Meine Jobs und meine Projekte

Den wunderbaren Kommentar auf einen Artikel möchte ich ja nun doch nicht verkommen lassen: „Kein Wunder dass Du keine Aufträge bekommst, du schreibst ja einen Müll zusammen…“

Da kann offenbar jemand nicht zwischen privat, persönlich und beruflichem Stil unterscheiden – und hat sich offenbar auch nicht meine Projektliste bei XING angeschaut. Die habe ich bewußt und aus freien Stücken für Google zugänglich gemacht. Gewisse Angabe im XING-Profil dagegen kann man nur ansehen, wenn man eingeloggt ist und eine Kontaktanfrage an mich stellt. Und selbst bei XING steht ncht alles drin über mich. Das nur so am Rande.

Ich ahne, aus welcher Ecke der Kommentar kommen könnte – es gab da eine unschöne, aber von meine Seite aus berechtigte Diskussion bei Facebook, in der ich unverblümt gefragt worden bin, wann ich denn mal arbeiten würde. Von einer Festangestellten, die brav in ihrem Büro sitzt, ihre Stunden hat und ihr festes Gehalt bekommt, eventuell noch einige Außentermine hat. Wobei die Auseinandesetzung erst nach Nachfrage meinerseits kam, weil ich das absolut erstmal nicht verstand: Wars Sarkasmus, war das Ernst?

Erstmal spreche ich jedem Facebook-„Freund“, den ich nicht näher persönlich kenne mal grundsätzlich die Fähigkeit ab mich zu kritisieren. Diese Frau habe ich persönlich zwei oder dreimal gesehen und schon beim zweiten Treffen war da nicht gerade ein herzlicher Kontakt. Muss auch nicht. Wäre dies eine Anmerkung aus meinem privaten Umfeld gewesen, hätte ich anders reagiert. Aber nach der Auseinandersetzung warf ich die gute Dame aus meiner Facebook-Freundesliste – das zweite Mal übrigens erst in etlichen Jahren, dass ich jemanden komplett rauswerfe.

Zweitens: Wann und ob ich arbeite und für wen – erwartet ihr etwa, dass ich das ins Netz stelle? Dass ich gegen die Schweigepflicht, die jeder arbeitende Mensch gegenüber seinem Auftraggeber hat verstoße und intime Details, die dann PRIVAT wären, hier offenlege? Oder bei der Facebook-Fanpage? Bei Twitter? Ja, sag mal liebe Festangestellte: Gehts noch? Ich könnte mit genau diesem gutem Recht das selbe von Dir fordern. Nur, weil du in einem anderen Arbeitssystem steckst heißt das noch lange nicht, dass du dich a) für was Besseres halten kannst und b) eine Rechtfertigung von mir fordern kannst über die Dinge, die ich tue. Nee, meine Liebe, das lassen wir jetzt mal besser ganz raus aus der Debatte und dem Kommentar, gelle? Wenn du ein Problem damit hast, dass ich flexibel genug bin um in der Woche ab und an mal mit Leuten zu netzwerken – was Teil meines Jobs ist übrigens, nennt sich Vertrieb – dann ist das ein persönliches, das Du gerne mit Dir selbst ausmachen kannst. Kritikfähig wärst du, wenn du in einem ähnlichen Zweig wie ich arbeiten würdest oder wenn ich dich privat kennen und schätzen würde. Beides ist nicht der Fall. Also: Der nächste Kommentar in dieser Richtung aus der HD Web.de-Email-Ecke führt hier zur Sperrung.

Zweitens verkennst du, dass dies hier ein persönliches Blog ist. Würdest du meine Artikel kennen – von denen einige unter anderem bei 2010lab.tv die Tage erschienen sind aber ein Blick in Xtranews hilft da bestimmt auch weiter, ich weiß ja nicht was du jetzt im übertragenen Sinne für Häuser gebaut hast letztens – wüßtest du, dass ich arbeitstechnisch einen anderen Stil habe. Einen mittlerweile wohl unverkennbaren Stil, so dass es eigentlich auch leicht rauszufinden ist für wen ich momentan was mache aber der unterscheidet sich grundsätzlich von dem Stil hier. Denn: Dies ist ein Blog. Bitte schlags bei der Wikipedia oder im Duden nach, was das ist – von Social Web hast du jedenfalls offenbar keine Ahnung. Ich kann mir hier Freiheiten herausnehmen und Themen bearbeiten, die ich sonst nicht bearbeiten würde. Die Dinge, die hier drinstehen sind persönlich – sie sind nicht privat. Das heißt unter anderem auch, dass natürlich meine Eltern wissen für wen ich arbeite, der Rest der Familie auch, ich erzähle auch gerne so weit ich es darf über spannende Sachen. Rein persönlich aber spare ich wissentlich gewisse Dinge aus. Das hier ist kein detailliertes Selbstporträt, allenfalls ein Profilbild.

Und drittens: Wer googlet, der findet.

