Tagesarchiv: 7. Dezember 2011

Telefonkommunikationsmantras

Ich bin ab und an ein etwas zurückhaltender Kommunikationstyp – sollte man bei meinem Twitter- und sonstigem Online-Verhalten gar nicht glauben, ist aber so. Zumindest was das Telefon betrifft ärgere ich mich persönlich immer über zwei Dinge: Anrufe mit unterdrückter Rufnummer, Rufnummern, die ich absolut nicht einordnen kann.

Meine Telefonnummer haben sowieso in der Regel nur Menschen, denen ich wirklich vertraue. Da bin ich ausnahmsweise mal pingelig, das hat aber auch mit unguten Erfahrungen in der Vergangenheit zu tun – Stichwort Unitall und Konsorten. Deswegen können in der Regel Leute, die mich anrufen ja eigentlich auch nur meine Nummer von mir haben oder von Leuten, denen ich vertraue. Abgesehen von einigen Behörden wo es unumgänglich war.

Anrufe mit unterdrückter Rufnummer sind Dinge, bei denen ich natürlich vor die Unmöglichkeit des Zurückrufens gestellt werde. Es mag auch sein, dass Leute so eine Furcht vor Anrufbeantwortern haben, dass es ihnen die Sprache verschlägt wenn der drangeht. Ich weiß es nicht. Jedenfalls frage ich mich immer: Haben die was zu verbergen? Wenn ja was? Wollten die mir das Ohr wegen günstiger Angebote abquatschen und trauen sich deswegen nicht den AB zu benutzen?

Bei Anrufen mit mir unbekannter Telefonnummer rufe ich auch nie zurück, es könnte ja sein dass derjenige sich verwählt hat. Wer so intelligent ist die Rufunterdrückung auszuschalten sollte wohl auch seinen Namen und seine Telefonnummer auf den AB sprechen können. Aber Intelligenz und Anrufer scheinen sich desöfteren zu widersprechen.

Ich habe mir das auch abgewöhnt mir darüber Sorgen zu machen: Wer nicht auf den AB spricht, bei dem war es wohl nicht so dringend. (Und da ich nicht glaube, dass mein Telefonanbieter in der nächsten Zeit wieder Mucken macht, könnte man den AB auch benutzen.)


Blogposting 12/07/2011

  • “Wenn Profit vor Aufklärung kommt, verändert das den Journalismus. Sein Publikum, die Öffentlichkeit ist nicht mehr Kunde, sondern wird zum Produkt.” – Schön auf direkt der Satz im ersten Absatz, den ich so unterschreiben möchte: “Letzteres (das schreiben für Kunden) ist kein Journalismus, sondern höchstes Handwerk. Aber es bringt ungleich mehr Geld.”

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  • “s gibt eigentlich nur einen Begriff, der sich wirklich aus Freiheit ableitet, und das ist

    DIE VERANTWORTUNG.

    Und da sehe ich bei den Piratenforderungen jetzt nicht wirklich viel.” – Yepp.

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  • “Unternehmen die in so kurzer Zeit so nachhaltig ihr Corporate Design verändern, wirken orientierungslos. Ein Markenprodukt, dessen Verpackung im Jahresrhythmus wechselt, erzeugt Verunsicherung auf Kundenseite. Das SPD-Design flattert wie ein Fähnchen im Wind.” – Und dieser Purpurton sieht besonders im Kontrast zum SPD-Rot total scheiße aus. Oder sehen die Graphiker in meinem Blogleserkreis das irgendwie anders?

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  • “Von der Wand schauen zwei Ahnen in Öl streng herab und ich frage mich seit Jahren, wessen Ahnen es wohl sein mögen, ich habe die Bilder mal auf einer Auktion günstig ersteigert, weil sie mir gut ins englische Zimmer zu passen schienen und das tun sie auch.” – Gerade für solche Absätze liebe ich das Blog, auch wenn der Text selbst eher nicht so nett ist. 

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  • “Ferner ist die Frage aufgeworfen, wie das Leistungsschutzrecht auf die sozialen Netzwerke anzuwenden ist. Denn die “Elite” bei Twitter, Facebook oder Google+ besteht aus Nachschaffenden, die unentgeltlich arbeiten.” – Hmmmmm…. Da hat er eigentlich Recht, aber Leistungsschutzrecht ist trotzdem Mist.

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