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Extraschicht

Es gibt so Dinge, von denen man später seinen Kindern erzählen kann – wenn man denn noch welche bekommt. So zum Beispiel, dass man beim Konzert im Landschafts-Park direkt an der linken Bühnenseite hinter Kai Magnus Sting stand. Nachdem man sich durch die Menschenmenge und durch die Security gedrängelt hatte. Wobei – drängeln ist untertrieben – stoßen wäre eher das richtige Wort dafür. Was an sich ja ein schönes Zeichen für die Wertschätzung des Orchesters bei den Duisburgern an sich ist – es war wirklich kein Durchkommen mehr.

Beim nächsten Mal könnte man aber mal den Security-Leuten ein Handy-Verbot aussprechen – mitten in klassischer Musik durch einen lauten Klingelton abgelenkt zu werden ist nicht unbedingt genußfördernd. Wozu haben die denn das Handy 1.0 – als Walkie-Talkies? Freundlichkeit wäre auch nett gewesen so ab und an. Nun ja – Großveranstaltung und Panik gehen natürlich Hand in Hand. Aber etwas Professionalität sollte es doch schon sein, oder? Humpf.

Dass das Landschaft-Park wirklich ein schöne Lokalität ist muss ich ja wohl keinem erzählen. Ebensowenig dass er bei Dunkelheit noch schöner ist. Es gibt ja nicht umsonst Führungen bei Dunkelheit. Gut, dass ich ihn schon kenne – denn allzuviel hätte ich bei der Extraschicht nun nicht vom Park sehen können. Ein wenig offene Luft hier, ganz viel schwülwarme Hallenluft da und dann halt vom Seitenrand der Bühne einen Blick auf Anthony Weeden.

Gelernt habe ich: Es gibt ein Alphorntrio in Duisburg. Celli verleihen der “Pizzicato-Polka” durchaus neuen Reiz – vor allem wenns vier sind. Die Philharmonixx rocken. Kai Magnus Sting ist göttlich. Ich bin nicht mehr 18. Und Anthony Weeden offenbar Brite. :-) Ach ja – das mit dem Fagott-Diving ist auch sowas, was man nicht so schnell vergißt. Ebensowenig wenn die Harfe an einem vorbeigetragen wird… Hach.


Duisburger Postillon treibt Zugriffszahlen in die Höhe

Scheine ich da doch tatsächlich eine kleine Nische entdeckt zu haben? Sieht fast so aus, denn in der internen Rangliste schießen Beiträge über die Politik oder die allgemeinen Zustände hier in Duisburg an die Spitze und auch hier im Blog kann man sehen, dass die Artikel regelmäßig zu den meistaufgerufensten gehören. 230 Zugriffe gab es doch tatsächlich am 23.12. als ich abwesend war – und die Hälfte davon entfiel auf den Martina-Kausch-Artikel.

Ebenso scheinen sich meine Leser auch für die Links zu interessieren – die Top-Klicks – ebenfalls hier im Blog dargestellt – sprechen da ja eine eigene Sprache. Das Konzept auf unterhaltsame Art und Weise eine Art Presseschau für Duisburg zu präsentieren, die ab und an mit meinen persönlichen Kommentaren gewürzt ist scheint eines dieser Alleinstellungsmerkmale zu sein, für die man Blogs besuchen geht. :-)

In diesem Sinne: Viel Vergnügen weiterhin mit der Kategorie des “Duisburger Postillion”. Und vielleicht melden sich auch mal die Grünen bei mir um mal das mit der Podcast-Anfrage zu klären für den Neujahrsempfang? Ich hake mal Mitte Januar nach. ;-)


Flaschengeschoss

Das ältere Ehepaar vor mir war schon die ganze Zeit etwas – nun – verärgert. Dabei ist die Aufteilung der Pfandrückgabe-Automaten im Edeka nun sehr eindeutig geregelt: Einmal gibts einen Automaten für Pfandflaschen der alten Sorte, dort dann auch Glas, dann halt für Einweg-Pfand. Steht auch ganz dick und fett obendrüber, so dass mir das weitere Vorgehen seltsam vorkam.

