• Dass der Kalender der Maya 2012 “aufhört” liegt einfach daran, dass es sich um ein zyklisches Zählwerk handelt und, wie unsere Uhr oder die Computerzeit vor neun Jahren, einfach einmal “rum” ist. Es gibt keinerleit Hinweise, dass damit das Ende der Welt gedeutet wird. – Verdammt, die Macher von "Maddrax" haben ein Problem. ;-)
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  • Es hat sich in so ein bürokratisches Monster entwickelt, dass es kaum von Wikipedianern, geschweige denn von Lesern richtig durchschaut werden kann. – Eine Lösung des Konflikts zwischen CCC und Wikpedianern scheint allerdings trotz Gespräch momentan nicht so ganz zustande gekommen zu sein.
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  • Wikipedia könnte vielleicht mit Hilfe von außen noch gerettet werden, wenn wir Doktor House, Chuck Norris und das A-Team einfliegen.
    (tags: internet)

Unsere Argumente waren, dass in der Wikipedia immer Diskussionen zum Thema Relevanz geführt werden und dass Kritik zwar zur Kenntnis genommen wird, aber nur wirklich zur Geltung kommt, wenn die Kritiker sich auch aktiv in die Wikipedia einbringen und den Leuten handelnd Wege aufzeigen, nicht fordernd, denn die Wikipedia wird von Freiwilligen geschrieben, die sich als Individuen natürlich die Frage stellen, warum sie sich einer Forderung von außen ohne Entlohnung beugen sollen.

Ich bewundere Leute, die lange Sätze formulieren – aber Heinrich von Kleist konnte wenigstens da noch irgendeinen Sinn reinbringen in seinem Michael Kohlhaas. Beim Kurier der Wikipedia braucht man ja doch etwas Zeit bis man ihn begreift.

Liebe Wikimedia-Vertreter, Kritik ist schon Handeln an sich. Kritik ist das Aufzeigen von Zuständen, die optimierungsbedürftig sind. Insofern haben Kritiker sich schon engagiert – ob mit destruktiver und konstruktiver Kritik muss man halt dann sehen. Aber ist es nicht generell zu billig dann diese Schiene des „Mitmachens“ zu fahren? Das ist so das Argument, mit dem man Dinge einfach mal abwürgen kann. Ich hoffe, das habt ihr nicht vor. Aber ich mische mich auch nicht weiter bei euch ein.

Etwas, was mir so wichtig war, dass ich es in die OPL-Anleitung für die Erstellung eines Podcastes schrieb war der Satz, dass ein richtiger Podcast einen RSS-Feed zum Abonnieren benötigt. Ansonsten nämlich ist das nur Audio on Demand – auch wenn man das runterladen oder einbetten kann oder sonstwas.

Nachdem das Twitterprofil von Herrn Sauerland ja irgendwie auf Eis gelegt worden ist, hat man jetzt wieder angefangen Videos bei Youtube reinzustellen. (Ja, Duisburg ist auf dem Weg zur Web2.0-Metropole und ich weiß wieviel Arbeit sowas hinter den Kulissten ist. Von daher Respekt für die Macher der Videos, die ich kennenlernen durfte. Soviel Zeit muss sein.)

Warum man das aber als Podcast bezeichnet – gute Frage, oder?

Ist ja nicht so als ob die Webseite von Herrn Sauerland seit einiger Zeit mal aktualisiert worden wäre und man da die Videodateien zum Download mit RSS-Feed finden würde – was ja eigentlich einen Podcast ausmacht, oder? – und es ist auch nicht unbedingt so als ob das jetzt ein total neues Angebot wäre. Ist es nämlich nicht, denn Videobotschaften finden sich auch auf der nicht gepflegten Homepage des Oberbürgermeisters. Ebenfalls von dort noch zu erreichen ist der Youtube-Channel. Der, wen wunderts, auch seit der Wahl nicht mehr aktualisiert worden ist.

