Panda Poken
Image by aymanvanbregt via Flickr

Momentan ist nur der erste Teil des Vortrags vom Bibliothekartag online. Das Anschauen lohnt sich aber bestimmt für Etliche die sich fragen ob und was das Ganze Web2.0-Gedönse denn in der Bibliothek bringen soll.
Zumindest was Twitter betrifft hat das Philharmonie2.0-Projekt jedenfalls genau dieselben Erfahrungen gemacht. (Aber da muss man noch auf den zweiten Teil mit den Fragen der Zuschauer warten…) Übrigens ist der Vortragende wirklich ganz weit vorne – er hatte nämlich ein Poken… :-)

Reblog this post [with Zemanta]

Vermutlich ist die FAQ zur Onleihe, die bei der Stadtbibliothek Göttingen zu finden ist, so ähnlich wie bei allen anderen Anbietern die das Programm nutzen. Ich vermute es mal stark, ich kann mir nicht vorstellen, dass die Göttinger Bibliothekskollegen wirklich anstatt einer kompatiblen MP3-Playerliste wissentlich auf einen einzigen Anbieter verweisen. Man klicke mal auf den unten angegebenen Link, den ich unverändert so übernommen habe – der führt ausschließlich zum Anbieter dnt…

Mein mp3 Player spielt die heruntergeladene wma-Datei (Hörbuch oder Musik) nicht ab. Was tun?

Der Player muss „DRM-fähig“ sein d.h. er muss WMA-Dateien abspielen können und Microsoft DRM10 unterstützen. Im Handbuch steht dann z.B. der Hinweis: „Abspielen von MP3-, WMA/DRM10-Dateien“. Die DRM-Fähigkeit ist nötig zum Abspielen von legalen Downloads (Musicload, MSN usw.). Viele MP3-Player unterstützen diese Funktion. [...] Die Unterstützung für DRM9 fähige MP3-Player musste aus Sicherheitsgründen deaktiviert werden. (Manche Geräte haben die Dateien auf immer und ewig abgespielt, was die Onleihe „angreifbar“ für Inhaltelieferanten macht). Eine Liste von kompatiblen MP3-Playern finden Sie z.B. hier.

Edlef war in den Hamburger Öffentlichen Bücherhallen und hat sich die Buchsortier-Anlage angeschaut. Mehr Bilder von ihm gibts bei Flickr. Früher hat unsereins noch einen BUCHWAGEN durch die Gegend geschoben…

Worldcat.org (Design Research, explored!)

Image by Timothy Greig via Flickr

Ich bin immer noch begeistert von den Features die Worldcat bietet. Wie das so schön im Einführungvideo heißt: „It’s supereasy!“ Stimmt. Worldcat ist ein sehr großer Katalog, der auf Bibliotheken und andere Institutionen zugreift und der mit all den Dingen gesegnet ist, die das Leben im Web einfacher machen.

Wenn man sich dort nämlich ein Profil anlegt, dann kann man Listen erstellen. So viele wie man möchte, auf jede Liste passen 250 Einträge. Das versuche man mal mit dem Katalog der Stadtbücherei vor Ort. Es kommt aber noch besser: Erstens kann ich jeder diese Listen einen RSS-Feed zuordnen, zweitens kann ich die Listen als CSV-Dateien exportieren und drittens kann ich die Listen auch noch nach bekannten Zitierformaten formatieren und dann exportieren lassen. Eine Literaturliste im APA-Zitierformat? Kein Problem. Als HTML-Seite? Kein Problem. Oder doch lieber als RTF-Seite oder besser im EndNote oder RefWorks-Format? Ebenfalls kein Thema.

Das Zitierformat kann ich auch für jeden einzelnen Titel anzeigen lassen. Ich kann Notizen zu den gefundenen Büchern hinzuschreiben, ich kann die Titel in einen Delicious-Feed reinpacken und wenn ich dann noch den Ort angebe an dem ich momentan bin kann ich sehen, welche Bibliothek das Buch vor Ort hat. (Na ja. Okay. Die Stadtbücherei Duisburg habe ich sehr selten als Ergebnis bei meinen Sachen drin.) Zudem kann ich auch in anderen öffentlichen Bücher-Listen stöbern und seit kurzem diese sogar abonnieren – nennt sich „Beobachten“. Wirklich superpraktisch. Falls ihr also in Zukunft oder momentan irgendwas für die Uni machen müsst oder wissenschaftlich arbeiten oder so – Worldcat lohnt sich echt dafür. Außerdem haben die doch sage und schreibe Videos bei Youtube hochgeladen, in denen – auf englisch – erklärt wird wie das alles funktioniert.

