Duisburger Philharmoniker


Interview mit Karl Janssen from stARTconference on Vimeo.

Wir brauchen unbedingt Tshirts. Dann könnten wir nämlich hinten auf dem Rücken die richtige URL draufpacken: http://www.dacapo-dp.de:-)

Heute öffnen die Deutsche Oper am Rhein, das Theater und die Mercatorhalle ihre Pforten für den Tag der offenen Tür. Erstmalig präsentieren sich alle drei Einrichtungen an einem Tag zur Saisoneröffnung. Das heißt für mich: Es wird ein langer, langer, langer Sonntag – und ich komme mal wieder nicht zum Posaunenchor. Denn das Konzert der Philharmoniker beginnt ab 17:00 Uhr. Rechtzeitig dasein! Im Landschaftspark war nämlich fast kein Durchkommen mehr als mein Klangkörper sich präsentierte. :-)

Hätte ich auch eher machen können – die Bilder sind zwar allesamt bei Twitpic zu finden, aber so ist es doch nochmal schöner, oder? Kleine Diashow mit meinen Bildern von der Traumzeit 2009 im Landschaftspark Nord. Mit dem Brendel-Quartett, den Philharmonixx und Kai Magnus Sting. :-)

Puh – was war das für ein Saisonstart: „Gold Rush“ von Charlie Chaplin im Sommerkino der Stadtwerke. Natürlich mit unserem Orchester, das live den Soundtrack dazu einspielte. Dass der von Charlie Chaplin selber stammt hat sogar einen Kenner wie mich überrascht. Ich wußte zwar, dass er „Smile“ komponierte – ein wunderschöner Song übrigens – aber das Chaplin später ganze Filmmusiken schrieb – das war doch ein eher unbekannter Aspekt für mich.

Es überraschte mich ebenfalls wie frisch, lebendig und immer noch saukomisch dieser Fim an sich ist. Natürlich gibts zwei Szenen, die in das Filmgedächtnis der Welt eingegangen sind. Selbst wer den Film nicht gesehen hat wird die Szene kennen, in der die beiden Goldgräber ihren Schuh aufessen. Und der Brötchentanz ist ebenfalls ganz großes Kino. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Und die Musik erst! Da war wirklich alles drin: Zu Beginn ein voller, reicher Orchesterklang, dann Passagen in denen die Streicher zu Herzen gingen, schmetternde Fanfaren – und die klassischen Orchesterzitate, die Chaplin geschickt einsetzt sind natürlich ebenfalls toll. Ein herzberührender Augenblick kam dann als im Film Neujahr gefeiert wird.

Bekanntlich ist es im englischsprachigen Raum Tradition, das Jahr mit dem Lied „Auld lang syne“ zu beschließen. Dass Chaplin das dann für „Gold Rush“ verwendet war naheliegend. Was allerdings weder ich noch das Publikum ahnen konnte war folgendes: Die Instrumente werden leiser und leiser, übrig bleibt das Holz und unvermittelt beginnt das gesamte Orchster – ja, das GESAMTE Orchester bis aufs Holz halt – das Lied zu singen. Das Wunderschöne dabei: Es wurde im Publikum mitgesungen. Und ja, auch ich konnte mich dann nicht zurückhalten so als Chorknabe. :-)

Antony Hermus ist kaum zu bremsen in Tempo, Elan und Leidenschaft. So steht es auf der Webseite von ihm und jeder, der persönlich einige Worte wechseln konnte wird das bestätigen können. Der Generalmusikdirektor Hagens bloggt übrigens! Überraschung Nummer Zwei für mich, weil ich erst recht spät bei Dacapo einstieg – also im Dezember, das Blog wurde ja jetzt ein Jahr alt.

