Twitter-Tuning: Am Ende hilft nur Handarbeit

Dies ist ein Beitrag in der Reihe “SIO für Kepia” – alle gesammelten Artikel finden sich auf der Übersichtsseite hier im Blog.

Die Erkenntnis zuerst: Trotz des Klout-Plugins für Chrome, an das man sich vorerst mal halten kann, und trotz Tools wie ManageFlitter oder ReFollow und Abgleichen mit KRED ist am Ende des Tages doch wieder Handarbeit gefragt wenn man den Twitter-Account tunen möchte. Da muss man durch.

Dabei helfen die oben beschriebenen Tools schon ein wenig beim Vorsortieren – so etwa wenn Accounts seit einer ganzen Reihe von Jahren nichts mehr getwittert haben oder einfach nicht mehr gepflegt werden. Beim Durchgehen des Kepianer-Twitteraccounts heute waren schon eine Menge von Projekt-Accounts dabei, die im Jahr der Kulturhauptstadt angelegt und seitdem nicht mehr bedient wurden. Die sind nur Ballast weil dort keine Interaktion mehr erfolgt und müssen dann entfolgt werden bzw. auch geblockt. Immerhin kann hier der Klout-Wert schon eine große Hilfe sein. Die Faustregel für Deutschland ist: Ab Faktor 50 wird es interessant. Wenngleich ein hoher Kloutwert nun nicht unbedingt den besten Influencer kennzeichnet.

Deswegen sollte man nach dem Vorsortieren durch den Klout-Wert oder auch nachdem ManageFlitter diejenigen schon aussortiert hat, die uninteressant sind, in der Regel jeden einzelnen Follower aufrufen und nachsehen ob dieser zu den Interessen passt. Mit Kred abgleichen hilft bisweilen wenn man sich nicht sicher ist ob die Themenbereiche wirklich passen. Was allerdings auch bedeutet, dass man per Hand unter Umständen wie bei den Kepianern 488 Accounts durchschaut, auf die Biographie achtet, einmal den Account anklickt und dann eventuell auch nochmal in die Followerlisten dieser Accounts geht. Das ist zeitaufwendig, letzten Endes ist mir aber momentan noch kein Werkzeug zur Pflege von Twitteraccounts begegnet, was diese Aktivitäten automatisch gänzlich schafft. Vermutlich wird es auch auf lange Sicht gesehen keins geben und wenn selbst ManageFlitter ab und an nicht perfekt ist…

Letzten Endes muss man immer auf den eigenen Verstand und die eigene Einschätzung zurückgreifen. Selbst jemand, der einen geringen Klout-Wert hat kann ja aufgrund von anderen Faktoren durchaus wichtig für einen sein. Im nächsten Schritt wäre dann zu klären, welche Inhalte eigentlich in den Twitteraccount einfließen sollen – dazu muss man das Profil von Kepia berücksichtigen – was allerdings schon ein längeres eigenes Blogposting wert ist…

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2 Gedanken zu „Twitter-Tuning: Am Ende hilft nur Handarbeit

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