Und ihr wollt mir erklären, dass der Kunde einer Stadtbibliothek solche Features NICHT per Web in seiner Biblothek haben möchte? Ach was…

Reblog this post [with Zemanta]

Falls ihr jetzt auch panisch dabei seid ZIP-Archive mit Daten eures Blogs zur DNB zu schicken: Locker bleiben. Moment, so werdet ihr jetzt stutzen, ZIP-Archive? Davon war doch keine Rede – PDFs waren doch im Gespräch. Ja. Schon. Aber erst seit Neuestem.

So findet sich in der Heise-Meldung vom Mai 2007 etwa Folgendes:

Die Ablieferung kann dem Entwurf zufolge aktiv durch Einsendung oder passiv durch Bereitstellung zur elektronischen Abholung durch die Deutsche Nationalbibliothek erfolgen. Nähere Informationen über die technischen Details enthält eine FAQ des Instituts. Danach müssen bei der Ablieferung „alle zur Netzpublikation gehörenden Dateien in eine Archivdatei gepackt“ und mit einer Lieferungsidentifikation per FTP übertragen werden.

Das Infobib hat im letzten Jahr versucht, sich selbst für diese Netzpublikationsgeschichte anzumelden. Und mein Gedächtnis trügt mich nicht als ich angestrengt darüber nachdachte ob der Begriff „Harvester“ nun gefallen sei oder nicht. Das ist die Software, die automatisch bestimmte Internetseiten aklappert. Übrigens war im Entwurf laut Heise noch zu lesen:

So kann die DNB demnach auf Netzpublikationen verzichten, wenn an der Sammlung und Archivierung sowie der Nutzbarmachung kein öffentliches Interesse besteht oder der Aufwand der Archivierung zu groß würde. Als verzichtbar gelistet sind auch „institutionsinterne Medienwerke“, Medienwerke mit amtlichen Inhalten und so genannte Akzidenzien, die „gewerblichen, geschäftlichen oder innerbetrieblichen Prozessen oder rein privaten, häuslichen Zwecken oder dem geselligen Leben dienen“.

Die FAQ der DNB zum Thema privat oder nicht besagt übrigens:

Wenn die Webseiten jedoch themen- oder personenbezogene Informationen enthalten, die von öffentlichem Interesse sind, wie z. B. über Personen des öffentlichen Lebens oder über Kleintierzucht, sind sie für die Deutsche Nationalbibliothek sammelpflichtig.

Na was ein Glück: Die ganzen Katzenblogger sind schon mal draußen, Katzen sind ja keine Kleintiere. Dumm nur wenn man jetzt ein Kaninchen-Blog hat oder in seinem Blog, das man bisher nur mit Urlaubsphotos befüllte auf einmal eine Referenz auf die Zeigeschichte macht – ups, schon ist man in der DNB-Pflicht.

Schon im Netbib-Podcast 29 übrigens hatten wir im Netbib das Thema aufgegriffen. Wobei das gar nicht mal so stimmt, denn im Netbib selbst stands schon am 15. Juli 2004 – Thema war damals das Gesetz zur Deutschen Nationalbibliothek. (Also nix mehr mit DDB…) Und wers nochmal nachlesen möchte: Lambert Hellers Posting war dann der Lieferant für den Schwerpunkt im Netbib-Podcast 29.

