Manchmal muss man ja arg um die Ecke denken um die Logik dieser Behörde zu verstehen. So wie heute. Gleich zwei Schreiben lagen heute im Briefkasten. Und sie haben meine Gehirnzellen zum Grübeln gebracht.

Also: Erstens – meine Arbeitsbeschäftigung ist eine Entgeltmaßnahme. Das heißt, der bessere Ein-Euro-Job. Der endet im Mai 2010. Eine Übernahme wird nicht stattfinden, das wurde zu Beginn klipp und klar gesagt, aber das macht nichts. Damit bin ich – siehe auch dieses nette PDF – erstmal aus der Statstistik und noch besser aus den Klauen der ARGE draußen.

Gut. Dass dann ein Aufhebungsbescheid von der ARGE kommt, das ist logisch. Aufgehoben wird zum 01.11. – was irgendwie nicht so ganz logisch ist, aber offenbar scheint mein Träger dann doch etwas langsam gewesen zu sein mit der Meldung, bin mal gespannt ob ich für die zwei Wochen im September einen Anteil ausgezahlt bekomme oder nicht. Das erfahre ich aber sowieso erst nächste Woche.

Bis zu Ende Oktober bin ich also noch bei der ARGE. Deswegen haben die dann wohl auch einen zweiten Brief – vom selben Sachbearbeiter wohlgemerkt – losgeschickt, der mich auffordert doch Mitzuarbeiten. Sprich, die wollen Unterlagen von mir. Und zwar Gehaltsabrechnungen für September und Oktober und einen Kontoauszug. (Können die kriegen, aber nur als Kopie und dann wird alles geschwärzt was die nichts angeht.) Gut. Logisch. In etwa.

Was nicht logisch ist – die wollen, dass ich mich spätestens am 13.11. bei denen melde. Moment: Die Leistungen und mein Verhältnis mit denen endet am 01.11. (Was heißt, hurra!, dass ich dann Ende März vermutlich wieder alles – von – vorne – beantragen – darf. Das wird ein Spaß.) Ich habe stirnrunzelnd dann versucht das ganze zu sortieren.

Die mir einzige logische Erklärung: Da auf der Ausschreibung für die Stelle das Gehalt als „verhandelbar“ angegeben ist – na ja, verhandeln war dann eher nicht aber vermutlich hat mein Träger auch nicht andauernd so Exoten wie mich ;-) – möchte die ARGE schauen ob ich nicht eventuell Aufstocken muss. Das wäre die einzige logische Erklärung. Aber dann wäre der Termin dennoch irgendwie nicht so ganz passend…

Habe ich erwähnt, dass das der selbe Sachbearbeiter bei beiden Schreiben ist? Ja?

Es ist an der Zeit, dass ich der ARGE meinen Dank darbringe, ja, dass ich ihre Leistungen nicht hoch genug preise und sie bis an den Thron des Höchsten bringe: Liebe ARGE – vielen, vielen, vielen lieben Dank! Gut, ich kann nicht mehr „danke für meine Arbeitsstelle“ singen aber „danke für meine ARGE Stelle“ ist ja auch doof. Liebe ARGE: Vielen Dank für das fast bedingungslose Grundeinkommen.

Danke für meine Fortbildungszeit

Gut – es ist natürlich immer noch ein wenig mit Bedingungen verknüpft das Geld das jeden Monat pünktlich – also bei mir jedenfalls – auf meinem Konto landet, aber hey, die paar Bewerbungen im Monat, diese Ein-Euro-Jobs und diese merkwürdigen Papierkriege mit dir – schwamm drüber. Bygones. Nicht der Rede wert, echt nicht. Denn liebe ARGE – du hast mir die Freiheit gegeben die Dinge zu tun die ich am besten kann. Und dafür vielen Dank.

Na ja – zugegeben – du könntest etwas mehr für meine Fortbildung tun. Oder überhaupt mal irgendwas in diese Richtung machen, was sinnig wäre aber weißte was: Brauchste alles gar nicht. Weil ich das nämlich ganz von selbst und alleine tue. Jawohl: Ich bin Herr meiner Entscheidungen darüber was ich wann wo und wie lerne. 8 Stunden in irgendwelchen dumpfen Räumen mit dem Schweiß des Abteilungsleiters durchtränkt? Nicht mit mir! Echt nicht. Ich habe Internet zu Hause, ich wähle selbst aus was ich lernen möchte. Ich gehe zu Veranstaltungen wie der Socialbar unter der Woche und lerne etwas. Ich gehe zu Barcamps und lerne etwas. Und das alles ermöglichst mir du, liebe ARGE. Vielen Dank dafür, denn soviel wie in den letzten Wochen und Monaten habe ich noch nie gelernt.