Zuerst legte der Mann die Einweg-Flaschen in den Mehrwegautomaten. Das funktioniert natürlich nicht. Grummelnd sortierte man also die Flaschen wieder in die Tasche. Einige Glasflaschen fanden dann tatsächlich ihr gewünschtes Ziel – doch dann piepte der Automat: “Flasche nicht erkannt”. Kann passieren wenn man – wie das Ehepaar – die Dinger zu schnell hintereinander reinstellt. Etwas von “früher war das alles aber einfacher” vor sich murmelnd nahm der Mann jetzt nicht etwa die Flasche heraus und versuchte es nochmal – nein – er griff sich die Flasche, holte aus und ließ sie über die Gummibänder dorthin flitschen wo die Gläser normalerweise landen.

Man hörte auch recht deutlich ein lautes Klirren – für eine Sekunde war ich doch besorgt: Ab und an sortiert da ja jemand die normalen Pfandflaschen zurück in die Kästen oder nimmt die Kästen von unten raus. Ich mag mir gar nicht ausdenken was geschehen wäre, wenn das Flaschengeschoss jemanden getroffen hätte. Glücklicherweise war das nicht der Fall.

Und unwillig und grummelig  wanderte das Ehepaar zum zweiten Automaten. Was die dann mit dem gemach habn, weiß ich nicht weil ich da schon weg war. Allerdings habe ich auch kein “Ein Mitarbeiter zum Leergutautomaten” gehört. Kann sein, dass das Ehepaar sich dann doch noch benommen hat.


Seit Neun auf den Beinen

10:00 Uhr – warum um alles in der Welt 10:00 Uhr dachte ich mir noch, aber wenn Cheffe sagt um Zehn, dann bin ich doch um Zehn im Theaterfoyer. Wann Cheffe dann erschien schreibe ich mal nicht… (Der kürzt mir sonst mein Gehalt. Moment mal – kann er gar nicht – ich kriege doch gar keins… *g*)

Jedenfalls war es ein Genuß, das zweite Profile-Konzert “The Sound of the Trumpet”. Der Artikel von mir geht demnächst bei Dacapo online – danach noch eben den Solisten interviewt – danach dann einpacken und Nachbearbeitung machen.

Zu dritt begab sich der Bloghub der Philharmoniker ;-) dann zu Kai Magnus Sting und den Philharmonixxern. Die gibts im April nochmal in länger bei der Kulturaffäre zu erleben. Lohnt sich auf jeden Fall. Wir haben da genug Material für einen langen, harten und kalten Winter eingesammelt.

Der erste Termin im neuen Jahr wird das Neujahrskonzert sein. Tags drauf die Kulturaffäre. Tags darauf dann erneut Foyer. Das wird eine anstrengende Neujahrswoche – und die zweite Woche im neuen Jahr sind Proben fürs Familienkonzert. “Helden auf dem Notenblatt” klingt nach Musiktheorie für Kinder. Das wird garantiert spannend. :-)


Paranoya im Druckluft: 15.01.!

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Dass mein Brüderchen eine Band hat, die schon seit 10 Jahren existiert, weiß der Ein oder Andere von euch. Nicht gewußt habt ihr aber sicher, dass “Paranoya” morgen im Druckluft in Oberhausen zu hören und zu sehen sind.

