Liebes Facebook: Ich bin dann mal weg

Ein Tag kann ganz schon lange dauern. Sehr lange. Manchmal sogar zu lange, obwohl eigentlich nicht 24 Stunden verstrichen sind. Wie in meinem Falle: Mein persönliches Facebook-Profil ist nicht erreichbar. Es ist nicht gesperrt, es ist nur nicht erreichbar. Und damit hast Du, Facebook, mir endgültig einen Schwung in die richtige Richtung gegeben: Ich werde Facebook nur noch beruflich nutzen.

Wäre meine Fanpage jetzt beim selben Account, hätte ich ein berufliches Fiasko erlitten. Ich könnte Kommentare nicht editieren, ich kann noch nicht mal mich richtig ausloggen, um Dich um Hilfe zu bitten – das habe ich im Verlauf des Tages mehrere Male versucht, es kam aber nichts von Dir. Das nenne ich Hybris. Und Hybris hat schon manchen zu Fall gebracht. Beruflich werde ich dich sicherlich noch nutzen, denn es gibt Dinge, die ich nur im persönlichen Profil tun kann. Aber ich werde mein persönliches Profil nicht mehr pflegen, einige Automatismen laufen noch drüber, aber es wird keine persönlichen Einträge von mir geben. Es reicht. Es ist genug. Mir ist der Kragen endgültig geplatzt.

Wer mit mir persönlich in Kontakt treten möchte, kann dies bei Diaspora tun – da weiß ich auch, dass meine Daten mir gehören. Vielen Dank, Facebook, es war eine schöne Zeit und ich werde sicherlich den Ein oder Anderen vermissen, aber persönlich werde ich bei Dir nicht mehr existent sein.

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