Buch


… beschränkt sich momentan etwas auf die diversen Cicero-Hefte, die Florian mir netterweise überreicht hat. Von 2007 bis 2008. Ich gebe sie dann immer nach dem Lesen an Thomas weiter, was der dann damit macht weiß ich nicht.

Wenn ich allerdings Zeit habe, dann tue ich auf der Arbeit das, was man ja mit meinem Beruf im Allgemeinen so verbindet – und was natürlich vollkommen falsch ist, ich kann gar nicht die ganze Zeit hinter der Theke lesen weil ich ständig andere Sachen zu tun habe. Aber bei der Einarbeitung von neuen Büchern fällt einem ja das ein oder andere auf, das halte ich dann mal jetzt fest.

Früher waren es die Schneiderbücher, jetzt stößt der Cosmos-Verlag in die Nische vor: Mit der Reihe Milla und Sugar von Prunella Bat gibts eine Mädchenbuchreihe, zu erkennen unter anderem am Glitzer auf dem Einband ;-) , die leichte Unterhaltung bietet. Die Reihe dreht sich um eine Halbhexe und eine Fee, die – natürlich – auserwählt sind um die Stadt New Town, doch, echt wahr, die heißt so, vor dem Bösen zu retten. Nebenbei gehts halt auch um Freundschaft und Liebe, also alles was junge Mädchen im Alter um die 8 Jahre lesen möchten. Mit lustigen bunten Bildern übrigens. Klar, den Tiefgang von Harry Potter hat das Ganze nicht, aber man kanns im Regal stehen haben. Ach ja – der Vater eines der beiden Mädchen ist Bibliothekar. :-)

Ganz köstlich unterhalten habe ich mich mit dem Buch Monster von Christian Tielmann und Jonas Lauströer. Das ist definitiv eher etwas für Jungs, die Dinosaurierbücher verschlingen: 25 traditionelle Monster werden auf jeweils zwei Seiten vorgestellt. Sehr schöne Bilder, nicht zu angsteinflößend und gut aufbereitete Infos über Sagen- und Mythenmonster wie den Minotaurus, den Basilisk oder die Sirenen. Bonus: Das beigefügte Spiel.

Ganz entzückend: Als wir allein auf der Welt waren von Ulf Nilsson und Eva Eriksson. Das Bilderbuch erzählt was sich ein Junge ausdenkt als er nicht wie sonst vom Papa aus dem Kindergarten abgeholt wird. Ganz einfach und logisch entsteht eine Weltsicht in die sich schon Vierjährige hineinversetzen können. Ein wahrer Bilderbuchschatz.

Von Marliese Arold habe ich die ersten Bände der Gespensterpark-Reihe gesichtet. Die Geschichten um einen Jungen und ein Mädchen, die im Nebenjob Gespenster hegen und pflegen läuft im ersten Band zwar etwas zäh an – man merkt, die Autorin legt hier etliche Grundlagen für ein eigenes Universum – aber in den nächsten Bänden machen die Geschichten Spaß. Arold mischt klassische Gespenster mit Eigenerfindungen. Wer meint, dass Harry Potter noch nichts für sein Kind ist, der sollte sich die Bände mal anschauen.

Dass die Erklärbücher von der Maus ganz großartige Sachbücher sind muss ich nicht erzählen – zwar mag das Ein oder Andere dann doch in der Qualität etwas schwanken, aber das Buch über Fußball hat mir auch endlich die Abseitsregel erklärt. Zudem: Vorne auf dem Buch ist ein Stück Kunstrasen aufgeklebt und es gibt ein Poster und eine Umklappfolie. :-)

Und zum Schluss: Ein Tierbuch. Geneauer: Ein Buch über die Tierkinder. Nennt sich Tiere unserer Heimat – die schönsten Bilder junger Tiere von Hannelore Leck-Frommknecht. Ausnahmsweise mal keine Photos von jungen Hunden, Katzen oder anderen Haustieren. Okay, es sind Bilder von Wölfen und Füchsen drin, aber auch von Marienkäfern und Ringelnattern und Igeln. Der „Oh, ist das süß“-Faktor ist also teilweise gegeben. Die Sachinformationen sind klar und übersichtlich gegliedert, der Text zum Vorlesen und ab der vierten Klasse auch zum Selberlesen geeignet.