Ab 20:00 Uhr gibts für 8 Euro was auf die Ohren. Ich denke, es wird ein guter Mix aus alten und aus neuen Songs – denn das neue Album ist die Tage ja erschienen: “Atmen” nennt es sich und kann in Duisburg in den Läden, ansonsten per Mailorder bestellt werden. (Check out 33/3 in Duisburg Duissern, Moltkestraße – Red Rose Rec. in der Innenstadt, Sonnenwall.) Außerdem habt ihr eh einen Grund das Album zu kaufen, denn ich habe beim ersten Track “Vor dem Sturm” den Klavierpart beigesteuert. Na ja, das bißchen halt, was man da hört. :-)

Wenn ihr Podcaster seid: Schaut mal im Podsafe-Music-Network nach, selbstverständlich dürft ihr die alten Songs verwenden – neue Songs kommen im Laufe der nächsten Tage. (Na ratet mal wer die hochladen darf…) Und bei Last.fm gibts eine kleine Compilation aus älteren Songs zum kostenlosen Download. (Na ratet mal wer die zusammengestellt hat…)

Also: Morgen Abend habt IHR einen Termin. :-)

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Mai wird geil: Avid und Trustgame im Steinbruch

Impression avid on TwitPic

Diese blauen Schatten da oben sollen eigentlich die Band avid darstellen, die heute zusammen mit Trustgame im Steinbruch gespielt haben. Man merkt: Als ich mein Handy anschaffte schenken ließ hatte ich von Twitter oder Twitpick ja keine – Ahnung… Doch beginnen wir mit einer Anekdote, die ich zuerst erzählen muss weil sie direkt am Anfang des Konzerterlebnisses steht.

Da das Steinbruch von mir aus gesehen zwar zu Fuß zu erreichen ist, es zu bestimmten Konzerten aber einen Shuttle-Bus gibt brach ich gegen 19:15 Uhr auf und erreichte dann so um halb, viertel vor – unterwegs einige Bookcrossing-Bücher verteilend -den kleinen Shuttlebus. Das Gesicht des Fahrers kam mir zwar irgendwie vertraut vor, aber so ganz einordnen konnte ich das nicht. Da außer mir auch keiner hin zum Steinbruch fahren wollte, plauderten wir etwas. “Du, ich kenne dich doch,” meinte er dann. “Kann sein,” murmelte ich. “Du hast doch fürs Uniradio damals Wolke interviewt.” – Na ja, ich habe da durchaus als Moderator eine Sendung mit Wolke bei CampusFM im Frühjahr des Jahres kurz vor der Trennung gefahren – und das Konzert mit Wolke war dann im Buschbrand, da war ich auch, interviewt habe ich die damals aber nicht. Ist auch egal. Ich guck mir den Fahrer noch so an, der meinte dann: “Ich war damals einer der Organisatoren.” Stimmt! Jetzt erinnerte ich mich auch daran: Ich hatte damals nämlich den Rest des Eintrittspreises für Wolke – vier Euro? – in Kleingeld bezahlt – ja, ja, ja, ich weiß, Kleingeld und Buschbrand, da können manche noch eine andere Geschiche von mir erzählen, gelle? Ich tus nicht – und als die Jungs von der Agentur Kellergeister06 dann an einem der folgenden Abende da waren habe ich mich nochmal bei den Jungs dafür entschuldigt. War mir auch selber peinlich damals.

Es kommt aber noch besser: Mein allererstes BURN-Konzert war ja das Unplugged im ehemaligen Cafe KEKO – Duisburger werden sich dunkel dran erinnern, dass da mal was mit Grabschereien war – wo jetzt dieses Restaurant mit dem gelben Logo ist. An dem Abend habe ich Falks Frau zum ersten Mal kennengelernt und eines meiner allerersten Interviews geführt die bei Radio DuE gesendet wurden. (Sowas bleibt natürlich dann doch irgendwie hängen, ein bißchen Sentimentalität darf gestattet sein und ich verdrücke ein Tränchen…) Auf der Homepage der Band BURN gibts das Interview sogar noch. Sehr cool, hörts euch mal an. Hach. Ich habe mich damals ja kaum getraut den Jungs das Teil unter die Nase zu halten. Und jetzt dürft ihr raten wer damals beim Konzert anwesend war und Falk und MIR die Visitenkarte der Agentur zusteckte? Na? RICHTIG: Mein Busfahrer! Ab sofort glaube ich an die Sechs-Ecken-Theorie. Gut. Andererseits ist die Kulturszene in Duisburg recht – hmm – übersichtlich. Merke: Sei nett zu den Leuten, du weßt nie wann du sie mal wiedersiehst. Manch verstehen das anscheinend aber bis heute nicht so ganz…

