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14 Minuten Preview von “A Game of Thrones”

Also entweder seid ihr jetzt ganz stark und wartet, bis die Serie irgendwann mal irgendwo im deutschen Free-TV läuft – oder auf DVD rauskommt – oder ihr könnt wie ich nicht wiederstehen und müsst die ersten 14 Minuten der ersten Folge von “A Game of Thrones” – wie heißt das nochmal auf Deutsch eigentlich? – anschauen.

Die hat nämlich HBO online gestellt, die amerikanische Presse hat die erste Folge schon komplett gesehen und was ich bisher so lese scheint das eine große Sache zu werden. Und nachdem ich die ersten 14 Minuten, die die ersten Buchseiten behandeln, gesehen habe – du meine Güte – du MEINE Güte – OMG… Stellt euch einfach vor, Peter Jackson hätte den Herrn der Ringe als Serie entwicklen müssen. DAS kommt schon sehr nah an das ran, was man da zu sehen bekommt. Start der Serie ist am 17. April in den USA.

Und bis das Teil in Deutschland landet, könnte man ja die bisherigen Bände von “A Song of Ice and Fire” – “Das Lied von Eis und Feuer” – ja nochmal lesen. Und wenn HBO dann beim aktuellen letzten Band angekommen ist, könnten tatsächlich alle geplanten Bände des Werkes vorliegen. ;-) Ich lade mir dann mal die Wetter-Applikation herunter, total unsinnig eigentlich – die zeigt den Wechsel der Jahreszeiten in den Königreichen an. Bekanntlich sind die Jahreszeiten ja da etwas – hmm – anders gestaltet als hier.

Das einzige Problem ist: Da ich die Bücher kenne, weiß ich schon welcher Charakter was erleben wird… Aber ich bin auf die Drachen gespannt. Und vor allem auf Tyrion Lannister. Yeah.


Sherlock: BBC in Bestform

Quelle: Wikipedia

Soldaten, Krieg, Gefechte – und ein Mann, der davon in einem kargen Zimmer aufwacht. Ein Veteran aus Afghanistan, der in London gestrandet ist, seit einiger Zeit in psychologischer Behandlung – und dessen Name John D. Watson ist. Das wäre nun nicht weiter ungewöhnlich – eine weitere Verfilmung von Sherlock Holmes halt, aber in diesem Falle irritierend: Das Setting. Denn “Sherlock” spielt nicht im viktorianischen Zeitalter sondern in der Gegenwart.

Und auch sonst ist nicht alles so wie man es vielleicht von der ersten Zusammenkunft von Watson und Holmes gewöhnt ist – denn “A study in pink” übernimmt nur einige Elemente des ersten Abenteuers von Sherlock Holmes und Doctor Watson. Die Serie ist auch ausdrücklich keine naturgetreue Verfilmung der Abenteuer der Beiden sondern basiert nur auf den Geschichten von Doyle. (Wer eine eher viktorianische, naturgetreuere ebenfalls gute Serie sehen möchte, dem empfehle ich die von 1984 mit Jeremy Brett.)

Allerdings orientieren sich Mark Gatiss und Steven Moffat – ja, die könnte man kennen, doch – sehr eng an Doyle. So wird man vielleicht etwas verunsichert, wenn Holmes in der ersten Folge eine Peitsche nimmt und den Rücken einer Leiche bearbeitet, aus wissenschaftlicher Neugier wann die Striemen zu sehen sein werden – tatsächlich aber erwähnt das Doyle in “A study in scarlet” durchaus. Und wenn Holmes seine Briefpost mit einem Messer auf den Kamin festrammt, dann entspricht das – ebenso wie die Unordnung in der Bakerstreet 221b – genau der Vorlage. Ebenfalls seine Vorliebe SMS zu schicken, die moderne Form des Telegramms also.