Was DU nicht hast

Du bist nur ein eitler Popanz, dessen Aufgeblasenheit mich nicht mehr schreckt. Du bist der Kaiser, der nackt daherspaziert und meinst, mir befehlen zu können. Hörst du mein Gelächter? Was kannst du mir denn? Du kannst mir genau eines – du kannst mir nur meine materiellen Bedürfnisse beschneiden, notfalls ganz böse Burschen zu mir schicken, ja, das kannst du. Aber weißt du was?

Meine Seele besitzt du nicht.

Meine Selbstachtung besitzt du nicht.

Meinen Stolz besitzt du nicht.

Meine Talente besitzt du nicht.

Du bist weder Gott noch Buddha noch Konfuzius noch irgeneine sonstig höhere Macht, noch nicht mal Papst bist du.

Du bist eine lächerliche kleine Behörde mit winzigen kleinen Menschen, denen man Macht gegeben hat.

Du bist noch nicht einmal schön.

Hier, der Fehdehandschuh

Meine Wohnung ist mir angeblich nicht angemessen? Deine Büros sind kleiner als mein Wohnzimmer! Ich soll unsinnigerweise den Markt überfluten mit Bewerbungen im Monat? Ich soll dies, ich soll das? Du denkst, du kannst mir imponieren wenn du mit Standardschreiben mir drohst? Was bist du denn?

Nichts.

Gar nichts.

Du denkst du machst mir Angst?

Lächerlich. Ich lache dich aus, ARGE, ich lache dir mitten ins Gesicht, schleudere mein Gelächter mitten in die Fresse, dass es zerschellt an deinen sturen Zügen, dass die Scherben Narben in dein Gesicht reißen. Ich pieke mit einer Nadel in dich hinein und lasse dir die Luft raus, dass du zusammenfällst wie ein Suffle. Luftpanscher! Aufgeblaseneinheit! Kleinstzwerg!

Und dann fahre ich mit einer Abrißkugel an dein Podest und lasse mein Ego auf dich los – und werde dann dastehen und einfach nur lächeln während du am Boden liegst. Ich danke dir ARGE dafür, dass du mir klargemacht hast was im Leben wirklich zählt. Nicht du. Nicht der Apparat der hinter dir steht. Sondern ich.

Da ich die ganze Vorgeschichte beim Unkreativen erzählt habe brauche ich das jetzt nicht mehr hier zu tun. Da heute ein Vorstellungsgespräch in Mülheim verschoben wurde, habe ich die Gelegenheit genutzt direkt von Mülheim aus zur ARGE zu fahren.

Nach etlichen Anmeldestationen hatte ich dann endlich das, was ich seit zwei Wochen wollte: Ein Termin mit meinem Ansprechpartner. Der mir dann persönlich den Antrag auf Fahrtkostenübernahme überreicht hat, nachdem er die ausgedruckte Mail durchlas und meinte, dass ich da wohl noch etwas Verbindlicheres brauchen würde. War mir klar, die Mail ist schließlich nicht unbedingt so hochgestochen formuliert wie die Schreiben von der ARGE.

Wobei: Die Dame an der Anmeldung meinte erst, das sei ja ein Gottesdienst und ob das eine Redaktionssitzung wäre? Also dafür müsste man sich die Mühe ja nicht machen.

Richtig – in der Mail steht am Ende, dass das Portal Evangelisch.de nach dem offiziellem Start mit einem Gottesdienst in Frankfurt nochmal feierlich vorgestellt wird. Richtig ist auch, dass das Vorstellungsgespräch in den Räumen der Redaktion stattfindet – wo denn bitteschön auch sonst? Ebenfalls richtig, ja, ich hatte schon am 27.08. angerufen – das war das zweite Mal übrigens – und ich hatte um das Formular gebeten.

Mein ARGE-Mensch gab dann zwei Äußerungen von sich, die ich unkommentiert lassen möchte. Beim Betrachten der Historie: „Frau $Sachbearbeiterin? Wer ist das denn?“

„Warum sind Sie so spät?“

Ein Vorstellungsgespräch liegt hinter mir, was sich in die Zukunft verschoben hat, zwei vor mir und zur Zeit trudeln auch Anfragen für Blogs oder Communities bei mir ein. Sehr schöne Entwicklung und Dacapo hat einen großen Anteil daran. Würden die Angebote reichen um mir meine Miete zu bezahlen wäre ich tatsächlich geneigt mich selbstständig zu machen, nachgedacht habe ich die Tage mal intensivst darüber.

