#ChorfestStuttgart – Die Eröffnung am Donnerstag

15:00 Uhr – Rathaus. Empfang für geladene Gäste. Staatssekretärin ist anwesend, der Oberbürgermeister und natürlich auch Henning Scherf. Der mir vorher noch nett die Hand geschüttelt hat übrigens bevor wir dann im Saal Platz nahmen.

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Henning Scherf, Präsident des Deutschen Chorverbandes

Ich hatte noch vom letzten Chortag eine sehr gute und sympathische Erinnerung – und die hat sich bestätigt: Charmant im Plauderton fesselt Henning Scherf die Zuhörer, sagt dabei noch so kluge Sätze wie „Kultur ist ein Grundnahrungsmittel“ und überhaupt, er hat halt Charisma. Viel.

Danach: Lostraben zur Schlossbühne. Halbe Stunde sollte ja wohl reichen. Aber nicht, wenn es Massen von Stuttgartern zu einem Ort zieht – und bis ich mich dann nach vorne an die Bühne kämpfte dauerte das doch noch etwas. Mit dem Kanon „Viva la Musica“ eröffnete dann Scherf singend das Deutsche Chorfest 2016. Und ich war erfreut, als der OB betonte, dass man als Stadt ja aktiv Chöre fördern würde. Und den Löwenanteil für das Festival auslegte. Nun ja, Stuttgart. Schwaben. Manche Klischees scheinen ja zu stimmen.

Überhaupt ist Stuttgart momentan wirklich DIE Chorhauptstadt Deutschlands. An allen Ecken und Enden singt es, klingt es, spontan finden sich Sänger zusammen, die Stadt freut sich wirklich auf das Chorfest und ich mich auch auf die nächsten Tage. Wobei: Nach dem Start am Abend mit dem Bundesjazz-Orchester – meine Güte, die sind alle um die 24 oder noch jünger! – und The Swingles – OMFG! Elbow-Song-Acapella und meine Fresse… Also wirklich super!

Und da das ZDF einen schönen Beitrag gedreht hat – ich habe die Kollegen live beim Hantieren sehen können – verlinke ich den für heute mal. Morgen ist ein neuer Tag mit neuen Herausforderungen.