#Grenzgeschichten: Hinter den Kulissen

Ganz ehrlich: Den Start hätten wir für das Projekt der Grenzgeschichten nun auch nicht vorhergesehen – offenbar haben wir mit dem Thema einen Nerv getroffen. Ich will jetzt gar nicht die ganzen Zahlen wiederholen, die finden sich in der Facebookgruppe ebenso wie das ganze Konzept fürs SWCC und diverse andere Beiträge zum Thema SIO.

Während der letzten – sind es schon zwei Wochen? – haben wir im Team eigentlich das gemacht, was immer bei einem SIO-Projekt ansteht und das ist mittlerweile für mich so alltäglich, dass ich manchmal vergesse wie faszinierend das für Außenstehende sein muss. Dabei nutzen wir im Projekt ja nichts Anderes als Tools, die wir ständig nutzen. Die uns natürlich auch die Arbeit an gewissen Stellen abnehmen – Hootsuite zum Planen von Beiträgen einzusetzen ist ja nun nichts Neues. Ebenso wie Evernote –  ich muss dabei ehrlich gestehen: Das ist nicht unbedingt mein Werkzeug, aber ich kann damit auch arbeiten – oder der Redaktionsplan bei Google Drive – der mächtige, große Redaktionsplan übrigens – uns dabei helfen Aktivitäten zu planen und zu organisieren.

SIO-Elemente: SWCC, der Redaktionsplan, Twittertuning

Und wenn ich ehrlich bin: Die Artikel zum SWCC , zum Redaktionsplan und zum Twittertuning aus der SIO-für-Kepia-Reihe haben immer noch Bestand. Gut, beim Twittertuning haben wir für Grenzgeschichten zwei Tools, die nicht bei Kepia eingesetzt wurden, was die Sache für mich natürlich etwas Flammabler macht. Natürlich ist auch der Redaktionsplan den wir jetzt habe nicht mit dem zu vergleichen, den ich für Kepia aufgesetzt habe. Bei Grenzgeschichten haben wir vor Ort unterschiedliche Projekte, die von Coaches betreut werden. Die haben vollen Zugriff auf den Redaktionskalender und sollten dann nach der Schulung – die morgen ansteht – fähig sein die ganzen Zeilen und Spalten mit Leben zu füllen. Bei Grenzgeschichten haben wir mehr Personal mit an Bord, das macht die Koordinierung etwas umfangreicher. Ganz klar.

Und Grenzgeschichten hat als Thema an sich viele Facetten. Daher gibts ein Netvibes-Monitoring mit den wichtigeren Begriffen für das Projekt. Teilweise musste ich da etwas tricksen um an die begehrten RSS-Feeds ranzukommen, teilweise muss man da wirklich noch Umwege gehen. So etwa habe ich mir noch notiert, dass ich unbedingt rausfinden muss wie man die Suchanfragen an die Mediatheken von ARD und ZDF irgendwie in Netvibes reinbekommt. Damit werde ich mich wohl noch eine Weile aufhalten müssen. Für unsere Zwecke funktioniert Netvibes. Natürlich kann man all diese kleinen Elemente noch in einem Programm haben – aber bisher sind die Erfahrungen, die wir im Team mit der agilen Methode gemacht haben, nämlich nach Bedarf die Tools einzukaufen oder einen Zugang zu erwerben für uns über alle Maßen zufriedenstellend. Dass es dabei ab und an noch etwas knirscht wenn Daten von einem Tool ins andere übergeben werden sollen – Stichwort CSV-Dateien, Bulk-Upload und Hootsuite – ist klar. Allerdings können wir ja nicht lernen, wenn wir keine Fehler machen.

Aber Tools sind nur Tools

Ich denke schon dass man merkt: Grenzgeschichten ist für das Team ein Herzensprojekt. Eines, bei dem viel Engagement, viel Begeisterung und viel Enthusiasmus mit dabei ist. Die besten Tools würden sonst nämlich nicht funktionieren. Grenzgeschichten ist zudem ein Projekt, das sehr offen dokumentiert wird – all unsere (Irr)Wege kann man nachvollziehen und die Diskussionen befruchten gegenseitig. Einmal das Team, dass aufmerksam zuhört und ständig dazulernt aber auch die Beobachter und Mitmacher, die neue Impulse und Anregungen für sich gewinnen können. Falls man mich fragt, ob ich Spass bei dem Ganzen habe – dann stellt euch einfach nur ein breites Grinsen vor.