Dat is Duisburch


Update: Siehe unten. Neuester Stand: 21.08.09

Da Sie auch die Form eines offenen Briefs schon mal verwandt haben, (Vorsicht, PDF-Link) ist es ja wohl nur ziemlich und recht, dass ich Ihnen auch in dieser Form antworte.

Es ist natürlich Ihr gutes Recht sich bei Herrn Unkreativ telefonisch zu beschweren. Obwohl der eigentlich gar keine Schuld hat, denn Sie möchten zwei Dinge aus meinem Artikel zur DGB-Diskussion richtigstellen. Das ist natürlich Ihr gutes Recht. Allerdings möchte ich das nochmal etwas erklären, bevor Sie wieder ellenlange Kommentare bei Herrn Unkreativ hinterlassen.

Erstens: Ich habe mir eine Meinung über Sie bilden können während der Veranstaltung. Diese ist nun nicht unbedingt positiv gewesen. Allerdings würde ich mir nie erlauben über Menschen herzuziehen. Die Feststellung, dass Ihre Stimme weinerlich geklungen hat ist vielleicht gerade durch den Umstand zu erklären, dass Sie ohne Mikrophon gesprochen haben – vielleicht waren Sie auch etwas aufgeregt, vielleicht haben Sie ja auch unwillkürlich deswegen die oberen Stimmlagen mehr aktiviert als sonst. Das weiß ich nicht. Nun, Sie schrieben ja im offenen Brief im April diesen Jahres: „So richtig auf Menschen zugehen, dass war schwer zu lernen und noch heute scheue ich sie eigentlich, die Öffentlichkeit, auch wenn man das so nicht bemerkt.“ Ich darf ein wenig schmunzeln an dieser Stelle, denn sicherlich haben auch Sie hier das Stilmittel der Ironie verwendet – denn wenn jemand die Öffentlichkeit scheut sollte er sich vielleicht nicht unbedingt für ein Amt bewerben in dem er vermehrt im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses steht. Aber damit haben Sie ja schon Erfahrung – also mit dem im Mittelpunkt stehen:

Es gab eine Zeit, da war ich oft bei Ihnen zuhause, auf dem Bildschirm, zu Gast. Das war zu der Zeit der
schlimmen Tsunamikatastrophe in Südostasien. Damals dachte ich mit einer kleinen Hilfsaktion im
Internet einen Beitrag zur Hilfe beisteuern zu können, heraus kam eine Lawine die auf mich persönlich
zustürmte. Es rissen sich die Medien um einen, es war überfordernd und erschreckend zu gleich.

Nun, es ist ja nicht jedermanns Sache unversehens in den Focus der Öffentlichkeit zu gelangen und seinen Mann oder seine Frau zu stehen. Glauben Sie mir, ich kann das gut nachvollziehen – schließlich ist es ja nicht so als ob ich nicht auch Medienerfahrung hätte. Wie dem auch sei…

Zweitens: Genau wie die SPD und die LINKE Schnittpunkte haben, haben das auch offensichtlich wohl auch FDP und die AMP was einige Forderungen anbelangt. Jedenfalls schließe ich das aus den jeweiligen Informationen, die im Netz leicht zugänglich sind. Und Sie können sicher sein: Ich bereite mich auf Diskussionen zumindest so vor, dass ich mir Informationen durchsehe und sie dann mit dem vergleiche, was auf diesen Diskussionen vonstatten geht. In diesem Fall wurde meine Meinung durchaus bestätigt. Mehr nicht. Schließlich lese ich auch Offene Briefe sehr gerne.

Wenn Sie genau das getan hätten – nämlich sich zu informieren und vielleicht auch mal einige andere Artikel aus meiner Kolumne zu lesen – dann wären Ihnen bestimmt einige Dinge aufgefallen. So z.B. dass der Postillion einen manchmal sehr ironischen Tonfall hat. Wobei der Postillion eine Rolle ist, erfunden damals weil ich der Ansicht war, dass eine Art Biedermeier-Stimmung sich breitmacht was Politik und andere Themen anbelangt. Daher die Verwendung von Begriffen wie „Telegramm“ für Twitter oder „Schwarzes Brett“ für die Webseiten. Ich hoffe Sie können mir noch folgen, denn das verleiht dem Ganzen nochmal eine Ebene unter der Ebene.