Alleine das ist schon clever gemacht. Dazu kommt noch britischer Humor und zwei wunderbare Schauspieler: Martin Freeman als Watson und Benedict Cumberbatch als Holmes. Letzterer ist mir überhaupt nicht bisher aufgefallen, aber Historienstreifen wie “The other Boleyan girl” sind nicht unbedingt meins und offenbar sind – natürlich – die Serien, in denen er bisher auftrat hier nie gelaufen. Nicht weiter überraschend. Als Holmes ist er einfach spitzenklasse: Arrogant, überkandidelt, unhöflich. Ein genialer Kotzbrocken halt. Sehr nah an der literarischen Vorlage also. ;-)

Martin Freeman dagegen könnte man eher kennen: Er war der Arthur Dent in der – unsäglichen – Neuverfilmung des Hitchhikers, war allerdings auch in “Hot Fuzz” zu sehen und in “Shaun of the Dead”. Nicht zu vergessen “The Office”, bekanntlich die Vorlage für “Stromberg”. Als Watson ist er einerseits enorm hilflos teilweise, lässt sich in den Strudel der Ereignisse reinreißen, andererseits aber genießt er auch den Thrill der Ereignisse. Beide zusammen sind einfach wunderbar.

Vor allem beeindruckt auch der visuelle Stil der Serie – das fängt mit den Fake-Modell-Szenen an, geht über die Text-Visualisierung von SMS direkt im Bild, in der ersten Folge zumindest noch, weiter und ebenfalls in der ersten Folge werden die Details, die Holmes sieht, mit kleinen Texten versehen. In der zweiten Folge  wird dann eher durch Nahaufnahmen in den Focus gerückt was an Details Holmes bemerkt. Beide Mittel funktionieren recht gut. Darüber hinaus spielt die Serie natürlich auch mit dem ganzen Holmes-Mythos. So wenn Watson meint: “Erzfeinde? Niemand hat im normalen Leben Erzfeinde.”

Und natürlich spielt auch ein gewisser Moriarty eine Rolle, der in der letzten Folge wohl aus dem Schatten treten wird. Bis die Serie hierzulande läuft dürfte es mal wieder Jahre dauern – ab dem 30. August gibts aber alle 3 Folgen plus Pilotfilm auf DVD und Blue-Ray. ARTE? Bitte kaufen!

(Wie immer hat die BBC übrigens auch virtuelles Marketing für die Serie geschaltet – so gibts das Blog von John Watson, das in der ersten Folge zu sehen ist tatsächlich, ebenso wie die Webseite The Science of Deduction. Aber ich denke, ich gönne euch den Spaß des Selberforschens. ;-) )


Hustle – Unehrlich währt am längsten | S1

Nachdem ich am Wochenende etwas Zeit und Magenprobleme hatte, irgendwas vom Geburtstagsessen war wohl nicht so toll, vielleicht sollte ich dieses gefrorene Tofu vom DM als Dessert mal weglassen, habe ich mich “Hustle” gewidmet. Staffel 1.

“Hustle” ist – grob gesagt – “Oceans Elven” und “Der Clou” auf Serienniveau heruntergebrochen, wobei es dann natürlich doch Elemente gibt, die anders sind. So zum Beispiel wird desöfteren mal die Zeit angehalten und die Charaktere erklären dem Zuschauer was sie momentan tun oder planen und es gibt wunderbare Fantasie-Szenen – so wenn ein Betrug als Stummfilm daherkommt. Das irritiert zwar beim ersten Mal, aber illustriert bestimmte Handlungszüge recht gut und amüsant.

Fünf Betrüger sind es, um die sich die Serie dreht. Anführer ist Mickey Bricks, cool, lässig, elegant. Albert Stroller ist derjenige, der Mickey als Lehrer diente und Danny Blue ist derjenige, der von Mickey lernen möchte. Komplettiert wird das Ganze durch Stacie Monroe und Ashley Morgan. Natürlich ist es nicht moralisch, was in dieser Serie passiert, aber das Team hat einen Codex: “You can’t con an honest man.” Demzufolge legen sie immer nur Leute mit fragwürdigem Ethos rein. Das zum Vergnügen des Zuschauers.