Nur falls jetzt jemand meint, dass das ja verdammt überraschend kommt und nein, ich verstehe überhaupt nicht warum die damals nicht auf mich gehört haben als ich meinte, die hätten ja mit dem Archive.org zusammenarbeiten können. Ts. ;-)

Bin gerade am Überlegen ob der EST, den die Kollegen in Essen vergeben haben stimmt… Sehen wir mal davon ab, dass man beim ersten Band natürlich noch nicht ahnen kann ob es eine Reihe ist oder nicht bin ich mir momentan nicht sicher, ob man nicht den kompletten Titel des englischen Romanes genommen hätte – also „Star Trek Vanguard: Harbinger“. (Ich hätte es so gemacht jedenfalls, aber ich bin momentan auch nicht sicher ob das so stimmt… Hmmm…)
Na ja. Wen interessiert auch schon sowas wie ein Einheitssachtitel wenn derjenige nicht aus der Profession stammt? Ebend.

Meinem Freizeitvergnügen werde ich mich dann mal wieder im nächsten Jahr widmen dürfen – denn das nächste Bibcamp ist festgezurrt: Es findet 2009 in Stuttgart statt. Und zwar an der Hochschule für Medien. Mir hat das letzte Mal sehr, sehr viel gebracht – auch für mich privat bzw. für mein Fandom-Engagement – und ich freue mich schon drauf in Stuttgart die ganzen aktiven Leutchen wiederzusehen.

Eventuell treffe ich Teile des Netbib-Teams ja in Köln, ich werde natürlich nicht an der Schulung selbst teilnehmen aber sicherlich hat man vielleicht ein wenig Luft für Gespräche. Ich hoffe, dass das klappt, aber ich kann ja momentan nichts Rechtes planen.

Die Vortragsfolien der Vortäge, die im Tagungsband (Verlag Klostermann) erscheinen, werden sofort online freigegeben, die Volltexte jedoch erst ein halbes Jahr nach der Print-Veröffentlichung.

So verkündet es die Seite der OPUS-Datenbank.

Tscha, dann kann ich halt nicht auf die Kritik am Begriff der Bibliothek 2.0 oder am Web 2.0 eingehen, weil von diesem Vortrag nur ein Abstract als PDF vorliegt. Ich bin ja im Allgemeinen etwas vorsichtiger geworden wenn es um sowas geht und Kritik daran, aber wie SINNVOLL ist es denn bitte erstmal einen Vortrag IM DRUCK abwarten zu müssen, WENN es um das Internet und seine Technologien geht? Beim Barcamp haben wir schon nach einer Definition der Bibliothek 2.0 gesucht, endgültig gefunden haben wir sie auch nicht – aber bitteschön die Herren – das ist alles andere als logisch. (Aber klar – „kauft den Tagungsband, kauft den Tagungsband, auch wenn euch nur ein Vortrag interessieren könnte, aber kauft den Tagungsband.“ Echt jetzt, das kann es einfach nicht sein – vor allem nicht wenns um die Bibliothek 2.0 oder das Web 2.0 geht. Das hat dann halt jemand nicht so ganz verstanden und wenn schon das nicht funktioniert – wozu dann sich den Artikel anschauen? So sorry…)

Ich darf aus der ersten Folge „Welcome to the Hellmouth“ noch die erste Erwähnung der Bibliothek und das erste Erscheinen von Giles hinzufügen – und wehe, diese blöde Zyste verdirbt mir den Artikel für LIBREAS, ich bin noch nicht so weit mit den Recherchen…

Willow: Okay. Do you have ‘Theories in Trig’? You should check it out.
Xander: Check it out?
Willow: From the library? Where the books live.

Buffy:  Ooo! (exhales) Anybody's here!

Giles:  Can I help you?

Buffy:  I was looking for some, well, books. I'm new.

Giles:  Miss Summers?

Buffy:  Good call! Guess I'm the only new kid, huh?

Giles:  I'm Mr. Giles. The librarian. I was told you were coming.

He heads around behind the counter.

Buffy:  Great! So, um, I'm gonna need 'Perspectives on 20th Century...'

Giles:  (interrupting) I know what you're after!

With a big grin on his face he pulls out a large old book with the word
"VAMPYR" written in gold leaf on the front cover. Buffy looks up at him
with an uneasy gaze.

Buffy:  That's not what I'm looking for.

Giles:  Are you sure?

Buffy:  I'm *way* sure.

Giles:  (confused) My mistake.

He puts the book back behind the counter. Buffy quickly leaves.

Giles:  (straightening back up) So, what is it you said...

He sees her go out of the library. Their first encounter leaves him
puzzled.

Nächste Seite »