Wenn man Ironie als Ironie kennzeichnen muss dann ist sie keine Ironie mehr. Und permanent hinter jeden Satz ein Emoticon zu setzen, damit das Augenzwinkern durchkommt würde einen sehr seltsamen Text ergeben. Ich bin der Ansicht, dass der Leser der Kolumne durchaus zwischen Ernst, Satire, Ironie und tieferer Bedeutung unterscheiden kann. Ebenfalls bin ich sicher, dass ich durchaus in der Lage bin so zu formulieren, dass es weder Hetze, noch Häme, noch irgendetwas anderes ist was die Grenzen des guten Geschmacks verletzt – schließlich bin ich drüben nur Gastautor und glauben Sie mir, ich würde nie wissentliche etwas schreiben was Herrn Unkreativ in die Bredouille bringen würde.

Zum Schluss möchte ich Ihnen nachlegen, den Artikel von Thorsten Knüwer zu einem Begriff zu lesen, den er wie folgt für sich definiert:

Kollerkommunikation, die; Zwang, seine Meinung öffentlich kundzutun mit der absehbaren Folge der eigenen Bloßstellung in der Öffentlichkeit; ausgelöst durch Frustration, Ärger oder/und Wut über eine Person, die eine andere Meinung äußert als der Kollerkommunizierende; K-K tritt in vielen Formen auf, besonders verbreitet ist sie mündlich und schriftlich.

UPDATE: Ach übrigens Frau Sall-May, ich wüßte gerne mal was Sie damit beim Herrn Unkreativ meinten:

Ihr Schreiber des Artikels, von der Veranstaltung aus dem Kleinen Prinzen, ist mir persönlich nicht unbekannt. Das bemerkte ich heute an einem anderen Beitrag, den er verfasste. So wird ein Schuh daraus, so um 2001 im Rahmen einer Arbeitssuche nicht eingestellt, Unstimmigkeit und dann folgt auf diesem Weg die Rache?

Leute mit mir so nicht, das ist mehr als nur Polemik.

Ich habe jetzt die ganze Zeit vergebens mein Gedächtnis ruiniert an diesem Tag, aber ich komme ums Verrecken – verzeihen Sie den Ausdruck – nicht drauf woher ich Sie persönlich kennen sollte. Hätten Sie die Güte und Freundlichkeit einem Mann mit beginnenden grauen Haaren vielleicht mal zu erklären wie Sie auf die Idee kommen dass wir uns kennen? Sie sind doch sonst so kommentarfreudig, kommen Sie, das können Sie doch mal tun in aller Öffentlichkeit darzulegen woher wir uns kennen sollen. 2001 sagt mir nämlich als Jahreszahl auch überhaupt nichts – ich weiß noch sehr genau, wo ich damals war – rein zufällig habe ich nämlich mal etliche Papierberge sortiert und aufgeräumt. Vielleicht haben Sie die Güte, dass ebenfalls mir zu erklären?
Sicherlich haben Sie ja genügend Beweise für Ihre Behauptung, sonst würden Sie diese nicht im Internet – sozusagen vor aller Augen – als Kommentar abgeben. Warum um alles in der Welt sollte ich eine uralte Geschichte Ihnen nachtragen? Das macht mich neugierig, ja, das möchte ich jetzt wissen.

Nein, wir können uns gar nicht persönlich kennen. Es gab nämlich in meinem Leben bisher nur zwei Personen mit denen ich ungerne weitere Wörter wechseln würde. Nein, moment, drei sogar. Und die sind deutlich nach meiner sehr schönen und durchaus aufregenden Zeit damals. Insofern: Klären Sie mich doch mal auf. Hier im Kommentar. Schließlich haben Sie das ja drüben gepostet, also los, erhellen Sie die Stirn eines Menschen der absolut nicht drauf kommt woher ich Sie persönlich kennen können würde. Echt nicht.

Den Satz mit der Polemik überlese ich jetzt mal – schade, Sie haben wirklich nicht den Artikel von Thomas Knüwer gelesen, hmmm? Und haben Sie wirklich solche Angst vor mir, dass Sie a) offenbar Dinge konstruieren, die ich wirklich nicht nachvollziehen kann und b) sie nicht den Mumm haben sich direkt hier in meinem Blog mit mir zu unterhalten? Na ja, sofern Sie nicht hier öffentlich darlegen woher Sie mich zu kennen meinen oder auch nicht, solange werde ich einfach nur eines tun: Sie lächelnd ignorieren…

Mit einem netten Gruß,
Christian Spließ

Update des Updates

Das Frau Sall-May offenbar nicht imstande ist ihren Kommentar aus dem Forum hier zu veröffentlichen tue ich das mal. Ich kann es nicht ändern, wenn sich jemand unbedingt lächerlich machen muss…

Solche Dinge Herr Spies, pflege ich unter 4 Augen zu klären. Sie waren in meinen Geschäftsräumen im Duisburger-Süden. Wenn Sie ihre Gedanken auffrischen möchten, dann können Sie das tun, indem Sie mich z. B. anrufen. Die Rufnummer dürfte ihnen bekannt sein, ansonste schauen Sie bitte bei http://www.aufbruch-mittelstand.de vorbei, da finden Sie entsprechende Kontakte. Ich schreibe Ihnen hier jetzt auch nur noch, weil Sie um Antwort baten. Ansonsten behalte ich mir rechtliche Schritte, gegen die Betreiber, dieses Blogs, als auch gegen Sie, vor.