Es war auf der FedCon in diesem Jahr als jemand meinte: „Du, ich brauche noch Infos von Dir für die Homepage von IFUB.“ IFUB? Das ist die Abkürzung für „In Farbe und Bunt“. Ein Projekt, dass Mike Hillenbrand schon länger im Geheimen plante – was ich natürlich nicht erzählen durfte ;-) – und dann in diesem Jahr auf den Weg brachte.

Und heute habe ich es dann mal endlich geschafft ein Photo und eine Selbstvorstellung abzuliefern. Schließlich ist der IFUB ja auf dem BuCon, da sollte wenigstens die Selbstvorstellung aktuell sein. Was ich im Team mache? Das erzähle ich dann mal wenn ich das darf. ;-)

Es gibt wenige Werke, die mich in den letzten Jahren so gefesselt haben wie die Fantasy-Trilogie „Der Verwaiste Thron“ von Claudia Kern. Einerseits natürlich, weil zwischen den Bänden etliche Monate lagen – Monate, in denen ich auf den Fingernägeln gekaut habe um endlich zu erfahren wie es weitergeht – andererseits auch, weil es erfrischenderweise mal nicht um Elfen, Ringe, Halblinge, Orks, Trolle oder andere Völker geht, die den Buchhandel in der letzten Zeit überschwemmt haben.

Claudia Kerns Trilogie ist erfrischend anders – gut, natürlich ahnt man dass die Wurzeln im „Lied von Eis und Feuer“ zu finden sind, kein Wunder, Claudia ist ja schließlich ein Riesenfan von George R. R. Martin. Doch allenfalls die Fürstentümer und die Erzählweise – pro Kapitel das Umschwenken auf eine andere Hauptperson der Geschichte – sind Martin geschuldet. Aus diesem Anfangsmaterial, aus der Invasion der Nachtschatten gegen die Somerstorms und der Rache, die Ana und Gerit – die einzigen Überlebenden – zu haben scheinen entwickelt sich eine epische Geschichte, die – okay – mal wieder darin endet dass die Welt gerettet werden muss. Aber ebend nicht durch den strahlenden Helden, den Ana Somerstorm im ersten Band imaginiert. Jedenfalls nicht so wie man das gewohnt ist. Auch sonst ist einiges anders in dieser Fantasy-Trilogie.

Letztendlich gibt es nämlich gar keine richtigen Helden sondern nur Menschen, die Entscheidungen treffen und Fehler machen. Es gibt hehre Absichten, sicherlich, aber strahlende Helden ohne Makel – nein. Was allerdings das Ganze natürlich etwas spannender macht als wenn – wie beim Herrn der Ringe – das Gut-Böse-Schema schon lange klar ist. Zu Beginn der Handlung sieht es jedenfalls so aus, doch bald kippt und dreht sich alles – und dann kommt es sowieso anders als man sich es gedacht hat. Sicherlich gibts den Gegner, der am Ende besiegt werden muss, aber im zweiten Band ist der noch gar nicht so klar zu erkennen – und das, was der eigentliche Gegner im ersten Band dann treibt – nun – als Leser schlackert man da bisweilen doch mit den Ohren. Übrigens ist es die erste Fantasy-Trilogie, in der die Charaktere auch schon mal gegen einen Baum pinkeln. Und ja, es steht auch so – gut – da steht dann urinieren, aber wir wissen ja alle was gemeint ist. Überhaupt: So nah am Leben dran wie diese Trilogie ist man selten in der Fantasy. Da wird geflucht, geschwitzt, hey, es gibt sogar Sex! Und das zwischen zwei Rassen! OMG! ;-)

Alles in allem: Es ist das bisherige Meisterwerk im Schaffen von Claudia Kern. Es sind spannende und fesselnde Charaktere, eine Geschichte mit Wendungen und Pointen und es ist ein faszinierendes – und manchmal sehr gruseliges, diese Ewige Garde, urks – Fantasy-Universum. Und ein Vorteil hat das Ganze: Claudias „Der verwaiste Thron“ ist im Gegensatz zu dem „Lied aus Eis und Feuer“ komplett fertig.

