Monatsarchiv: November 2011

Blogposting 11/30/2011

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Blogposting 11/29/2011

  • “Was, bitte, soll man Redaktionen noch abnehmen, wenn man über sie leichthin sagen kann, sie ließen sich mühelos instrumentalisieren und auf Linie bringen? Und auf wessen Linie überhaupt — und von wem? “

    tags: Johournaille

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A Game of Thrones: DVD-Release im März von HBO

Meine Fresse, das sieht nach einem wahren Fest aus: HBO wird im März die erste Staffel von “A Game of Thrones” – hoffen wir mal, dass es komplette fünf werden, zweite war ja sofort nach dem Ausstrahlen der ersten zwei Folgen bestellt – auf Blue-Ray und DVD herauskommen. Und das Set sieht definitiv nach “HABEN WOLLEN JETZT” aus. Bei den ganzen Features für Blue-Ray stelle ich mir dann doch die Frage, ob ich nicht demnächst doch mal aktualisieren sollte – dann könnte ich endlich mal die Blue-Ray-Features von “The Prisoner” anschauen. :-)

Wer mit “A Game of Thrones” jetzt erstmal so nichts anfangen kann: George R. R. Martins Fantasy-Epos heißt ja auch eigentlich “A Song of Ice and Fire” – “Das Lied von Eis und Feuer” auf Deutsch. Glücklicherweise scheint es die gesplitteten deutschen Übersetzungen nicht mehr zu geben, so dass es sich vielleicht ein Blick in die aktuellen lohnt. Wobei: Warum der erste Band “Die Herren von Winterfell” heißt… (“Das Spiel der Throne” passt zwar auch nicht so ganz, aber wäre doch sicherlich die bessere Alternative gewesen. Na ja.)

Via FandomObservers Facebook-Seite

 


Blogposting 11/28/2011

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Private Content-Verteilungsstrategien – ähm – hat die eigentlich noch jemand?

Es geht jetzt nicht ums geschäftliche Verteilen von Inhalten per Twitter, Facebook oder Blog, per FriendFeed, Delicious, Diigo und Co. Dafür sollte es Regeln geben – ich hoffe mal, ihr habt die auch alle so für euch erarbeitet. Nein, es geht um die private Schiene und um – mal wieder – früher…

Also früher gabs ja mehr Blogcontent. Stimmt. Weil wir früher ja auch alles, was wir irgendwie mit anderen Leuten teilen wollten in das Blog packten mussten, gab ja sonst nichts anderes. Also ich rede jetzt so von 2000 rum. Fand man damals einen interessanten Link, dann postete man den mal eben rasch ins Blog mit drei, vier Zeilen. Manchmal machte man sich die Mühe am Ende der Woche nochmal aufzulisten, was einem so untergekommen war und hatte dann das Gefühl, das jetzt auch richtig gut an den Mann gebracht zu haben.

Dann kam Delicious.

Das wirkte sich noch nicht so auf das Verteilen selbst aus, nur die Kurzlinkstexte wurden etwas weniger weil man ja bequemerweise das alles online ablagerte und somit erstmal für sich selbst zur Verfügung hatte – ob man sofort zu Beginn bei Delicious auch automatisch Links ins Blog überspielen konnte weiß ich gar nicht mehr. Die Zeit der Linkdumps war angebrochen, etwas was sich bei einigen Blogs ja bis heute nicht geändert hat – ähm, richtig, das gibts auch in diesem, stimmt. Man packte also einfach alle Links irgendwohin – beliebt waren so Kästchen am Rande, nahe bei der Blogroll – und mehr und mehr ging man dazu über die Links nicht mehr separat zu kommentieren. Linkdumps halt.

Und dann kam Twitter und die Alternative Frazr – die Leute mit den Kutten, fragt mal Lanu wobei: Besser nicht ;-) – bzw. Identica. Auf einmal war das Verteilen der Links einfacher und schneller geworden: Statt ins Backend des Blogs zu gehen oder auf die Webseite von Delicious oder FURL – heute DIIGO – und dann mühselig irgendwas einzutippen öffnete man die Twitter-Homepage und zack – fertig. (Die angenehme Variante mit Bookmarklets gabs ja auch nicht für jeden Dienst von Anfang an. Und so alt ist der Firefox nun auch nicht, ich persönlich surfte noch mit dem Netscape 3. Leuchtturm, hui.) Allmählich bildete sich dann die Twittersphere heraus, lauter schicker kleine Anwendungen die auf die API zugriffen. Einige Zeit war es hip, die ganzen Inhalte die man teilte mit FriendFeed zusammenlaufen zu lassen. MySpace tauchte auf, StudiVZ – aber ich persönlich war da nie.

