Tagesarchiv: 19. Juni 2011

Brauchen Social Media Manager eigentlich noch eine statische, langweilige Homepage?

Eine Frage, die mich seit längerem umtreibt: Brauchen Menschen, die sich den Beruf des Social Media Managers erwählt haben – einen Beruf, der momentan übrigens komplett neu entsteht und es ist spannend zu sehen, was sich da entwickelt in der Hinsicht – eigentlich noch eine Homepage? Also eine in HTML, CSS, Flash oder was auch immer erstellte Webseite?

Die Frage ist nicht unberechtigt, denn als Social Media Manager sollte man eh in allen Netzwerken – oder fast allen, also den wichtigsten – aktiv sein. Profile haben. Sich umtun, sich mit den Funktionalitäten beschäftigen. Die Cloud-Community, die man dann um sich aufbaut, ist die nicht wichtiger als eine Homepage, auf der man eh nicht immer das aktuellste sieht?

Ich gehe mit Eva Ihnenfeldt d’accord: Ein Blog sollte essentieller Bestandteil des eigenen Kommunikationsprofils sein – als Zentrale zum Zusammenlaufen aller Interaktionsfäden ist das unumgänglich. Oder das, was Frank Tentler macht, wenn er den Dienst flavours.me “zweckentfremdet” für seine Projekte. ;-) Einen Knotenpunkt braucht man natürlich. Da man bei Blogs auch statische Seiten erstellen kann, kann man hier auch seine Referenzen ablegen und weitere Informationen. WordPress lässt sich ja sogar zum CMS umbauen wenn mans möchte. Ja, da bin ich durchaus einer Meinung mit meiner Kollegen Eva Ihnenfeldt – das braucht man.

Aber Webspace mieten, in HTML oder Dreamweaver rumfummeln, dann die ganzen RSS-Feeds einbauen… Also – meine Sache ist das jedenfalls nicht. Da zudem die Tätigkeiten und Fähigkeiten eines Social Media Managers eh daran gemessen werden müssen, was er im Internet kommuniziert – wie eigentlich jeder im Beruf an seinen Fähigkeiten gemessen wird – ist eine normale Homepage zumindest für diesen Beruf für mich persönliche obsolet. Viel spannender ist die Cloud-Community und das, was passiert wenn man kommunkativ ist. Ein Berufsprofil kann man bei XING erstellen und für Google freigeben. Dort verlinkt man dann auf die eigene Facebook-Fanpage – übrigens, ich habe auch eine – auf Twitter oder auf andere Netzwerke. Fertig. Und bei XING kann man ja auch seinen PDF-Lebenslauf reinstellen wenn man muss. Bewerberhomepages? Sowas von 2000…


Nachforschungen hinsichtlich Facebook

Ich bin zur Zeit an einer sehr interessanten Geschichte dran, bei der Fanpages eine wesentliche Rolle spielen. Rechnet noch nicht so bald mit einer Veröffentlichung oder weiteren Detailhinweisen – ich habe aber schon etliche Gespräche geführt und warte noch auf Reaktionen von offizieller Seite ab. Also: Behaltet mich im Auge. ;-)


Blogposting 06/19/2011

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