Monatsarchiv: April 2011

Blogposting 04/30/2011

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Blogposting 04/29/2011

  • „Wir weisen empört zurück, dass offensichtlich nun versucht wird, der LINKEN die Urheberschaft dieses antisemitischen Pamphlets zuzuweisen.“ – Soweit ich das bisher sehe hat das auch niemand behauptet. Es geht bislang nur um die Frage, wie das Dokument auf den Server gekommen sein könnte – und da die SOLID offenbar einen eigenen Zugang hatte, der nicht überwacht war engt das zumindest den Täterkreis ja doch etwas ein. Aber typisch: Erst Rauchkerze „wie wurden von Rechtsradikalen unterwandert“ werfen…

    tags: Duisburg DieLinke

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links for 2011-04-28

  • Anstatt wie vom Marketing Duisburg so dringend gewünscht steigt Duisburg nicht wie ein Phönix aus der Loveparadeasche sondern der Politik gelingt es immer wieder das Feuer der Selbstverbrennung neu zu …

Blogposting 04/28/2011

  • „Solid“ habe einen eigenen Zugang zur Befüllung der Website, so Abraham. Die Inhalte wurden vom Kreisverband offenbar nicht kontrolliert. – Was natürlich was ganz anderes ist als die These, ein rechtsradikaler Hacker habe einem das was untergejubelt. Schön, wenn man sich selbst widersprechen kann…

    tags: Duisburg DieLinke

  • „Das Dokument ist vor Monaten auf dem Server der LINKEN Duisburg gelandet und wurde inzwischen gelöscht. Wir verwehren uns gegen jegliche Vorwürfe des Antisemitismus und distanzieren uns hier noch einmal ausdrücklich von dem fälschlich veröffentlichten Papier,“ so Ute Abraham vom Duisburger Kreisverband. „Wir können und wollen allerdings nicht jeden Link auf unserer Seite kontrollieren.“ – Wie bitte??? Jeder Blogger weiß, dass er verpflichtet ist Links auf ausgehende Seiten zu kontrollieren um sich davon zu überzeugen, dass er auf keine Seiten linkt, die Probleme bereiten können. Es ist natürlich so, dass man nicht dafür verantwortlich ist wenn sich der Link in der Abwesenheit verändert, wenn die Webseite also verschwindet oder deren Inhalt sich zwischenzeitlich nach der Link-Setzung verändert. Dies ist aber bei den LINKEN nicht der Fall – der Link führte auf ein PDF, das auf dem Server der Partei lag. Und öffentlich verlinkt war. Da gibts eindeutige Screenshots zu – und in dem Fall ist es Pflicht des Webmasters zu schauen, was auf dem Server liegt und es gegenenfalls zu löschen. Haftbar ist der Webseitenbetreiber eh und ich bin gespannt auf den Ausgang der Strafanzeige.

    tags: Duisburg DieLinke

  • „Rook hält es für möglich, dass sich ein Rechter in die Partei eingeschmuggelt und das Flugblatt eingestellt hat.“ – Wem glaubt man denn jetzt eher – einer Partei, die in den letzten Jahren vermehrt bewiesen hat, dass sie in keinster Weise Israel als Staat mag oder einem Pressesprecher, der das obige losgelassen hat?

    tags: Duisburg DieLinke

  • Na dann…

    tags: delicious yahoo

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links for 2011-04-27


Blogposting 04/27/2011

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Blogparaden-Beitrag: Warum ich keine Blogroll habe

Dies ist ein Beitrag zur Blogparade von Tim Krischak. Eine Blogroll ist eine Linkauflistung von Blogs, die man selber gerne liest und die auf der Blogseite eingebaut ist – eine Empfehlungsliste also.

Springen wir kurz zurück in die Jahre um die Jahrhundertwende – die Nuller-Jahre, in denen allmählich in den Early-Adopter-Kreisen bekannt wurde, dass es da diese neue Technologie namens Blogs gibt. Die Jahre, in denen deutsche Blogger noch bei Pyramid oder anderen US-Diensten ihr Angebot einrichteten, sich bei Zusatzdiensten Kommentar- und Trackbackfunktion holen mussten. In diesen Zeiten hatte ich ein Blog – das Archive.org leider oder zum Glück nicht mehr findet, deswegen gebe ich immer als Bloggeintrittsalter 2001 ein, da war das erste Posting im Netbib-Weblog :-) . (Furchtbares Design war das damals: Orange mit irgendwas, aber okay, ich war jung und hatte keinen Geschmack.)

