Die zweite Säule von Kepia: Musik

Dies ist ein Beitrag in der Reihe “SIO für Kepia” – alle gesammelten Artikel finden sich auf der Übersichtsseite hier im Blog.

Neben der Philosphie bei Kepia, die grundlegend für das Unternehmen ist, wird diese Säule noch von zwei anderen flankiert und unterstützt. Eine davon ist die Musik.Dass die Kraft der Musik Steine bewegen, sie sogar zu Tränen rühren kann haben die Griechen im Mythos von Orpheus festgehalten – zudem ist es wohl auch der Einzige, dem es immerhin gelang Hades mit seinen Klängen zu bezwingen – auch wenn er sich vielleicht besser nicht nach Eurydike umgeschaut hätte beim Gang zurück an die Erdoberfläche. Bei Kepia bildet die Musik eine zweite Säule des Unternehemskonzeptes – als Therapiekonzept, Unterricht oder beim Improvisieren.

Musiktherapie

Aus einer Vielzahl an Instrumenten, die leicht und ohne Vorerfahrung zu spielen sind, wird dasjenige ausgewählt, was der eigenen Situation am Besten entspricht.  Dabei handelt es sich um spezielle Schlag-, Saiten- und Blasinstrumente, die sich zur Entwicklung und Gestaltung eigener musikalischer Vorstellungen eignen. Wahrnehmung der eigenen und fremden Klänge, Entwicklung einer freien musikalischen Gestalt in Wiederholung und Veränderung der gespielten Motive – angefangen von elementaren Äußerungen wie dem Atemfluß, Lautieren, motorisches oder zufälliges Berühren eines Klangkörpers bis hin zur künstlerischen Selbstentfaltung.

Der Therapeut begleitet diese musikalischen Äußerungenund ergänzt sie – meist auf dem Klavier und mit der Stimme oder mit entsprechenden Instrumenten – durch rhythmisch-strukturierenden Puls oder melodische Erweiterung, durch rahmende harmonische Form oder freie Weiterführung, so daß ein gemeinsames musikalisches Spiel entsteht. Ergänzung und Erweiterung des selbst Gestalteten, Erfahrung einer musikalisch sinnvollen Zusammenfügung, Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten, behutsame Intervention oder Ermutigung durch den Therapeuten.

Philosphie und Musik: Zwei Säulen

Musiktherapie und Philosphie ergänzen sich sehr gut: In der Musiktherapie – und in den diversen anderen Angeboten, die bei Kepia mit Klang und Musik zu tun haben – und auch beim Hören von Musik kann der Mensch zurück auf sich selbst geworfen werden. Musik hat auch etwas mit Selbsterkenntnis zu tun, Musik machen kann das Innerste des Menschen hervorbringen und gleichzeitig findet der Mensch im Musizieren auch immer zu sich selbst. Insofern hat Kepia hier nicht nur ein Alleinstellungsmerkmal sondern sogar zwei – und es ist selten dass sich zwei oder sogar drei Ziele des Unternehmens miteinander gut kombinieren lassen. Normalerweise ist es ja meistens so, dass zwei, drei Ziele des Unternehmers sich gegenseitig ausschließen – oder die Marke verwässern.

Wenn ich ein Cafe habe in dem alles selbstgemacht ist, ist das schon ein Vorteil gegenüber dem Billig-Cafe um die Ecke, das vielleicht nur Teiglinge aufbäckt. Wenn dazu im Cafe nicht nur der Kaffee sowie das Zubehör verkauft wird sondern auch noch Kunst von Designern oder Bücher – dann passt das auf den ersten Blick vielleicht nicht mehr so ganz. Wenn man allerdings den Begriff der Kaffeehauskultur im Kopf hat und das Image anstrebt ein Cafe sein zu wollen, in dem man über Kultur diskutieren, einen Cafe trinken kann und eine angenehme Atmosphäre hat – dann passt das schon. Und genau so passt auch die andere Säule bei Kepia zum Unternehmen – diejenige der Erholung. Im nächsten Blogposting werden dann alle drei Säulen für die SIO-Konzeption zusammengeführt.