“Hustle” ist einfach cleveres, intelligentes und gut gemachtes Fernsehen. Zum Einen weil die Ausstattung der Serie sehr viel von einem coolem, lässigem Flair rüberbringt, Hotels, Villen, Banken – zum Anderen weil es immer wieder überraschende Wendungen gibt. Nicht immer so wie in der Pilotfolge, aber zum Ende der Folge gibts immer wieder staunenswerte Momente. Klar, man hat natürlich auch eine – nun – diebische Freude daran wenn das Team mal wieder jemanden düpiert, andererseits sind diese auch nicht unfehlbar. Und der exzellente Cast der Schauspieler – Robert Vaughn! – trägt noch ein übriges dazu dass man die Serie rasch mag. Mich würde allenfalls der nicht vorhandene Story-Arc stören, allenfalls einige Nebenhandlungen sind über die ganz Staffel hinweg Thema, aber man kann ja nicht alles haben.

Die DVD-Box hat alle Folgen der ersten Staffel auf zwei DVDs – 6 Folgen a 50 Minuten – plus ein Making-Of von 30 Minuten, welches man aus mir unverständlichen Gründen auf die zwei DVDs aufgeteilt hat. Die 15 Minuten der deutschen Fassung des Piloten, die ich gehört habe, haben eine solide, aber etwas uninspiriert wirkende Synchronisation gezeigt. Vor allem passen meines Erachtens mal wieder die Stimmen nicht so ganz.  Das Making-Of ist untertitelt. Erworben habe ich das Set für 11,95.

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Miss Marple neu verfilmt?

Julia McKenzie

Image via Wikipedia

Da lese ich doch gerade bei der Nicole ihrem Blog – ähm – in “Nicole Rensmanns kleine Welt” dass es eine Neuverfilmung eines Miss-Marple-Romans fürs Kino geben soll.

Am Agatha-Christie-Abend am Freitag, 31. Oktober, zu dem auch Mathew Prichard, dem Enkel der Queen of Crime, kommt, wird das Krimifestival „A Pocket Full of Rye“, die neue Verfilmung des gleichnamigen Miss-Marple-Romans (dt. „Das Geheimnis der Goldmine“) vorführen – noch vor dem englischen Filmstart.

Meldet der Buchmarkt. Was mich jetzt etwas verwirrt ist die Meldung des DailyTelegraph, in der von einem Film namens “Murder Is Easy” die Rede ist:

Murder Is Easy sees Miss Marple investigate a series of murders in the hitherto peaceful village of Wychwood-under-Ashe, aided by handsome former policeman Luke Fitzwilliam (Benedict Cumberbatch).

The two-hour film, to be broadcast later this year, also co-stars Sylvia Syms and Jemma Redgrave.

McKenzie, 67, is perhaps best known to television viewers for the 1980s sitcom Fresh Fields and is an acclaimed stage actress, winning an Olivier award for her performance as Mrs Lovett in the National Theatre production of Sweeney Todd.

Hmm… Der Guardian meldete im Februar aber auch was von “A Pocket Full Of Rye” und ITV. Lassen wir das erstmal so stehen, das klärt sich nämlich im Laufe der Recherche.

Womit wir den Filmtitel schon mal annähernd fest machen. In beiden englischen Artikel ist von einer Serie die Rede. ITV hatte schon vorher eine Miss-Marple-Reihe im Programm mit Geraldine McEwan.

Wer Filmstart jetzt allerdings als “Kinostart” interpretiert, der lese den Text der Braunschweiger Veranstalter:

Selbstverständlich werden auch Texte von Agatha Christie gelesen. Zum Abschluss wird eine der Agatha Christie-Neuverfilmungen im englischen Original gezeigt.

