Grenzen und Geschichten

Mit dem Kopf tief im Monitoring, mit den Händen im Redaktionsplan und mit den Gedanken bei den Dingen, die da kommen werden stehe ich also zwischen dem Gestern und dem Heute und dem Morgen. Auch das ist eine Grenze – definiert wird sie in den Zuständen „Vor dem Projektstart“ und „Nach dem Projektstart“. Dass das Ganze dann auch noch eine persönliche Ebene hat kommt noch dazu. Schließlich habe ich ja vor kurzem erst wieder die Grenzen zu dem Ort überquert, an dem ich vielleicht auch ein Leben gehabt hätte. Auch das wird sicherlich noch – jedenfalls für mich persönlich – eine Rolle spielen. Aber zurück zu den reinen fachlichen Fakten und Daten: Grenzgeschichten ist ein Projekt, dass sich mit Grenzen und deren Geschichten beschäftigt. Erfahrungen mit Grenzen lokaler Art, mit Geschichten über Begegnungen jenseits von und Fakten über den Verlauf ehemaliger Grenzen. Frank Tentler hat das ja schon mal alles ausführlicher reflektiert und aufgeschrieben.

Als mich Frank fragte ob ich Lust hätte beim Projekt als Redakteur dabei zusein – und es war schon klar, dass wir das als SIO-Projekt machen werden, die Vorgehensweise hat sich mittlerweile bewährt – hab ich einfach spontan Ja gesagt. Ohne mir darüber im Klaren zu sein, dass das Ganze auch was mit meiner Biographie zu tun hat und Grenzen auf die eine oder andere Art schon immer eine Rolle gespielt haben. Aber das, wie geschrieben, ein anderes Mal ausführlicher. In erster Linie ist meine Rolle die des Content Managers – einerseits tue ich das, was ich wirklich liebend gern tue – Blogs mit Texten befüllen – andererseits ist meine Lieblingsbeschäftigung diesmal auch mit dem Monitoring und dem Aufspüren von Inhalten sowie dem Verwalten des Redaktionsplans gekoppelt. Was das Ganze für mich reizvoll macht. Und nachdem ich noch mal drüber nachgedacht habe: Content Manager als Begriff für meine Rolle im Projekt trifft es auch bestens. Mittels Monitoring Themen verwalten, Blogbeiträge schreiben, sich mit den Beteiligten abstimmen, den Redaktionsplan überwachen damit Inhalte rechtzeitig in die Kanäle gestreut werden. Einen Blick auf Twitter, Facebook und Co haben. Sagen wir, das ist schon recht abwechslungsreich und auch fordernd. Ich freu mich jedenfalls drauf, demnächst kommen die ersten Workshops mit den Mentoren – und ich bin wirklich gespannt auf dieses Jahr.