punkte aufführen, für die die SPD verantwortlich ist. Jetzt wäre es nur noch schön, wenn die SPD dies auch entsprechend kommunizieren könnte, denn es wäre ja schade, wenn CDU/CSU mit dieser Wählertäuschung durchkommen würden.
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Tempi passati – das Internet hat irgendwie die Funktion der Verleger verlegt.
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Eine Übersicht.
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Im Sachsenspiegel, dem Nachrichtenmagazin des MDR, hat die Regierung das Wort – die Opposition muss zumeist schweigen. Auch wo sie etwas zu sagen hat, spielt sie nur selten eine Rolle. – Qulitätsjournalismus? Sorry, ICH habe den Begriff nun nicht erfunden, die anderen gebrauchen den immer, dann sollten die auch den Ansprüchen entsprechen. Ich rede ja auch nicht vom Qualitätsblogtum.
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Die “Netzgemeinde” ist keine Gemeinde, nicht einmal eine Gemeinschaft. Es sind leute die über ein Medium miteinander kommunizieren.
Man sagt ja auch “Funker” und nicht “Funkgemeinde”. Man sagt auch “Handynutzer” und nicht “Handygemeinde”. Durch diesen Begriff der “Netzgemeinde” werden Internetnutzer auf eine kleine Gruppe reduziert. Aber es ist nunmal keine Gruppe, schon gar keine kleine. -
Since February, however, the combination of unexpected sales growth for Kindles at Amazon, including the release of a larger, more versatile reader—the Kindle DX—has begun to suggest that we may be moving in the opposite direction, toward a highly specialized reading-centric device.
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Albrecht Müller, seines Zeichens Herausgeber der nachdenkseiten.de, wird mit der zupackenden Zuspitzung «Online finde ich vor allem Verblödung und Qualitätsverfall» zitiert. – Ach deswegen gibt der also Internetseiten heraus, so, so…
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Es läuft unserer Sozialen Marktwirtschaft einfach völlig zuwider, wenn ihr den Löwenanteil im Bereich Online-Marketing einheimst, während die notleidenden Verlage es bis heute nicht geschafft haben, ein geschäftsträchtiges Modell auf die Beine zu stellen.
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Der SpOn spinnt herum und der Don korrigiert ihn. (Qualitätsjournalismus! Das ist Qualitätsjournalismus beim SpON, dafür möchten die gerne wieder eine Entlohnung einführen!)
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Jedenfalls in den USA scheint diese Technologie nicht so der Renner zu sein.
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Because the principles are the online advertisers’ attempts to stave off government regulation around protecting consumers’ online privacy by diverting attention to the Great and Powerful Principles rather than the data scavenging that’s going on behind the curtain. Kind of like a certain self-aggrandizing wizard.
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Kurz zusammengefasst sucht die Thüringer Polizei Menschen, die "die intellektuellen und sachlichen Voraussetzungen" erfüllen, "die für das Verfassen eines vergleichsweise anspruchsvollen Bekennerschreibens erforderlich sind".
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„Für Dinge, die ihnen am Herzen liegen“, sagt sie, als schließe sie sich nicht selbst mit ein, „sind sie bereit, unglaublich viel zu tun.“ Ein Blogger, der sich offenbar derselben Generation zurechnet, schreibt: „Ihr werdet euch noch wünschen, wir wären politikverdrossen.“
3. Juli 2009
3. Juli 2009
Wenn Evolutionisten Creationisten besuchen gehen
Posted by Prospero under AllgemeinesLeave a Comment
Es gibt Dinge, die sollte man einfach nicht tun. Aber nachdem die wissenschaftliche Konferenz zu Ende war dachten sich einige Teilnehmer, dass sie doch mal eben einen Besuch im Creationisten-Museum absolvieren sollten. Ja, genau, das sind die christlichen Vertreter, die die Schöpfungsgeschichte sehr wörtlich nehmen und ein paar Dinosaurier in die Arche reingeschmuggelt haben. Oh – der Tyrannosaurus Rex war ihnen zufolge tatsächlich Vegetarier vor dem Sündenfall. Yepp.
Jedenfalls: Es gab laut dem Bericht von AFP zwar wohl einige launige Bemerkungen, die Wissenschaftler selber waren allerdings eher beunruhigt, verärgert und teilweise betroffen darüber wie man die Evolution an sich darstellt. Denn natürlich ist es klar: Wenn man nicht an den Kreationismus glaubt, dann landet man vermutlich irgendwann da wo die bösen Leute sind. Auf jeden Fall war es wohl eine Erfahrung.
