Tagesarchiv: 28. November 2011

A Game of Thrones: DVD-Release im März von HBO

Meine Fresse, das sieht nach einem wahren Fest aus: HBO wird im März die erste Staffel von “A Game of Thrones” – hoffen wir mal, dass es komplette fünf werden, zweite war ja sofort nach dem Ausstrahlen der ersten zwei Folgen bestellt – auf Blue-Ray und DVD herauskommen. Und das Set sieht definitiv nach “HABEN WOLLEN JETZT” aus. Bei den ganzen Features für Blue-Ray stelle ich mir dann doch die Frage, ob ich nicht demnächst doch mal aktualisieren sollte – dann könnte ich endlich mal die Blue-Ray-Features von “The Prisoner” anschauen. :-)

Wer mit “A Game of Thrones” jetzt erstmal so nichts anfangen kann: George R. R. Martins Fantasy-Epos heißt ja auch eigentlich “A Song of Ice and Fire” – “Das Lied von Eis und Feuer” auf Deutsch. Glücklicherweise scheint es die gesplitteten deutschen Übersetzungen nicht mehr zu geben, so dass es sich vielleicht ein Blick in die aktuellen lohnt. Wobei: Warum der erste Band “Die Herren von Winterfell” heißt… (“Das Spiel der Throne” passt zwar auch nicht so ganz, aber wäre doch sicherlich die bessere Alternative gewesen. Na ja.)

Via FandomObservers Facebook-Seite

 


Blogposting 11/28/2011

Posted from Diigo. The rest of my favorite links are here.


Private Content-Verteilungsstrategien – ähm – hat die eigentlich noch jemand?

Es geht jetzt nicht ums geschäftliche Verteilen von Inhalten per Twitter, Facebook oder Blog, per FriendFeed, Delicious, Diigo und Co. Dafür sollte es Regeln geben – ich hoffe mal, ihr habt die auch alle so für euch erarbeitet. Nein, es geht um die private Schiene und um – mal wieder – früher…

Also früher gabs ja mehr Blogcontent. Stimmt. Weil wir früher ja auch alles, was wir irgendwie mit anderen Leuten teilen wollten in das Blog packten mussten, gab ja sonst nichts anderes. Also ich rede jetzt so von 2000 rum. Fand man damals einen interessanten Link, dann postete man den mal eben rasch ins Blog mit drei, vier Zeilen. Manchmal machte man sich die Mühe am Ende der Woche nochmal aufzulisten, was einem so untergekommen war und hatte dann das Gefühl, das jetzt auch richtig gut an den Mann gebracht zu haben.

Dann kam Delicious.

Das wirkte sich noch nicht so auf das Verteilen selbst aus, nur die Kurzlinkstexte wurden etwas weniger weil man ja bequemerweise das alles online ablagerte und somit erstmal für sich selbst zur Verfügung hatte – ob man sofort zu Beginn bei Delicious auch automatisch Links ins Blog überspielen konnte weiß ich gar nicht mehr. Die Zeit der Linkdumps war angebrochen, etwas was sich bei einigen Blogs ja bis heute nicht geändert hat – ähm, richtig, das gibts auch in diesem, stimmt. Man packte also einfach alle Links irgendwohin – beliebt waren so Kästchen am Rande, nahe bei der Blogroll – und mehr und mehr ging man dazu über die Links nicht mehr separat zu kommentieren. Linkdumps halt.

Und dann kam Twitter und die Alternative Frazr – die Leute mit den Kutten, fragt mal Lanu wobei: Besser nicht ;-) – bzw. Identica. Auf einmal war das Verteilen der Links einfacher und schneller geworden: Statt ins Backend des Blogs zu gehen oder auf die Webseite von Delicious oder FURL – heute DIIGO – und dann mühselig irgendwas einzutippen öffnete man die Twitter-Homepage und zack – fertig. (Die angenehme Variante mit Bookmarklets gabs ja auch nicht für jeden Dienst von Anfang an. Und so alt ist der Firefox nun auch nicht, ich persönlich surfte noch mit dem Netscape 3. Leuchtturm, hui.) Allmählich bildete sich dann die Twittersphere heraus, lauter schicker kleine Anwendungen die auf die API zugriffen. Einige Zeit war es hip, die ganzen Inhalte die man teilte mit FriendFeed zusammenlaufen zu lassen. MySpace tauchte auf, StudiVZ – aber ich persönlich war da nie.

