Monatsarchiv: April 2012

Blogposting 04/29/2012

  • Bei einer solchen Werbeveranstaltung in Museen Fotografierverbote aufrecht zu erhalten, ist aus meiner Sicht einfach nur schlechtes Marketing, das nicht mehr in die heutige Zeit passt. Wir leben in einem Informationszeitalter, das sollten Künstler, Museen und Verwertungsgesellschaften dringend realisieren.

    tags: Museen Social Web

  • Geführt wurde das Interview im Dezember letzten Jahres – Herr Wendel wußte also schon damals, was kommen könnte. Meine Frage auf der Facebook-Fanpage nach weiteren Infos beantwortet niemand. Mutmaßen kann man, dass ab Montag an die Presse gegangen wird.

    tags: Duisburg

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Blogposting 04/28/2012

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Als ich mal nach Gründen fragte warum ich als Bewerber abgelehnt wurde

Eine bekannte Freizeitfirma, die abgeschlossene Areale für Familienfreizeiten anbietet, schreibt also per Monster eine Stelle als Texter/Online-Redakteur (Content/SEO Executive) aus. Das ist also  nichts, was irgendwie ein Studium der höheren Watzlawick-Kommunikationstheorie erfordert. Es geht nur um reines Texten für Webseite, Flyer etc. pp.

Da es ja immer bei Bewerbungstrainings – fragt nicht wieviele ich hinter mir habe, genügend, glaubts mir – heißt: “Seien Sie nicht langweilig!” schreibe ich also eine möglichst originelle aber nicht zu übertriebene Bewerbung und hänge meine Zertifikate an. Könnte ja sein, dass die ausgerechnet jemanden mit Humor, Intelligenz und Charisma suchen – könnte auch sein, dass mein Selbstbild total daneben ist. Wie dem auch sei – folgende Antwort flattert mir ins Haus:

Nach sorgfältiger Prüfung Ihrer Bewerbungsunterlagen müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass wir uns nicht für Sie entschieden haben.

Sie werden sicherlich Verständnis dafür haben, dass bei mehreren qualifizierten Bewerbungen oft nur Details ausschlaggebend sind.

Wir bedauern, dass wir Sie diesmal nicht berücksichtigen konnten.

Details? Welche Details meinen die Vollpfosten? Wenn es nicht an den Qualifizierungen liegt, muss das ja andere Gründe haben. Ich bin neugierig und auch im Sinne des KVP ;-) wäre es nett zu wissen woran es lag. Ich also:

Da es offenbar nur an Details lag bin ich sehr daran interessiert zu erfragen welche Details dies gewesen sind um in Zukunft meine Bewerbungen besser formulieren zu können. Ich bitte daher um eine dezidierte Auskunft.

Die Antwort der Firma ist schon dermaßen bezeichnend, dass ich eigentlich nicht nochmal nachfragen müsste – ich habs aber dennoch getan, aber da wird wohl keine Antwort mehr kommen:

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir bei mehreren qualifizierten Bewerbungseingängen keine dezidierte Auskunft erteilen können.

Nein, das Verständnis habe ich nicht, aber ich muss da auch nicht rumdeuten: Denen hat mein Gesicht nicht gefallen oder ich war zu alt oder … jedenfalls haben die einen Grund, den die mir vielleicht nicht nennen können weil ich sie sonst verklagen könnte.

Und jetzt stellt euch mal vor, ihr schreibt im Monat wenns gut läuft an die 20 Bewerbungen und JEDE WIRD SO BEGRUENDET… Kein Wunder, dass Leute in die innere Frustemigration gehen. Kann mir nicht passieren, weil ich noch andere Dinge nebenbei mache, aber manchmal stelle ich mir schon vor wie es wäre, wenn ich wie in den USA das Recht hätte eine Waffe im Haus zu haben – nur manchmal…


Blogposting 04/27/2012

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Die Sandwich-Generation: Social Media Manager und Professionalisierung

Deutsch: Kommunikationsmodell (3), Kommunikati...