Daryl Domning, professor of anatomy at Howard University, held his chin and shook his head at several points during the tour. “This bothers me as a scientist and as a Christian, because it’s just as much a distortion and misrepresentation of Christianity as it is of science,” he said. “It’s not your old-time religion by any means.”
{Whuffie an BoingBoing}
3. Juli 2009
Lesekanon, jährlich: Gaiman, Neil – American Gods
Posted by Prospero under Aus meinem LebenLeave a Comment
Momentan bin ich in Lakeside, falls es wen interessiert aber eigentlich wollte ich ja nicht so direkt die Karten auf den Tisch legen. Eigentlich wollte ich darüber fabulieren dass dieses englische Taschenbuch eines meiner Heiligtümer ist – also nicht heilig in dem Sinne dass es denselben Wert wie die Bibel hätte, nein, das nicht. Aber schließlich ist es von Neil Gaiman signiert worden – wobei – eher bemalt wenn ich mir das so anschaue.
Na ja, dann lassen wir das mit dem Fabulieren halt – auch nicht weiter tragisch. Sondern stellen nur fest, dass Neil Gaiman ein wunderbarer Autor ist, der in diesem Roman eine Grundidee von Terry Pratchett aufgegriffen hat und dessen Protagonist rein äußerlich gesehen ihm ziemlich nahe kommt. Ja, auch Neil Gaiman ist nicht gerade klein…
3. Juli 2009
Manchmal gibt es Preise, bei denen ich auch erstmal nachschauen muss was die eigentlich zu bedeuten haben. Ich meine den “Pour le Merite”-Orden kennt man ja und sei es nur oberflächlich weil er in irgendwelchen historischen Hollywoodschinken verliehen wird. Aber was ist der “Bul le meritè”?
Brücken schlagen und Verbündete suchen, um Verstehen und Verständnis beim Kampf gegen Kriminalität zu erzeugen, in der Gesellschaft, Politik, Justiz, in den Medien und in den eigenen Reihen, das ist das Anliegen des BDK mit der Verleihung des Verdienstordens “Bul le mérite”.
Aha – das BDK ist natürlich das Bundeskirchenamt – pardon – der Bund deutsche Kriminalbeamter. Die verleihen den Preis jährlich seit 1975. Und einige der Personen kennt man bestimmt. Der Stoiber hat den bekommen. Der Horst Tappert. Der Barschel. Da ist man schon beeindruckt. Und in diesem Jahr ist der Preis auch wieder verliehen worden meldet die WAZ.
Der geht in diesem Jahr an den Duisburger Initiatioren des “Riskid”-Projektes. Was das ist?
Mit Hilfe dieser Datei, auf die nur Ärzte Zugriff haben, wollen der Duisburger Kinderarzt Dr. Ralf Kownatzki und Heinz Sprenger von der Duisburger Kripo das „Ärzte-Hopping” von Eltern verhindern, deren Kinder misshandelt werden.
Na ja, mit Dateien kennt man sich ja in Deutschland aus – Gewalttäter Sport oder da war doch die Antiterrordatei – jedenfalls: “Riskid” soll verhindern, dass Eltern mit ihrem mißhandelten Kind von Artzt zu Arzt hoppen um den Akt an sich zu verschleiern. Eigentlich eine recht nobel gedachte Einrichtung. (Und falls jemand meint, ich wäre dagegen, dass man Kinderschänder fasst: Nein, keineswegs. Aber…)
Das Problem bei dem Ganzen?
Die Datei ist momentan nach dem aktuellen Rechtsstand illegal. Der WDR äußerte sich schon im letzten Jahr dazu:
“Das Projekt ist sicher sehr gut gemeint, aber nicht sehr gut gemacht”, sagt Bettina Gayk, Sprecherin der Datenschutzbeauftragten NRW. Die Ärzte seien an die Schweigepflicht gebunden, Verstöße dagegen würden strafrechtlich verfolgt. “Liegt aber ein konkreter Anhaltspunkt auf Kindesmisshandlung vor, müssen die Ärzte dies ohnehin dem Jugendamt oder der Polizei melden”, so Gayk.
Und ratet mal welches Argument für die Datei angeführt wird? Na?
“Ärzte müssen Daten auch dann austauschen dürfen, wenn keine Einwilligung der Eltern vorliegt”, so Kownatzki. “Denn wer etwas zu verbergen hat, wird uns keine Erlaubnis geben.”