Und dann gings allmählich los mit Facebook. Vor Facebook hatte ich eigentlich eine klare Content-Verteilungsstrategie: Das Blog war die Zentrale, in der alle Fäden zusammenliefen – und das heute ja auch noch tun, Last.fm oder Friendfeed sind ja hier vermerkt, wenn auch nicht direkt auf der ersten Seite. Twitterfeed eingebaut und zack, die Kommunkationszentrale war fertig. Bei Twitter kam bei mir auch nie die Frage auf ob nichtöffentlich oder öffentlich. Packen wir noch eine Prise Netvibes dazu mit den notwendigen RSS-Feed-Seitenübersichten und zack, fertig.

Facebook hat das definitiv geändert. Jedenfalls bei mir. Nicht, dass ich mir über die Problematiken des Doppelpostings keine Gedanken gemacht hätte, das ging ja schon mit Identica versus Twitter los – ja, Twhirl konnte beide Dienste, aber die Antworten landeten ja immer beim jeweiligen Netzwerk der Wahl, unpraktisch das. Mit der Zeit ist es einfach zu anstrengende Dutzende von Diensten gleichzeitig zu nutzen – adieu Identica, tschüss Frazr – gabs eh nicht lange – und hallo Twitter-Baby. Rein theoretisch habe ich auch noch ein Profil bei GotFriends, rein praktisch nutze ich eher XING und Facebook. Und Facebook hat definitiv dazu geführt, dass gewisse Inhalte halt nicht hier automatisch im Blog eintrudeln. Es gibt tatsächlich, wenn ich mir das überlege, keine Crosspostings von Facebook nach hierhin – umgekehrt wurden die Blogbeiträge lange Zeit nach Facebook importiert, aber das klappt ja nicht mehr.

Da ich ja jetzt alles mit allem verbinden kann – ob das Sinn hat, gute Frage, muss aber jeder für sich persönlich klären, ich lasse meine Tweets nicht bei Facebook reinlaufen weil das ein komplett andere Kommunikationsmodell ist mit anderen Regeln – stellt sich natürlich die Frage: Wohin eigentlich mit den tollen Inhalten, die man im Web findet? Was packe ich wohin? Und warum eigentlich? Mit Facebook hat sich die Vorstellung eines Content-Verteilungsplans für mich komplett aufgelöst. Kurz gesagt: So grob versuche ich immer noch Inhalte nicht in jedes Netzwerk zu streuen – längerfristig interessante Dinge bei DIIGO aka Blog, kürzere Meldungen bei Twitter, gruppenrelevante Inhalte bei Facebook oder so.

Aber eigentlich werfe ich dann doch das Ganze mehr oder weniger über den Haufen nach der Devise: “Was ist denn am bequemsten momentan erreichbar?” Jedenfalls wenn ich bei Feedly meine RSS-Feeds durchschaue, einen interessanten Blogartikel lese – Facebook? Diigo? Oder doch Twitter? Mist, der Twitterbutton geht nicht, also doch Facebook? Grumpelfrumpelgrumpf. Persönlich ist mir das ja eh nicht so wichtig, ich schaue auch nicht meinen Klout-Score einmal am Tag nach um panisch zu denken: “Oh mein Gott, mein Reach ist im Keller!” Aber tendenziell weiß ich nicht, ob ich nicht vielleicht doch nochmal die Tage mich hinsetze um doch noch irgendwie eine Strategie zu formulieren. Vielleicht reicht ja auch einfach das “Ich habs im Kopf und im Bauch, was wo hinkommt.”


Blogposting 11/27/2011

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Klassisches Fernsehen geht an mir vorbei

Früher war alles gut. Da hat man mit Oma vorabends “Falcon Crest” im Ersten geschaut oder den WWF-Club, da lief dann nach 20:15 Uhr Samstags immer die Große Unterhaltungs Show wahlweise mit Wim Tölke oder dem Rosenthal oder dem Gottschalk, ab und an guckte man auch mal “Mit dem Kopf durch die Wand” und ein Höhepunkt war immer “Vier gegen Willi”, solche abstrusen Showsendungen vermisst man heute ja doch ab und an. (Ich kann mich echt nicht mehr an das Konzept selbst erinnern, nur, dass gegen Schluss die Kandidaten sich auf die Pobacken hauten um einen Hamster durchs Labyrinth zu jagen. Ich schrieb ja: Total abstrus. Oder “Donnerlittchen” mit dem Jürgen von der Lippe…)

