Hundesöhne: DSA-Novelle von Frau Möbis

Die von mir verehrte Carolina Möbis hat nicht nur einen, sondern gleich zwei Romane für eine Novellenreihe im DSA-Universum geschrieben. DSA? Klingt komisch, ist aber Das Schwarze Auge und damit eines – wenn nicht sogar das – älteste deutsche Rollenspiel. Deutschsprachig auch, aber es ist in Deutschland entwickelt worden. Ja, ich weiß, Dungeons and Dragons war eher… Aber ich schweife ab.

Frau Möbis hat jedenfalls nicht nur zwei Romane für diese Novelle geschrieben, sondern hat auch das Ganze konzipiert. Und ich würde jetzt liebend gerne eine ellenlange Suade aus dem Handgelenk erschaffen wenn – wenn ich das nicht schon getan hätte. Fürs Corona-Magazin. Allerdings ist diese Rezension bisher noch nicht erschienen, daher kann ich schlecht verlinken.

Hmm – na schön – einen Absatz vielleicht als Teaser… Okay, ihr habt mich überredet:

Der erste Band beantwortet die Frage jedenfalls nicht eindeutig. Doch dies muss er auch gar nicht, schließlich ist in den nächsten Bänden noch Raum genug für eine epische Geschichte. Dass diese Novelle der Beginn einer solchen ist merkt man schnell – und man darf angesichts des Cliffhangers auf den Fortgang gespannt sein.

Und den Rest könnt ihr bezeiten beim Corona-Magazine nachlesen. Ihr seid doch alle Abonnenten des kostenlosen vierzehntägigen SF-Magazins, das bequem per Mail zu euch kommt, oder? *unschuldigguck*

Corona Magazine: Ausgabe 212

„Suche: Nette Assistentin – Biete: Schloss an der Loire – Voraussetzung: Nervenstärke!“ Gutaussehender Professor, der genau weiß, dass es das Übernatürliche gibt, engagiert eine junge und skeptische Assistentin, die für jedes übernatürliche Phänomen eine Erklärung sucht – wüsste man es nicht besser, so würde man bei dieser Beschreibung auf Chris Carters Serie „The X-Files“ – „Die X-Akten: Unheimliche Fälle des FBI“ – tippen.Doch weit gefehlt: Dies ist die Anfangskonstellation für eine Serie, die vor kurzem mit Band 900 ein rundes Jubiläum feiern durfte. Das ist nicht schlecht für eine der ältesten Horror-Serien bei Bastei – nur der „Gespenster-Krimi“, aus dem dann später die eigenständige Serie „John Sinclair“ entstand, ist fast ein Jahr älter. Wobei sich spätestens jetzt Werner Kurt Giesa kritisch zu Wort gemeldet hätte, denn er, der Jahrzehnte die Handlung von „Professor Zamorra“ prägte, hat immer darauf bestanden, dass er nicht Horror, sondern Grusel schreiben würde. Aber selbst diese Genrebezeichnung ist für die Serie an sich einfach zu eng: Raumschiffe, Außerirdische und fremde Planeten gehören ebenso zum festen Bestandteil von Zamorra wie LUZIFER, die Hölle und die Ausgeburten der Hölle. Dazu kommen noch diverse Zeitreisen, ein – nicht mehr – existierendes Spiegeluniversum – der Wächter der Schicksalswaage – kurz: „Professor Zamorra“ setzt sich gekonnt über alle Genregrenzen hinweg und macht einfach das, was in den 90er-Jahren so en vogue war: Mystery.

via Corona Magazine: Ausgabe 212.

Meine Güte – warum habe ich dieses Booklet von WP nie VORHER ausprobiert? Das macht ja etliches leichter! Toll!

Danke, Foltom!

Damals, als ich noch aktiver in der Forenszene war und das Blog noch nicht so wichtig wie heute, gab es ein kleines, aber feines Forum bei Foltom – das gibts übrigens immer noch – Jürgen Heinzerling und W.K. Giesa waren oft zu Gast, ebenso wie andere Fans und Autoren. Ich habe dort schon länger nichts mehr gepostet und bedauere das ein wenig wenn ich jetzt mal im Archiv dort nachlese.

