Monatsarchiv: Juni 2011

Brauchen Social Media Manager eigentlich noch eine statische, langweilige Homepage?

Eine Frage, die mich seit längerem umtreibt: Brauchen Menschen, die sich den Beruf des Social Media Managers erwählt haben – einen Beruf, der momentan übrigens komplett neu entsteht und es ist spannend zu sehen, was sich da entwickelt in der Hinsicht – eigentlich noch eine Homepage? Also eine in HTML, CSS, Flash oder was auch immer erstellte Webseite?

Die Frage ist nicht unberechtigt, denn als Social Media Manager sollte man eh in allen Netzwerken – oder fast allen, also den wichtigsten – aktiv sein. Profile haben. Sich umtun, sich mit den Funktionalitäten beschäftigen. Die Cloud-Community, die man dann um sich aufbaut, ist die nicht wichtiger als eine Homepage, auf der man eh nicht immer das aktuellste sieht?

Ich gehe mit Eva Ihnenfeldt d’accord: Ein Blog sollte essentieller Bestandteil des eigenen Kommunikationsprofils sein – als Zentrale zum Zusammenlaufen aller Interaktionsfäden ist das unumgänglich. Oder das, was Frank Tentler macht, wenn er den Dienst flavours.me „zweckentfremdet“ für seine Projekte. ;-) Einen Knotenpunkt braucht man natürlich. Da man bei Blogs auch statische Seiten erstellen kann, kann man hier auch seine Referenzen ablegen und weitere Informationen. WordPress lässt sich ja sogar zum CMS umbauen wenn mans möchte. Ja, da bin ich durchaus einer Meinung mit meiner Kollegen Eva Ihnenfeldt – das braucht man.

Aber Webspace mieten, in HTML oder Dreamweaver rumfummeln, dann die ganzen RSS-Feeds einbauen… Also – meine Sache ist das jedenfalls nicht. Da zudem die Tätigkeiten und Fähigkeiten eines Social Media Managers eh daran gemessen werden müssen, was er im Internet kommuniziert – wie eigentlich jeder im Beruf an seinen Fähigkeiten gemessen wird – ist eine normale Homepage zumindest für diesen Beruf für mich persönliche obsolet. Viel spannender ist die Cloud-Community und das, was passiert wenn man kommunkativ ist. Ein Berufsprofil kann man bei XING erstellen und für Google freigeben. Dort verlinkt man dann auf die eigene Facebook-Fanpage – übrigens, ich habe auch eine – auf Twitter oder auf andere Netzwerke. Fertig. Und bei XING kann man ja auch seinen PDF-Lebenslauf reinstellen wenn man muss. Bewerberhomepages? Sowas von 2000…


Nachforschungen hinsichtlich Facebook

Ich bin zur Zeit an einer sehr interessanten Geschichte dran, bei der Fanpages eine wesentliche Rolle spielen. Rechnet noch nicht so bald mit einer Veröffentlichung oder weiteren Detailhinweisen – ich habe aber schon etliche Gespräche geführt und warte noch auf Reaktionen von offizieller Seite ab. Also: Behaltet mich im Auge. ;-)


Blogposting 06/19/2011

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Blogposting 06/18/2011

  • „Ästhetisch ist das iPad somit fast singulär der einzig annehmbare Weg derzeit. Das iPad aber ist noch zu dunkel in der Sonne, zu hell in der Nacht, reizt die Augen zu sehr beim Lesen als aktives Display gegenüber dem «passiven» Papier und braucht dringend eine höhere Auflösung (iPad3 wird Retina-Display haben).“

    tags: eBooks

  • „Das Bild von der Privatheit war eben schon immer eine Schimäre. Was wir eigentlich meinten, war unsere Intimsphäre. Doch die ist keine Frage des Datenschutzes“

    tags: privacy

  • „Das Blatt ist die Ikone aller Menschen, die sich für Technik begeistern. Es bietet herausragenden Journalismus in spektakulärer Optik und mit viel Ironie und Schwung.“ – Stimmt. Im Original ist die gut. Das Problem ist: Wozu brauche ich eine deutsche Ausgabe, wenn das Original so toll ist? Diese Mischung aus Geek-Charme und Humor kriegen wir hier doch nie hin.

    tags: wired

  • Sie schreiben DIE – aber es ist doch DER Weltcon. Tsk.

    tags: SF Perry Rhodan

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links for 2011-06-17

  • Von Rüdiger Schäfer

    Die Verantwortlichen des „Perry Rhodan“ WeltCons, der vom 30. September bis zum 2. Oktober im Rosengarten zu Mannheim stattfindet, rech …

  • Und immer noch am Testen. Und Testen. Und Testen. Und so…
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  • Insidious, Bild: Pure Online

    Neues Haus, neues Glück: Für den Lehrer Josh Lambert (Patrick Wilson), seine Frau Renai (Rose Byrne) und ihre drei Kinder ist der Um …

  • Wir testen gerade die Technik aus – keine Bange, das geht gleich wieder vorbei.
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A propos amüsant…

Es gibt Leute, die bei der Erwähnung meines Namens in die Luft gehen. Dürfen sie durchaus. Und dann gibt es Leute, die glauben ich wäre doof. Das sind diejenigen, die ich bedaure. Momentan hätten wir mal wieder so einen Fall, den ich natürlich nicht namentlich identifizieren möchte, aber der Betreffende wird wissen, dass er gemeint ist. Gelle?

