ARGE Wartezeiten

Auf der TODO-Liste Limibus steht seit längerem die ARGE. Diese kleine Liste enthält all die Dinge, die ich nicht beinflussen kann oder auf die ich warte – so zur Zeit auch die Uni Bochum, deren Auswahlverfahren für eine Stelle in der wissenschaftlichen Bibliothek sich noch etwas hinzieht. Aber man wolle mich sofort informieren wenn es was Neues gäbe. Ich bin gespannt, das hatte man mir schon vor meiner Nachfrage versprochen und man hat mich nicht darüber informiert, dass es noch dauern würde.

Seit knapp drei Wochen warte ich nun auf eine Reaktion der ARGE bezüglich meine Nebenjobs. Ich habe natürlich, nachdem das mit den Philharmonikern jetzt ja bezahlt wird, den Auftrag sowie die Rechnungen eingereicht. Reaktion der ARGE: Wir brauchen aber ein konkretes Datum ab wann sie da anstellig sind und bitte auch die Kontoauszüge. Nun, letztere kann ich nicht einreichen, weil die Philharmoniker etwas im Verzug sind und noch nichts überwiesen haben. Ebenso hat der Intendant tatsächlich vergessen auf das Schreiben draufzuschreiben ab wann ich tätig bin – das ist momentan wohl in Arbeit. Also habe ich das schriftlich geschildert und dieses Schreiben wollte ich eigentlich Donnerstags Nachmittags persönlich gegen Quittung abgeben.

Pustekuchen. Meine neue für mich zuständige Zweigstell in der City hat von 7.30 bis 12.30 auf wenn es um Dinge geht, die am Empfang abgegeben werden sollen. Warf also das Schreiben in den Briefkasten und photographierte das – nicht, dass es heißt, das Teil sei nicht angekommen. Vor knapp zwei Wochen kam dann das Schreiben für meinen anderen Nebenjob bei evangelisch.de und es war ebenfalls Zeit für die Rechnung, hier konnte ich immerhin die – geschwärzten, der Rest geht die ja nichts an – Kontoauszüge abgeben.

Die absolute Krönung dessen, was sie die ARGE momentan bei mir leistet ist aber der Vorwurf, ich hätte mich nicht auf eine vorgeschlagene Stelle beworben. Unsinn. Laut meinen Unterlagen habe ich mich „vorgestellt“, das heißt ich habe wie verlangt eine schriftliche Bewerbung losgeschickt und immerhin eine Absage erhalten. Das hat der stellvertretende Sachbearbeiter damals – der mich dann in die Maßnahme steckte – auch gesehen und er hat gefragt was aus den restlichen Vorschläge geworden wäre. (Offenbar kann die Post 500 Meter Luftlinie nicht überbrücken um die Feedback-Zettel der ARGE zurück zu transportieren.) Diese hat er dann am PC abgehakt. Ich nehme an er hat einfach ein Häkchen vergessen. Nichtsdestotrotz ist es unverschämt mir sofort mit Drohungen zu kommen.

Also habe ich erstens eine Mail geschrieben als ich den Brief der ARGE bekam, zweitens habe ich nochmal einen Brief nachgereicht. Mit Kopie der Absage. Und ich habe deutlich zu verstehen gegeben, dass Probleme der ARGE-Abteilungen untereinander nun wirklich nicht die meinen sind. Die ARGE Duisburg hat nicht zu Unrecht einen sehr schlechten Ruf – wer den Ombudsmann rausschmeißen lässt kann auch nicht ganz koscher sein. Falls sich das jetzt aber noch länger hinziehen sollte nachdem ich Montag persönlich vorstellig werde weiß ich ja, was ich tun kann. Dann werde ich eine nette Glosse bei Xtranews schreiben…

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