Deutsch: Kommunikationsmodell (3), Kommunikationsmodell nach Paul Watzlawick (Photo credit: Wikipedia)

Momentan spüre ich wieder das Dilemma dessen, der der Karawane voranmarschiert – und zwar auf dem Feld der Bewerbungen. Es ist ja kein Geheimnis, dass ich die Verbindung zwischen einer halbe Stelle auf der einen und selbstständiger Tätigkeiten auf der anderen als ideal empfinde und mich daher auch vermehrt auf Stellenauschreibungen im Bereich Social Media und angrenzende Felder – oder auf alles, was in der Job-Beschreibung irgendwie damit zu tun haben könnte – ja, sogar in Berufszweige, die nur entfernt mit Social Media zu tun haben, bewerbe. Dabei sollte man meinen, dass in Düsseldorf und Köln genügend Firmen existieren, die einen Social Media Manager gut gebrauchen und einstellen können. Vor allem bekommt man bei mir noch den Datenschützer und den Qualitätsbeauftragten dazu.

Was ich allerdings feststelle und ich glaube, würde ich mich momentan bei den jungen und frisch ausgebildeteten Social Media Managern der diversen Institute umhören kämen wir wohl auf den gleichen Stand, ist, dass wir aktuell die Sandwich-Generation in diesem Beruf sind. Auf der einen Seite haben wir durch das praktische Tun viel Erfahrung, kennen uns gut aus mit allen Tools, finden selbst Pinterest akzeptabel – einigermaßen – sind am Puls der Zeit und könnten ohne Probleme sofort in einer Firma anfangen. Andererseits haben wir, die wir den Beruf miterfunden haben, nicht die Voraussetzungen die in Stellenausschreibungen gefordert werden und scheitern immer wieder bei dem Versuch, eine Festanstellung im Bereich Social Media Manager zu bekommen. Wir sind zur Selbstständigkeit gezwungen weil es sonst keine andere Möglichkeit gibt wie wir in diesem Bereich Geld verdienen könnten. Damit unterscheiden wir uns nur wenig von SEOs oder Community-Managern – für letztere gibts aber immerhin einen Berufsverband, für SMM existiert sowas nicht.

Es ist aber auch verdammt schwierig die Erfordernisse eines Unternehmens zu erfüllen: Ausschreibungen für den Social Media Manager klingen häufig nach einem Idealbild, welches überhaupt niemand ausfüllen kann. Da soll man natürlich jung, frisch und dynamiwch sein – schließlich können Social Media ja nur die Digital Natives und die sind ja deutlich unter 20. Wer sich, wie ich, an der Universität herumtreibt als Gasthörer wird aber wissen, dass Digital Natives so native gar nicht sind. Generation Opfer 2.0 betitelt Frank Tentler diese und damit hat er Recht: Facebook ist das höchste der Gefühle wenn überhaupt. Klar, abgeschlossenes Studium im Marketing oder Öffentlichkeitsarbeitsbereich muss man haben, weil man ja sonst nicht verstehen kann wie Kommunikation funktioniert. Das ist eine der Voraussetzungen, an der ich persönlich häufig scheitere: Ich kann Schultz-von-Thun und Watzlawick auswendig, weiß dass im Internet dem Gespräch eine Komponente fehlt – weswegen Ironie und Satire kaum funktionieren – aber mein Wissen kann ich nicht mit einem Master oder Bachelor beweisen. Den gabs damals zu meiner Zeit noch nicht, ich studierte auf Diplom.

Während wohl Bestrebungen einen richtigen Ausbildungsberuf aus dem Social Media Manager zu machen scheiterten, gibt es Fortbildungen in diesem Bereich aller Orten und Unternehmen, die händeringend Bewerber brauchen. Doch die Anforderungen der einen Seite sind nicht identisch mit dem Können der anderen. Ich lege mal den Hasen in den Pfeffer und behaupte: Die meisten Unternehmen haben immer noch keine Ahnung davon, was sie eigentlich suchen – Hauptsache, es steht in der Stellenausschreibung irgendwas schickes drin, wenn der Platz nicht besetzt wird, ja mei, da kann bestimmt jemand aus der eigenen Firma was machen und Social Media ist eh so eine Mode, brauchen wir uns nicht ernsthaft im Unternehmen mit beschäftigen – aber eigene Facebook-Seite wäre schon schön, macht dann die Praktikantin, die gerade frisch von der Uni kommt, die jungen Leute können das bestimmt.