Bei der Recherche zum Thema Medienkompetenz – das ist eines meiner Schwerpunktthemen bekanntlich – stieß ich im Internet auf eine Organisation in einer Nachbarstadt. Die arbeiten mit Schulen zusammen – noch eine Schnittmenge meiner Themen – und eigentlich fand ich das ganz interessessant. Bis ich dann mal auf die Abteilung Team klickte.

Aha, ein nichtguter alter Bekannter also, der es sich mit einer anderen Organisation verschissen hatte und mich nicht leiden mochte ist im Vorstand dieser Geschichte. Und noch ein Name tauchte auf, den ich kannte. Selbe Masche wie immer, dachte ich und wurde neugierig. Bekanntlich ist das Recherchieren mein >Beruf und so fand ich einiges an interessanten Daten. Der ist auch bei XING, also mal aufs Profil klicken – was soll schon passieren, sieht er halt dass ich drauf war. (Wobei: Nein, sieht er nicht. Er ist Basismitglied. Sofern ich das weiß hat sich das auch nicht geändert.) Das Profil selbst ist total uninteressant an sich, also habe ich gedacht: „Okay, lass es gut sein – ich will mit dem nicht reden, der mit mir bestimmt nicht, aber weiterentwickelt hat er sich auch nicht.“

In den letzten Tagen dann sah ich, dass diverse Menschen mein XING-Profil angeschaut haben. Zur Erklärung: Ich kann als Inhaber des Profils natürlich sehen – sofern ich Premium-Mitglied bin, ich glaube bei der Basis-Mitgliedschaft gehts nicht – wer auf meinem Profil war. (Den Luxus habe ich mir letztes Jahr mal gegönnt. ;-) ) Ebenfalls können Mitglieder bei XING nur Daten sehen, die ich explizit freigebe. Vor einiger Zeit habe ich auch einige Dinge für Google zugänglich gemacht – diese Suchanfragen sehe ich auch und die fielen in der letzten Zeit mir verstärkt auf. Zudem: Das Blog zeigte auch einige ungewöhnliche Aktivitäten, einige Artikel wurden öfters angeklickt als andere.

Vermutung: Schnüffeln.

Da ich ja bewußt mit meinen Daten umgehe – und vor kurzem noch bei Yasni, 123people etc. pp. nachgeschaut habe was im Netz über mich zu finden ist – das ist natürlich einiges, klar – kann mir das im Prinzip auch egal sein. Allerdings habe ich es nicht so ganz nachweisen können. Nun, seit eben gerade schon.
Es hat mich schon verwundert, warum jemand aus von einem Callcenter, jemand von einer Gastronomie und noch jemand, mit dessen Schnittmenge ich nichts gemein habe auf meinem Profil waren. Diese Leute sind aber auch Kontatke von – na ratet mal – richtig, meinem alten Bekannten. Wenn es EINE Anfrage von meinem Profil wäre, würde ich auf Zufall tippen. Bei dreien ist das Absicht. Vor allem wenn der Name auf der Webseite des Unternehmens im Nachbarort erwähnt wird – als Mitglied.

Höchst amüsant das. Wirklich. Man muss sich jetzt keine Sorgen machen, ich habe keinen Grund da was zu unternehmen solange meine Kreise nicht empfindlich gestört werden – aber wenn man sich mit Medienkompetenz beschäftigt, dann sollte man schon wissen wie Medien funktionieren. Kicher. LOL. ROTFL. Grins.


Arbeitsmoral

Ab und an kommen mir ja Sachen zu Ohren über die ich nur den Kopf schütteln kann. Meistens sind das auch noch Dinge, die mich betreffen – was mich doppelt amüsiert, meistens sind diese Geschichten gar nicht wahr. Vielleicht der Zeitpunkt mal zwei Sachen klarzustellen.

1.) Nein, ich arbeite nicht für jeden.
Echt nicht.
Ich überlege mir immer genau mit wem ich zusammen arbeiten möchte, manchmal kommts da auch zu Fehlentscheidungen, aber das ist das Leben halt. Wer auf diese blödsinnige Idee kommt, ich würde für jeden arbeiten der ein Gehalt bietet – keine Ahnung.