Sozusagen die Fortsetzung zu „American Gods“ – nicht ganz so gelungen gegen Ende hin. Zuviele Zufälle. Aber immerhin noch gut. Ich wage mich dann mal wieder an den Versuch die neue deutsche Übersetzung des Herrn der Ringe zu lesen, aber wie immer werde ich wohl mittendrin abbrechen und dann doch zum Original greifen.

Ich habe ja selten Spontankäufe bei Büchern. Aber bei dem Titel konnte ich mich einfach nicht zurückhalten. Dr. Impossible schlägt zurück. Ein Super-Helden-Roman. Solange es noch keine Dr.-Horrible-Bücher gibt muss man halt das nehmen was man kriegen kann – es scheint allerdings ein sehr vernüglicher Roman zu sein. (Wobei der englische Titel natürlich mal wieder viel cooler ist: Soon I will be invincible… Ja. Klar doch. Kicher.)

Für 4,99 den gesamten Ring des Nibelungen von Wagner? Yepp, 2001 hat momentan eine Aufnahme von Günter Neuhold mit der Badischen Staatskapelle im Angebot. Ja, natürlich kommt das nicht an irgendwelche bekannteren Aufnahmen ran – wer allerdings nur wissen will wie Wagners Ring so klingt für den reicht die Aufnahme allemal. Zudem: Das sind zwei MP3-Cds. Erspart das lästige Grabben.

Ansonsten: Lortzing, Lortzing und nochmals Lortzing. Ich konnte nicht widerstehen – für knapp 3,- Euro gibts die Aufnahmen der Walhall-Serie.  Bei 2001 selber sind sie zwar als „auverkauft“ gelistet, aber der Shop in Duisburg hat noch einige Exemplare. Geschnappt habe ich mir neben dem „Wildschütz“ zwei Raritäten: „Hans Sachs“ – wer sagt denn dass Wagner da das Monopol hat? :-) – und die „Revolutionoper“ Regina. Es sind – das zur Einschränkung – remasterte Aufnahmen aus den 50-ger Jahren. Und bei der „Regina“ ist dies das Mitschnitt der DDR-Runfunkbearbeitung zu Lortzings 100. Leider hat man da Hand an die Dialoge gelegt – was man sich bei Mozart oder Beethoven nicht wagt, dass darf man offenbar bei Lortzing – unverschämt eigentlich… Davon abgesehen ist die Musik bei der „Regina“ komplett. Für knapp 3,- Euro gibts 2-CDs. Ich werde da die nächsten Tage mal reinhören. Leider war die „Opernprobe“ nicht mehr im Shop…

1880 erschien von Mark Twain das Buch „A Tramp Abroad“ – auf Deutsch „Ein Bummel durch Europa“. Eine Art Reisebericht, der teilweise wohl tatsächliche Begebenheiten schildert, teilweise allerdings auch nicht ernstgenommen werden sollte. (Obwohl das Kapitel über die Studentenverbindung in Heidelberg wohl der Wahrheit ziemlich nahekommt.) Sehen wir mal davon ab, dass tatsächlich Amerikaner und Engländer damals eine Rhein-Romantik entwickelten und zahlreich in Deutschland und der Schweiz einfielen. Natürlich kann ich auch den Rest des Buches empfehlen, aber als Anhang gibt es einen kleinen Text, der auch separat zu kaufen ist: „Die schreckliche deutsche Sprache“. Da der Text als solches recht kurz ist, gibts dazu die englische Fassung des Struwwelpeters – dessen Verfasster Hoffmann hätte vor kurzem den 100. Geburtstag gefeiert übrigens. Von daher mal eine Gelegenheit das Teil zu erwerben.