Ich stelle fest: Von meinen sehr konkreten Fragen hat Frau Sall-May keine einzige beantwortet.

Zuerst das Wichtigste: Ja, Zensursula wurde vom Publikum angesprochen. Nein, richtig beantwortet hat Müntefering die Frage nicht, er hat nur den Teilaspekt mit der Frau Kraft beantwortet – und gemeint, dass wenn etwas falsch behauptet wird man sich dagegen ja auch wehren müsse. Über die Verhältnismäßigkeit der Mittel allerdings hätte er auch ein Wort verlieren können…

Aber Münte und die moderne Kulturtechnik – also Internet – das sind zwei Welten, die nicht zusammenkommen. Er bevorzuge doch eher das Gespräch – und als er sagte, dass es in der Parteizentral Leute gäbe, die sich hervorragend mit den neuen Techniken auskennen würde konnte man sich den Rest denken. (Die drucken ihm dann wohl die ganzen Mails für den Scheibtisch aus…) Korte bezeichnete sich und Münte im Scherz als die letzten Analogiker – und so unrecht hatte er damit nicht.

Neues zur Weltwirtschaftskrise gabs irgendwie nicht so recht. Ebensowenig gabs irgendwas Handfestes als es um die Zukunft der Partei oder um die Frage nach dem Generationenwechsel ging – außer dass Münte feststellte, die Jungen würden heute eher eventbezogen arbeiten anstatt direkt Parteimitglied zu werden. Politik sei aber ein großes Gesprächsthema und bewege die Leute. Wie allerdings die SPD jetzt gezielt die Jungen ansprechen will – keine Ahnung.

Um den politischen Aspekt mal zusammenzufassen: Es war das, was man von Münte erwartet. Reden kann er, charmant sein auch und auch um Antworten sich rumdrücken ebenfalls. Wobei die ein oder andere Frage vom Korte auch eher recht weitschweifig formuliert war. Gerade das, was Münte bemängelte – nämlich die großen Christiansen-Talkrunden – hatte man hier teilweise im Kleinen. Neue Erkenntnisse gabs also nicht, im Großen und Ganzen wars aber auch keine allzu verschwendete Zeit und der Hörsaal war voll.

Übrigens weiß ich jetzt wieder warum ich eher Barcamp-Sessions mag. :-)

Was man der Media School mal mitgeben kann fürs nächste Mal: Twitterwall bitte während der Veranstaltung anlassen. Wenn man schon Twitter miteinbezieht dann empfiehlt es sich auch die Metadiskussion zuzulassen. Zudem: Es war einfach zu wenig Web2.0-Einbindung. (Was hinterher im Foyer auch etliche andere Teilnehmer der Diskusson bemängelten, bin also nicht nur ich.) Es wäre schön gewesen mal die Fragen direkt 1:1 zu übernehmen – anstatt nur zusammenzufassen und die Trends darzustellen – Wahlen haben wir später im Jahr. Gilt auch für Youtube. Wenn man schon diese Kanäle nutzt sollte man sie auch richtig nutzen. Wobei: Ich mag ja etwas durch die Philhamoniker in dieser Hinsicht „verdorben“ sein aber Infos vorher, Infos hinterher, eigener Youtube-Channel zum Berichten – fürs nächste Mal vielleicht?

Und das mit dem Realplayer Stream, das müsste man wohl auch noch mal feinstellen – das lief wohl nicht so ganz rund. Aber wer nutzt denn auch den Realplayer heutzutage noch? :-)

Es gibt so Dinge, von denen man später seinen Kindern erzählen kann – wenn man denn noch welche bekommt. So zum Beispiel, dass man beim Konzert im Landschafts-Park direkt an der linken Bühnenseite hinter Kai Magnus Sting stand. Nachdem man sich durch die Menschenmenge und durch die Security gedrängelt hatte. Wobei – drängeln ist untertrieben – stoßen wäre eher das richtige Wort dafür. Was an sich ja ein schönes Zeichen für die Wertschätzung des Orchesters bei den Duisburgern an sich ist – es war wirklich kein Durchkommen mehr.

