Der RUHR:HUB und ich

Den Originaldialog findet man bei XTRANEWS, ich möchte nur sicherheitshalber das Ganze hier als Sicherungskopie hinterlegen…. Im Übrigen: Ich lasse mir nicht gerne laxe Recherche und unwahre Behauptungen unterstellen ohne dass man bei den unwahren Behauptungen auflistet, welche das denn wären. Ich weiß auch nicht, ob die übrigen Partner des Projektes – es gibt ja nicht nur Essen – so erfreut darüber sind, was für eine Art von Kommunikations-Verhalten die Essener derzeit fahren.

Um das Kapitel jetzt dann wirklich zu schließen stelle ich fest: Ich habe nichts gegen Oliver Weimann persönlich, ich kenn den gar nicht und ich kenn den auch nicht aus dem Social-Web oder habe ihn aktiv irgendwie wahrgenommen – noch so etwas, aber lassen wir das; ich habe nichts gegen das PROJEKT an sich. Das habe ich mehrmals betont. Ich fühle mich allerdings schon ein klein wenig persönlich angegriffen, wenn man mir unterstellt, ich würde nicht Gesprächsbereit Gewesen Sein UND HÄTTE NICHT RICHTIG RECHERCHIERT. Natürlich geht mir das gegen die persönliche Ehre, vor allem weil ich RECHERCHIEREN GELERNT HABE IN MEINER AUSBILDUNG ALS ASSISTENT AN BIBLIOTHEKEN.

Was ich mir gegebenenfalls vorwerfen lassen müsste, wäre  nicht direkt auf einen Kommentar bei den Steadynews reagiert zu haben – allerdings hätte das jetzt auch nachträglich keinen Sinn gehabt – und eventuell hätte ich Leute anrufen können. Aber: Ab und an schaue ich auch mal nicht in die Kommentare zu meinen Kolumnen bei unterschiedlichen Blogs. Hätte ich die im Vorfeld anrufen können? Wenn ich eine Reportage oder ein Interview hätte fühen wollen – sicherlich. Aber eine Kolumne ist kein Interview und keine Reportage sondern eine eigenständige Meinungsform in einer Zeitung: „Hauptmerkmale einer Kolumne sind der gleichbleibende Autor, die Ich-Form des Schreibens und eine konstante Stelle, an der sie in einer Zeitung veröffentlicht wird. Eine Kolumne erscheint regelmäßig und dient meist zur Stellungnahme zu aktuellen Ereignissen oder Themen, die die Leser beschäftigen.“ Quelle: Journalexpert.

Auch eine Meinungsäußerung findet nicht außerhalb des Gesetzes statt, sicherlich. Das Argument der unwahren Behauptungen aber zu ziehen ohne konkrete Stellen zu nennen – und das hätte Herr Weimann durchaus im Kommentar selbst tun können – klingt eher danach, als wolle man mir den Mund verbieten. Eigentlich klingt der ganze Kommentar danach, als wolle man mich ausschalten und Weimann verbittet sich ja auch eine fernhine Kommentierung der Aktivitäten des HUBs.

Nun, die kann er gerne haben, weil ich meine Zeit nicht gestohlen habe und andere Dinge wichtiger sind. Außerdem: Streisand-Effekt anyone?

„Lieber Christian Heiko Spliess,

ich kann dein Verhalten und deine Ausführungen leider überhaupt nicht nachvollziehen!!!

Ich freue mich über Feedback, gerne auch Kritik, aber teilweise einfach nicht korrekte Behauptungen auf unterschiedlichen Blogs zu hinterlassen und dann nicht auf Ausführungen dazu einzugehen entspricht nicht meinen Vorstellungen von Austausch.

Auf mehrfache Aufforderungen bzgl. einer persönlichen Kommunikation bist du ebenfalls nicht eingegangen!?!

Wie stellst du dir es dann vor? Nicht zu äußern was du willst und dich dann beschweren… Ich kenne dich überhaupt nicht, aber dieses Verhalten macht dich ziemlich unsympathisch.

Du möchtest nicht von uns vertreten werden? Kein Problem! Ich möchte von dir auch nicht mehr kommentiert werden! Auch ok?

