Ich mag stARTCamps!

Wenn ich könnte würde ich glatt hinfliegen, hinfahren oder notfalls auch hinschwimmen: Zum ersten stARTCamp Österreich. Das findet in Wien statt. Allein dieser Umstand wäre schon ein Anlass sich das Wochenende  um den  23.08. zu gönnen. Allein, es ist mir nicht vergönnt. Gegönnt sei es aber allen die dort hinfahren und ich bin mir sicher, dass wird ein tolles Erlebnis. Und ich bin dann wieder im September in Köln mit von der Partie, weil ich stARTCamps einfach mag. Ach was: Ich liebe stARTCamps! Barcamps generell, aber stARTCamps haben einen besonderen Platz an meinem Busen. Oder in im.

Das liegt natürlich daran, dass stARTCamps für mich immer einen enormen Lerneffekt haben. Das hat mit dem regen Austausch untereinander zu tun, das mir bei stARTCamps noch einen Tacken intensiver vorkommt als bei anderen Barcamps. Das mag mit der Anzahl der Besucher zusammenhängen – bei stARTCamps sind die im Gegensatz etwa zum Barcamp Ruhr ja doch etwas niedriger – das mag auch mit der Tatsache zu tun haben, dass das durchgängige Motto eines stARTCamps mit Kunst und Kultur zusammenhängt. Was nicht heißt, dass es  auch Sessions gibt, die auf den ersten Blick mit dem Thema nichts zu tun haben, aber der rote Faden ist in der Regel dann doch eher die Frage wie man Kultur und das Internet – oder das Social Web – miteinander verbindet.

Verbindungen schaffen ist überhaupt das große Plus des Ganzen. Man mag sich vielleicht bei der Vorstellungsrunde nicht sofort alle Gesichter merken, kommt aber im Laufe des Tages – oder der Tage, je nachdem – miteinander ins Gespräch. Vielleicht weil man die selbe Session besucht hat und sich dort schon austauschen konnte, vielleicht weil man merkt dass der Andere eigentlich genau die selben Probleme hat wie man selbst und man gemeinsam nach einer Lösung sucht, vielleicht hat man den bekannten „Ach, DU bist das“-Effekt wenn man dem Twitteravatar ein Gesicht zuordnen kann. Kommunikation prägt ein Barcamp generell – ein stARTCamp nun besonders.

Manchmal habe ich mich beim stARTCamp Ruhr York bei dem Gefühl ertappt, dass diese besondere Weise der Fortbildung – und im Endeffekt sind Barcamps immer  Fortbildungen und wenn man schon intrinsisch motiviert hinfährt, dann hat diese Fortbildung noch was Besonderes, irgendwann kommen wir auch noch mal dahin dass das wirklich jeder Arbeitgeber kapiert – besonders ist weil sie sich halt nicht wie eine Fortbildung anfühlt. Eher vielleicht noch wie ein Bildungsurlaub. Denn eine so angenehm entspannte Atmosphäre mit Wissensgewinn findet man wirklich nur bei Barcamps. Und ganz intensiv halt bei stARTCamps.