Philosophie, Erholung und Musik: Kepia-Säulen

Dies ist ein Beitrag in der Reihe “SIO für Kepia” – alle gesammelten Artikel finden sich auf der Übersichtsseite hier im Blog.

Platon ist schuld. Er hätte ja auch in Athen in seinem Haus Denker der Zeit einladen können. Sicherlich hat es auch in Athen Stadtgärten und Heiligtümer gegeben, die passend gewesen wären. Aber Platon fand offenbar, dass Mauern zum freien Denken nicht unbedingt anregend sind. Aus grauer Städte Mauern also in den Olivenhain nordwestlich der Stadt Athen. Geweiht war der dem attischen Helden Akademos – damit wäre erklärt woher der Begriff der Akademie stammt. Gleichzeitig aber ist Platon auch der Begründer des philosophischen Gartens. Wenn man berücksichtigt, dass auch ein Olivenhain ein Eingriff in die Natur ist und es gibt ja auch den Nutzgarten. In Oberhausen gedeiht in dessen ein besonderer Garten: Ein philosphischer.Immanuel Kant hat das, was Philosophie ist in folgende drei Fragen gekleidet:
– Was können wir wissen?
– Was sollen wir tun?
– Was dürfen wir glauben?
Philosphie ist das Nachdenken über uns selbst, die Suche nach Antworten im Leben, die Erforschung dessen was uns als Menschen ausmacht. Dabei gliedert sich die Philosphie in einige Zweige auf, die man vielleicht schon mal gehört hat – hohen Stellenwert hat in einigen Bundesländern gar die Ethik als Schulfach, es gibt die Logik, die Erkenntnistheorie, die Ästhetik…
Ein philosophischer Garten dient als Nährboden für all diese Fragen, für all das, was in unserem Alltag oftmals zu kurz kommt. Das können Momente der Ruhe und des Kraftschöpfens sein, aber auch kreative Impulse und schöpferische Vorhaben.

Kepia eröffnet mit dem philosophischem Garten Freiräume, in denen Gedanken und Reflexion wachsen und zur Entfaltung kommen können – und einen Schonraum, in dem Neues versucht und gewagt werden darf und die entsprechende Würdigung erfährt. Kepia bietet die Möglichkeit, Gedanken und Fragen zu verfolgen, die uns schon lange begleiten und bewegen, aber immer wieder in den Hintergrund geraten. Im Gespräch mit anderen, die sich ebenso intensiv und gerne mit sich selbst und zentralen Fragestellungen des Lebens auseinandersetzen, können so neue Perspektiven gewonnen werden, kann Klarheit entstehen – oder aber auch Fragwürdigkeit im besten Sinne des Wortes.

Was macht Kepia nun besonders?

Kepia stellt für sich drei Anforderungen, die folgendermaßen definiert werden:

1.     Das philosophische Gespräch, das in dem Wechselspiel von Hören und Sagen zu eigenen Einsichten und einem vertieften Verstehen dessen führt, das uns betrifft und angeht.

2.      Die musikalische Kreativität, die eigene musisch-schöpferische Möglichkeiten entdeckt und freigibt, und im gemeinsamen Spiel über sich hinaus zu geraten vermag.

3.      Die Seelennahrung und -heilung, die der Seele einen Schonraum bietet, in dem sie ungestört zu ihrem Eigenen kommen kann.

Ich werde die einzelnen Punkte nochmal genauer beleuchten, da sie unabdingbar für die Arbeit sind, aber schon jetzt wird deutlich, dass es Kepia an Inhalten nicht mangelt. Vor allem hat Kepia etwas im Angebot, was seit Richard David Precht einen regelrechten Boom zu verzeichnen hat – die Philosphie. Wer sich im Fachgeschäft der Wahl umschaut wird neben  „Hohe Luft“ mindestens noch zwei, drei weitere Magazine zum Thema finden. In der heutigen überaus komplexen und komplizierten Welt ist die Frage nach dem Sinn und nach dem Wozu etwas, was jenseits der Kirche bzw. der etablierten Religionen stattfindet. Und wird in der Wirtschaft nicht auch schon seit Jahren über Verantwortung und Ethik – Corporate Responsibility – diskutiert? Insofern hat Kepia an dieser Stelle genau das im Angebot, was Menschen schon zu allen Zeiten gesucht haben: einen Ort in dem man über Dinge in Ruhe nachdenken kann.