Drei Säulen bei Kepia: Was das für SIO bedeutet

Dies ist ein Beitrag in der Reihe “SIO für Kepia” – alle gesammelten Artikel finden sich auf der Übersichtsseite hier im Blog.

Wie wir schon festgestellt haben in den letzten Beiträgen besteht das Angebot von Kepia aus 3 Säulen: Philosophie, Musik und Erholung – die dritte Säule habe ich jetzt nur am Rande gestreift, aber ein Garten ist natürlich auch immer eine grüne Oase um die Seele baumeln zu lassen. Wie beeinflusst das jetzt die Ausrichtung für  SIO?Zum Einen: Es ist natürlich spannender wenn man statt nur einem Thema drei Themen für die Strategie zur Verfügung hat. Vielfältige Themenbereiche sind damit garantiert. Es gibt Schnittmengen zwischen Philosophie, dem Lernen an sich, der Erholung, dem Thema Musik und Therapie. Andererseits verleitet eine große Themenbreite auch zum Verwässern der Marke an sich, man neigt dazu auch desöfteren mal Themen zu wählen die nicht unbedingt passen. Für die SIO-Strategie bedeutet das: Immer zweimal Überlegen welche Themen für den Redaktionsplan erstellt werden müssen und was für die Sozialen Medien verwendet werden soll.

Zum Zweiten: Man hat bei drei Themen auch drei verschiedene Influencergruppen – teilweise überschneiden die sich bei den Themen, andererseits ist aber nicht damit zu rechnen dass jemand der über Philosophie etwas wissen will auch generell etwas darüber erfahren will wie Musik bei Schlaganfällen hilft. (Wer den Twitteraccount der Kepianer verfolgt hat, wird das letzte Thema sicherlich im Stream gesehen haben.) Insofern ist man darauf angewiesen  eine Balance bei den Inhalten für die Verbreitung bei Twitter und Facebook zu finden damit sich keiner benachteiligt oder bevorteilt fühlt. Das ist durchaus anspruchsvoll; es erfordert eine Menge von Intution und Wissen. Natürlich fließen ab und an auch originale Informationen in die Kanäle von Kepia selbst ein, aber für die Sozialen Netzwerke ist in dieser Phase erstmal wichtig, dass Inhalte kuratiert veröffentlicht werden. Ab der nächsten Woche wird das laut Redaktionsplan auch etwas mehr in Richtung Ziel des Projektes schwenken. Welches Ziel das ist wird dann allmählich klar werden.

Zuhören, focussieren

Nachdem dank SWCC zugehört wurde, schloss sich die Lernphase an – dabei liegt darunter wie bei allen Prozessen der Deming-Kreislauf oder PDCA, das heißt wenn einzelne gewünschte Aufgaben nicht funktionieren müssen diese ersetzt werden, vielleicht funktioniert das eine Tool dann doch nicht immer so wie man es möchte oder der Server ist momentan nicht erreichbar, dagegen sollte man sich dann absichern. Im schlimmsten Falle verkündet der Anbieter – wie bei Posterous oder Memolane geschehen derzeit – dass man den Dienst einfach einstellt. Deswegen sollte man auch immer eine Exit-Strategie für den Fall der Fälle parat haben oder wenigstens einen Plan B. Manchmal braucht man auch einen Plan C oder D.

In den letzten Tagen habe ich vermehrt in die Statistiken geschaut, versucht zu ermitteln was an Themen funktioniert und was weniger gut klappt – dabei habe ich in den ersten Tagen auf die automatisch erstellten Schedule-Zeiten gesetzt, was allerdings  weniger effektiv zu sein scheint für das Projekt als die per Hand erstellten automatischen Tweets, zur ersten Orientierung sind diese vorgebenen Zeiten aber ausreichend. Wenn diese wie bei Kepia nicht funktionieren weiß man immerhin, welche Zeiten man bei Twitter und Co. nicht verwenden sollte und kann dann ausreichend experimentieren. Und daneben habe ich auch immer ein Auge auf den Twitteraccount an sich um bei Problemen reagieren zu können. Dito Facebook. Wobei die Inhalte für Facebook noch eine andere Herausforderung mit sich bringen. Dazu aber in der nächsten Woche mehr.