2.) Ich bin nicht käuflich – aber mich kann man mieten.
Also bitte – würde ich öffentlich über aktuelle Projekte von mir herziehen wäre das äußerst unprofessionell. Ebenso karte ich in der Regel auch nicht nach wenn was nicht optimal läuft. In der Regel. Es sei denn, man ärgert mich wirklich extremst. Und dann könnte es echt unschön werden.
Und obwohl ich dann bei einem Projekt dabei bin behalte ich mir durchaus eine eigene Meinung – zwar ist „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“ durchaus verbreitet, aber ich erlaube mir eine eigene Meinung zu haben. Ich spreche sie vielleicht nicht öffentlich aus, aber ich habe eine. Was für manche recht unbequem zu sein scheint – aber es gibt auch Leute, bei denen ich nicht arbeiten möchte. Siehe oben.

Entweder ihr akzeptiert das oder ihr lasst es. Recht machen kann ich es eh nicht jedem und Leute, die mich nicht ausstehen können habe ich auch schon angesammelt. Ich wollte es nur mal deutlich gesagt haben bevor ich mich noch zu Tode lache. Danke.


Berg, Alban – Wozzeck, Lulu – Deutsche Grammophon

Bekanntlich bin ich ja dafür lokale Händler vor Ort zu unterstützen und „Die Schallplatte“ am Sonnenwall müsste ich hier schon mal desöfteren lobend erwähnt haben – die kennen sich besser in klassischer Musik aus als ich und das will bei meiner Tätigkeit schon was heißen. :-) Jedenfalls war ich heute mal wieder vor Ort zum Stöbern.

Da vor kurzem noch im DLF eine Übertragung von Bergs Wozzeck lief, fiel mir sofort die CD-Box ins Auge. Berg liebe ich. Schönberg schätze ich. Das ist schon ein Unterschied, doch. Jedenfalls: Die Deutsche Grammophon hat die Oper Wozzek und die Lulu – 2-Akt-Fassung, nicht die später komplettierte – auf CD herausgebracht und für einen netten Preis. Knapp 30,- Euro für 3 CDs, kann man nicht meckern. Vor allem: Fischer Dieskau! Wunderlich! Und die Lulu ist noch ein Livemitschnitt – wenn man das hört bedauert man, dass Wunderlich so früh verstarb, der hatte eine glänzende Karriere vor sich.

Jedenfalls: Empfehlenswert. Wenn man Dodekaphonie mag, aber Berg schafft es immer wieder äußerst lyrische Stellen, die fast schon wieder tonal sind in seine Arbeiten zu bringen. Ichmag. :-)


Go, go, go, Gemüseauflauf!

Was passiert, wenn mitten in der Arbeit der Bildschirm schwarz wird und der Arbeitsrechner sich nicht wieder starten lässt – während man gerade am Konzept für sein Start-Up sitzt? Richtig: Dann setzt Panik ein. Meiner Freundin Diana Winkert ist das passiert, aber glücklicherweise ist die Festplatte nicht beschädigt – und glücklicherweise gibts jetzt bei Facebook eine Aktion der Duisburger Wochenmärkte, bei der man ein iPad gewinnen kann.

Spätestens jetzt sollte die Absicht dieses Postings klar sein: Richtig. Das ist schamloses Betteln um Stimmen für das Rezept des Gemüseauflaufs meiner Freundin und da ich nicht will, dass der Mett-Igel gewinnt müssen wir das verhindern. Die Facebook-Seite des Wochenmarktes ist ja zu finden – und dann klickt bitte auf den Gemüseauflauf. Also wenn ihr auf den Rezepte-Auflauf-Wettbewerb geklickt habt.

Übrigens: Diana twittert unter Kunstküche – wer also Näheres über ihr Projekt erfahren möchte… Kann ja nicht schaden. ;-)


Blogposting 06/16/2011

  • Anmerkungen von „dem Nutzer“ zum ZDF-Beitrag über Facebook und Co. Während anderen von unnötiger Panikmache sprechen, halte ich den Beitrag vielleicht nicht für ganz fehlerfrei, aber er zeigt das auf, was alle Nutzer von Sozialen Netzwerken oder Technologie gerne verdrängen: Die nicht so netten Aspekte. Dass es diese immer gibt, dass der Staat sich gefälligst um das Thema Medienkompetenz an Schulen kümmern sollte – das ist dann eine der Folgerungen aus dem Beitrag für mich. Und sonst? Öfter mal das Gehirn einschalten. Das hilft. Wirklich.

    tags: Medienkompetenz facebook datenschutz ZDF Stylewalker

  • „Es handelt sich hierbei nach meinem Verständnis um eine völlig neue Qualität der Sammlung und –verknüpfung von sozialen Daten, die gerade auf mittel- und langfristige Sicht völlig neue Auswirkungen auf unser gesellschaftliches Verhalten haben wird (versetzen Sie sich in die Lage eines 8-jährigen Schülers der beginnt, sein gesamtes jugendliches Sozialleben über Facebook zu organisieren). Die Antwort dürfte meines Erachtens nicht in nationaler Regulierung liegen; vielmehr sollten die neuen Schlagworte „Transparenz“ und „Kontrolle über die Nutzung der eigenen Daten durch Dritte“ lauten.“

    tags: Medienkompetenz Schule facebook datenschutz

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