Blogposting 09/20/2019

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Blogposting 09/17/2019

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Digitalisierung und Kirchenmusik: Achselzucken?

Während sich allerorten über die Digitalisierung unterhalten wird, bleibt die Kirchenmusik von diesem Thema reichlich unbeleckt. Abgesehen von Dingen wie <<Der bringt sein Tablet statt der gedruckten Noten mit>> oder <<Metronom? Ich hab eine App dafür>> oder <<Du kannst deine Stimme auch mit der tollen App von Verlag xyz üben oder guck mal auf YouTube.>>

Das aber sind ja nur die technischen Aspekte und Technik hat sich stets und immer gewandelt. Tiefergehende Diskussionen aber, so ein Fazit des Barcamps, finden selten oder gar nicht statt. Klar, es wird sich aufgeregt, wenn eine Firma einen Roboter erfindet, der die Orgel spielen kann. Dass dahinter natürlich auch das Problem besteht, dass wir in Zukunft nicht immer einen Organisten für jede Gemeinde haben werden wird ja immer auch gerne übersehen, wenn es dann diskutiert wird.

Dabei sind Orgeln längst schon digital. Dabei sind Liedanzeiger längst schon digital. Dabei steht dann die Frage im Raum, ob digitale Aspekte in der Ausbildung zum Kirchenmusiker eine Rolle spielen oder nicht. Man kann für eine digitale Orgel natürlich die Gebrauchsanweisung lesen, aber irgendwer muss das Ding ja spielen … Wie gehen wir um, wenn zukünftig der Pfarrer meint, dass doch auch ein MP3, dass durch eine Boombox per Bluetooth gejagt wird, vollkommen für die Gemeinde ausreicht?

Nun mag es sein, dass die Kirchenmusik erst langsam von der Digitalisierung erfasst wird, aber irgendwann wird auch hier der Disruptionsprozess einsetzen – bekanntlich wird alles digitalisiert werden, was digitalisiert werden kann ohne Rücksicht auf Verluste. Was letzten Endes dann auch heißen kann, dass Orgeldienst in der Dorfgemeinde nur noch eine Sache der Anwendung ist – und nicht mehr eine Sache der Inspiration und Interpretation.

Wo allerdings der Raum für solche grundlegenden Diskussionen ist – das weiß ich nicht. Beim Barcamp Kirche Online fiel die Session von mir aus, weil es kein Interesse gab – das kommt halt auch vor, nicht weiter tragisch – und bei anderen Formaten, bei denen ich das Programm nicht selbst mitgehalten kann, ist man momentan noch nicht auf den Trichter gekommen, dass das vielleicht interessant sein könnte. Andererseits gibts dann auch keinen Experten dafür, den man einladen könnte – vermeintlich. Ich bin sicher, wenn man etwas rumfragt, wird man sogar eine interessante Paneldiskussion zustande bekommen. <<Bevor ihr Hintergedanken habt: Nein, das ist nicht so gemeint, dass man mich fragen oder buchen sollte.>>

Falls jemand auf <<Aber da gabs doch einen Tag zur Zukunft der Kirchenmusik>> verweist – ja, solche Events gab es. Aber die beschäftigten sich eher mit der Fragen nach Popkantoren, wie man Nachwuchs generiert – sehr löblich, natürlich – oder halt mit anderen Dingen, die den Kollegen, die nicht digital firm sind, eher auf den Nägeln brennen … Das ist in Ordnung und ebenfalls wichtig. Darüberhinaus sollte die Kirchenmusik aber auch über die Digitalisierung reden. Und die ist nicht an die Technik gekoppelt, wir sind mitten drin in der Revolution – wer weiß, was da noch kommt …

Blogposting 09/13/2019

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Blogposting 09/12/2019

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