In diesen Zeiten war eine Blogroll Pflicht. Vor allem, wenn man in Deutschland gebloggt hat. Denn damals war die Bloggerszene hierzulande eine noch kleinere Gesellschaft als heute. Und Google Blogsearch war noch nicht erfunden, von Technorati mal nicht zu reden und gezielt nach Blogs suchen – das konnte man ja nur, wenn man zufälligerweise mal über eins gestolpert war. Oder jemanden kannte, der bloggte. In diesem Zeiten war die Vernetzung durch Blogrolls und Trackbacks enorm wichtig, weil man nur so auf Blogger aufmerksam werden konnte, die einem vielleicht gefielen. Deswegen habe ich lange Zeit eine Blogroll gehabt und war auch immer bestrebt sämtliche Blogs durchzugehen, die andere Blogger in ihrer Blogroll verzeichneten. Blogs waren so neu, dass man froh war wenn einem jemand im Internet über den Weg lief, der auch bloggte. Und einerseits war man froh darüber, wenn man gute Empfehlungen weitergeben konnte.

Diese Empfehlungsfunktion erfüllen Blogrolls heute nicht mehr – und ich selber habe schon vor einigen Jahren, vor diversen Umzügen und Crashs, ich habe wohl echt alle WordPress-Versionen mal installiert gehabt, da ging damals nicht immer alles glatt, mich gegen eine Blogroll entschieden. Jedenfalls in der traditionellen Weise, denn das Pflegen einer Blogroll ist ja nicht ebend mal mit dem Reinschmeißen von Links getan. Eine Blogroll zu pflegen ist aufwändig – und genau diesen Aufwand habe ich damals nach mehreren Versuchen nicht mehr investiert. Einerseits weil es absolut nicht mehr wirklich notwendig war, denn die Möglicheiten Blogs zu finden haben sich enorm erweiterte, einerseits fand ich es immer enorm umständlich – und das ist es in WordPress IMHO immer noch – diese Listen zu pflegen. Und drittens lese ich enorm viele Blogs. Was man lange Zeit nachvollziehen konnte, denn statt einer normalen Blogroll hatte ich einfach einen Link auf meine RSS-Feed-Liste bei Bloglines. (Seufz, Bloglines… Auch schon nicht mehr wahr.)

Einerseits also habe ich recht praktische Gründe dafür – würde ich alle Blogs auflisten, die ich gerne lese hätten wir hier in der Seitenleiste ein ellenlanges Elaborat, das klickt sich eh keiner durch – andererseits sehe ich die Notwendigkeit dafür nicht mehr. Wer heute Blogs sucht, der hat etliche Möglichkeiten dazu die es früher ebend nicht gab. Es wird ja desöfteren gejammert, dass durch Twitter und Facebook die gute alte Tugend des Linksetzens bei Blogs verkommen würde. Allerdings gabs damals auch schon den Link-Dump, das automatische Einspielen von Links ins Blog, die man mit Delicious und Co. sammelte. Und ich hab früher auch per Hand einfach mal nur Links ins Blogs gepostet, aber was man übersieht: Man hat diese Links ja für die Liste gesammelt und nicht für jeden Link ein Posting abgesetzt. Und auch nicht zu jedem Link habe ich damals wirklich was geschrieben oder mich damit auseinandergesetzt – insofern greift das Argument zu kurz. Sehen wir mal davon ab, dass Twitter anders als Blogs funktioniert. Man kann durchaus Äpfel mit Birnen vergleichen, wenn man unbedingt Obstsalat machen möchte.

Mag sein, dass früher mehr Gemeinschaftssinn war, der eine Blogroll attraktiver machte – was aber daran lag, dass man sich in der kleinen Bloggergruppe halt über jeden freute, der ein neues Blog eröffnete. Und deswegen auch gerne das mal extra verlinkte. Heutzutage sind Blogs zwar immer noch nicht unbedingt Mainstream, sie sind aber in der Gesellschaft angekommen. Sie sind leicht zu finden, leicht eingerichtet. Sicher war es zu Beginn nett, wenn man jeden Blogger Deutschland quasi persönlich kannte. Aber Blogrolls als Vernetzungsinstrument haben sich überlebt. An ihrer Stelle traten die Widgets – und heute die Twitter-Boxen und die Facebook-Streams für die eigene Homepage.


