Some Rights Reserved

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Es ist mal wieder die Zeit im Jahr in der die Aktivisten der Creative-Commons-Bewegung zu Spenden aufrufen. Warum man das tun sollte? Fragt mich doch nicht – guckt euch einfach ein hybsches Video an:

Bisher gibts noch kein deutsches Äquivalent dazu, aber der Macher des englischen Videos ist immerhin derjenige, der den Grammy fürs Video zu „Yes we can“ gewonnen hat. Im Video wird erklärt was CC eigentlich ist und was es mit den Copyrights im Zeitalter der digitalen Reproduzierbarkeit – just kindding, Benjamin! – auf sich hat.

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Da bleibt einem erstmal die Spucke weg, wenn man das liest und dann fragt man sich, was für Honks eigentlich da arbeiten. Nein, moment, dann fragt man sich als Veranstalter eigentlich ob die GEMA nun wirklich zu Recht jedes Musikstück abgerechnet hat – ich würde da ja mal nachschauen gehen wenn ich Veranstalter wäre…

Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) stellte dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Philipps-Universität Marburg Gebühren für ein Musikstück in Rechnung, das nachweislich GEMA-frei ist. Vermutlich handelt es sich um eine Namensverwechslung. „Es ist nicht auszuschließen, dass die GEMA auch in anderen Fällen Geld für Werke eingezogen hat, für die sie gar nicht zuständig ist,“ so Meik Michalke, Initiator des OpenMusicContest (OMC).

Der AStA in Marburg veranstaltet jedes Jahr den OMC – ein Wettbewerb, der nur mit CC-Lizenzen zu tun hat. Die GEMA beharrt ja stets stur darauf, dass Künstler, die einmal unter CC veröffentlicht haben nicht in ihre offenen Arme kommen kann weil das – aus welchen Gründen auch immer – nicht geht. Was die GEMA wohl aber nicht davon abhält einfach mal so eine Rechnung auszuschreiben und nein, eine Namensverwechselung ist zwar ein bedauerlicher Irrtum, aber wenn der GEMA der Tonträger des OMC vorliegt sollte klar sein, dass die Band nun beileibe NICHT im GEMA-Repertoire zu finden ist. Na ja, man KANN es ja mal versuchen, gelle?

„Two little kittens can’t help it“ – und warum sollten die das auch? Schließlich ist „Botany Bay“ jetzt bei afmusic gelandet und dort gibts das Album „Grounded“ erneut zum Kaufen, Hören und Genießen.

Ich würde mir das Teil ja kaufen, aber ich habe damals ja dankenswerterweise unerwartet die Limited-CD bekommen, die bei der Release-Party verteilt wurde. Falls ihr aber auf wunderschöne, entspannende Musik mit anspruchsvollen Texten steht, die gut in den beginnenden Herbst passt, dann solltet ihr euch das Album kaufen. Oder downloaden und dann kaufen.

Und mit „The Real World“ gibts dann auch eine neue Single für komplett kostenlau.

I’d appreciate it if you’d copy Out of It and share with your friends. High quality MP3s are also included on the CD if you’d like to send them around.

Laut eigenem Bekunden hat Brad Sucks doch gar keine Fans, weshalb er sich dann erst die Mühe macht Alben zu erstellen die dann eh keiner klaut… ;-)
Wie dem auch sei – das neue Album ist draußen. Man kann es wie oben angedeutet als CD kaufen. Als Download kaufen. Man kann dem Künstler was spenden. Ein T-Shirt ist auch da zum Kaufen. Oder man kann sich einfach das ganze Album kostenlos runterladen und weiterverteilen. Zumindest den letzten Teil mache ich jetzt mal indirekt. „This is the good shit“, um mal wieder ein Zitat aus einer hierzulande unbekannten Fernsehserie anzubringen…

25 Veröffentlichungen, weit über 150.000 Gratisdownloads, Bands aus Deutschland, Schweden, Rußland, Italien und Brasilien – das ist die Kurzformel für das noch junge Netlabel afmusic. Spezialisiert auf die eher düsteren Klänge aus Darkwave, Gothic-Rock, Indie, Alternative und Industrialrock, ist jetzt ein kleiner Rückblick gestattet. 25 ist die Zusammenfassung eines halben Jahres Arbeit mit großartigen Bands und ein Ausblick auf das, was da noch folgen wird.

Das erklärt schon mal eine Zahl aus der Überschrift des Postings: Des Herrn Nachbar sein Netlabel – Grammatik, fleuch mal ebend – hat die 25. Veröffentlichung draußen. Das ist eine Compilation oder Zusammenstellung mit sehr tollen Band.

Die 37 – das muss der Gute euch mal selber erklären was es damit aus sich hat. Vielleicht spendiert er deswegen noch mal etwas nachträglich die CC-Zusammenstellung, denn natürlich sind alle na ja, fast alle Tracks unter einer Creative-Commons-Lizenz verfügbar – sprich: Kostet euch nur den Internetzugang. Toll, oder? Finde ich auch. (Wenn da keine CC-Lizenz beisteht dürft ihr das aber dennoch für den persönlichen Gebrauch herunterladen und brennen. So isses ja nun nich.)

Und die Eins? Müsste eher eine Zwei sein – denn löblicherweise hat der Herr Nachbar ein ZIP-File für MP3-Freunde und für Ogg-Vorbis-Freunde geschürt – also nicht eins zusammen, sondern für jede Vorliebe ein anderes. Toll? Will ich meinen.

Also – nichts wie hin und runterladen – weil – die Runde geht auf den Herrn Nachbarn! Skoll!

(Oh, ich muss euch ja nicht erklären, dass der Titel des Postings eine musikalische Vorlage hat, gelle? Doch? Aber ich schreibe nicht welche… Kriegt man aber scnell raus.)

Na wie gut, dass ich dafür nicht bezahlt werde, dass wäre jetzt wirklich peinlich – sehen wir mal davon ab, dass ich dafür auch wirklich kein Geld haben möchte, es gibt Dinge, die tut man weil man Spaß dazu hat – zwei Monate ohne Netbib-Podcast, das geht ja nun nicht. Ich hoffe, ich kriege das Teil mit der Karte hochgeladen, die Modem-Ausgabe sollte nicht das Problem sein. Vorher möchte ich aber noch ein Terratec-Mikrophon ausprobieren, was hier in der „Technik-Tüte“ rumlag und schauen ob das was ist. Und dann schauen wir mal, dass es weitergeht.

(Tscha – manchmal dauert sowas halt länger. Ist halt ein Projekt, dass ich sehr gerne, freiwillig und in meiner Freizeit tue und dann kommts halt schon mal zu Verspätungen – wovon aber ja jeder Netbib-Leser weiß, nicht wahr? Ach ja – falls mir jemand Schecks für die Ausrüstung spenden möchte – nee – ein Scherz. Bin ich wieder ein Schelm, ts.)

Ich frage mich nur ob es Sinn macht auf den Bibliothekartag in Mannheim einzugehen, wenn da keine Blogger vorhanden sind und das Diskussionsforum – nun – gibts da eins oder ist das nur inszeniert?