Alles Gute
Oliver Weimann
GF ruhr:HUB GmbH“

Meine Antwort:

„Lieber Oliver Weimann,
ich muss mich schon arg wundern – aber lassen Sie mich Ihnen noch einige letzte Worte auf den Weg geben, bevor ich die Akte schließe.

1.) In welchen Blogs ich was veröffentliche überlassen Sie bitte meinem Urteilsvermögen, meinem Geschmack und meiner Zielgruppe. Der Wochenrückblick bezieht sich auf einen Artikel, den ich hier veröffentlicht habe. Daher war es sinnvoll – auch, weil ich die Woche noch mal genutzt habe um mit meinen Quellen bei der GFW bezüglich des Modells HUB zu reden. Was ich an Dingen in meinem persönlichen Blog – das ist der Pingback hier weiter unten – veröffentliche, das lassen Sie mal meine Sorge sein.
2.) Unwahre Behauptungen? Das lese ich jetzt mit Erstaunen zum ersten Mal. Dass ich nicht sofort auf alle Kommentare bei den Steadynews antworte – und dass nicht alles beantwortet werden MUSS, was da an Kommentaren vorhanden ist – kann durchaus mal vorkommen. Verzeihen Sie, ich bin halt ein Mensch, ich hab auch meine wöchentlichen Projekte und Dinge abzuarbeiten, da kann das schon mal vorkommen. Jedoch: Es erstaunt mich, dass Sie unwahre Dingen und Behauptungen lesen – und nicht im Geringsten sagen, worauf Sie sich nun beziehen. Meine Rechercheergebnisse waren Teil Ihres Vorwurfes, dass ich nicht sorgfältig genug zu dem Zeitpunkt recherchiert hätte. Und umrahmte ich nicht auch den Artikel mit „Im Grunde finde ich das Ganze gut, aber…“-Absätzen? Wenn Sie die gute Absicht der Kritik missverstanden haben, dann tut mir das sehr leid. Allerdings hätte ich dann auch gerne von Ihnen einige Grundlagen für ihre Behauptungen gehabt. Eine Handvoll von Veranstaltungen habe ich zu diesem Zeitpunkt jedenfalls nicht finden können – und das haben Sie behauptet…
3.) Soweit ich weiß hab ich mehrfach signalisiert, dass ich gerne zu einem Gespräch bereit bin. In zumindest einem Facebook-Post habe ich das signalisiert – den kann man übersehen haben, aber in dem waren Sie getaggt… Ich habs in der Diskussion bei anderen FB-Artikeln, in denen Sie auch stets getaggt worden sind erwähnt. Eine Mailadresse herauszufinden kann ja so schlimm nicht sein – nein, im Spam war auch nichts. Aber wo Sie das sagen: Ich hatte einige Zeit mehrere anonyme Anrufe, vielleicht waren Sie das? Anonyme Rufunterdrückungen kann ich nicht zurückrufen und wenn es wirklich wichtig war – es gibt immer noch Anrufbeantworter. Insofern: Mag sein, dass Sie versucht haben mich telefonisch zu erreichen. Da ich aber davon ausgehe, dass Sie als digitaler Mensch auch alle anderen Kommunikationsarten beherrschen – und nein, bei FB liegt mir auch keine Kontaktanfrage in diesem komischen Ordner vor, in dem Anfragen von Nicht-Freunden landen – dann tut es mir leid, dass die Kontaktaufnahme gescheitert ist.
3.) Hmm, ich wäre unpräzise bei dem, was mich stört? Ähm… Nein: https://www.xtranews.de/2016/07/09/duisburg-ist-ein-digitalhub-ein-was-id47186369.html – 2016 war das schon sowie sollten die Anmerkungen in den Steadynews auch sehr konkret angekommen worden sein, denn darauf nahmen Sie ja dann im Interview Bezug. Ich sag immer DIREKT und KONKRET was mich stört.

Last but not least: Kollerkommunikation, lieber Herr, ist nie das Mittel der klugen Wahl.

Ich verbleibe mit freundlichen, netten und aufmunternden Wünschen für die Zukunft – und seien Sie gewiß: Wir werden uns sicher irgendwann mal sehen, denn die Digitalszene im Pott ist nicht so groß, wie Sie scheinen mag. Auch nicht bei Gründern.
Au revoir, mes amis.“

 

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