Die Meldung da oben erklärt natürlich auch, warum die englischen Meldungen von zwei unterschiedliche Titeln handeln. ITV macht eine neue Agatha-Christie-Reihe und beginnt diese mit “A Pocket Full Of Rye”, danach gibts dann halt “Murder Is Easy” als zweiten Film der Reihe. Und nein, es ist definitiv KEIN Kinofilm – ITV ist private Konkurrenz zu BBC, die haben “Primeval” gemacht. Ob diesmal auch Pro7 bei der Finanzierung drinhängt kann ich nicht beurteilen – vermutlich eher nicht, weil “Miss Marple” nicht unbedingt zum Senderprofil passen würde. Wenn wir allerdings viel, viel Glück haben kaufen das ARD und ZDF die Reihe und versenken die Reihe dann irgendwann Sonntag Abends ab 22:15. Nein, moment: Die werden EINE Episode ausstrahlen und dann wegen geringer Quoten die Reihe absetzen. (Haben die mit “New Tricks” so gemacht. Schnaub.)

Leider sagt mir Julia McKenzie nun so absolut gar nichts als Schauspielerin. Man kann sich ja aber mal zum Krimifestival nach Braunschweig begeben und verbringe den Halloween-Abend dann dort. Dann kann man immerhin vor seinen Freunden angeben… *g* Dass es gleichzeitig zum Krimifestival auch eine Krimiausstellung in der Stadtbibliothek gibt, verschweigt der Buchmarkt übrigens…

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“Dexter” – Start in Deutschland

Ab heute gibts eine der verstörensten Serien der letzten Jahre in Deutschland zu sehen – vermutlich viel geschnitten obwohl RTL2 beteuerte das nicht zu tun, aber wer schon “Heroes” schnipselt und “Dead Like Me” wird auch vor “Dexter” nicht zurückschrecken fürchte ich.

Ich bin mal gespannt wann das erste Mal irgendjemand aufschreit, dass man solche Serien ja nur für die Gewalt von Amokläufern verantwortlich machen kann – das passiert bei “Dexter” vermutlich über kurz oder lang, denn schließlich ist “Dexter” verstörend düster und der Protagonist – ich schreibe nicht Held, ausdrücklich – ist nun alles andere als lieb, nett und kuschelig. Von wegen: Dexter Morgan ist ein Serienkiller, der bei der Polizei von Miami arbeitet. Gut, er bringt nur die Leute um, die durch die Maschen des Gesetzes geschlüpft sind, aber “Dexter” ist schon recht drastisch. Und irgendwie fasziniert die Serie dann einen doch, trotz der ganzen Blut-Szenen und dem Fall der Woche, der neben dem roten Faden durch die Serie läuft. “Icetruck-Killer”, he, he, he…

Die kleinen expliziten Grausamkeiten, die das tägliche Geschäft des Forensikers mit sich bringen, inklusive einem großartigen Titelvorspann, der uns eine schöne Idee von einem Serienmörderfrühstück vermittelt, sind bei “Dexter” das Salz in der Suppe. Eigentlich kann der Sender – wider besseres Wissen – gar nichts falsch machen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Dexter auch die Herzen der deutschen Zuschauer im Sturm erobert.

So urteilt die TAZ über die Serie und ich denke mir auch, dass die Serie hier gut laufen wird. Erstens ist es ein Krimi, zweitens gibts den Fall der Woche, drittens ist die Optik der Serie recht klasse und es gibt da noch das Geheimnis um den Ice-Truck-Killer. Es ist den Machern der Serie dann noch hoch anzurechnen, dass die zweite Staffel halt nicht eine Nacherzählung der ersten ist, sondern die komplett eigenständig ist und Dexter da komplett andere Probleme hat.

A propos eigenständig: Die Serie basiert zwar auf den Büchern von Jeff Lindsay, die bislang in Deutschland irgendwie nicht so richtig Beachtung gefunden haben aber die schon seit einiger Zeit auf dem Markt sind, aber mit den Büchern hat die Serie reichlich wenig zu tun. Was auch nicht schlecht ist. Ich kann die deutschen Fassungen durchaus empfehlen, die Übersetzung ist sehr gut geworden. Wer also “Des Todes dunkler Bruder” oder “Dunkler Dämon” von Jeff Lindsay lesen möchte, kann das ruhig tun ohne sich den Spaß an der Serie nehmen zu lassen. Und die Hörbücher dazu sind wirklich erste Sahne, kann man nicht anders sagen – da gibts nämlich eine MP3-CD als Extra, so dass man das Ganze nicht umständlich umwandeln muss. Und der Sprecher der Hörspiele ist toll. Ich warte ja noch auf die Taschenbuchausgabe des dritten Romans auf Englisch… :-)