In dem Text schildert Mark Twain seine Versuche deutsch zu lernen. Und das auf eine höchst ironische und amüsante Art, die einem nahebringt warum unsere Sprache für Außenstehende so verflixt schwer ist. Die richtige Wirkung entfaltet der Text übrigens dann, wenn man englisch und deutsch kann – vor allem wenn Twain versucht einen Satz aus einem populären Marlitt-Roman zu übersetzen. Das Ganze eigent sich hervorragend als Geschenk für englischsprachige Freunde – und zum Schluss zitiere ich mal eine längere Passage aus dem Original. Wer dem nicht so ganz folgen kann: Mark Twain zerbricht sich den Kopf darüber welcher Artikel und welcher der vier Fälle denn jetzt als Antwort in seinem Lehrbuch richtig sein könnte…

Every time I think I have got one of these four confusing „cases“ where I am master of it, a seemingly insignificant preposition intrudes itself into my sentence, clothed with an awful and unsuspected power, and crumbles the ground from under me. For instance, my book inquires after a certain bird — (it is always inquiring after things which are of no sort of consequence to anybody): „Where is the bird?“ Now the answer to this question — according to the book — is that the bird is waiting in the blacksmith shop on account of the rain. Of course no bird would do that, but then you must stick to the book. Very well, I begin to cipher out the German for that answer. I begin at the wrong end, necessarily, for that is the German idea. I say to myself, „Regen (rain) is masculine — or maybe it is feminine — or possibly neuter — it is too much trouble to look now. Therefore, it is either der (the) Regen, or die (the) Regen, or das (the) Regen, according to which gender it may turn out to be when I look. In the interest of science, I will cipher it out on the hypothesis that it is masculine. Very well — then the rain is der Regen, if it is simply in the quiescent state of being mentioned, without enlargement or discussion — Nominative case; but if this rain is lying around, in a kind of a general way on the ground, it is then definitely located, it is doing something — that is, resting (which is one of the German grammar’s ideas of doing something), and this throws the rain into the Dative case, and makes it dem Regen. However, this rain is not resting, but is doing something actively, — it is falling — to interfere with the bird, likely — and this indicates movement, which has the effect of sliding it into the Accusative case and changing dem Regen into den Regen.“ Having completed the grammatical horoscope of this matter, I answer up confidently and state in German that the bird is staying in the blacksmith shop „wegen (on account of) den Regen.“ Then the teacher lets me softly down with the remark that whenever the word „wegen“ drops into a sentence, it always throws that subject into the Genitive case, regardless of consequences — and that therefore this bird stayed in the blacksmith shop „wegen des Regens.“N. B. — I was informed, later, by a higher authority, that there was an „exception“ which permits one to say „wegen den Regen“ in certain peculiar and complex circumstances, but that this exception is not extended to anything but rain.

Sie hat immerhin schon zwei Mitglieder. Gut. Eines davon bin ich, das andere ist Frau Kern selbst. (Cool: Sie liest da auch mit und postet dort. ;-) ) Ich denke aber mal der Ein oder Andere kommt bestimmt noch dazu, wenn er bei Facebook ohnehin aktiv ist: The Kernians ist die Fangruppe bei Facebook für das Werk und Wirken von Claudia Kern. Ich glaube ihr müßt bei Facebook registriert sein um mit dem Link was anzufangen…

Wenn ihr nicht bei Facebook seid: Claudia hat auch eine Homepage. Sie schrieb gerade über Mormonen, die in Zombies verwandelt wurden. Oder so. ;-)

Ähm – moment – das wissen wir doch alle, die momentan händeringend auf den Abschluss der Fantasy-Trilogie „Der verwaiste Thron“ warten. (Hmmm, ein brennenes Sumerstorm auf dem Cover? Ich befürchte ja so einiges.) Ich meine: Frau Kern ist IN der phantastisch! Ausgabe 35. Das ist schon mal toll.

Noch toller: Sie ist von Susanne Picard interviewt worden. Noch toller! (Moment, das schrieb ich doch schon… Egal.) Die ist die Lektorin bei „Sternenfaust“ und „Zamorra“. Mit der hatte ich auch schon mal die Ehre der Bekanntschaft. (Corona-Magazine – hüstel.)