Zurück zum Konzert selber, zu dem ich eigentlich zwei gewisse Leutchen – jaha, die Betreffenden wissen schon wen ich meine, jaha – gewissermaßen verabredet war, die aber nicht erschienen. Nachdem ich also viele, viele Erdnüsse aß und es schon aus dem Konzertsaal zu krachen anfang gab ich das Warten auf, legte die FR und das Jazz-Magazin – you got to cultivate some style, you know – beiseite und ging dann einfach mal rein. Wie man das so macht bei Alternative-Hardrock-Konzerten.

Vorher hatte ich die Gelegenheit mit Kai Schumacher, den man nur undeutlich hier erkennt:

Bild40.jpg on TwitPic

einige Worte zu wechseln. (Hmm, das Teil könnte glatt als Impressionistisches Stillleben durchgehen.) Ich wurde gelobt. Für meinen Blogeintrag über “The Trip”. Schnurr. Schnurr. Stolz sein. Die RP muss über “The Trip” wohl was Gutes geschrieben haben, ist nicht online zu finden aber ich guck mal über die Datenbank bei der Uni-Bib ;-) – über die Rezension bei DerWesten schweigen wir mal lieber – liebe Kollegen, ihr habt manchmal einfach keine Ahnung. Punkt. Dass ich mich mit einem Namen vertue ist geschenkt, aber den Mist, den ihr da verzapft habt, den verlinke ich noch nicht mal. Wirklich. Klar weiß ich, dass manchmal Leute hingeschickt werden, die da eigentlich gar nicht hinwollen aber hinmüssen und sich nicht im Geringsten vorher über das Teil informieren. Ist auch nicht schlimm, aber liebe Kollegen: Die Philharmoniker – haben – ein – Blog – mit – Infos – über – die – VERANSTALTUNGEN. Himmel, mal vorher bei uns nachzufragen oder bei der Pressestelle ist doch nicht so schwer außer natürlich man will mit “diesen Bloggern da” überhaupt nichts zu tun haben. (Die Ironier muss man jetzt erstmal sacken lassen glaube ich.) Nun, müsst ihr wissen – aber was ihr da abgelassen habt ist wirklich der reinste Müll. Einmal tief durchatmen…

avid spielte als Support. Eine Gruppe, deren Musik mich nicht gerade von den Socken haute. Ja, war nicht schlecht. War aber auch nicht unbedingt gut. War halt eine – kicher – okaye Band. Nett zum Aufwärmen, aber sonst… Ich hab auch die ersten zwei Titel nicht mitbekommen, was aber auch nicht schlimm war. Jedenfalls kann man mal bei iTunes gucken, da solls etliche Singles von denen geben. (Natürlich haben die das laut und mehrmals gesagt.) Übrigens wurde das Publikum mit Schokotalen bestochen, jawohl, auch ich bin im Besitz eines riesigen 2-Euro-Schokoladentalers. Was noch mit die lustigste Aktion der Sache war. Begeistert war ich aber nicht, weils halt dieser typische gefällige Alternative-Rock war – mal ein wenig poppig, dann wieder etwas rockiger, halt so lala – einige Stücke hätten gut zu WDR2 gepasst. Also nichts Besonderes. Halt okay.

