Monatsarchiv: Januar 2011

links for 2011-01-08

  • Hmmmmmm. Von meinem iPhone gesendet …
  • http://clockworker.de/cw/2011/01/07/gail-carrigers-soulless-erscheint-im-fruh… Ach warum sollten man sich auch um sowas scheren? Bestimmt kommt noch ein Vampir vor dann passt das. Und Soulless – ac …

Das Arbeitsleben, meine Damen und Herren…

ist so vielfältig, dass ich immer wenn jemand versucht mir einzureden wie das Arbeitsleben denn sein solle innerlich schallend lachen muss. Ist ja nicht so als ob ich nicht gearbeitet hätte – und noch nebenbei tue – aber natürlich sieht man mir das nicht an. Insofern sollte ich dazu ja auch eigentlich nichts sagen denn wer meine Biographie nicht kennt, der macht halt sowas.

Wobei gewisse Regeln ja durchaus für alle Arbeitsbereiche anwendbar sind, aber jeder Chef ist anders. Wer also versucht mir was über Arbeitssysteme beizubringen, die von Chef zu Chef total unterschiedlich sind, und diese Regeln in Stein gemeißelt als Nonplusultra darstellt – bei dem frage ich mich ernsthaft, wo und wann der mit welchen Chefs wie gearbeitet hat.

Na ja, nicht jeder hat so einen bunten Arbeitslebenslauf wie ich und wenn jemand 20 Jahre in einem Betrieb bleibt, der nimmt halt eine gewisse Meinung mit. Und eine gewisse Routine. Auch in Bibliotheken sind manche Abläufe gleich, aber bei der einen wird bei der Akzession schon eine Nummer für den Scanner eingeklebt, die andere klebt den erst in der Buchbearbeitung drauf, wiederum eine andere hat das nicht nötig weil sie noch Karteikarten-Kataloge führt. (Für eine gewisse Bibliotheksgröße auch opportun, keine Frage.) Insofern: Wie ein System arbeitet kommt auf die Institution und deren Leiter an. Und nicht darauf stupide Regeln anzuwenden, die sicherlich irgendwann mal nützlich waren aber nicht mehr nützlich sind. (Watzlawick-Bezug! Watzlawick-Bezug!)

Nebenbei ist es auch immer wieder schön zu sehen wie Leute reagieren, wenn ich mein Moleskine auf den Tisch lege und anfange strukturiert und systematisch nach ZTD zu werkeln. Manche Blicke dabei hätte ich gerne eingerahmt als Motivationshilfe über meinem Schreibtisch….


links for 2011-01-06

  • Nachdem schon auf Twitter angesichts einer Diskussion gefragt wurde: Mal ehrlich, warum sollte ich mich für die Lektüre von Heftromanen schämen? Ich bin bei Perry ausgestiegen weil ich einen Zyklus nicht mochte und nachdem ich dreimal bei den Jubiläumsbänden versucht habe neu einzusteigen und glorios scheiterte… Ebenfalls bin ich bei Maddrax und – leider – bei Professor Zamorra raus. Das hat zeitliche Gründe, schließlich sind Twitter- und Facebookaccounts wider Erwarten nicht in fünf Minuten betreut… Der Autor des Artikels hat halt ebend nur auf die Leserschaft abgehoben, die keine Hardcorefans sind – und vernachlässigt halt die Struktur von Perry-Rhodan, Zamorra und Maddrax, die halt komplexer sind. In Bezug auf die Massenware hat er aber durchaus Recht. Und nichts anderes habe ich bei Twitter ausgedrückt. 140 Zeichen sind manchmal halt doch nicht genug, in Zukunft mache ich sowas mit Amplify. ;-)
  • http://mobil.welt.de/article.do?id=%2Fkultur%2Farticle11601135%2FIm-Zweifel-f… Na ja – doofe Überschrift aber immerhin ein netterer Artikel. Nichts was ich nicht wüsste of course. :) Von meinem iP …

River Song

Es ist die brillianteste Idee der Welt, eine Geschichte vom Ende her zu erzählen… Schön, ja, hat man vorher auch schon mal gemacht, zack, Ende des Plots zu Beginn der neuen Folge gesehen und zack wird innerhalb der Folge erklärt wies zum Ende kam. (Farscape hat da eine brilliante Folge.) So konsquent wie das aber die britische Serie Dr. Who mit dem Charakter von River Song durchzieht – und es dabei schafft in der fünften Staffel auch nicht ein kleines bißchen das Geheimnis zu lüften ob sie jetzt doch oder nicht oder vielleicht und dann hatten wir die Worte, dass beim nächsten Treffen alles anders wird und „Spoilers“! Jedenfalls: Steven Moffat mag beim Finale der letzten Staffel vielleicht bei den beiden Teilen etwas geschludert haben – also ich mochte das Weihnachstspecial: Fliegende Haie im Wohnzimmer? Genial! – schließlich hatte die erste Folge des Finales nicht unbedingt was mit der zweiten zu tun, aber insgesamt hat er doch sein Niveau der alten Folgen gehalten.