Moment, die WAZ hat da noch was Besseres:
„Damit sich Ärzte, die Kinder mit (Verdachts)-Symptomen behandeln, über ihre Befunde gegenseitig informieren dürfen, ist das Einverständnis der diese Kinder misshandelnden Erziehungsberechtigten erforderlich. Das ist absurd”, bewertet der BDK Vize-Vorsitzende Bernd Carstensen die derzeitige Rechtssituation.
Noch absurder? Bitte, auch aus der WAZ:
Heinz Sprenger reagierte am Donnerstag erfreut über die Nachricht der Preisvergabe: „Es freut mich, dass die Sache an sich ausgezeichnet wird. Der Datenschutz darf nicht über den Kinderschutz gestellt werden.
Genau: Wir haben ja alle nichts zu verbergen. Datenschutz darf nicht über den Kindesschutz gestellt werden und überhaupt, Einwilligungen der Eltern – völlig unnötig.
Da passt es ja, dass der BDK – nochmals: Bund deutscher Kriminalbeamter, wir reden hier von Leuten, die auf der Seite des Gesetzes zu finden sind und die es kennen müssten bzw. besser wissen – den “Bul de Merite” im Rahmen einer Karnevalsveranstaltung verleiht…
2. Juli 2009
Es ist ja bald wieder soweit mit dem Wählen. Hier in NRW werden wir am 30.08. nochmal die Ehre haben bevor wir dann alle zusammen wieder richtig mit Zettel und Stift wählen dürfen. Man darf das doch noch in der Wahlkabine oder? Na ja, man kann ja Briefwahl beantragen – möchte ich mal demnächst sehen wenn Millionen von Menschen das tun falls die wieder auf die Idee mit den Wahlcomputer kommen…
Jedenfalls: Wer einen Überblick über das haben möchte was die Parteien so fordern, die ZEIT hat da was zusammengestellt. Die Piratenpartei fehlt übrigens, aber ich glaube die haben kein “richtiges” Wahlprogramm das sie verabschiedet haben, eher sowas wie eine Zuversichtserklärung oder so.
Entschuldigt bitte wenn ich jetzt nicht das tue, was man gemeinhin von mir zu erwarten scheint – ich muss ab und an mal auch Spielverderber sein.
2. Juli 2009
Wenn ein 13-Jähriger von heute einen Walkman benutzt
Posted by Prospero under KulturLeave a Comment
Vermutlich hats keiner bemerkt, weil keiner – oder nur die Technostalgiker – diese Apparte mehr benutzt: Der Walkman wird 30. Ja, das ist diese kleine komische Ding mit dem ich früher Musik gehört habe. Die waren auf so Magnetbändern in einer Plastikhülle und die gabs mit 60, 90 und 120 Minuten. Nein, nicht auf einer Seite – auf jeder gabs nur die Hälfte der Spielzeit.
Aber bevor ich in Erinnerungen versumpfe: Zum Jubiläum hat man einem 13-Jährigen, der sonst eher dem iPod frönt, ein Exemplar eines Walkmans in die Hand gedrückt und geguckt was passiert. Der Bericht, der für die BBC verfasst worden ist, ist schon irgendwie seltsam zu lesen:
So it’s not exactly the most aesthetically pleasing choice of music player. If I was browsing in a shop maybe I would have chosen something else. [...] It comes with a handy belt clip screwed on to the back, yet the weight of the unit is enough to haul down a low-slung pair of combats. [...] It took me three days to figure out that there was another side to the tape. That was not the only naive mistake that I made; I mistook the metal/normal switch on the Walkman for a genre-specific equaliser, but later I discovered that it was in fact used to switch between two different types of cassette. [...] The warbling is probably because of the horrifically short battery life; it is nearly completely dead within three hours of firing it up. Not long after the music warbled into life, it abruptly ended.
2. Juli 2009
Das Geheule von Plattenfirmen, dass die Kunden den billigst abgemischten Kommerzpop inzwischen billiger beziehen, als er hergestellt wird – das ist in meinen Augen nur angemessene Preisfindung. Die Klagen von Herrn Burda, seine wertvollen Inhalte würden schleichend enteignet – was meint er damit? Auf Focus.de finde ich den gleichen Infomüll wie überall, angereichert mit einem “Strandführer Ibiza” und “Richtungsstreit in der Busenpartei“.
