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Social Media: Schwierige Selbstfindung der PR? | Medientrainerblog
“Wer seine Marke auf die Reise durchs Social Web schickt, muss Markenbild, Philosophie und Gesamtstrategie dahinter konsequent fortführen. Schnellschüsse darf und kann sich niemand leisten, nachhaltiger Erfolg geht.” – Richtig.
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“Sie wollen in Wahrheit doch wissen, ob es eine Benachteiligung ist, dass eine Information möglicherweise statt über den [Journalisten]-Verteiler über Twitter herausgegangen ist.” Und traf damit wohl ins Schwarze. Die Diskussion liest sich streckenweise wie eine chiffrierte Debatte über Herrschaftswissen, Deutungshoheit und Informationsprivilegien – dabei wäre doch die Frage, ob die Bundesregierung sich der Plattform eines Privatunternehmens bedienen sollte, um Informationen zu verbreiten, durchaus diskussionswürdig gewesen.
Monatsarchiv: März 2011
Blogposting 03/31/2011
Blogposting 03/30/2011
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Ich habe vorhin im Internet nachgeschaut at JakBlog
“Dabei sind es gar nicht die Hauptstadtjournalisten alleine, die zu diesen unsicheren Nachrichtendiensten ein etwas eigenartiges Verhältnis haben. Fragen, die mir in den letzten drei Wochen gestellt wurden (von Journalisten):
- Was kostet Twitter eigentlich?
- Wenn eine SMS von Twitter (!) ins Ausland kommt, ist die dann teurer?
- Wie installiere ich Twitter auf dem Rechner?
- Wenn ich bei Facebook mit jemandem befreundet bin, sind dessen ganzen Freunde dann auch meine?
Was ich demnach ganz banal glaube: Es ist, so lächerlich das klingt, zunächst eine Alterssache.” – Nein, glaube ich nicht. Es gibt auch junge Journalisten, die davon keine Ahnung haben.
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Trafficlieferant der Medien: Facbook liegt vorne, Google eher nicht so. Wobei sich das durchaus ändern könnte falls Google wirklich Social-Media-Netzwerke macht.
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Anmerkungen zur Bundestwitterkonferenz | kühlschranknotizen
Aber, und das ist das Relevante: hier wird darüber gemeckert, dass gefühlt verdiente Privilegien angekratzt werden. Die redenden Vertreter der Hauptstadtpresse hätten gerne ein Exklusivitätsmonopol. Das ist undemokratisch, werte Herrschaften! Und nebenbei bemerkt auch unwürdig.
Als VIP beim Cologne Web Content Forum
In diesem Fall hatte ich einfach Glück, den Tweet als einer der ersten zu sehen: Ulrike Langer – eine der Journalistinnen, die ich schätze – verloste Karten für das CWCF – das Cologne Web Content Forum. Und da Ulrike Langer meint, dass das eine lohnende Veranstaltung ist – im Gegensatz zu einigen anderen Konferenzen und Tagungen, momentan gibts Social Media Tagungen ja echt wie Salz in der Nordsee – habe ich als erster den betreffenden Artikel kommentiert und wenig später kam dann die Mail mit “Herzlichen Glückwunsch”.
Nicht vergegenwärtigt habe ich mir allerdings die restlichen Sprecher – also neben Ulrike Langer, auf die ich mich wirklich freue. Zum Einen sind dabei Thorsten Knüwer und dann zum Anderen Alex Wunschel – Macher des Blicks über den Tellerrand, MUST-HEAR-Podcast für Marketeers.
Erstere beiden habe ich noch nie live erlebt, Alex Wunschel bin ich damals als Podcasting en vogue war in Köln schon mal begegnet – irgendwann so Anfang der 2000-er. Angesichts des Programms für die Tagung bin ich davon überzeugt, dass man hier tatsächlich einen Mehrwert bekommt. Es dreht sich schließlich um Content – ob Journalist, Social-Media-Affiner oder Werber – ohne guten Content geht es nicht. Und die Themen bei den Panels lassen auf interessante Diskussionen schließen.
Und ja, ich falle dann mal gepflegt in Ohnmacht…
Blogposting 03/25/2011
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Tim Renner: 20 Jahre Bullshit Bingo (Motorblog )
Echo – Echo – ach, dieser lustige Ottosketch – nee? Echt nicht? Hmmm… Ich komm schon drauf, warten Sie nur ab…
Wer zum Teufel ist Arcade Fire und warum gewinnen die einen Grammy?
Nein, das ist keine Frage, die ich mir stelle – obwohl ich die Band für etwas überschätzt halte so rein persönlich betrachtet – sondern das ist die Frage, die Tausende von Usern bei Twitter hatten nachdem bekanntgegeben wurde, dass Arcade Fire einen Grammy in diesem Jahr gewonnen haben.
Ich frage mich dagegen nicht warum die Amigos einen Echo bekommen haben, die haben halt im letzten Jahr viele Platten verkauft. Und falls noch ein Echogewinner irgendwas was von “total überrascht” stammelt, gibts definitiv Haue – Verkaufszahlen des letzten Jahres lassen sich halt irgendwie schon vorhersehen.
Jedenfalls: Die Frage “Wer verfickt nochmal ist Arcade Fire?” beantwortet dieser Song – und ja, ich finde die Band echt überschätzt. Na ja, muss man ja auch nicht alles gut finden, aber auch wenn man was schlecht findet ist es ja eigentlich schon gefunden.
links for 2011-03-20
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Das Problem ist nicht der Shitstorm – das Problem ist die Reaktion des Unternehmens darauf. Und es ist sehr schwer einen Vertrauensverlust wieder herzustellen, da muss man sich dann schon etwas anstrengen…