Trustgame dagegen: WUAH! Jungs, ihr habt was verpaßt. Echt, boah war das geil. Und wenn im Mai die Kulturaffäre wieder im Hundertmeister gastiert wird das noch geiler – 01.05. schon mal notieren. Als Kai bei der Kulturaffäre etwas über die Schnittstellen zwischen der Band und den Konzerten von ihm erzählte erwähnte er gar nicht, dass manche Songs von Trustgame durchaus auch sowas wie Clustereinsprengsel oder Keyboardsounds haben, die ab und an so gar nicht melodiös sind. Glücklicherweise stand ich ganz nah bei Kai an den Keyboards und konnte ihm die ganze Zeit auf die Finger schauen. Meine Güte! So möche ich auch mal spielen können – ich übe allerdings keine vier bis fünf Stunden am Tag…

Jedenfalls: Es gab einen sehr rockigen Teil, der Sound von “Trustgame” ist schon beim Alternative-Rock der heftigeren Gangart verankert – dann, was natürlich die Hörer des Interviews vom Dacapo-Blog wußten ;-) eine Premiere und Vorbereitung auf das Konzert im Mai. Unplugged Set. Geil war der Bossanova zwischendurch und da ich keine Ahnung davon habe wie die Songs im Original klingen kann ich schlecht vergleichen. Aber es klang super. Und wenn dann im Mai noch Streicher und Bläser dazukommen – das wird richtig, richtig geil. Nach dem Unplugged-Set kam nochmal was Hartes, Rockiges, Lautes und das Konzert endete nach den Zugaben mit einer Klangcollage, die auch durchaus bei “The Trip” ins Programm gepasst hätte.

Und danach fuhr ich mit neun Leuten zurück zum HBF im Shuttlebus. Mit dem Busfahrer, der dann auch allmählich darauf kam wo wir uns zum ersten Mal überhaupt gesehen hatten.
Schöner Abend, total klasse und wenn Kai Schumacher im Mai bei der Kulturaffär spielt solltet ihr euch DAS auf KEINEN FALL ENTGEHEN lassen. Echt nicht. Wow…

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Trustgame im Steinbruch

Nachdem bei  “The Trip” Kai Schumacher in der ersten Reihe saß, ist er morgen in zweiter Reihe zu sehen. Schließlich ist Kai Schumacher auch Keyboarder bei der Band “Trustgame“. Die spielt Alternativ-Rock am 10.12. . – also heute oder morgen, je nachdem wie man das sehen möchte ;-) im Cafe Steinbruch. Wer fußlahm sein sollte:

Zwischen 19h30 und 20h habt ihr die Möglichkeit mit dem Steinbruch-Bus vom Hauptbahnhof Osteingang (vor der Sparda Bank) kostenlos zum Steinbruch gebracht zu werden. 45 Minuten nach Konzertende fährt euch der Bus wieder zurück.

Als Special Guest sind *aVID mit von der Partie. Kartenkosten? 7,- Euro an der Abendkasse.

Kai Schumacher war so nett mir am letzten Freitag Rede und Antwort im Rahmen der Kulturaffäre zu leisten. Dabei hat er auch einiges über die Schnittstelle zwischen seinen klassischen Konzerten und der Arbeit bei “Trustgame” erzählt. Wer das hören will, klicke sich einfach ins Da-Capo-Blog der Duisburger Philharmoniker. :-)

Freue mich drauf Herrn Dbrain und Herrn Fiege dort zu sehen und dezente Bierchen zu schnabulieren.


Geht das nicht höflicher, Hausverwaltung?

Eigentlich mag ich ja das Haus in dem ich momentan wohne – nette Nachbarn, ziviles Zusammenarbeiten – so beim Sperrmüll z.B. – und überhaupt hat man selten Stress. Gut, dass in der Vergangenheit ab und an es etwas lauter war musikalisch gesehen störte mich nun nicht. Kommt vor.

Ich kann das ja auch schlecht abschätzen ob mein Radio immer auf Zimmerlautstärke steht, aber meistens schon. (Wenn nicht, hämmern die Nachbarn halt an die Wand und gut ist. Was mir EINMAL passiert ist bisher.) Ab 22:00 drehe ich sowieso immer leise und der Radiowecker ist auch nicht laut. Deswegen fühle ich mich auch nicht angesprochen vom Scheiben, das heute dann als Briefvariante in meinem Kasten lag – gestern wars schon angepinnt im Flur zu bewundern.

