Bye, bye, DerWesten-Blogs

Während heute in Recklinghausen Journalisten über Dinge plaudern wie „Neue Formate“ und „Webvideos“ – ja, genau deswegen gehe ich da auch nicht hin – kann man den Westen mal fragen, ob es nicht höflicher gewesen wäre die Bezahlblogs, die beim Relaunch irgendwie hops gegangen sind, dezent und nett zu verabschieden. Also nicht, dass ich sie vermißt hätte – so ergiebig waren die ja nie. Deswegen fiel mir das bis jetzt auch nicht auf. Jedenfalls: Zu finden sind die nicht mehr. Gesucht habe ich jetzt mal intensivst, aber auch nichts weiteres gefunden. Oder sind die bei einem Backup der Datenbank oder deren Umstricken einfach nur mal so verschütt gegangen? Man weiß es nicht.

Aber wozu braucht man auch noch Blogs, wenn man eh keine Geschichten erzählen möchte?

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Ein Gedanke zu „Bye, bye, DerWesten-Blogs

  1. Ja, die sind sang und klanglos im Nirwana verschwunden. Das Blog von der Ingeborch vermisse ich schon, die hat Geschichten erzählt und zwar sehr lustige, obwohl man etwas Ruhrpottdeutsch können musste, um sie zu verstehen. Es sind auch nicht alle weg, das Horoskop ist noch da, nur nicht mehr bei den Blogs, allerdings ist es nicht mehr so witzig wie früher. Ich habe allgemein den Eindruck, das Blogs auf „dem absteigenden Ast“ sind und nur noch von anderen Bloggern gelesen werden. Es gibt nur sehr wenige, die erfolgreich sind und für die bezahlt wird, das bei der FAz von Don Alphonso gehört dazu, aber das steht auch außer Konkurrenz, der Mann schreibt eher Feuilleton als Blog.

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