Wrestling-Chips und ihre Faszination

Wenn man an einer Schule tätig ist bekommt man ja so einiges mit – so zum Beispiel über diese neue Welle mit den Wrestling-Chips, die man zur Zeit nicht nur in der Schule sondern auch ansonsten bei den Kids begegnen kann. Da ich absolut nichts darüber wußte, war der Blogbeitrag von Kixka schon eine Hilfe.

Gut, dass solche Spiele schon immer an der Schule gemacht werden – falls sich jemand noch an die „Wir werfen Münzen an die Wand und wer am nahesten dran ist hat gewonnen“-Spielchen erinnert… – wird man wohl kaum verhindern können. Es sei denn man ist sehr strikt und verbannt die Chips ganz einfach vom Pausenhof. Andererseits müsste man dann ja auch Pokemonkarten, Yu-Gi-Karten, Kartenspiele per se, Murmeln und alles andere verbannen wo man Geld mit machen oder verlieren kann. Selbst Fußballbilder kann man zu Geld machen. (Und das machten ja letztens sogar Erwachsene, die es besser wissen müssten, aber bei Ebay findet man ja wirklich ALLES…)

Es ist etwas besorgniserregend, sicherlich, aber letztendlich sind da doch die Eltern gefragt. Wie immer. Warum man letzendlich alles auf die Schule abwälzen muss, die kann die Kinder nun wirklich nicht alleine erziehen, dafür braucht man bekanntlich ein ganzes Dorf, gelt?, will mir nicht in den Kopf. Aber Erziehung ist ja bekanntlich manchmal Glückssache.

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