Das Schreiben klingt, als würde man jederzeit befürchten müssen dass eine GSG-Neun-Einheit die Wohnungstür eintritt und lauthalls brüllt: “Stellen Sie das Radio gefälligst leiser, Sie Musikterrorist.” Dass man mit Freundlichkeit, den Menschen vielleicht vorher auch mal persönlich ansprechen – vermutlich hat man das auch getan denke ich, jedenfalls scheint man mit mir keine Probleme zu haben, das wäre durch den Flurfunk schon bekannt geworden – jedenfalls, dass man vielleicht erstmal verständlich und freundlich mit den Leuten reden sollte anstatt gleich mit einem Ton vorzupreschen, der mir absolut nicht gefällt, das könnte man mal probieren. Sowas sollte immer das letzte Mittel sein – selbst wenn man offenbar bisher gar nicht weiß, WER da eigentlich stört – der Ton macht die Musik. Buchstäblich diesmal.


Das achte Bloggertreffen in Duisburg oder Es kommt nicht auf die Größe an

Am Samstag fand ja bekanntlich das achte Duisburger Bloggertreffen statt. Da Herr Flusskiesel ja schon Wert auf eine Berichterstattung legte und das Herr Unkreativ auch noch nachforderte, here we go…

Lehrer scheinen die Angewohnheit zu haben immer pünktlich zu erscheinen. Manchmal sogar etwas überpünktlich. So waren Herr Kueperpunkt und Herr Fenrir schon dann zur Stelle als ich mich eigentlich um die OBCZ kümmern wollte – die explosionsartig angewachsen ist, beim nächsten BC-Meetup brauche ich dann den Laptop, ich dachte eigentlich es würde reichen die Nummern aufzuschreiben. Von wegen, die stapeln sich schon wieder in zwei Lagen. Uff. Jedenfalls hätten die Beiden auch noch brav bis 19:30 Uhr gewartet aber glücklicherweise war ich dann ja doch schon da. Und nachdem Herr D-brain das richtige Jahr – kicher – und auch den richtigen Eingang gefunden hatte konnten wir dann auch in die Ecke mit den roten Polstern übersiedeln.

Etwas Sorgen hatte uns ja Frau Mirtana gemacht, weil Herr Unkreativ nämlich gemurmelt hatte, das Ostende sei vom HBF aus immer geradeaus zu erreichen. Hmmm… Im Prinzip schon. Dummerweise liegt das Neudorfer Tor direkt gegenüber und ähm, nun ja… Sie hats dann aber doch noch gefunden. Soweit ich mich erinnere hatte Frau Sprunghaft, die diesmal mit Herrn Unkreativ mitkam, beim letzten Mal Probleme das Ostende zu finden. Das kann dann beim nächsten Mal nicht mehr passieren, denn der Vorschlag es beim nächsten Mal mit dem Steinbruch zu versuchen – das Ostende ist zwar nett, aber von der Bedienung her nicht unbedingt das Schnellste Restaurant der Stadt ab und an – ist schon mal vorgemerkt. (Wobei – dafür müsste man dann eine Google-Maps oder sowas einbetten, das Steinbruch ist halt nicht so einfach zu finden. Die schreiben zwar Uni-Nähe auf die Homepage, dennoch…)

Zu später Stunde gesellte sich noch Herr Hase zu uns, was mich sehr freute. Indirekt kannten sich Herr Kueperpunkt und er nämlich, weil es da einen Telepolisartikel über Second-Life von Herrn Hase gab. Was das Thema der Runde dann darauf brachte, dass Second Life ja irgendwie auch eine Droge sein kann. So wie World of Worldcraft ja auch. Wobei: “Mein Hobby: Ich baue Luftschiffe” – das ist schon eine sehr cool irgendwie. *g*

