Woher ich meine täglichen Nachrichten herbekomme

Öfters habe ich schon mal betont, dass ich kein Print-Zeitungsabonnement habe und selbst die Kostenlos-Blätter bleiben im Hauseingang liegen. Entgegen anderer Meinungen schalte ich das Fernsehen äußerst selten ein. (Ausnahmen bei Besuchen anderer Leute bestätigen die Regel. ;-)) Wie also werde ich über das informiert, was in der Welt so passiert?

Es sind eigentlich zwei Hauptmedien: Internet und Radio. Wobei das eigentlich ein Medium ist – Konvergenz und so – da ich meistens den Flash-Player vom DLF aufhabe oder das iPhone an den Lautsprecher angeschlossen habe. Ein konventioneller Radiowecker steht dann auch noch neben dem Bett – das Spätprogramm des DLF ist zum Einschlafen immer nett. 🙂 Falls ich die Sendung „Informationen am Abend“ oder „Das war der Tag“ nicht live mitbekomme, kann ich immer noch die einzelnen Beiträge im Flash-Player bequem in eine Liste packen und nachhören. (Ich bevorzuge zwar eher die durchmoderierte Sendung, aber die gibts im DLF nur selten. „Campus und Karriere“ gibts netterweise in dieser Form.) Eine Zeitlang hatte ich die diversen Angebot auch als Podcast abonniert, angesichts der Menge habe ich das dann aber aufgegeben. Nicht alles bei Wirtschaft und Verbraucher interessiert mich nun wirklich.

Also ja, das gute alte Radio – sofern es gut gemacht ist – läuft bei mir. Dann allerdings bekomme ich meine Nachrichten durch – padamm – Twitter, Facebook, Trove und Feedly.
Twitter läuft, sofern ich nicht konzentriert an einem Text arbeiten muss, mit Hootsuite oder Tweetdesk – das eine für privat, das andere beruflich – nebenbei. Facebook schaue ich ab und an rein, da ich auch etliche Fanseiten betreue muss ich eh regelmäßig reinschauen. (Nein, fünf Minuten Social Media geht nicht. Echt.) Etliches kommt dann halt durch die Mentions oder Retweets rein, einiges sehe ich dann während des Tages. Also bei Twitter und Facebook halt.
Ergänzend dazu kommt Trove.com – für englischsprachige News, das funktioniert mit Kanälen, die man sich selbst zusammenstellt, Flipboard hat da wohl ein ähnliches Konzept meine ich – und Feedly ist ein Aufsatz für den Google-Reader, der die Feeds in einem Magazin-Stil aufbereitet.

Einige Webseiten klappere ich dann auch noch per Hand als Ergänzung ab – soll ja Seiten geben, die keinen RSS-Feed haben. 🙂 Und jetzt braucht man schon gute Gründe um mir ein Zeitungsabo der Regionalen Blätter verkaufen zu wollen…

Advertisements