Jetzt stehen noch einige ruhige Tage für mich bevor, denn die Proben für das 1. Philharmonische Konzert – eine spannende Zusammensetzung übrigens, Vaugn-Williams, Goldmark, Strawinsky! – starten erst am 05.09. Aber schon am 03.09. gibts in der VHS von 17 bis 18 Uhr eine Vorstellung der neuen Saison von Herrn Wendel. Wer neugierig ist, was wir alles im Programm haben, der sollte hingehen. Schließlich kostet die Veranstaltung nichts. (Wäre ja ein tolles Event für die Klassik-Blogger unter uns – für die Duisburger Blogger haben wir schon mal was separates, was nichts mit dem Orchester zu tun haben wird, überlegt. Sprich: Das nächste Duisburger Bloggertreffen kommte garantiert…)

Ich habe ja schon geschrieben, dass es ab dem 01.08. ein neues Duisblog geben wird. Und pünktlich wie die Maurer ist es auch online gegangen: Das Klasse-Klassik-Blog.

Alien!

Alien!

Meinereiner hat ein wenig daran mitgewerkelt. Ein wenig. Wirklich nur ein ganz kleines bißchen. Echt. Klickt mal auf Games. Da ist die Spielanleitung von mir und die Fragen zu den Instrumenten auch. Meinereiner wird da wohl auch in Zukunft ein wenig mitwerkeln. :-)

Übrigens: Es gibt Buttons von den Aliens habe ich mir sagen lassen. T-Shirts sind noch nicht geplant soweit ich weiß, aber ich denke wenns für den persönlichen Gebrauch ist…

(Die sind auch knuffig, oder?)

Der Herr Probefahrer – der unbedingt ein streichinstrument lernen möchte :-) – hat beim webatclassic event den intendanten herrn wendel und den projektleiter frank tentler interviewt.

Mehr davon dann bei der nächsten Kulturaffäre – dann mit Kai Magnus Sting übrigens…

Was wäre dieses Orchester ohne dieses Herz und den Willen, dem Publikum das Beste zu geben? Es wären keineswegs die Duisburger Philharmoniker. Ich arbeite gern bei Euch.

8. PHIL. KONZERT | Musiklandschaften.

Falls ihr jetzt noch irgendwelchen sonstigen Worte von mir zu diesem Beitrag unserer Konzertpädagogin Frau Doktor Barbara Volkwein erwartet … was soll ich dem denn noch groß hinzufügen, hmmm? Nichts. Außer einer Wiederholung: „Ich arbeite gerne bei Euch“.

Gut – George und ich haben uns schon mal gesehen. Genauer gesagt: Ich durfte Knöpfen drücken während er gebannt auf die Videoleinwand starrte. Er nahme nämlich die Videos für eine Freundin auf. So im Nachhinein frage ich mich ja, warum er nicht die Videos irgendwie sonst… Egal. Jedenfalls, wir haben uns da kurz gesehen und endlich hatte ich mal eine Vorstellung von der Stimme, die „LiveWire“ moderiert.

Da gehts um – um mal eben die Homepage zu zitieren anstatt der offiziellen Pressemitteilung, die vielleicht irgendwo auf dem Weg zu Dacapo steckengeblieben ist:

|LiveWire|
|Die Sendung für Technik, Internet und Computerspiele|

Und die Themen spiegeln das auch wieder:

Bloggin’ / Das Ende von Giga / Browserspiel Space Pioneers / Der DaCapo Blog

Falls ich dazu komme – ich würde gerne ein spontanes Liveblogging zur Sendung machen. Cover It Live schaue ich mir mal eben an ob das geht – ansonsten vielleicht einfach einen Chat. (Hätten wir ja auch mal dran denfen fönnen, wir Fobolde, wir.) :-) Ich schau mir da mal die Palette von Diensten an…

Es war für uns ein Genuß, solch anspruchsvolle Musik in der voll ausverkauften neuen Mercatorhalle zu spielen und dieses einmalige Spielgefühl mit nach Mülheim bringen zu können.

via 7.PHILHARMONISCHES KONZERT | Mülheim | Insider.

Und ich darf anmerken, Herr Kerekes, dass es eine Freude war… Sowohl als „dienstlich“ als auch „privat“. ;-)

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