Toll – da baut man in wenigen Monaten ein Marketinginstrument auf und anstatt das weiterzunutzen oder nutzen zu lassen … macht man einfach was Neues. Höre ich ein kollektive Hand-Gesicht-Geräusch aus den Reihen der Profis? Ja? Und da der OB schon etliche Podcasts gemacht hat – siehe Webseite – frage ich mich warum man auf der neuen Youtube-Seite das hier behauptet:

Oberbürgermeister Adolf Sauerland stellt mit diesem ersten Podcast eine weitere zeitgemäße Möglichkeit vor, sich mit stadtrelevanten Informationen aus erster Hand an die Duisburger Bürger zu wenden…

Na ja, mag der erste Podcast in dieser Form sein, aber der erste Podcast überhaupt ist es ja nicht. Über die Definition des Wortes zeitgemäß kann man ja streiten, aber jemand der seinen Twitteraccount deaktiviert – nun… Bygones. Da das jetzt unter dem Dach des Channels von Duisburg bei Youtube läuft – dort meldet sich der OB dann einmal im Monat zu Wort – kann man zwar akzeptieren, aber dennoch ist es etwas merkwürdig. Und man fragt sich dann natürlich zu Recht: Wie lange hält sich das Format? Bis zur nächsten Wahl?

Jetzt könnt ihr natürlich einwenden, aber Prospero, Youtube spuckt doch RSS-Feeds aus – also ist das ein Podcast. Ich aber sage euch: Schaut euch mal genauer an was für RSS-Feeds Youtube anbietet. Jaha, natürlich kann den RSS-Feed abonnieren – aber möchte ich den gesamten Videokrams der Stadt Duisburg im Feedreader? Vielleicht will ich das ja gar nicht? Vielleicht will ich einfach nur die Videos von unserem OB? Hmmm… Na gut, ich gebe zu: Es gibt einen RSS-Feed.

Der allerdings nicht dazu führt dass ich die Videos herunterladen kann.

Und genau das macht doch einen Podcast aus, nicht wahr? Ein RSS-Feed mit Dateien, die man mit einem Programm herunterladen kann wann man möchte bzw. wenn das Programm automatisch in bestimmten Abständen diese auf den Computer wirft. Das ist ein Podcast.

Ein RSS-Feed mit reinen Links ist dagegen nur der Transporteur von Videobotschaften. Und dafür, dass der OB diese Videobotschaften schon eine Reihe gemacht hat ist er im aktuellen ja doch irgendwie – nun – ihr könnt es euch ja mal anschauen gehen. Ihr wißt ja wie man bei Youtube sucht. Bestimmt.

(Ja, ich weiß, dass die Macher nichts dafür können, aber dennoch: Es gibt Unarbeiten, die man nicht dulden muss. Die Begriffsverwirrung Podcast, Audioblog oder Video on demand sollte man ja klären können…)

Einer der Gründe warum ich Lanus Blog liebe ist diese gepflegte Mischung aus Kindergeburtstag und ernsthafter Debatte – das kann kein anderes Blog in Deutschland so gut wie das von Lanu. Und nach etlichen Aktionen – irgendwo habe ich noch die Offline-Blog-Postkarte rumfliegen – hat Lanu mal wieder was Neues gestartet: Eine Flaschenpost.

Nein, nicht das mit Meer, Papier und reinschmeißen. Die Betonung liegt auf FLASCHENpost. Das Prinzip: Lanu schickt eine Flasche Wein an jemanden los, der verköstigt sie – oh, ich muss die dann wohl eher öffnen lassen, hüstel – schreibt was und schickt eine weitere Flasche an den Nächsten. Ja, das klingt nach Gummibärchentütenaktion aus meiner Kinderzeit.

Aber egal: Es macht Spaß. :-)
Mal schauen wann die Flasche hier eintrifft. Denn die Reihenfolge im Blog ist nicht unbedingt die Startfolge glaube ich.

Die Kantorei der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm lieferte mit ihrer Interpretation der Haydn Messe eine sehr solide Leistung ab. Jeder Ton wurde getroffen und Unsicherheiten waren selbst in hohen Lagen nicht zu erkennen. [...] In keinem der sieben Sätze des Psalms konnten musikalische Schwächen des Chores entdeckt werden.

Schreibt die Journalistin der WAZ.

Hellaufe Begeisterung sieht zwar anders aus, aber okay, wir sind ja auch nicht der Philharmonische Chor. ;-)

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