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Nett.
Von meinem iPhone gesendet …
Monatsarchiv: Dezember 2010
links for 2010-12-25
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Jedoch erlauben wir uns die Frage, warum Sarrazin zwar viel von seinen Kritikern in Medien und Politik erwähnt, aber die mediale Unterstützung unter anderem der "Bild", jenem freidenkenden Organ der denkenden Masse, geradezu unerwähnt lässt. Liest er "Bild" so wenig wie die Kanzlerin sein Buch? Wenn ja, dann möchte man ihm zu diesem Teil selektiver Wahrnehmung durchaus gratulieren.
Frohe Weihnachten und auf ein interessantes und spannendes Jahr 2011
„Mit Freude antworten wir sofort und auf die in ihrer Weise herausragende Mitteilung unten und drücken gleichzeitig unsere große Befriedigung aus, dass ihr gewissenhafter Autor zu den Freunden der Sun zählt:
- Lieber Redakteur: Ich bin 8 Jahre alt.
- Einige meiner kleinen Freunde sagen, dass es keinen Weihnachtsmann gibt.
- Papa sagt: ‚Wenn du es in der Sun siehst, ist es so.‘
- Bitte sagen Sie mir die Wahrheit: Gibt es einen Weihnachtsmann?
- Virginia O’Hanlon.
- 115 West Ninety-fifth Street.
Virginia, deine kleinen Freunde haben unrecht. Sie sind beeinflusst von der Skepsis eines skeptischen Zeitalters. Sie glauben an nichts, das sie nicht sehen. Sie glauben, dass nichts sein kann, das für ihre kleinen Geister unfassbar ist. Alle Geister, Virginia, seien sie nun von Erwachsenen oder Kindern, sind klein. In diesem unseren großen Universum ist der Mensch vom Intellekt her ein bloßes Insekt, eine Ameise, verglichen mit der grenzenlosen Welt über ihm, gemessen an der Intelligenz, die zum Begreifen der Gesamtheit von Wahrheit und Wissen fähig ist.
Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Er existiert so zweifellos wie Liebe und Großzügigkeit und Zuneigung bestehen, und du weißt, dass sie reichlich vorhanden sind und deinem Leben seine höchste Schönheit und Freude geben. O weh! Wie öde wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe. Sie wäre so öde, als wenn es dort keine Virginias gäbe. Es gäbe dann keinen kindlichen Glauben, keine Poesie, keine Romantik, die diese Existenz erträglich machen. Wir hätten keine Freude außer durch Gefühl und Anblick. Das ewige Licht, mit dem die Kindheit die Welt erfüllt, wäre ausgelöscht.
Nicht an den Weihnachtsmann glauben! Du könntest ebensogut nicht an Elfen glauben! Du könntest deinen Papa veranlassen, Menschen anzustellen, die am Weihnachtsabend auf alle Kamine aufpassen, um den Weihnachtsmann zu fangen; aber selbst wenn sie den Weihnachtsmann nicht herunterkommen sähen, was würde das beweisen? Niemand sieht den Weihnachtsmann, aber das ist kein Zeichen dafür, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. Die wirklichsten Dinge in der Welt sind jene, die weder Kinder noch Erwachsene sehen können. Sahst du jemals Elfen auf dem Rasen tanzen? Selbstverständlich nicht, aber das ist kein Beweis dafür, dass sie nicht dort sind. Niemand kann die ungesehenen und unsichtbaren Wunder der Welt begreifen, oder sie sich vorstellen.
Du kannst die Babyrassel auseinander reißen und nachsehen, was darin die Geräusche erzeugt; aber die unsichtbare Welt ist von einem Schleier bedeckt, den nicht der stärkste Mann, noch nicht einmal die gemeinsame Stärke aller stärksten Männer aller Zeiten, auseinander reißen könnte. Nur Glaube, Phantasie, Poesie, Liebe, Romantik können diesen Vorhang beiseite schieben und die himmlische Schönheit und den Glanz dahinter betrachten und beschreiben. Ist das alles wahr? Ach, Virginia, in der ganzen Welt ist nichts sonst wahrer und beständiger.
Kein Weihnachtsmann! Gottseidank! Er lebt, und er lebt auf ewig. Noch in tausend Jahren, Virginia, nein, noch in zehnmal zehntausend Jahren wird er fortfahren, das Herz der Kindheit zu erfreuen.“
Leitartikel aus der New York Sun vom 21. September 1897.
Quelle: Wikipedia
Wie immer am 24.12. seit es das Blog in den verschiedenen Varianten gibt drucke ich erneut den Brief der kleinen Virginia ab. Ich wünsche euch damit ein frohes Fest, schönes Festivus, happy Hanukkah, fröhliche Ahnenfeier und was es sonst noch für Feste gibt, die man um diese Zeit feiern kann – wir lesen uns wieder im nächsten Jahr!