Ein Wimpel! Uns fehlt ein Stammtischwimpel! Früher als Herr Unkreativ noch seine T-Shirts trug war es für Außenstehende immer relativ einfach die “unbekannten Nasen” zu finden. Obwohl Herr Hase meinte: “Alte Männer an einem Tisch, das müssen Blogger sein.” (Pah – Herr Kueperpunk ist doch erst 28. Hat er jedenfalls gesagt. ;-) ) Allerdings: Heute braucht man einfach nur dem Gelächter zu folgen – entweder ist das Herr Unkreativ oder Frau Asa oder Frau Mirtana. Manchmal möchte ich ja wirklich wissen was in Zigaretten drin ist, echt, nach einer der kurzen Raucherpausen kriegten die sich absolut nicht mehr ein.

Statistiktools, Hits, Kommentare, die Duisburgliste – auch das waren Themen beim Bloggertreffen. Herr Hase brachte dann kurz Doctor Who ins Spiel, worauf sich das Thema dann Serien im Allgemeinen zuwandte – offenbar hatte es RTL2 dann doch noch geschafft die DLM-Halloween-Episode zu Halloween auszustrahlen, boah – und dann wandte sich das Thema wieder Filmen zu. Herr Kueperpunk wird dann wohl demnächst einen Artikel in der Telepolis über die Eylandt-Recherche stehen haben – nein, die PR-Firma hat mich nicht angeschrieben – und Herr Fenrir fragte wann den Diary of the Dead endlich auf DVD erscheinen würde. Also hier in Deutschland. (In der nächsten Zeit wohl nicht, aber das Drehbuch zum zweiten Teil steht wohl schon.) Zombies, Comicverfilmungen, “Death Race” – es waren also mal wieder die üblichen Themen, die einen Teil der Runde bestimmten. ;-)

Was bleibt sonst noch zu scheiben? Es war ein sehr netter Abend. Sollte man öfter machen. Bestimmt. Nächstes Jahr wieder denke ich und dann denken wir über einen Lokalwechsel nach. Steinbruch? Pianissimo? Webster? Bis dahin haben wir wohl auch den Stammtisch-Wimpel – kein ordentlicher Stammtisch ohne Wimpel, jawoll! :-)

Beschließen wir diesen Eintrag mit einem Photo – das Katzenphoto da oben läutet dann schon mal die Themenwoche “Katzen” in den Duisblogs ein, eine Idee von dem Macher der Duisblog-Liste. So, das haste jetzt davon. Und da Herr Fenrir bekannlich auch immer schöne Tierphotos macht und von den putzigen, kleinen Wölfen aus dem Duisburger Zoo Photos dabeihatte und weil das Photo ja doch den Eindruck des netten Abends gut zusammenfasst – voila. {Photo auf ausdrücklichem Wunsch des Rechteinhaber entfernt.}


Onleihe bald auch in Duisburg

Noch ist die Stadtbibliothek in Duisburg als grüner Punkt auf der Übersichtskarte der Onleihe markiert, das soll sich aber bald ändern. Wann genau sagen die Gerüchte nicht, aber es ist die Rede davon dass das Ganze recht bald – vielleicht in diesem Monat noch? – erfolgen soll. Lassen wir uns also überraschen, nichts Genaues weiß man bekanntlich nicht.

Dass das Netbib das System an sich durchaus kritisiert hat, sollte man wissen. Unter anderem ein Punkt: Die Koppelung von digitalen Beständen an den vorhandenen physikalischen Bestand – was einige Netbib-Blogger als “künstliche Verknappung” bezeichnet haben, zu Recht. Und auch ich bin davon alles andere als begeistert. Dass sich ein System offenbar durchsetzt heißt ja noch nicht, dass es das Beste aller möglichen Welten ist und für das Spielen eines Candide bin ich nun auch nicht geeignet….


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