Anzug oder Nicht-Anzug?

Eine Frage, die ich jetzt die Tage endgültig geklärt ist, ob man wirklich zu allen Business-Veranstalten im Anzug erscheinen sollte. Also zu wirklich allen. Auch, wenn man privat vor Ort ist. Meine Entscheidung: Sowohl als auch.

Geht es nach der ersten Todsünde für Gründer müsste man eigentlich bei Treffen, bei denen Geschäftsleute anwesend sind gerade nicht im Anzug erscheinen. Denn im Anzug ist man nur einer unter vielen. Hebt man sich aber durch seine Kleidung positiv von der Masse ab, dann erinnern sich die Leute eher an einen als wenn man in einem Anzug unterwegs war. Gestern in Mülheim hatte ich genau diese Variante gewählt – die Gründe? Erstens hielt ich selbst keinen Vortrag. Zweitens war das kein reiner beruflicher Termin. Drittens engagiert man mich auch wegen meiner Personality. (Deswegen ist zumindest bei Twitter mir auch relativ egal, wenn Geschäftskunden von mir da mitlesen. Wems nicht passt, der kann mich ja entfolgen.)

Anders ist die Sache natürlich, wenns wirklich ein hochoffizieller Termin ist – bei den Philharmonischen Konzerten bin ich selbst als nur „Passiv-Zuhörer“ immer im Anzug unterwegs. Ebenso wenn ich in Dortmund Kunden betreue oder bei Start2Grow anwesend bin. Dies sind aber eindeutig Treffen, die sehr geschäftlicher Natur sind und die eine gewisse Seriösität brauchen. Was, wenn ich Veranstaltungen anderer Anbieter besuche um zu schauen, was und wie die machen, nun nicht unbedingt notwendig ist. Im Gegenteil: Wenn man sich mit mir persönlich bei solchen Treffen vernetzt, erinnert man sich an mich eher wenn ich nicht im Anzug bin. Was jetzt nicht heißt, dass ich ein Nerd-T-Shirt und kurze Hosen anhabe…

Advertisements

Ein Gedanke zu „Anzug oder Nicht-Anzug?

  1. —-Denn im Anzug ist man nur einer unter vielen. Hebt man sich aber durch seine Kleidung positiv von der Masse ab, dann erinnern sich die Leute eher an einen als wenn man in einem Anzug unterwegs war.—-

    QUATSCH!

Kommentare sind geschlossen.