Behördenschreiben

Allmählich habe ich die Schnauze voll, liebe Behörde in Duisburg. Erstens: Das ist das dritte Mal in einem Jahr dass mein Ansprechpartner, der mich ja eigentlich optimal betreuen soll, wechselt. Wie um alles in der Welt soll eine dauernde und – um das Wort mal richtig zu gebrauchen – nachhaltige Förderung möglich sein, wenn ich immer einen neuen Menschen habe der sich erstmal in meinen Fall einarbeiten muss? Ich habe echt nichts gegen Papierkram, sonst wäre ich nicht Datenschutzbeauftragter geworden, aber allmählich glaube ich, ihr packt meine Sachen einfach mal so in Ablage P.

Zweitens: Ich habe vermehrt gewisse Dinge sowohl mündlich als auch schriftlich nachgefragt, weil mir die unklar waren und der Mitarbeiter die auch nicht beantwortet hat. Innerhalb von drei Monaten könnte man sich ja mal bequemen wenigstens zu signalisieren, dass man Dinge auch mal bearbeitet. Andererseits: Wenn ihr was wollt, seid ihr sehr fix. Habe ich am Samstag ja wieder mal gemerkt. Ich fühle mich überhaupt nicht optimal betreut von euch und nach der LVQ-Schulung werde ich sehr genau beobachten ob ihr euren Pflichten zur Förderung – wie wir das vertraglich besiegelt haben übrigens – auch nachkommt. Sonst kündige ich nämlich das Teil einfach mal bzw. schreibe mal eine Beschwerde. Es kann nicht angehen, dass man in wichtigen Fragen alleingelassen wird. (Und im Internet steht auch nicht alles.)

Kurz und schlicht: Das ist kein Service. Das ist einfach nur Menschenmaterialverwaltung was ihr da macht.

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