Monatsarchiv: Februar 2012

Blogposting 02/27/2012

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Blogposting 02/25/2012

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Blogposting 02/22/2012

  • Wenn Diäten und Ernährungsumstellungen funktionieren würden, gäbe es nicht so viele davon. Sogar das Kompetenznetz Adipositas, das von der Bundesregierung finanziert wird, zeigt mit der Forschung von Prof.in Martina de Zwaan: Abnehmen ist – langfristig gesehen – ein Ding der Unmöglichkeit. – Huch? Echt? Da ist LOGI wohl doch die bessere Variante, damit gehts aber halt nicht so schnell bei mir – jeder Körper nimmt ja anders ab.

    tags: politik

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Blogposting 02/21/2012

  • Richtig ist, dass er anfangs nicht an vorderster Front stand, wie etwa Bärbel Bohley. Allerdings waren die Kameras damals alle auf Ost-Berlin gerichtet – und nicht auf Rostock. Aber er hat der DDR schon sehr lange, sehr kritisch gegenüber gestanden. Das ist in seiner Stasi-Akte sehr gut dokumentiert. – Hmmmm. Immerhin mal durchlesen bevor man Twitter-Gauck-Tweets liest.

    tags: politik

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Blogposting 02/19/2012

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Am Ulysses gescheitert

Nach fünfmaligem Anlauf ist wohl “Ulysses” kein Roman für mich. Diesmal versuchte ich es in der englischen Originalausgabe, aber irgendwie fehlt mir da der Zugang. Obwohl ich gestehen muss, dass der Roman wirklich witzige und nette Stellen hat – einige Formulierungen sind im Englischen brilliant und obwohl ich auch weiß wie die Struktur der Odyssee im Hintergrund daliegt ist das einfach ein Werk, das nicht das meine ist.

Immerhin diesmal bis Kapitel 10 gekommen. Diese Shakespeare-Debatten vorher sind aber definitiv ein Grund, den Roman zur Seite zu legen – “Skylla und Charybdis”-Kapitel. Nicht meins. Vermutlich braucht man dazu eine annotierte Studienfassung, die für die Bettlektüre dann gänzlich ungeeignet ist. Ich habs auf dem eReader gelesen, hat schon seine Vorteile. :-)


Blogposting 02/18/2012

  • Wer es schafft in seinem Umfeld Relevanz zu erreichen, ist wertvoll. Relevanz und Reichweite können dabei zusammenhängen. Müssen es aber nicht. – Wie wahr, wie wahr: Was nützen die höchsten Facebook-Fanzahlen wenn kein Fan interagiert?

    tags: journalismus

  • Ist etwa eine Straßenbahn durch einen Falschparker blockiert, der halb auf den Schienen steht, dann ändert sich an der Anzeige – zum Beispiel: „in 3 Minuten“ – weiter nichts. „Bleibt die Straßenbahn zehn Minuten stehen, steht da in zehn Minuten aber immer noch ,in 3 Minuten’“, sagt Hoffmann. – Na gut zu wissen, dass das alles nur Prognosen sind. Aber die Technik sollte doch zumindest ein Update erlauben, oder? Wenn die alle 70 Sekunden oder so irgendwas wohin funken sollte man ja fit genug sein dass auch in Realtime zu managen. Aber immerhin erklärt das auch, warume eine DVG-Minute relativ ist.

  • Die Buchhandelskette leidet wegen zunehmender Konkurrenz durch E-Books und den Online-Buchhandel an schrumpfenden Gewinnen. – Vermutich aber auch irgendwie durch die Monokultur, die im Laden herrscht – sowas bestellt man dann halt auch bei Amazon. Und ich weiß nicht, wie die Beratung bei Thalia ist, bei der Mayerschen kaufe ich nicht mehr ein.

