Wenn die ARGE eine Quittung erstellen muss

Der arge Choleriker vom Freitag scheint in der Tat mein neuer Fallmanager zu sein – gestern flatterte mir mit dem Datum vom 18.10. – hallo Post? Das sind 500 Meter Luflinie! – eine Einladung für den nächsten Dienstag ins Haus. Man wolle mit mir über meine berufliche Situation sprechen. Was die da wohl Neues erfahren wollen? Anstatt direkt zu sagen, es geht um die und die Sache kommt wieder so ein allgemeiner Wisch. Damit kann ich nicht arbeiten.

Also habe ich mich hingesetzt, eine Empfangsbestätigung – per Hand! – geschrieben und die Punkte aufgelistet bei denen meiner Meinung nach Gesprächsbedarf herrscht. Dann kann er sich vorbereiten und sich nicht damit herausreden er hätte nichts davon gewußt. Ob er heute im Büro seine Wände anschreit ob der Unverschämtheit ist mir jetzt egal. Ich gehe in ein geschäftliches Gespräch auch immer gut vorbereitet hinein und dazu gehört eine Tagesordnung. Die habe ihm jetzt sozusagen diktiert. Und die wichtigsten Punkte stehen zuoberst…

Das Empfangen einer Quittung bei der ARGE war früher eine Sache von fünf Minuten. Schalter anstellen, sagen dass man eine haben möchte, unterschreiben lassen, fertig. Heute wird man erstmal am Emfpang direkt zum eigenen Buchstaben geleitet. Die Kollegen dort leiten dann einen weiter ans Zimmer 0.69, zu dem natürlich kein vernünftiger Wegweiser hinzeigt. Fernerhin darf man dann nochmal in den Warteraum und wird dann aufgerufen. Das Ganze hat jetzt knapp 25 Minuten gedauert…

Advertisements