Denn für den Artikel über Professor Zamorra, der im nächsten Corona-Magazin erscheinen soll ist es natürlich hilfreich alle notwendigen Infos zu bekommen – und dazu gehören auch die beiden Scans von Werner Kurt Giesa Earl Warren aka Walter Appel die das Kurz-Expose der Serie dokumentieren und immer noch bei Foltom zu finden sind. Dafür vielen Dank, Tom!

Notizen aus meiner Schreibwerkstatt

Rezensionsexemplare von meinem Ranulf-Roman würde ich liebend, liebend, liebend gerne an alle lieben Berichterstatter der großen weiten Welt verteilen. Aber leider, leider, leider kriege ich die Dinger nicht umsonst in gebundener Form. Über eine ausführliche Leseprobe per Mail allerdings, darüber können wir uns unterhalten. (Hatte ich das aber nicht schon früher schon mal erwähnt? Na ja, schadet nichts.)

Stand der  Hörbuchplanung: Es sieht momentan so aus, als ob ich das Teil selber einlesen werde. Dazu aber brauche ich – richtig, genau – Zeit. Ich muss meinem Verleger auch nochmal das mit dem Podiobook und kostenlos und freigeben und nichts verschenken damit ans Herz antragen. Nachdem ja jetzt 100 Exemplare der Ad-Astra-Reihe frei, umsonst, kostenlos zum Downloaden bereitgestellt wurden – siehe NGC-Meldung – bin ich da etwas optimistischer. Immerhin war das Hörbuch an sich schon mal überhaupt ein Thema. Ich arbeite dran.

Ebenfalls für irgendwann die Tage mal geplant ist eine Lesung auf dem Ranulf – aber das muss ich erstmal nach hinten schieben. Schließlich müsste ich ja dafür auch Exemplare vom Roman hier haben außer meinem Belegexemplar. ;-)

Mehrere Kapitel vom Prequel sind fertig, eventuell kann ich die dann ja schon mal als Leseproben online stellen – wenn ich denn weiter bin als bis Kapitel 3. Momentan fluppts nicht so recht. :-(

Ebenfalls steckengeblieben bin ich im ersten Kapitel des Timon, über den ich noch den Schleier des Mysteriösen legen muss. Ich habe zwar einiges davon im Kopf und weiß, wohin das Teil gehen wird – das ist immerhin mehr als sonst bei meinen – ähm – hier Nomen der Wahl einsetzen – der Fall. Aber will nicht so recht. Na ja. Aber dafür gibts ja keine Deadline. :-)

Ansonsten ist ein Interview fürs Corona-Magazin in der Pipeline, aber das ist erst für später eingeplant. Für nach der Winterpause. Da ist also noch massig Zeit. ;-)

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Librarian versus Technopagan beim Corona-Magazin

Buffy's Back in the Money!

Image by Tama Leaver via Flickr

Autsch, das wird noch Haue geben. Also nicht direkt. Ich rechne aber schon mit bösen Leserbriefen von den Corona-Magazin-Lesern, die Fans von „Charmed“ und den „X-Files“ sind. Behaupte ich doch bekanntermaßen, dass diese beide Serien ein Beweis für die Kurzlebigkeit der Popkultur sind. Aber damit habe ich doch wirklich Recht.

Gut – da gabs einen zweiten X-Files-Kinofilm, aber seien wir ehrlich: Gut war der nicht. Das Fandom belebt hat der auch nicht. Und seit Einstellung von Charmed hört man auch sehr wenig von diesem Fandom. Genauso wie es wenige aktive Ally-McBeal-Fans gibt – das Fandom der Serien ist praktisch tot. Dagegen ist „Buffy“ quicklebendig: Es gibt Bücher über die Serie, es gibt Uni-Seminare, es gibt – theoretisch – ein Spin-Off mit Giles – na ja, irgendwann mal – und es gibt neue Abenteuer im Comic-Format. Und jetzt schaue man sich mal „X-Files“ oder „Charmed“ dagegen an. Na? Schrieb ich doch: Mausetot dagegen.

Nichtsdestotrotz: Es freut einen natürlich wenn der Essay nicht nur von einer DER Buffy-Spezialistinnen in Deuschland – Claudia Kern, wer denn sonst? Habe ich ja auch zitiert – für gut befunden wird sondern auch noch vom Corona-Team. Außerdem: Knapp 11.000 Leute könnten den Artikel gelesen haben… Humm-humm-humm.

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