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Demnächst: Neue wissenschaftliche Veröffentlichung

podcasting setup V2
Image by Strangeless via Flickr

Gerade habe ich den Artikel, den über Podcasting im Bereich von Bibliotheken für das kommende Handbuch Bibliothek 2.0 geschrieben habe in der korrigierten Version abgeschickt. Der Artikel wird hybrid erscheinen: Einmal kann man sich im Herbst das gedruckte Werk kaufen – ich tippe mal dezent, dass das ein Standard in dem Bereich werden wird, da Grundlegendes besprochen wird was definitiv über drei Monate hinaus Gültigkeit haben wird ;-) – und dann wird man sich alle Artikel herunterladen können. Meiner wird z.B. unter der CC-BY-Lizenz stehen.

Ich bin gespannt auf die Reaktionen – und den Preis für die Printausgabe – und hey, ich bin Wissenschaftler. Cool. *g*

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Lieber Der Westen oder das mit dem Geotag

Wenn manche Dinge nicht funktionieren, dann lässt man sie halt einfach weg. Du, lieber Der Westen, hast das ja schon mal mit diesem Geotag versucht und irgendwie wars wohl nicht so der Bringer, weil das Feature dann nach einiger Zeit wieder verschwand. Wäre auch besser gewesen, das wäre mit dem Relaunch – den ich gelinde gesagt für irgendwie nicht so ganz perfekt halte – gar nicht wieder aufgetaucht.

Hat das etwa wirklich jemand so vermisst, dass er das wiederhaben wollte?

Also ich nicht. Ich habs gar nicht vermisst, aber jetzt ist das Geotagging wieder da. Auf deutsch: Ich kann den Artikeln bei euch jetzt wieder einen Ort zuweisen. Was das so konkret für einen Nutzen hat, wenn ich in der Überschrift oder in der Kategorie namens „Duisburg“ sowieso sehe wo der Artikel zu Hause ist oder spielt – na ja. Wenn ich irgendwas mit den Daten anstellen könnte wäre das super: Ich könnte mir ja vielleicht eine Google-Map – denn das ist ja Google-Map – anzeigen lassen auf der verzeichnet ist, was so in den letzten Stunden an aktuellen Artikeln eingetrudelt ist. Oder ich könnte mir  anzeigen lassen welche Wege die Reporter so genommen haben bei ihren Recherchen. Na schön, das sind jetzt nicht DIE Killerapplikationen – und ich glaube Google Latitude kann auch nicht jeder Reporter auf seinem Handy haben wegen Datenschutz und so, aber das sind ja auch nur so Beispiele aus meinem geringem Verstand.

Stattdessen darf ich höchstselbst dann irgendeinen Ort suchen und den Artikel verorten.

Was übrigens viel einfacher wäre, wenn ich mal wenigstens ein Menü hätte wo ich den Straßennamen oder die Stadt schon mal irgendwie eingeben könnte. Stattdessen muss ich immer von Essen – das ist Standard bei euch – diese Fadenkreuze bedienen, dann immer etwas nach links und recht ruckeln, dann wieder zoomen…
Umständlich, genau, das ist nochmal das Verb das ich gerade suchte: Das Verfahren zum Verorten eines Artikels ist umständlich.

Das könnte man verkraften, wenn es irgendwie einen Mehrwert bei euch gäbe, irgendwas, weswegen sich die Anstrengung lohnen würde. Was aber nicht der Fall ist. Am Ende der Prozedur habe ich allenfalls das tolle Gefühl einen heimatlosen Artikel adoptiert und damit ein neues Zuhause geschaffen zu haben. Super! Wäre nur schön, wenn man noch was damit machen können würde.

Na ja, vielleicht hat jemand meiner Leser ja ein total tolles Mashup demnächst parat, dann lohnt sich auch das Geotagging. Ansonsten: Schaltet das Ganze doch bitte wieder ab, es bringt so keinem was. Danke. (Ich meine wenn die Redakteure ihren Artikel in das System einstellen können, sollte es ja ein Leichtes sein noch eben einen Ort da unten zuzufügen, aber ich mein ja nur…)