Steigende Zahlen bei Orchestern und bei Abonnements

Erstmal ist das ja eine positive Nachricht:

Mit hervorragenden Besucherbilanzen und Rekordauslastungen ist an zahlreichen Orchester- und Musiktheaterstandorten die Saison 2011/12 zu Ende gegangen.

Meldet die DOV in einer aktuellen Pressmitteilung und wenn die es nicht weiß – Deutsche Orchestervereinigung – wer dann? Noch schöner aber wäre wenn nicht nur die Füllwörter wie „zahlreich“ da stünden oder einige wenige Beispiele wie das DSO, sondern mal genauer aufgezählt werden würde wer denn jetzt wieviele Zuschauerzahlen wann gewonnen hat. „Zahlreich“ heißt nun alles und nichts.

Nicht dass ich naiv genug wäre um zu glauben, die würden solche Zahlen freiwillig rausrücken – und klar freue ich mich auch darüber das Abonnement offenbar rennt, nur frage ich mich dann: Wer kauft die neuen Abos denn wohl? Junge Zuhörer? Oder doch wieder die Generation, die schon immer Abos gekauft hat und die verschenkt? Zudem wäre ja auch interessant zu wissen warum genau der Zuwachs erfolgte. So viele Public-Viewing-Veranstaltungen gibts nun nicht im Lande, wenngleich natürlich diese mit die Barriere gegenüber dem „Gebäude Oper“ abtragen können, ebenso gibts nicht viele Open-Air-Konzerte.

Falls Social Media eine Mitrolle spielen sollte – und beim DSO ist das wohl anzunehmen – bräuchte ich zumindest noch eine Vergleichsanzahl. Zumindest aber kann ich mal etwas abwarten, die Tage müssten die Duisburger Philharmoniker zumindest eine kleine Andeutung geben ob die bisherige 90% Auslastung gehalten wurde. Dann könnte man ja zumindest spekulieren. Doch so, ohne konkrete Zahlen und mit den in PMs üblichen Floskeln fällt das natürlich schwer.

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