Und habe mich – vielleicht vorerst – dagegen entschieden.

Ich brauche eine gewisse Sicherheit im Leben. Das mag man spießig nennen oder altmodisch, aber ich brauche eine gewisse Regelmäßigkeit der Einnahmen. Ob nun Wohnungsmiete, Leben oder sonst etwas: Das alles muss in erster Linie bezahlt werden. Fixe Kosten heißen ja nicht umsonst so. Und um die decken zu können reicht das, was ich tue momentan noch so absolut gar nicht. Ich erreiche noch nicht mal die 160,- Euro Grenze der ARGE mit allen meinen „Aufträgen“ derzeit.

Insofern: Nein, liebe ARGE, das ist momentan keine Option – auch wenn ihr mir sechs Monat Zeit lasst etwas daraus zu machen…

Es langt. Echt. Ich habe jetzt mal alles aufgeschrieben was ihr mit mir in den letzten Tagen angestellt habt und das steht jetzt beim Unkreativen. Momentan bin ich nicht mal wütend, sondern einfach nur – leer.

Ach übrigens, es gibt keine 1-Euro-Jobs in Duisburg – stand gestern in der NRZ, die Frau Janicki von den Grünen zitiert – ich halte die für nicht sonderlich begabt wenn es darum geht irgendwas zu sagen, aber das ist nur meine persönliche Ansicht, wenn man sich die Ratsprotokolle mal anschaut, dann weiß man, was man von ihren Äußerungen zu halten hat. Ich zitiere aus der NRZ vom 26.08.:

Die erwähnte 1-Euro-Jobs gibt es in Duisburg nicht, nur Arbeitsgelegenheiten mit einer Mehraufwandsentschädigung von 2 € pro Stunde.

Arbeitsgelegenheiten mit einer Mehraufwandsentschädigung sind keine 1-Euro-Jobs?

Der Mehraufwand wird unter Rückgriff auf die langjährige Verwaltungspraxis zu § 19 BSHG (frühere Sozialhilfe)[7] mit Beträgen zwischen 1,00 Euro und 2,50 Euro pro Stunde entschädigt. (Wikipedia)

Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung („Ein-Euro-Jobs“) (Überschrift bei der Webseite der ARGE über dem entsprechenden Passus)

Na, wenn Sie meinen Frau Janicki, wenn Sie meinen…

Unter den aktuellen Vergabebedingungen
ist es oft unmöglich, die Maßnahmen
vertragsgerecht durchzuführen. So soll beispielsweise
ein von einer ARGE vergebener
Deutsch-als-Fremdsprache-Kurs mit 1,49 € pro
Teilnehmerstunde auskommen. [...] Eine sinnvolle
Form der Qualitätsprüfung ist im Prinzip
zu begrüßen, weil nur so solide von unseriösen
Trägern zu unterscheiden sind. Die Leitungen der
Träger sind aufgefordert, sich in einem Arbeitgeberverband
breit zu organisieren. Der muss den
Auftraggebern deutlich machen, dass die Qualitätsmängel
ein von der BA selbst produziertes,
strukturelles Problem darstellen.

Steht im aktuellen biwifo als PDF herunterladbar – darin enthalten übrigens auch die Ergebnisse der ver.di-Befragung an die Parteien zum Thema Bildung und Hochschule. So allmählich kriegt man dank der verschiedenen Wahlbausteine ja ein vollständiges Bild für die Wahl. Nur zu begrüßen.

Herrn Hases wundervolle Welt – Alles im ARGEn reloaded. – Und ich dachte, die ARGE in Duisburg sei jenseits aller Kanone. Haben die etwa klammheimlich mal die Mitarbeiter getauscht?

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Image by jeroen020 via Flickr

Ich habe ja auch nicht wirklich damit gerechnet im wunderbaren, einzigartigen, superduper Kursnet-Angebot der ARGE irgendwas an Fortbildungen mit Bibliotheken zu finden. Im Umkehrschluss heißt das allerdings auch: Ich WUERDE ja gerne mich weiterbilden in meinem Beruf, aber du, böse ARGE hast ja nichts für mich – kann ich also gleich das Internet wieder ausmachen…

Und was passiert wenn ich versuche mich privat weiterzubilden – na, das wissen wir ja: „Freizeitvergnügen“. Dienstreisen bekomme ich noch nicht mal als GWA-Kraft bezahlt, also mache ich keine Dienstreisen sondern mache dann halt – nun – Privatvergnügungen. Super…

Anstatt also mit voller Kraft loslegen zu können werde ich von der ARGE total ausgebremst. DIE haben KEINE Angebote für mich – wenn ich mich um eigene Angebote kümmere werde ich abgewiesen.