14.04.2009 bis 21.12.2010: Mein erstes Moleskine
Vorne kleben noch die Sticker für die stART09 – übrigens immer noch in verblüffend guter Qualität im Gegensatz zu dem, was sonst so auf dem Moleskine klebte, Moo kann man da echt nur empfehlen für sowas – hinten bedeckt der relativ neue A40-Aufkleber den FAIL-Aufkleber von der Cologne-Commons. Irgendwann die Tage werde ich mal die hintere Papierklappe aufmachen, schauen was noch an Visitenkarten da ist oder an Aufklebern und dann mein erstes Moleskine, das am Bund schon leichte Schwächen zeigt, ausgemustert in den Schrank stellen.
Manche schnell dahingeschriebene Notiz ist in diesen knapp anderhalb Jahren entstanden – „Ja, ich kann das auch echt wirklich lesen“ – manche protokollierte Pressekonferenz, sogar zwei Dacapo-Blogbeiträge sind enthalten die nie den Weg ins Backend geschafft haben. Kein Tagebuch sondern ein Notizbuch eher, Teil aber von meinem Leben und im Gegensatz zu Emails – die ich zwischen den Jahren erneut für anderhalb Jahre komplett löschen werde – doch etwas Dauerhaftes. Der Verlust des kleinen Schwarzen hätte mir doch mehr zugesetzt als das Verlieren von ganz anderen Büchern, immerhin stehen hier auch Skizzen für Projekte drin, ab und an der Versuch eines Kassenbuchs – was ich dann doch ausgelagert habe, Verbraucherzentrale-Vordruck eignet sich besser dafür – kurz: Aus dem Lebensstrom an den Strand gespültes ist in dem kleinen Schwarzen versammelt.
Und immerhin: Bedenke ich wieviele Reisen es mitgemacht hat, wie oft ich es in die Medientasche zwängte in diesem Kulturjahr 2010, wie oft es auf irgendwelchen Tischen lag – dann hat es sich verdammt gut gehalten. Zwischen den Jahren werde ich daher zur Mayerschen gehen – tscha, ich weiß, aber die Scheuermannsche hat kein Sortiment für Notizbücher und McPaper? Vergeßt es – und 15,- Euro für ein neues Moleskine ausgeben. (Ja, das waren mal 30 Mark, aber in diesem Fall ist mir das schnurzpiepegal.)
links for 2010-12-14
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Gnihihihi. Von meinem iPhone gesendet …
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Big Picture: Chor in Canterbury. Beeindruckendes Photo.
Dr. Nakamats – exzentrischer Japaner
Netter Artikel über Japan, einen exzentrischen Erfinder, einen freiberuflichen Journalisten und darüber, dass Artikel schreiben manchmal enorm viel Zeit kostet…
(Und nebenbei teste ich mal die Reblog-Option von WordPress.com aus. Na ja. Nett.)
Dr. Nakamats – exzentrischer Japaner
Netter Artikel über Japan, einen exzentrischen Erfinder, einen freiberuflichen Journalisten und darüber, dass Artikel schreiben manchmal enorm viel Zeit kostet…
(Und nebenbei teste ich mal die Reblog-Option von WordPress.com aus. Na ja. Nett.)
Frisches aus Frankreich: ZAZ – Les Passants
Ich wünschte ich wäre alleine drauf gekommen aber das Deutschlandradio hatte letztens im Nachtradio eine Stunde lang die französische Chanson-Sängerin ZAZ im Programm – und mir gefielen die Titel auf Anhieb. Besonders „Les Passants“, wobei ich da den Text doch nachlesen musste um ihn zu verstehen, da ist viel Wortspielerei drin. Vom Thema her fast wie „Toms Diner“ – Blicke auf die vorübergehenden Passanten, auf die Gesichter, die wie Masken sind und ganz groß der spielerische Umgang mit den Worten.
Mit „Je veux“ hat es ZAZ geschafft die Franzosen zu verzaubern, wobei ich die Single auch sehr mag muss ich gestehen, weil sie halt vom Text her sehr in Richtung Kate Nash und Konsorten geht: Rotzfrech aber ebenso charmant selbstbewußt zu verkünden was man mag und was nicht, das fehlt ein wenig in Deutschland derzeit. Und obwohl sie es selbst nicht ganz so sieht, sie hat in ihrer Stimme definitiv doch ein Edith-Piaf-Tembre… Glaubt ihr nicht? Na dann hört euch mal „Dans ma Rue“ in den zwei Fassungen an…
links for 2010-12-10
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http://www.academics.de/blog/index.php/aktuelle-themen/ich-kenne-da-jemanden%… Muss ich nicht weiter ergänzen glaube ich. Netzwerken wird immer wichtiger. Von meinem iPhone gesendet …
links for 2010-12-09
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:::denn sie wissen nicht, was sie tun sollen::: http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1740132/ Fasst genau das zusammen was ich denke. Blogger sind so dezentral dass dies wiederum der Vorteil ist. Un …