Jetzt im Kino: Four Lions

Manche Dinge dauern halt etwas, aber jetzt endlich ist auch in Deutschland der Film „Four Lions“ angelaufen. Nachdem ich mir heute die deutsche Synchronfassung gegönnt habe, kann ich sagen: Ja – den kann man sich auch auf Deutsch anschauen. (Und falls mich jemand als Prophet anstellen möchte – dafür bin ich nicht geeignet, ich hatte ja tatsächlich gemeint, der liefe hier nie. Mist. ;-) )

Zwar fallen die Dialekte der Darsteller weg – was natürlich mit den Charme des Originals ausmacht und man hat dem Bruder von Omar jede Menge „voll krass“ und Kanaksprache verpasst, was allerdings zum Charakter passt – aber die Wortspiele sind passabel übertragen. Ich gebs zu: Der Hip-Hop-Reim hätte auch mich beim Übersetzen aus der Fassung gebracht. ;-)

Ansonsten aber passen die Stimmen und das Ganze kann und sollte man anschauen. Besonders in diesen Zeiten. (Und die Webseite des Films hat auch einen Link zur Facebook-Seite und die machen das ordentlich, die Jungs. :-) )


Blogposting 04/26/2011

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The Cape: Nett – mehr aber auch nicht

Während ich von A Game of Thrones begeistert und von Doctor Who hingerissen bin – du meine Güte, was für ein Staffelstart – ist The Cape – na ja – also – erstens wurde die Serie mitten in der ersten Staffel abgesetzt, zweitens haben wir seit „The Dark Knight“ einen gewissen Anspruch an Superhelden und spätestens seit „Heroes“ – also Staffel 1 wenigstens – und so ist The Cape halt – nett. Und das ist das Schlimmste, was man über eine Serie an sich eigentlich sagen kann.

Die Story ist schnell erzählt bzw. im Trailer auch gut zusammengefasst: Guter aufrechter Cop entdeckt, dass sein Arbeitgeber schmutzige Geschäfte macht, der zufälligerweise auch der Superschurke der Stadt ist – „Chess“, hmpf, schon der Name alleine – und der dann den guten aufrechten Cop in eine Intrige verwickelt, so dass der für den Schurken gehalten wird – ach ja und für tot auch noch. (Unheimlich praktisch, sowas.) Cop gerät an eine Gaunerbande, die ihn erst umbringen will, aber nachdem er die Keykarte für sämtliche Tresore übergibt auf einmal unheimlich nett werden und von denen er dank Zaubertricks und Hypnose halt einiges lernt um schließlich The Cape zu werden. Unterstützt wird er von der Bloggerin – BLOGGERIN, jaha – Orwell aka Summer Glau und natürlich muss er jetzt die Stadt schützen, schafft es aber noch dramatisch-pathetisch seinem Sohn als Superheld zu erscheinen. Schnüff. Tränchenverdrück. Ach ja: The Cape nennt er sich dann, weil das der Lieblingscomicheld des Sohnes ist…

Eigentlich ist die Prämisse gar nicht so schlecht. Eigentlich. Das Problem ist, dass The Cape sich selbst unheimlich ernst nimmt und nicht die Spur einer Selbstironie bietet, mit der die Serie vielleicht hätte durchkommen können. Der Plot ist typisches Superhelden-Drama-Gedönse, das reißt heute keinen mehr so recht vom hocker – die Guten sind hier total gut, die Bösen total böse, die geheimnisvolle Bloggerin ist total geheimnisvoll und die Ersatzfamilie sind zwar Gauner, aber haben doch ein gutes Herz. Meine Güte, das ist so klischeehaft und dummdreist, dass kann man nur mit Ironie genießen. Leider hat das die Serie nun so absolut – nicht. Pathetisch, dramatisch – eigentlich total unnötig.

Allerdings kann die Serie unterhalten, wenn man mal vergißt, dass das alles todernst gemeint ist. („Chess“ als Schurkenname, als echt jetzt mal.) Und es gibt Summer Glau – wenigstens ein Grund die Serie zu gucken… Ansonsten: Netter Versuch, aber es gibt Besseres. Und da die Serie eh nur eine Staffel hat, lohnt sich eigentlich nicht das anzufangen. Es sei denn, es gibt momentan nichts Anderes. (Boah, Doctor Who – also holla – also echt jetzt – boah…)


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