Allerdings: Was soll ich denn mit Seminaren für „Grundlagen des Internets“? Und da ich kein Berufsausbilder bin nutzt mir das  EINZIGE Angebot im Rahmen der Neuen Medien hier in Duisburg ja auch nix. Super, liebe ARGE:

  • Umgang mit Suchmaschinen
  • Lernhilfen für den Auszubildenden, konstruktiv mit Multimedia umzugehen
  • Wege, sich im Internet präsentieren und publizieren zu können

Falls ich mal Langeweile haben sollte im August – dann schippere ich gerne auf diesem Rheinschiff rauf und runter, trinke meinen Kaffee und werde mich vermutlich köstlich amüsieren – denn ich glaube nicht, dass die Veranstaltert dieses Kurses auch nur einen Hauch meiner praktischen Erfahrung haben… (Falls mir die ARGE dafür einen Bildungsgutschein in die Hand drückt weil sie meint, ich bräuchte sowas.)

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Wie sagt Lanu doch so schön in ihrem Blog: „Heul nicht – sag was!“ Und genau das werde ich jetzt auch tun, denn ich denke das werde ich auch tun – es geht um den Bibliothekartag 2009, um die Fahrtkosten und um die ARGE. Ich bin letztes Jahr gegen eine Mauer gerannt und möchte das diesmal vermeiden, brauche also die Hilfe meiner Leser bzw. Ratschläge und Tipps. Im Voraus schon mal vielen Dank.

Wer es im letzten Jahr nicht mitverfolgt hat, nochmal die Kurzfassung des Problems: Laut der ARGE soll ich mich „Eigenbemühungen“ zeigen. Davon bin ich auch dann nicht befreit, wenn ich als GWA-Kraft eingestellt worden bin. Ich muss alle drei Monate da antanzen und meine Nachweise erbringen. Diese sind jetzt von einer zweistelligen Zahl auf eine einstellige pro Monat gesenkt worden übrigens, weil ich mich mit meinem „Fallmanager“ super verstehe mittlerweile. An dem ist es im letzten Jahr auch wirklich nicht gescheitert, dass ich mich voranstellen – der war bemüht und hat geschaut ob eine Kostenübernahme möglich ist, aber wie das bei der ARGE so ist – und die ARGE in Duisburg hat, habe ich mir sagen lassen, den schlechtesten Ruf in ganz NRW: Viele Abteilungen, viele Leute, Weisungsgebundenheit – schreib: Behörde halt.

Kommen wir zum eigentlichen Thema: Im letzten Jahr bin ich auf eigene Kosten – weil: EIGENBEMÜHUNGEN – zum ersten bibliothekarischen Barcamp gefahren. Denn schließlich bin ich a) einer der ersten Gastblogger im Netbib gewesen und mache b) den ersten und – bis auf momentane Aussetzer – eigentlich regelmäßig erscheinenden bibliothekarischen Podcast in Deutschland. Das heißt: Wenn es um ein Barcamp geht, dass sich bibliothekarischen Themen widmet, dann ist das für mich a) NATUERLICH eine Fortbildung und b) eine EIGENBEMÜHUNG. (Nochmal: Die ARGE sagt, ich soll mich um Stellen kümmern, das Barcamp ist eine Kontakbörse für das Web2.0 – ich kann nicht sagen ob es da einen Job geben wird oder nicht, aber es ist eine EIGENBEMÜHUNG.

Ich war sogar von Edlef Stabenau damals eingeladen worden, dem offiziellem Veranstalter also wenn ich das richtig im Kopf habe, habe die Einladung eingescannt – und war zwei Tage vorher, weil recht kurzfristig und ich das auch nicht wußte, dass die ARGE sowas eventuell übernimmt weil die ARGE einen bei sowas gerne „abserviert“  bei der ARGE einzureichen. Der Fallmanager hat sich das angesehen und es weitergeleitet.

Gut – ich gehe nicht davon aus dass alle Leute verstehen was ein Blog oder ein Podcast ist. Vielleicht war es auch ein Fehler der Dame bei der ARGE damals überhaupt zu erklären zu versuchen WARUM ich da DRINGENST hin muss – aber schön. Die Auskunft so sinngemäß: Es sei ja sozusagen mein Privatvergnügen, wenn ich am Samstag irgendwohin fahren würde, die Kosten werden nicht übernommen.

