Tagesarchiv: 13. August 2011

Lieber Herr Janssen: Twitter – ja, Facebook – okay, XING – nein

Sagen Sie mal, Herr Janssen: Sie haben mir jetzt 6 Kontaktanfragen per XING gestellt, die ich jedes Mal mit NEIN beantwortet habe. Wir sind über Twitter und Facebook miteinander verbunden und ich finde, das reicht vollkommen.

6 Versuche – 6 Ablehnungen – ich weiß ja, dass es heißt, Westfalen seien etwas – nun – beharrlicher als andere, aber wenn ich Ihnen 6 Mal sage: Bitte nicht bei XING, gerne über Twitter und Facebook… Also ich weiß nicht. Machen Sie das im normalen Alltagsleben auch so?


Blogposting 08/13/2011

Posted from Diigo. The rest of my favorite links are here.


Diigo Reloaded

  • Der Science Fiction Club Deutschland fragte im öffentlichen Forum nach Feedback zu drei Jahren Arbeit – so insgesamt. Ich habe das gemacht, bin aber seitdem nicht wieder dort reingegangen, denn ein Feedback zu rechtfertigen ist nicht Sinn der Sache.
  • Paid Content ist DIE Lösung – wenn man die Werte sich so zurechtlegt, wie Axel Springer das getan hat.
  • Dann war da noch der WWF, die ARD und die Frage, wie man mit Krisen umgeht.
  • “Wir in Ruhrort – gemeinsam nach vorne”: Das Kreativquartier Ruhrort wird Spielort der stART11.
  • Lernen von Wagner: Storytelling für die Kultur.

Ab und an schaue ich in meine Diigo-Links und stelle nochmal Links vor, die ich besonders wichtig finde. Rechnet nicht damit, dass das hier regelmäßig wird, keine Zeit. Ebensowenig wie: DAS NEUENTDECKTE BLOG!

Informationen über Location Based Services – also Gowalla und Foursquare und Co. – Eingecheckt.

 


Persönlichkeit statt Glattgebügeltheit

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Image by steve => ))) ) ) ) ) via Flickr

Es ist immer wichtig, die Reaktion von Anderen zu beobachten und daraus dann für die Verbesserung seine eigenen Schlüsse zu ziehen. Sehen wir mal davon ab, dass ich momentan den Begriff Kontinuierlicher Verbesserungsprozeß mit Haut und Haaren eingesogen habe ist aber grundsätzlich was bestimmte Sachen betrifft schon einiges klar. So die Frage, was passiert wenn ein potentieller Arbeitgeber das Blog hier findet und einige Artikel liest, die vielleich von außen betrachtet für mich schädigend sein könnten – die Auseinandersetzung mit Herrn Dierkes zum Beispiel und die Vorfälle dazu, die persönliche Abrechnung mit der Tertia oder den ein oder anderen vielleicht unbedacht geschriebenen Artikel – und dass mein Twitteraccount nicht auf meiner Visitenkarte auftaucht, hat auch seinen Grund.

Beim Twitteraccount habe ich eine Zeitlang lange überlegt ob ich den nicht doch aufspalte – im Laufe der Zeit haben sich hier Beruf und Persönliches doch stark vermischt. Teilweise gibts ja wirklich Tweets wie “Guten Morgen #bfc20 – der frühe Vogel hustet den Wurm an” und dann wiederum Links zu Themen wie der stART-Conference.  Ich habe mich dann bewußt dazu entschieden, den Account so zu lassen wie er ist. Aus drei Gründen: Erstens – ich werde doch nicht mit einem Kloutwert von knapp 60 und dem Status Broadcaster von vorne anfangen. Zweitens – wenn die Leute mir hier folgen, dann werden sie ihre Gründe dafür haben. Drittens – also so viel Zeit für noch einen Account habe ich auch nicht. Wichtig ist aber auch: Ich werde zwar auch aufgrund meiner Kenntnisse für bestimmte Sachen gebucht, doch der Aspekt der Persönlichkeit spielt bei mir eine ganz hohe Rolle – wie sonst auch. Mein ehemaliger Dozent Herr Kratzke brachte das mal etwas derbe auf den Punkt: “Sie wollen ja auch nicht mit Arschlöchern arbeiten sondern mit Leuten, die Ihnen sympathisch sind.” Wer also Probleme mit meiner Persönlichkeit schon bei Twitter hat, der wird sich überlegen ob er mich einstellt. Das ist aber nur ein Aspekt unter vielen. Sicherlich wird der auch an anderen Stellen Infos über mich einholen.