Heute ist alles anders. Wenn ich Samstags meine Twitter-Timeline aufmache, sehe ich: Ah ja, “Schlag den Raab” läuft mal wieder.  Ich könnte ja jetzt den Fernseher einschalten, aber genauso wie beim “Tatort” sind die Twitterkommentare meist unterhaltsamer als die Sendung selbst. Großformatige Plakatwerbung für die neuesten TV-Shows oder Serien auf VOX sehe ich nicht. Auch nicht wenn sie als Banner im Internet erscheinen. (Adblock sei Dank.) Auf gute Serien stoße ich durch meine Freunde und Bekannten, und dann gucke ich Serien generell auf englisch. (Französische Serien mit Untertiteln sind mir bisher nicht vorgekommen, aber eigentlich wäre das ja auch mal was…) Nachdem ich diverse Mal erlebt habe wie das deutsche Fernsehen mit Serien umgeht – ja, liebes ZDF, ich habe das Trauma “Such die Soprans am Sonntag Abend in der Nacht, die haben keinen festen Sendeplatz” nicht vergessen, ebensowenig wie ich Sat1 vergebe, dass die mitten in der ersten Staffel von “Farscape” aufgehört haben und später die Serie zu nachtschlafender Zeit versendeten und Pro7 hat vor kurzem ja auch schon wieder sowas herrliches hinbekommen… Kurzum: Das deutsche Fernsehen hat mich in Serienhinsicht so oft enttäuscht – leider ARTE, wiegt das deine grandiose Programmgestaltung nicht unbedingt auf – dass ich Serien nicht im deutschen TV gucke.

Ich bin für das klassisches Fernsehen verloren, weil sich meine Sehgewohnheiten total verändert haben. Youtube ist dabei nicht so sehr mein Favorit geworden, weil die meisten Musikvideos eh nicht “in deinem Land verfügbar sind, das tut uns leid” sondern eher die Mediatheken der Öffentlich-Rechtlichen und das ein oder andere Streaming-Angebot im Netz. (Nein, nicht “Kino.to”. Habe ich nie genutzt und ich nutze auch die Pendants nicht.) Wenn ich die Heute Show sehen möchte, brauche ich nicht am Freitag abend zu Hause zu sein. Wenn ich Dokumentationen sehen möchte, orientiere ich nicht mehr meine Abendplanung danach – VIMEO und seit kurzem ZeitOnline sei Dank. Gut, okay, wenn ich “The Weakest Link” sehen möchte wird das etwas problematisch, aber man kann ja nicht alles haben. :-)

Ich stelle mir halt dann gerne mein TV-Programm selbst zusammen. Sendezeiten ennoyieren einen ja auch nur. Ich bin allenfalls bereit mich für gute Serien im Original für einen Abend freizumachen – aber englischer O-Ton? In Deutschland? Zweikanalton-Dienst?

 


Blogposting 11/25/2011

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Bye, bye, DerWesten-Blogs

Während heute in Recklinghausen Journalisten über Dinge plaudern wie “Neue Formate” und “Webvideos” – ja, genau deswegen gehe ich da auch nicht hin – kann man den Westen mal fragen, ob es nicht höflicher gewesen wäre die Bezahlblogs, die beim Relaunch irgendwie hops gegangen sind, dezent und nett zu verabschieden. Also nicht, dass ich sie vermißt hätte – so ergiebig waren die ja nie. Deswegen fiel mir das bis jetzt auch nicht auf. Jedenfalls: Zu finden sind die nicht mehr. Gesucht habe ich jetzt mal intensivst, aber auch nichts weiteres gefunden. Oder sind die bei einem Backup der Datenbank oder deren Umstricken einfach nur mal so verschütt gegangen? Man weiß es nicht.

Aber wozu braucht man auch noch Blogs, wenn man eh keine Geschichten erzählen möchte?


Blogposting 11/24/2011

  • “Springer ist bei der Auseinandersetzung mit den eigenen Fehlern und Versäumnissen jetzt schon in den siebziger Jahren angekommen. Womöglich dauert es jetzt nur noch zwanzig, dreißig Jahre, bis der Vorstandsvorsitzende sich auch öffentlichkeitswirksam selbstkritisch Gedanken macht, wie „Bild“ in den vergangenen zehn Jahren gelogen, manipuliert, Menschenleben zerstört und ein ganzes Volk wie die Griechen verhetzt hat.”

    tags: journalismus

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