Schön, ich habe zähneknirschend das Ticket bezahlt – dass dann natürlich etwas teurer war als die wunderbaren Sonderangebote, das ging aber noch – und sehr liebe Menschen haben die Kosten dann für mich übernommen. Im Nachhinein dann. Wobei ich denen dann aber auch nochmal sagte: Vielleicht, eventuell übernimmt die ARGE die Kosten ja doch, ich versuche noch mal einen Antrag zu stellen.

Also NACH dem Barcamp alles eingescannt was da war und abgegeben. Beim nächsten Routinebesuch beim Fallmanager – der wirklich bemüht war, echt, das hatte ich selten, der fragt auch immer was er für mich tun könne, das ist ja auch nicht selbstverständlich – gabs halt eine Absage, weil ihm die Hände gebunden waren.

Nochmal, man muss sich das vergegenwärtigen: In dem Schreiben der ARGE, dass ich alle drei Monate neu mit dem Fallmanager – allein das Wort macht klar was da mein Status ist, ich bin nur ein Fall, den man erledigen kann – erneut abkläre heißt es, dass ich mich verpflichte meine Eigenbemühungen nachzuweisen, dass ich mich um Stellen kümmere und sozusagen alles in meiner Macht mögliche tun kann und soll um aus der Statistik rauszufallen. Nun, dass ich mich nicht bemüht habe kann man mir wohl kaum unterstellen. Ausgerechnet die ARGE aber legt mir dann, wenn ich mich bemühe – vorher, wenns auch kurzfristig war weil ich das nicht wußte, nachher – Steine in den Weg???? Bin ich der Einzige bei dem da das Hirn aussetzt, ich glaube nicht.

Gut – in diesem Jahr weiß ich das mit dem Bibliothekartag etwas eher, der Termin fürs zweite bibliothekarische Barcamp ist noch nicht raus, daher fasse ich erstmal den Bibtag09 als Ziel ins Auge. Da von dort auch auch diesmal live getwittert werden wird und ich ja in der Übung bin ;-) wäre das sehr lohnend und vor allem sind die Themen auch spannend. Es gibt sogar ein Angebot für eine verbilligte Zugfahrkarte – HIN und ZURÜCK für 99,- Euro. (Siehe oben.) Das Geld könnte ich eventuell noch ansparen bis dahin, aber was kann, soll, muss ich tun um diesen Pfeifen – Fallmanager ausgenommen – bei der ARGE klarzumachen, dass das zwar keine geförderte Maßnahme der ARGE i.d.S ist – dass ich da aber wegen meines Jobs eventuell hinmuss? Für einen Tag könnte ich sogar unbezahlten Urlaub von meiner GWA-Stelle nehmen, kein Problem soweit denke ich. Nur: Was soll ich wegen der ARGE tun – außer natürlich mit diesem Posting Öffentlichkeit zu schaffen? ;-)

Heute hatte ich mal einen freien Tag – und habe den eigentlich auch immer noch. Aber nicht aus Jux und Dollerei, nein, es gab zwei Dinge, die zu tun waren: Zahnarzt-Besuch – die nächsten sind im neuen Jahr erst – und dann ARGE-Besuch. (Das mit dem argen Besuch als Wortspiel lassen wir mal, das ist viel zu doof. ;-) ) Ich habe ihn bebildert und jetzt gibts ein Sightseeing…

Zahnarzt ich komme on TwitPic

Erstaunlich was doch gute Bilder manchmal aus der Handy-Kamer rauskommen wenn man damit halt – nicht – wackelt – und – angemessenen – Abstand – wagt…

Blaub on TwitPic

Ooooooooohhhhhhh… BLAUBAER!

Off to arge. on TwitPic

Eine Stunde beim Zahnarzt, weil irgendwelche Füllungen gemacht wurden. Fragt mich doch nicht was genau, Hauptsache die Zähne sehen gut. Betäubung. Bohren. Ich schließe immer die Augen beim Zahnarzt, ich will die Dinger gar – nicht – sehen…

H on TwitPic

Wart auf den Sachbearbeiter…

-) on TwitPic

Mein Sachbearbeiter ist einfach eine coole Sau. Alles geklärt, was ich so an Groll auf der Seele hatte. Ich habe da wohl ein Riesenglück mit dem. :-)

Ziemlich abgeschoben das da.. on TwitPic

Ihr habt noch keinen Baum – dann aber schleunigst mal zum Friedrich-Wilhelm-Platz marschieren und den dort am Stand kaufen. Warum? Siehe oben!

On my way home. Got money for tonight. on TwitPic

Aaaaannnndddd back. :-)

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