Blogposting 02/17/2017

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#hsbarcamp17: Woher der Hass, Twitterer?

IMG_0049In den letzten Jahren war das Hochschulbarcamp eigentlich eine Veranstaltung, die bei Twitter nicht unbedingt die Spammer anlockte. Deswegen war auch die Media-Wall ja wie immer an diesem ersten Tag des Barcamps nicht moderiert. Weil es bisher einfach nicht nötig war.

Aber dann wurde es heftig: Die obligatorischen Dick-Pics, Bilder, die mit dem Barcamp nichts zu tun hatten, die Aufforderung, man solle sich doch bitte löschen und wehe, es werden Steuergelder verschwendet für sowas… Es ging dann nicht mehr anders, die Wall musste moderiert werden. Man selbst allerdings, der dem Hashtag immer noch folgte – weil, wie sonst soll man mitbekommen was sonst passiert – wurde aber stets immer noch bombardiert.
Woran liegt das? Am Tag? An der Uhrzeit? Sind werktags vormittags nur Twitternutzer aktiv, die wirklich so einen Hass gegen die geballte Akademikerwelt – „Scheiß-Studenten! Halten sich für was Besseres!“ – haben? Kann ich mir nicht vorstellen. Sind das Berufstrolle, die sonst nichts Anderes zu tun haben? Potentielle Ärger-Erreger, die darauf hoffen mit Reaktionen ihr Ego gefüttert zu bekommen? Mann, müssten die aber kleine Egos haben…
Vor allem: Ist der Graben in der Gesellschaft zwischen denen, die offenbar nicht am Arbeiten sind mittlerweile so tief? Ich möchte da nichts unterstellen, vielleicht sinds auch gelangweilte Studenten oder Rentner, aber es war auffällig, dass in den ersten drei Stunden nicht so viel kam, dann aber immer geballter… Wie können Menschen einen derartigen Hass überhaupt entwicklen auf etwas, was sie – wenn sie denn googlen könnten – als reine Fachveranstaltung und damit eigentlich als für sie uninteressant abtun könnten?
Na ja, die üblichen „Das ist ja alles nur wieder so Blase und Geseier“-Postings kommen ja immer mal wieder, dass das für die meisten Teilnehmer eine Fortbildung ist – deswegen liegt das Hochschulbarcamp ja auch IN der Woche und nicht am Wochenende! – und dass in jeder anderen Berufsbranche es selbstverständlich ist sich zu treffen und auszutauschen wird ja gerne dann mal übersehen. Weil: Social Media ist ja nur Killefitz. Trallafitti. Kinkerlitzchen. Glitzerpups. Dass es das nicht ist sondern Arbeit wie jede andere auch scheint bei Einigen nicht angekommen zu sein.
Es ist schade, dass es offenbar in diesen Zeiten nicht mehr möglich ist eine Veranstaltung zu fahren, die einen fruchtbaren und offenen Austausch von Fachkräften untereinander fördert. Was uns aber nicht davon abhalten sollte sowas weiterhin per Twitter zu begleiten. Vielleicht ist das Ganze ja am morgigen zweiten Tag auch weniger schlimm. Wobei, wenn das letzte Wort an einen Troll lautet: „Nee, du legst jetzt auf. Hach.“ – dann ist das auch schon wieder ein Spaßeffekt. Kennt ihr den Begriff der Paradoxen Intervention? Probierts einfach mal demnächst aus. Kicher.

Patreons Durchbruch in Deutschland?

Schöne Neuigkeiten: Nach dem Ende des gebührenfinanzierten Nerdscope1080 machen die Macher munter weiter. Wer Nerdscope nicht kennt: Es ist ein Format für und über Videospiele und eigentlich auch über die Webkultur an sich, moderiert von Rob Bubble, Lefloid und Frodoapparat. Könnte man kennen, wenn man sich bei YouTube etwas umschaut…

Das Besonderes aber – neben dem Schalten von Werbung, wie das bei YouTube ja ähnlich ist: Die Macher setzen auf Patreon für die Finanzierung. Crowdfunding ist nun nichts Neues, aber Patreon bietet die Möglichkeit eines Abonnements an – also man zahlt dann freiwillig pro Monat einen bestimmten Betrag im Monat.

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Wie immer gibt es auch Prämien, wenn man spendet – aber Patreon fokussiert sich tatsächlich auf das gute alte Abo-Modell: Wenn einem Inhalte von einem Produzenten oder Anbieter – und das kann ein Webcomic-Autor ebenso sein wie halt Nerdscope –  gefallen, dann zahlt man freiwillig dafür. Die Produzenten haben ein stetiges Einkommen, die Fans bekommen regelmäßig Inhalte. Wie geschrieben: Neu ist das Modell nicht. Und der Anbieter sackt halt 5% Provision ein.

Allerdings ist Patreon in Deutschland nicht so bekannt, aber in den USA bei Youtubern durchaus beliebt – und der Dienst scheint immer mehr und mehr Zulauf zu bekommen. Dabei funktionieren andere Dienste doch ähnlich? Warum klappt das offenbar bei Patreon so gut, obwohl die Webseite nun neben dem Blog nicht unbedingt so verrät, was sie treibt – bis man sich eine eigene Seite anlegen möchte.

Vielleicht, weil Patreon neben dem Bezahlen per Kreditkarte auch eine Paypal-Möglichkeit anbietet. Und gerade deswegen könnte der Dienst in Deutschland – wir sind keine Kreditkartennation – eventuell jetzt auf dem Weg zum Durchbruch sein. Abgesehen davon, dass die Seite sich selbst auch sehr intuitiv bedienen lässt. Wenn man sich zuerst mal registriert hat, das ist leider der Haken, aber Leute, die unbedingt ihre Lieblings-Produzenten unterstützen möchten werden das sicherlich tun.

Da die Nerdscope-Macher jetzt genau diesen Weg genommen haben – im Grunde ist das eine Art GEMA der Fans nur ohne Zwang und Mindestbeitrag – wir Patreon sicherlich nicht mehr lange ein unbekannter Name in Deutschland bleiben. Und vielleicht setzt sich dieses Modell dann in Deutschland mal durch – aber wenn Zeitungsabos online funktionieren, dann auch wohl Patreon. Zeitungsabos funktionieren doch online, oder?

Blogposting 02/13/2017

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Blogposting 02/10/2017

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Lebenszeichen!

 

dp816992Quelle: MetMuseum – Lizenz: CC-0 – Public Domain

Momentan bin ich in der Vorbereitungsphase für das wichtigste Fest der Kirchenmusiker. Nein, nicht was mit Luther. Das auch noch. Aber die Planungen für Karfreitag und die Konfirmationen laufen. Und diverse Sachen bei der C-Fortbildung. Da das aber nur auf Facebook interessiert werdet ihr da informiert.

Ansonsten sehe ich nicht viel Sinn darin, meine Kolumnen für andere Blogs nochmal hier zu posten, weil sie teilweise recht speziell sind. Und die Duisburger-Wochenrückblicks-Kolumne interessiert ja auch nur das hyperlokale Fanpublikum.

Ansonsten: Das neue Jahr begann persönlich eher nicht so gut. Todesfall in der Familie und anschließende das Ganze, was damit zusammenhängt. Schauen wir mal, dass das neue Jahr etwas Besser wird.

Blogposting 02/09/2017

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Blogposting 02/05/2017

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Blogposting 01/29/2017

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