Na dann – ihr wißt ja was ihr tun müßt. Der Rest der Juli-Ausgabe ist eventuall auch was für euch, wer weiß… (Eventuall? Auch hybsch. :-) )

„Wie, ich darf hier nicht rauchen?“, knurrte Ranulf mißmutig. Gerade hatte er sein silberne Zigarettenetui herausgezogen und ein Streichholz in Brand gesetzt. „Nein, dürfen Sie nicht.“ Mißmutig blies Ranulf das Streichholz aus und versuchte in seinen Blick den ganzen Ärger der Welt hineinzulegen – es blieb beim Versuch.
„Name?“, fuhr sie fort. „O’Hale.“ Die Bedienung runzelte die Stirn. „Hmmm – nein, finde ich nicht.“ Ranulf zog die Augenbrauen hoch. „O’ Hale! Ranulf, Ranulf O’ Hale.“ Der Finger der gutaussehenden Blondinen fuhr über die Liste mit den Namen der Teilnehmer. Dann blickte sie auf und schüttelte den Kopf. „Tut mir leid, aber einen O’Hare finde ich nicht. Sie müssten ja nach Frederik Franzke und vor Thomas Meiser eingeordnet sein…“
„Nicht O’Hare – O’Hale“, sagte Ranulf und zog bewußt das O in die Länge. Erneut senkte die Blondine den Kopf – und schüttelte ihn dann wieder. „Haben Sie denn einen Malpertuis auf der Liste?“ Ranulfs Stimme klang nicht mehr nach reiner Ironie, sondern nach deftigem Sarkasmus. „Könnten Sie das buchstabieren?“
„M – A – L…“, knirschte Ranulf zwischen den Zähnen hervor. Erneut Kopfschütteln. „Nein, auch nicht.“
„Aber ich bin auf ausdrücklichem Wunsch vom Kardinal der Glaubenskongregaton hier her geschickt worden.“ Na ja, Wunsch war etwas übertrieben. Aufforderung wäre richtiger gewesen. Oder Befehl, dachte Ranulf. „Vielleicht rufen Sie ihn einfach mal an,“ schlug die Kellnerin vor, „dann haben wir das Problem aus der Welt.“ Sie strahlte. Endlich war ihr eine Lösung des Problems eingefallen – und sie war von selbst drauf gekommen! „Es – ist – Sonn – tag. Der einzige Tag an dem Priester etwas mehr beschäftigt sind als sonst…“
„Sie? Priester?“, kicherte die Kleine. „Nein, ich bin KEIN PRIESTER.“
„Meine Güte, schreien Sie doch nicht so rum,“ protestierte die Kellnerin. „Nicht, dass es mich jetzt interessieren würde, aber was sind Sie?“
„Exorzist.“ – Eine Pause entstand, in der Ranulf O’Hale ganz deutlich das Gelächter der Gäste hören konnte, die hinter der Tür ihren Spaß hatten. Er stand davor, was seine Laune nun nicht hebte. Verständlicherweise. „Boah, echt? So richtig?“
„Gibts auch unechte Exorzisten?“, konnte sich Ranulf die Frage nicht verkneifen. „Und was machen Sie so als Exorzist?“
„Ich dachte dass interessiere Sie nicht?“
„Na ja, man hat ja nicht alle Tage einen Pries… – einen Exorzisten im Parkhaus in Meiderich.“ Ranulf seufzte. Mehrmals. „Ich mache Ihnen ein Angebot – Sie lassen mich da rein und ich erzähle Ihnen dann was ich auf der Suche nach den Artefakten der Apokalypse erlebt habe.“ Die Kellnerin überlegte während sie auf einer Haarsträhne kaute. „Na schön – ich lass Sie rein. Aber verraten Sie mich nicht.“ Liebes, dachte Ranulf, du bist die einzige Person, die a) hier vor der Tür steht und b) die seit mehreren Minuten mit mir redet. NATUERLICH kommt keiner auf die Idee, dass du mich reingeschmuggelt hättest. „Nein, ich sage kein Wort,“ sagte Ranulf. Und daran würde er sich halten, dachte er nachdem er endlich durch die Tür war – er würde einen Satz sagen…

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