In Zeiten, in denen Unternehmen Festangestellten kündigen um sie dann – falls sie sich selbstständig gemacht haben – zu einem anderem Satz wieder einzustellen sollte man von der Vorstellung eine Festanstellung zu bekommen grundlegend verabschieden. Ab und an gibt es noch das Modell, dass feste Freie übernommen werden – aber das ist realtiv selten im Social Media Manager Bereich. So bleibt also nur das Arbeiten im freien Raum. Vielleicht wäre es endlich an der Zeit mal darüber nachzudenken – auf beiden Seiten – ob das, was man fordert erfüllbar ist…

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Blogposting 04/26/2012

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Die Versatel-Story

Nachdem gestern dann mein WLAN ausfiel habe ich nochmal versucht mit Versatel in Kontakt zu treten und oh Wunder – diesmal hats ja sogar mal funktioniert. Vielleicht , weil ich schon gedroht hatte zu kündigen wenn nicht endlich mal was getan wird. Warum gehts denn nie sofort im Guten, nein, man muss ja immer schimpfen.

Dank Norbert läuft das WLAN wieder – es lag tatsächlich am Splitter von Versatel, der blockierte. Nicht an meiner Fritzbox, was der Techniker eher vermutete. Jetzt ist die zwar schon etwas in die Jahre gekommen, aber so alt nun auch wieder nicht, aber der Techniker war felsenfest davon überzeugt, dass das die sein müsste weil er mit der Fernwartung ja genau auf den Splitter kam.

Nachdem also das geregelt war stellt sich jetzt nur noch die Frage, warum das Telefon nicht funktioniert. Ich hatte zuerst im Verdacht, dass die Option Internettelefonie eingestellt gewesen war – was ja ohne Anbieter nicht funktioniert. Das wars nicht. Ich habe beide Telefon parallel angeschlossen und eingerichtet – brav haben die geklingelt, Router hat die erkannt, alles super, aber telefonieren geht immer noch nicht. Und so viele Optionen hat die Box nun nicht. Na ja, sofern das Internet wieder geht solls mir gleich sein – und ich habe ab dem 01.06. einen schnelleren Zugang von um die 12.000 – so als Ausgleich für meine Mühen und Beschwerden finde ich das okay, der Preis bleibt gleich. Nur: Das Telefon, das macht mich wahninnig, echt…


Blogposting 04/25/2012

  • Nach derzeit noch geltendem Recht findet § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) Anwendung. Auf über Internet-Suchmaschinen zugängliche Daten können berücksichtigt werden, ebenso Daten aus sozialen Netzwerken, die ohne gesonderte Anmeldung frei verfügbar sind. – Wer also ein geschlossenes Profil hat, ist vorm Personaler sicher. Sich eine Taktik für die Bewerbung zu überlegen ist aber sicherlich nicht verkehrt, so könnte man nur bestimmte Infos online stellen, die für Personaler interessant sein könnten.

    tags: bewerbung

  • Früher haben die Leute halt gebügelt oder ferngesehen – jetzt schauen sie halt in ihre Tablets wenn das Fernsehprogramm sie nicht fesseln kann.

    tags: Fernsehen

  • “Man kann sich auch nicht damit herausreden, die Auftraggeber hätten es schließlich so gewollt. SIE hätten schließlich verlangt, dass man eine zwölfseitige Pressemappe zur Einweihung der neuen grau- statt beigemelierten Auslegeware in der Dependance in Hintertupfingen an alle relevanten Wirtschaftsmagazine versende. OBWOHL man ihnen gesagt habe, dass das nichts bringe. Der CEO habe eben Äktschn sehen wollen in der Pressearbeit.” – Prust, LOL, ROTFL…

    tags: Pressearbeit

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Blogposting 04/24/2012

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Blogposting 04/23/2012

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