Und ich sehe das beim Blog ähnlich. Einerseits: Wenn man etwas finden will, findet man das immer. Sicherlich sind auch einige Artikel nur aus der damaligen Situation verständlich und sicherlich ist das, was bei der Tertia gelaufen ist alles andere als schön – aber selbst das lief ja eigentlich auch nicht direkt hier im Blog ab, sondern an anderer Stelle und das war ABSICHT. ;-) Ebenso wäre ich für die LINKEN Duisburgs unbuchbar, weil ich eine Fehde mit Herrn Dierkes habe. Allerdings: Ich würde auch nicht für die arbeiten wollen, ebensowenig wie ich nach Ruhr2010 auch keine Lust verspüre etwas für die Organisation Stadt an sich zu tun. (Die Philhamoniker sind natürlich ein Teil der Stadt, keine Frage, falls Herr Reifegerste mich für die Akzente nächstes Jahr anfragt, würde ich auch wieder für die DMG was machen, aber da die ja schon nicht für die Traumzeit fragten ist das sehr, sehr unwahrscheinlich.)

Es kann natürlich sein, dass ein Arbeitgeber an meiner Loyalität und Diskretion zweifelt – aber verrate ich momentan Interna aus meiner Fortbildung bei der LVQ? Gebe ich Details über Asisi preis, die nicht abgesprochen sind? Lästere ich über die Philharmoniker? Karte ich beim BaBaSu nach? Bin ich denn verrückt und setze mein Renonmee aufs Spiel? Natürlich mache ich Fehler – aber wer macht die nicht und daraus kann man lernen. Und darüber sollte man auch reden – beim BaBaSu sind wir irgendwie aufgrund der Differenzen nie dazu gekommen um hier zu schauen woran das eigentlich gelegen hat. Das liegt aber eindeutig an der Persönlichkeit, die dort das Programm organisiert – aber ich wollte ja nicht nachkarten…

Diese obigen Fragen sollte man mit einer Recherche hier im Blog beantworten können – wenn ich für jemanden arbeite hat dieser meine volle Loyalität. Dies bewahrt mich aber nicht davor gegebenenfalls bei Dingen zuzuschnappen, die ich als Außenstehender für UN – MOEG – LICH erachte und bei denen ich genau weiß: Da möchte ich nicht arbeiten. Ich bin kein Politiker, der im Wahlwerbespot mit gelackter Miene dasteht und säuselt, dass alles gut ist. Ich habe eine Meinung und gegebenenfalls sage ich die hier oder bei Xtranews in der Kolumne oder an anderen Orten. Und wer einen kritischen Kopf nicht in seinem Unternehmen haben möchte, der gegebenenfalls seinen eigenen Standpunkt mit guten Argumenten vertreten kann – der sollte sich jemanden anderen suchen. Da ich aber auch immer genau darauf achte, was ich online stelle – Privatleben findet hier nicht statt, das muss das Internet nicht wissen – ist das eigentlich kein Problem. Zumindest für mich nicht. Ansonsten kann man ja auch mit mir reden. Schließlich ist das hier ja eine Kommunikationsform, bei der eine Ebene fehlt – deswegen ist Ironie im Internet auch immer so schwierig…

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