Hoffen wir jetzt mal, dass es kein “Dead Like Me”-Desaster geben wird… Ansonsten: Die DVDs kann man sich ja schon importieren…


Bartlett und Obama

Hierzulande wird der fiktive Präsident Bartlett wohl nur wieder Insidern und Eingeweihten etwas sagen. Martin Sheen – MARTIN SHEEN!!! Nochmal: MARTIN!!! SHEEN!!! FRELLING YEAH!!! – spielt diesen fiktiven Charakter in der Serie “West Wing”, die man unbedingt ansehen sollte wenn man sich für Politik in den USA interessiert, da die Serie durchaus einige Sachverhalte einen erklärt. (Natürlich ist sie keine Doku-Serie, aber gute Unterhaltung ist bekanntlich mehr als nur reine Unterhaltung.) So brauchte man als Fan der Serie hierzulande nicht nachzuschlagen was Primarys sind – das wußte man halt schon. Ebenso was es mit dem Wort Schibollet auf sich hat. (Großartige Folge, das, übrigens.)

Während wir hierzulande vom ZDF einen sehr, sehr müden Abklatsch namens “Kanzleramt” vorgesetzt bekamen ist “West Wing” hierzulande nie im TV zu sehen gewesen. Deswegen wird man als Nicht-Fan auch wohl kaum was mit dem fiktiven Dialog anfangen, den der Serienerfinder Aaron Sorkin in der NYTimes veröffentlicht hat: Obama und Bartlett diskutieren über den momentanen Politikstand in den USA. Und man muss Bartletts Charakter dann schon etwas kennen um das Ganze nachzuvollziehen – und seinen Hut vor Aaron Sorkin zu ziehen.

OBAMA: The problem is we can’t appear angry. Bush called us the angry left. Did you see anyone in Denver who was angry?

BARTLET: Well … let me think. …We went to war against the wrong country, Osama bin Laden just celebrated his seventh anniversary of not being caught either dead or alive, my family’s less safe than it was eight years ago, we’ve lost trillions of dollars, millions of jobs, thousands of lives and we lost an entire city due to bad weather. So, you know … I’m a little angry.


Immer wenn ich “Day of the Daleks” gucke…

habe ich den leisen Verdacht, dass die Ogrons Pate für die Klingonen bei TNG standen. Na kommt, eine gewisse Ähnlichkeit ist doch unverkennbar, oder? Fehlen nur die Stirnwülste… (Übrigens habe ich gerade mal wieder die Folge gesehen, in der Sisco als Klingone Martok als Changeling entlarven möchte… “Bubbles”. *g*)


TV-Tipp: Sally Lockhart

Am 20.06 strahlt ARTE den ersten Teil der Verfilmung der Sally-Lockhart-Bücher von Phillip Pullmann aus. Deutsche Doctor-Who-Fans sollten sich diese Filme ansehen, denn schließlich spielt Billie Piper die Hauptrollen in den BBC-Verfilmungen.
Die Bücher sind absolut keine Fantasy-Romane sondern Detektivgeschichten, die im viktorianischen England spielen. Was die BBC übrigens total gut in Szene setzt, aber sowas können die ja. Billie Piper als Sally macht eine tolle Figur und beweist, dass sie tatsächlich schauspielern kann – von einem Teenpop-Idol sollte man sowas ja nicht unbedingt erwarten, aber wenn Russell T. Davis schon Vertrauen in sie hatte… Ob die Miniserie, in der Billie eine Prostituierte spielt, es ebenfalls mal nach Deutschland schafft bleibt abzuwarten. “Der Schatten aus dem Norden” folgt dann am Samstag drauf übrigens, ob es auch einen dritten Teil gibt weiß ich momentan nicht – aber eines weiß ich: ARTE hat einen guten Kauf gemacht und ich wette, das Teil läuft irgendwann auch nochmal im ZDF oder der ARD. :-)


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