Und dann gings allmählich los mit Facebook. Vor Facebook hatte ich eigentlich eine klare Content-Verteilungsstrategie: Das Blog war die Zentrale, in der alle Fäden zusammenliefen – und das heute ja auch noch tun, Last.fm oder Friendfeed sind ja hier vermerkt, wenn auch nicht direkt auf der ersten Seite. Twitterfeed eingebaut und zack, die Kommunkationszentrale war fertig. Bei Twitter kam bei mir auch nie die Frage auf ob nichtöffentlich oder öffentlich. Packen wir noch eine Prise Netvibes dazu mit den notwendigen RSS-Feed-Seitenübersichten und zack, fertig.

Facebook hat das definitiv geändert. Jedenfalls bei mir. Nicht, dass ich mir über die Problematiken des Doppelpostings keine Gedanken gemacht hätte, das ging ja schon mit Identica versus Twitter los – ja, Twhirl konnte beide Dienste, aber die Antworten landeten ja immer beim jeweiligen Netzwerk der Wahl, unpraktisch das. Mit der Zeit ist es einfach zu anstrengende Dutzende von Diensten gleichzeitig zu nutzen – adieu Identica, tschüss Frazr – gabs eh nicht lange – und hallo Twitter-Baby. Rein theoretisch habe ich auch noch ein Profil bei GotFriends, rein praktisch nutze ich eher XING und Facebook. Und Facebook hat definitiv dazu geführt, dass gewisse Inhalte halt nicht hier automatisch im Blog eintrudeln. Es gibt tatsächlich, wenn ich mir das überlege, keine Crosspostings von Facebook nach hierhin – umgekehrt wurden die Blogbeiträge lange Zeit nach Facebook importiert, aber das klappt ja nicht mehr.

Da ich ja jetzt alles mit allem verbinden kann – ob das Sinn hat, gute Frage, muss aber jeder für sich persönlich klären, ich lasse meine Tweets nicht bei Facebook reinlaufen weil das ein komplett andere Kommunikationsmodell ist mit anderen Regeln – stellt sich natürlich die Frage: Wohin eigentlich mit den tollen Inhalten, die man im Web findet? Was packe ich wohin? Und warum eigentlich? Mit Facebook hat sich die Vorstellung eines Content-Verteilungsplans für mich komplett aufgelöst. Kurz gesagt: So grob versuche ich immer noch Inhalte nicht in jedes Netzwerk zu streuen – längerfristig interessante Dinge bei DIIGO aka Blog, kürzere Meldungen bei Twitter, gruppenrelevante Inhalte bei Facebook oder so.

Aber eigentlich werfe ich dann doch das Ganze mehr oder weniger über den Haufen nach der Devise: “Was ist denn am bequemsten momentan erreichbar?” Jedenfalls wenn ich bei Feedly meine RSS-Feeds durchschaue, einen interessanten Blogartikel lese – Facebook? Diigo? Oder doch Twitter? Mist, der Twitterbutton geht nicht, also doch Facebook? Grumpelfrumpelgrumpf. Persönlich ist mir das ja eh nicht so wichtig, ich schaue auch nicht meinen Klout-Score einmal am Tag nach um panisch zu denken: “Oh mein Gott, mein Reach ist im Keller!” Aber tendenziell weiß ich nicht, ob ich nicht vielleicht doch nochmal die Tage mich hinsetze um doch noch irgendwie eine Strategie zu formulieren. Vielleicht reicht ja auch einfach das “Ich habs im Kopf und im Bauch, was wo hinkommt.”


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