Bevor ich total abdrifte: Ja, ich mag River Song. So.


Wetter Wetter Wetter

Schon erstaunlich wie schlagartig manchmal das Klima wechseln kann, kaum dass das Neue Jahr angefangen hat. Weitestgehend war ja regelrechtes Tauwetter in der letzten Zeit, die Haupstraßen sind auf jeden Fall frei von Schnee und Nässe, allerdings darf man morgens auch in Duisburg noch ab und an auf dem Weg zu Terminen schlittern. Der Rat: „Hände aus den Taschen“, den man mir am Silvester netterweise gab hilft da teilweise auch nur bedingt um die Balance zu halten.

Jedenfalls erstaunlich: Vor kurzem hatten wir regelrechtes warmes Tauwetter und dann wiederum gibts wieder Temperaturen bei denen man sich fühlen kann als wäre man in einer neuen Eiszeit angelangt. Na ja, Parkwege sind ja bisweilen auch gar nicht gestreut, aber selbst der Hinweis dass nicht gestreut wird fehlt ja manchmal bei sowas. Infolgedessen muss man halt etwas vorsichtiger vorangehen, schließlich taut das dünne Eis ja wieder und wird dann wieder dicker über Nacht. Für heute gibts ja sogar Unwetterwarnungen für die Straßen.

Im Landschaftspark Nord jedenfalls ist am Übergang von der Jugendherberge zum Gelände noch der Weg total gesperrt – auch wegen eventuellen Dachlawinen wohl, aber bei dem huckeligem eisüberströmten Wegstück würde ich auch kein Risiko eingehen wollen. Das ist schon ganz schön schräg da in der Ecke. Also huckelig halt. Und der Rest da oben sieht momentan auch nicht viel besser aus. Lauftempo der Umgebung anpassen heißt dann die Devise, aber es gibt ja auch die unverdrossenen Jogger, die einem da oben des Morgens entgegenkommen. Mit diesen Katzenaugen an den Schonern – meine Güte… Na ja, wenns dann wie geschmiert läuft, meinetwegen.

Hat halt jeder so seine eigenen Methoden mit dem Wetter fertig zu werden. Wobei: Schade, dass es kein Mammutfell gibt, das wäre jedenfalls dick genug für diesen Winter. (Angeblich soll das total flauschig sein, ich bin gespannt, ich werde ja die Mammutausstellung im Neanderthal-Museum in Düsseldorf-Mettmann besuchen gehen. Lustigerweise kann man vom Duisburg HBF dafür am Automaten ein Kombiticket lösen. Ein kleines Mammut steht da als Modell rum habe ich mir versichern lassen. :-) ) Vielleicht wäre ja das Eisbärenfell auch eine Lösung für die momentane Wetterlage: Weißes Fell auf schwarzer Haut. Wobei das jetzt wiederum wie ein drittklassiger Konsalik-Romantitel klingt. Ich brauche auf jeden Fall für die nächsten Tage wohl noch dicke Handschuhe, merkwürdigerweise habe ich nämlich nur einen rechten hier liegen. Blöd, dass ich das ALDI-Angebot verpasst habe – Lammfell wäre nett gewesen. Na ja, die Tage mal in Ruhe einkaufen gehen. Ist ja auch noch ein Weilchen hier, der Winter. Und bekanntlich weiß der sich ja aus Blumen und aus Vogelsang sich nichts zu machen, haßt warmen Klang und warmen Trank und alle warmen Sachen. Fragt Matthias Claudius. ;-)


Neues Moleskine!

Liebevoll habe ich das erste Moleskine meines Lebens in den Schrank getan – falls ich es nochmal brauchen sollte weiß ich ja wo es ist. Leider hatte die Mayersche heute kein Exemplar mit starker Rückenbindung mehr. Dafür gibts jetzt aber nette Sondereditionen wie Moleskines für die Lesegewohnheiten, für die Lieblingsfilme und was ich ganz stark fand: Der Reporter-Notizblock.

DAS hätte doch auch mal was. Mit abgewetztem Bleistiftfummel, den man hinterm Ohr hervorkramt voll auf Reporterklischee machen… Nein. Nicht mein Stil. Dann doch eher was einfaches, schwarzes, ohne Linien und dann halt mal in flexibel. Passt auch besser in die Medientasche. Der erste Eintrag wurde heute auch schon offiziell getätigt aber ich verrate natürlich nicht worum es genau ging – ich blogge doch nicht alles. :-)


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