    tags: Buchhandel

  • Auf Facebook beispielsweise findet man zwar Unternehmen wie den Pumpenhersteller Bornemann aus Obernkirchen und den Rintelner Getränkelieferanten riha (Wesergold), aber die Seiten werden nicht aktiv betrieben. „Das lohnt sich für uns nicht“, begründet Geschäftsführer Richard Hartinger die Entscheidung gegen Aktivitäten auf der Plattform. – Offenbar so ein typischer Fall von: “Fasceook! Das machen jetzt alle! Da müssen wir mit dabei sein! Egal ob das jetzt zu uns passt oder nicht, mach mal!” Überlegt man sich aber generell vorher bevor man Zeit und Resourcen verschwendet.

    tags: wirtschaft nachrichten

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Blogposting 02/17/2012

  • „Die Menschen glauben, dass sie auf Twitter auch aktiv sein müssen, also Tweets schreiben. Das ist nicht der Fall. Die große Mehrheit unserer Nutzer twittert gar nicht, sondern nutzt Twitter, um interessante Inhalte zu finden. Das ist für uns voll okay“, sagte Plattform-Chef Ryan Sarver Ende vergangenen Jahres. – Für Twitter schon, weil die ja dann auch die Werbung sehen, die Twitter ab und an schon einblendet. ;-)

    tags: twitter

  • Wenn 100% aller Zehntklässler bei Facebook sind, wie mir gestern ein Lehrer berichtete, werden sich nicht 100% ihrer Eltern dort anmelden – aber eben doch ein hoher Prozentsatz. – Vermutlich. Wobei ich nicht für Post-Privacy und Alles-Total-Super bin, sondern auch rate das Gehirn einzuschalten wenn man sowas nutzt. (Hat ja nicht jeder eine IT-Unke, die einem das immer mal wieder ins Gedächtnis ruft. ;-) )

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Das ist elitärer Kram also weg damit

Die Tatsache, dass das von vielen Vollpfosten derzeit wiederholt wird macht die Behauptung nun nicht besser: Wenn die Stadt Duisburg kein Geld hat, dann schaffe man doch am Besten alles ab, was irgendwie elitär ist – gerne genannt Oper und Orchester, weil da eh nur der vernobte Kunstgenießer hingeht, der Schönbergs Reihen auch im Krebsgang noch erkennt – und man baue die Mercatorhalle um zu mehr Mainstream und schon ist alles gut.

Klar.

Mit genau dem gleichen Recht kann ich fordern, dass es eine Schlechte-Geschmack-Steuer auf Schlagerpartys gibt und dazu dann bitte auch noch ein Karnevalsaufschlag in Kombination mit einer Mainstreamabgabe. Tue ich aber nicht.

Weil:

Wenn wir damit anfangen Kunst gegeneinander auszuspielen hat die Gesellschaft verloren. Es mag sein dass Oper nicht den Geschmack von jedem trifft und ja, die Duisburger Philharmoniker kosten Geld. Es geht aber um die Attraktivität von Duisburg als Stadt an sich und um die Lebensqualität. Die elitäre Kunst ist mit ein Grund dafür in der Stadt zu wohnen genauso wie die Eröffnung der nächsten McDonalds-Filiale in Fußläufigkeit. Die Deutsche Oper am Rhein ist zudem ja schon ein Joint-Venture – zwei Spielstätten, eine Oper. Mag sein dass ein Philharmonisches Konzert nur eine bestimmte Zielgruppe erreicht – wobei diese in den letzten Jahren auf jeden Fall jünger geworden ist, aber das ist eine andere Geschichte – aber auch Mainstream erreicht nun nicht jeden. Insofern ist das Argument, man könne Geld sparen in dem man elitäre Kunst – wie man auch immer diese definiert – eines, dass zu kurz greift. Was kommt als nächstes? Das Lehmbruck dichtmachen weil es zu wenig Besucher hat und sich diese Kunst eh nur die Bildungsbürger angucken? Na Mahlzeit…


Jahreskarte Lehmbruck

Wenn einen schon die Kassiererin fragt ob man eine Dauerkarte habe, muss man sich ja wohl mal geschlagen geben…

(Andere Leute haben halt Dauerkarten für merkwürdige Vereine in irgenwelchen Stadien. Ich hab halt sowas. ;-) )

 


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