(Eigentlich wollte ich was über Selbstzweifel schreiben, da mich meine Kollegin in Dortmund gefragt hatte, ob ich nie welche hätte – was ich verneinte, ich habe sie nur nicht oft – aber das hat sich ja jetzt auch erledigt. Und ratet mal mit welchem Buchstaben der wirkliche Name der „netten“ Dame beginnt. Mit D. Mailadresse bei Web.de wie oben erwähnt: HD, jedenfalls stehts in den Kommentaren drin. Wie warhscheinlich ist dann wohl eine Verbindung zwischen beiden Tatsachen? 😉 Liebe S: Ist in Ordnung wenn du mich nicht magst, aber diese plumpe Tour ist echt dämlich.)

Advertisements

5 Gedanken zu „Meine Jobs und meine Projekte

  1. Sie sind ein komischer kleiner Mann ;-). Arm, naiv und mit relativer Sicherheit ohne Aufträge nicht wahr? *gg*!

  2. Bevor Sie nicht offenlegen für wen Sie arbeiten oder als was sollten Sie, Frau Susanne mal ganz still sein. Zudem: Aus Sie twittern ja mittlerweile und innerhalb einer Woche von 0 auf 40 bei Klout zeigt, dass Sie entweder gut von mir gelernt haben oder einen Profi sitzen haben, der weiß wie man Netzwerke nutzt. (Mein aktueller Wert ist übrigens als Broadcaster 63. Kommen Sie da erst mal ran.)

    Desweiteren gilt nochmals: Genau wie bei jedem anderen Arbeitgeber auch – so wie bei der Buisness Academy Dortmund, wo ich Dozent bin oder bei den Duisburger Philharmonikern oder jetzt bei AsisiVC oder demnächst beim Deutschen Chorverband für die Chor.com im September (wenn Sie denn unbedingt darauf drängen einige Firmen für die ich arbeite zu wissen, bitte, dann möchte ich jetzt aber auch Auftraggeber von Ihnen wissen, quid pro quo) unterschreibt man, dass man Betriebsgeheimnisse nicht an die Öffentlichkeit tragen darf. Für abgeschlossene Projekte wie Ruhr2010 verweise ich auf XING, wo Sie offenbar auch nicht reingeschaut haben und ansonsten solls jetzt damit gut sein. Wobei: Wozu bette ich eigentlich einen XING-Button ein, wenn Sie nicht in der Lage sind den zu nutzen? Ach, stimmt, weil der nicht ausschleßlich für Sie gedacht ist. Mein XING-Profil ist öffentlich übrigens, einfach mal ausprobieren – tut auch gar nicht weh. Ich mache mir jetzt nicht die Mühe um festzustellen ob Sie, Frau D., da auch eins haben. Zuviel der Mühe.

    Letzte Warnung aber: Unqualifizierte Kommentare werden in Zukunft gelöscht bzw. gesperrt. Dass ich Sie überhaupt freigeschaltet habe lag nur daran, dass ich zufälligerweise im Spam-Ordner nachgesehen habe ob en Kommentar eines Bekannten verlorenging. Schaffen Sie sich jetzt erstmal ein eigenes Blog an, geben Sie erstmal Namen von Firmen an für die Sie arbeiten – und dann bitte auch detailliert wann wo und wie – und dann könnten wir die Debatte weiterführen. Allerdings: So gut müssen die Geschäfte mit dem Raumdoctor wohl auch nicht gehen… Ansonsten: Kritikwürdigkeit muss man sich erarbeiten. Dann viel Spaß beim Versuch, mein Level zu erreichen.

  3. Kleiner komischer Mann „**“. Warum so aufgeregt? Deine Aufträge sind lächerlich. Da muss man nicht bei Xing schauen um das ..

    .Die Debatte ist an dieser Stelle beendet: Erst behaupten, ich hätte keine Aufträge, dann sagen, man habe gar nicht bei XING geschaut, jetzt meinen, meine Auftraggeber seien lächerlich zeigt eindeutig, dass es hier nur darum geht die Diskussion auf eine persönliche Ebene zu ziehen. Das Spielchen spiele ich nicht mit. Und weitere Kommentare werde ab jetzt geblockt. Gruß.

  4. Ach, ja. So habe ich das auch noch nie gesehen – nett. Wobei: Wenn man seinen Job gut macht, wird man ständig weiterempfohlen. Wenn man seinen Job schlecht macht nur ein Mal. Und offenbar sind meine Kunden zufrieden, sonst würden die mich a) nicht weiterempfehlen oder b) nicht anfragen, ob ich nicht wieder etwas für ein neues Event tun könnte. Insofern: Läppisch, das Ganze.
    Ich hätte auch nicht so emotional reagiert, wenns nicht um meine Auftraggeber gegangen wäre. Die Duisburger Philharmoniker als „lächerlich“ zu bezeichnen ist schon ein Zeichen dafür, dass man wirklich kein Ahnung hat.

Kommentare sind geschlossen.