Beim nächsten Mal könnte man aber mal den Security-Leuten ein Handy-Verbot aussprechen – mitten in klassischer Musik durch einen lauten Klingelton abgelenkt zu werden ist nicht unbedingt genußfördernd. Wozu haben die denn das Handy 1.0 – als Walkie-Talkies? Freundlichkeit wäre auch nett gewesen so ab und an. Nun ja – Großveranstaltung und Panik gehen natürlich Hand in Hand. Aber etwas Professionalität sollte es doch schon sein, oder? Humpf.

Dass das Landschaft-Park wirklich ein schöne Lokalität ist muss ich ja wohl keinem erzählen. Ebensowenig dass er bei Dunkelheit noch schöner ist. Es gibt ja nicht umsonst Führungen bei Dunkelheit. Gut, dass ich ihn schon kenne – denn allzuviel hätte ich bei der Extraschicht nun nicht vom Park sehen können. Ein wenig offene Luft hier, ganz viel schwülwarme Hallenluft da und dann halt vom Seitenrand der Bühne einen Blick auf Anthony Weeden.

Gelernt habe ich: Es gibt ein Alphorntrio in Duisburg. Celli verleihen der „Pizzicato-Polka“ durchaus neuen Reiz – vor allem wenns vier sind. Die Philharmonixx rocken. Kai Magnus Sting ist göttlich. Ich bin nicht mehr 18. Und Anthony Weeden offenbar Brite. :-) Ach ja – das mit dem Fagott-Diving ist auch sowas, was man nicht so schnell vergißt. Ebensowenig wenn die Harfe an einem vorbeigetragen wird… Hach.

Alle Jahre wieder startet das Open-Air-Kino im Landschaftspark. Insofern also keine Nachricht, die neu wäre. Aber in diesem Jahr gibts ein Leckerbissen für alle Fans des Stummfilms: Der Klassiker „Goldrausch“ von Charlie Chaplin wird am 21. und 22. August gezeigt werden. Als Regisseur ist Chaplin ja durchaus bekannt, als Komponist – bis auf „Smile“ – ja eher etwas in Vergessenheit geraten. Dass Chaplin selbst einen Soundtrack für seinen Film „Goldrausch“ geschrieben hat ist daher schon etwas, was aufhorchen lässt. Und jetzt dürft ihr mal raten, wer diesen Soundtrack live zu beiden Terminen beim Open-Air-Kino spielen wird. Richtig: Die Duisburger Philharmoniker.

Auf der Webseite des Open-Air-Kinos gibts übrigens Karten zu gewinnen. :-)

Ich weiß, ich weiß – die Hammenser Leserinnen und Leser unter euch feiern dieses Wochenende den NRW-Tag, der in die Extraschicht eingebettet ist. Elephanten haben wir in Duisburg nicht zu bieten, aber dafür gibts im Landschaftspark Nord ein Feuerwerk – und wenn ich jetzt das Wort Klassik erwähne könnte der Ein oder Andere sich was denken. Die Anderen seien einfach mal auf den folgenden Link verwiesen – ich würde mich freuen euch dort zu sehen. Hey, es ist Samstag – da könnt ihr nichts vorhaben. So.

Bisher konnte man Mimi Müller hervorragende Kolumne ja nur im Wochenanzeiger lesen. Für manche war das auch der einzige Grund – abgesehen von Stellenangeboten, hüstel – das Teil durchzublättern. Jetzt hat Mimi aber ein eigenes Blog. Und dürfte damit neben Herrn Brandt die bekannteste Duisbloggerin sein! Ja, hömma! Getz in echt ma! Aber sowas von herzlichst, ne? Und zum Zehnten Klönen und Tratschen im „wirklichen Leben“ – ja, da sind Se doch auch dabei, oda? Hömma, wehe wennich, ne? ;-)

(Ach – He- Herr – Deee-braaaaaaaa-haaaaiiiiinnn? Da müste wat erneut wern, wat? ;-) )

Der Kreisverband der Linken auf der Mülheimer Straße hat offenbar genau wie Herr Dierkes „Tag der geschlossenen Tür“: Öffnungszeiten auf der Homepage? Fehlanzeige. Bleibt also nur das Besprechen des Anrufbeantworters des Kreisverbandes.

Und der Ratsfraktion. Also wirklich ihr Lieben: Wer keinen Arsch hat, sollte keine Hosen tragen. ;-)

Das ältere Ehepaar vor mir war schon die ganze Zeit etwas – nun – verärgert. Dabei ist die Aufteilung der Pfandrückgabe-Automaten im Edeka nun sehr eindeutig geregelt: Einmal gibts einen Automaten für Pfandflaschen der alten Sorte, dort dann auch Glas, dann halt für Einweg-Pfand. Steht auch ganz dick und fett obendrüber, so dass mir das weitere Vorgehen seltsam vorkam.