2. Juli 2009
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In den meisten Verlagen, aber auch bei Fernsehsendern, gibt es keine verbindlichen Richtlinien zur Frage, was genau darf ein Journalist? Was nicht? Was ist juristisch legitim, aber ethisch vielleicht angreifbar?
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Falls jemand noch meint das Buch "Senk ju vor träwelling" sei Satire…
1. Juli 2009
Lehrernotstand in NRW
Posted by Prospero under Dat ist Duisburg | Schlagworte: Politik |[2] Comments
Es ist richtig hybsch wenn Frau Sommer jetzt meint, dass teilzeitbeschäftige Lehrer doch bitte mehr Stunden unterrichten sollen würden dürften oder so. Die Begründung warum jetzt auch beurlaubte Lehrer wieder gebeten werden in den Klassenraum zurückzukehren:
Neueinstellungen würden angeblich nicht ausreichen, um die Situation wieder in den Griff zu bekommen.
Erinnert sich vielleicht noch jemand daran mit welchem Wahlversprechen die Landesregierung unter anderem auch gewählt worden ist? Wollte man nicht mehr Lehrer in das Schulsystem bringen? Die WAZ dazu:
„Auf dem Papier sind zusätzliche Lehrerstellen zwar formal ausgewiesen”, so Schäfer, „aber Stellen geben keinen Unterricht.” Nach der SPD-Auswertung klafft allein in den großen Ruhrgebiets-Städten eine Lehrerlücke von 1100, die meisten in Dortmund und Duisburg mit je 220 [...]
Natürlich sei das alles gar nicht so wie es sich darstellen würde, wenn man Frau Sommer Glauben schenken mag:
Schulministerin Barbara Sommer (CDU) warf der SPD vor, sie habe Zahlen „einseitig interpretiert” und Fakten „weggelassen”. Über- und Unterdeckungen bei der Lehrerversorgung seien oft nur ein „temporäres Problem”. Am 1. Februar seien weniger als 500 der 150 000 Lehrerstellen im Land nicht besetzt gewesen. Außerdem sei die Vertretungsreserve an Grundschulen mit 730 Stellen und flexible Mittel für Vetretungsunterricht im Umfang von 1000 Stellen „unterschlagen” worden.
Aber man kann sich natürlich fragen: Warum schickt unsere Ministerin ein flehentliches Hilferundschreiben durch die Gegend, wenn doch alles zum Besten steht? Dass etliche Duisburger Schulen ohne Rektor und Rektorin auskommen müssen – was unter anderem daran liegt, dass die Mehrarbeit nun nicht unbedingt passend bezahlt wird – ist ja kein Geheimnis. Überhaupt: Was haben eigentlich die Politiker im Rat der Stadt Duisburg eigentlich bisher gemacht um den Engpaß zu lindern? Gute Frage, oder?
1. Juli 2009
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Jede Woche darf ich in der FAS eine Wochenrückschau lesen, genannt »Das war’s«, bestehend aus vier bis sechs satirisch gemeinten Randnotizen – und ich suche dringend jemanden, der mir mal erklärt, was das alles soll. – Tja, es ist nicht alles Satire wo Satire drübersteht. Manche verstehen das halt nicht.
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Lesen.
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Gnihihihihi… Der Bulo halt.
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Wohl war.
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Schön und gut, Verleger. Nur – wo bekommen Eure Angestellten denn dann demnächst ihre »Hintergrundinformationen« her, wenn sie nicht einfach bei Wikipedia abpinnen dürfen? Und woher nehmen sie nach dem nächsten Flugzeugabsturz/Amoklauf die Bilder der Opfer, wenn sie nicht mehr nach Belieben StudiVZ, Facebook oder die Homepages von Sport- und Freizeitvereinen plündern dürfen? Wie? Das dürfen die schon jetzt nicht? Und Ihr schert Euch aber einen Dreck drum? Weil’s ja eben um »die Erstellung von Qualitätsinhalten und von unabhängigem Journalismus« geht? Und nicht etwa ums liebe Geld?
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Im letzten Herbst las ich schon den Referentenentwurf zur Einführung eines Arbeitsdienstes für Langzeitarbeitslose und nun steht sowas auch im Regierungsprogramm der CDU für die nächste Legislaturperiode. Jetzt tauchen Gerüchte auf, das geplant ist, dass die Kosten der Unterkunft nur noch pauschal gezahlt werden sollen.
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Coole Idee.