Zuerst legte der Mann die Einweg-Flaschen in den Mehrwegautomaten. Das funktioniert natürlich nicht. Grummelnd sortierte man also die Flaschen wieder in die Tasche. Einige Glasflaschen fanden dann tatsächlich ihr gewünschtes Ziel – doch dann piepte der Automat: „Flasche nicht erkannt“. Kann passieren wenn man – wie das Ehepaar – die Dinger zu schnell hintereinander reinstellt. Etwas von „früher war das alles aber einfacher“ vor sich murmelnd nahm der Mann jetzt nicht etwa die Flasche heraus und versuchte es nochmal – nein – er griff sich die Flasche, holte aus und ließ sie über die Gummibänder dorthin flitschen wo die Gläser normalerweise landen.

Man hörte auch recht deutlich ein lautes Klirren – für eine Sekunde war ich doch besorgt: Ab und an sortiert da ja jemand die normalen Pfandflaschen zurück in die Kästen oder nimmt die Kästen von unten raus. Ich mag mir gar nicht ausdenken was geschehen wäre, wenn das Flaschengeschoss jemanden getroffen hätte. Glücklicherweise war das nicht der Fall.

Und unwillig und grummelig  wanderte das Ehepaar zum zweiten Automaten. Was die dann mit dem gemach habn, weiß ich nicht weil ich da schon weg war. Allerdings habe ich auch kein „Ein Mitarbeiter zum Leergutautomaten“ gehört. Kann sein, dass das Ehepaar sich dann doch noch benommen hat.

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Dass mein Brüderchen eine Band hat, die schon seit 10 Jahren existiert, weiß der Ein oder Andere von euch. Nicht gewußt habt ihr aber sicher, dass „Paranoya“ morgen im Druckluft in Oberhausen zu hören und zu sehen sind.

Ab 20:00 Uhr gibts für 8 Euro was auf die Ohren. Ich denke, es wird ein guter Mix aus alten und aus neuen Songs – denn das neue Album ist die Tage ja erschienen: „Atmen“ nennt es sich und kann in Duisburg in den Läden, ansonsten per Mailorder bestellt werden. (Check out 33/3 in Duisburg Duissern, Moltkestraße – Red Rose Rec. in der Innenstadt, Sonnenwall.) Außerdem habt ihr eh einen Grund das Album zu kaufen, denn ich habe beim ersten Track „Vor dem Sturm“ den Klavierpart beigesteuert. Na ja, das bißchen halt, was man da hört. :-)

Wenn ihr Podcaster seid: Schaut mal im Podsafe-Music-Network nach, selbstverständlich dürft ihr die alten Songs verwenden – neue Songs kommen im Laufe der nächsten Tage. (Na ratet mal wer die hochladen darf…) Und bei Last.fm gibts eine kleine Compilation aus älteren Songs zum kostenlosen Download. (Na ratet mal wer die zusammengestellt hat…)

Also: Morgen Abend habt IHR einen Termin. :-)

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Cats, watercolour by Gottfried Mind

Image via Wikipedia

Die Duisblogger Themenwoche

Katzen

Tiere folgen uns nach, leben mit uns, werden von uns verwöhnt – besonders Blogger haben eine innige Verbindung zu manchen Tieren und in dieser Themenwoche widmen sich die Duisblogger – und alle anderen denen es Spaß macht – den Katzen, die bekanntlich eine gewisse Affinität zu Blogs haben. Oder war es eher umgekehrt?

Die einzige Regel dabei: Schreibt einen Eintrag warum ihr Katzen mögt, nicht mögt, ob ihr welche hattet – ganz egal, ein Posting in der Woche sollte sich im Katzen drehen. Zu gewinnen gibts: Nichts. Ebensowenig ist das ein Stöckchen. (Hallo, es geht hier um Katzen, die holen keine Stöckchen.) Verlinken müsst ihr euch auch nicht gegenseitig. Eine Sammelstelle sollte es natürlich geben, so zur Übersicht, ich schlage Herrn D-Fusion vor – war ja schließlich seine Idee. Soll er also auch mal was dafür tun, gelle? Finde ich auch. Damit erkläre ich die Duisblogger Themenwoche zum Thema Katzen für eröffnet und bin auf die Beiträge gespannt. (Sowas passiert halt „wherever hardened bloggers gather to drink fermented vegetable products and compete in tales of blood-chilling terror“.)

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