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Das ist halt Posterous. Von meinem iPhone gesendet …
Monatsarchiv: Oktober 2010
Projekte der nächsten Zeit

- Image by Getty Images via @daylife
Es ist ja nun nicht so, dass ich neben der Maßnahme nicht noch Zeit für andere Dinge hätte und da man ermutigte mich doch meiner Netzwerke zu bedienen werde ich das doch gerne tun.
Im November werde ich für wohl drei Wochen ein Praktikum bei Eva Ihnenfeld im B1st beginnen. Was genau ich da mache verrate ich natürlich nicht, aber es hat natürlich irgendwas mit diesem merkwürdigem Web2.0 zu tun – ich verwende lieber diesen Begriff als den von Social-Media, weil Web2.0 greifbarer ist, da kann man sich eher was drunter vorstellen.
Meine ehemalige Schulbibliothek hat mich kontaktiert, weil sich da ein ehrenamtliches Team von Müttern unter Lehrer-Leitung gefunden hat – was so das Üblich in dem Bereich ist. Sie möchten gerne eine Einführung in das Verbuchungssystem haben, da die Kollegin die das installierte gegangen ist. Kein Problem. Zudem werde ich wohl einen Tag für einige Stunden dort auch noch ehrenamtlich tätig sein, Details werden aber noch ausgehandelt.
Nächste Woche stehen meine freien Tage einer sympathischen Bekannten aus dem Tectrum zur Verfügung und werden mit Computerkram erfüllt sein.
Das sind zwar jetzt alles keine Bewerbungsbemühungen in dem Sinne – obwohl ich Messebesuch durchaus als Bemühung eingetragen habe, stimmt ja auch, man stellt sich persönlich am Stand von Firmen vor und gibt seine Visitenkarte ab oder holt sich Infos – aber vielleicht ergibt sich ja was. Übrigens war die IHK in Duisburg, die am 04.11. eine PR- und Web-Veranstaltung haben – kostenlos, muss man sich nur vorher anmelden – so nett mir einige Informationen zum Thema Qualifizierung als Dozent zu schicken. Als Nebenjob kann ich mir das durchaus vorstellen…
ARGE unsachlich
Ob ich denn keine Angst hätte, dass die ARGE Duisburg hier mitlesen würde fragte man mich neulich. „Du schreibst ja doch ziemlich offen über das, was so mit Dir passiert, oder? Gibts da keine Nachteile?“
Nachteile?
Mal unter uns Klosterbrüdern: Was soll denn schon passieren? Als ARGE-Empfänger ist man doch schon ganz unten, noch tiefer fallen kann man nur wenn man Drogen nimmt oder die Wohnung verliert oder irgendwas sonstiges anstellt. Insofern: Was habe ich denn schon zu verlieren wenn ich offen und ehrlich sage – ohne konkrete Details zu nennen – was die mit mir anstellen? Das Schlimmste was passieren könnte wäre eine Kürzung – Sperren würden die mich nicht wegen eines kleinen Fehlers oder für das Recht der freien Meinungsäußerung, die hier in diesem unserem Lande immer noch gilt soweit ich weiß. Ehrenrühriges ist hier im Blog eh nicht zu finden also – was könnten die schlimmstenfalls tun? Mir Geld wegnehmen? Ja, na und?
Es gibt Wichtigeres als Geld.
Geld ist natürlich wichtig um die Nerven zu beruhigen, um sich Dinge leisten zu können, ja, aber im Endeffekt ist Geld nur eine Tauscheinheit. Man kann mit den richtigen Netzwerken tatsächlich auch so über die Runden kommen wenn man möchte. Oder in Notlagen ist. Und mit Netzwerken meine ich nicht unbedingt Twitter und Facebook – es reicht auch aktive Nachbarschaftshilfe, Tauschringe etc. pp.
Ich glaube, ich habe gerade die Unheilsgöttin Hekate, gerne bei Watzlawick erwähnt, in die Flucht geschlagen – es gibt nie nur ein entweder oder. Es gibt immer noch ein „anders“.
Arge unsachlich jedenfalls war heute der Mensch, der mit mir telefonieren wollte. Um 14.12. Wenn ich in der Maßnahme Unterricht habe, habe ich Unterricht. Klingelnde Handys mag ich als Vortragender in einem Vortrag auch nicht, also bin ich so nett und schalte das stumm – nach der Pause hatte ich das vergessen. Ich neugierig guck. Anonym.
Wäre ich sowieso nicht dranngegangen. Wer seine Rufnummer nicht preisgibt hat entweder was zu verbergen oder will mir was andrehen. Mein Handynummer kennen eigentlich auch nur Leute denen ich vertraue, von daher – schon seltsam. Mailbox also. Ich in er Pause raus, Anrufbeantworter abgehört – und für den Rest der Stunden war ich nicht mehr zu gebrauchen.
Mann, war ich sauer.
Sauer auf mich selbst zum Einen, sauer auf die ARGE. Auf mich selbst, weil ich die Stadtwerke Herne mit der Martin-Opitz-Bibliothek in Herne vertauscht habe – aber das war die einzige Bibliothek auf die ich mich bisher dort, also in Herne halt, beworben hatte, man guckt ja auch eigentlich noch genauer hin, aber wenns hektisch ist… Jedenfalls: Ja. War mein Fehler. Da lag eine Verwechslung vor. Kann vorkommen, wir sind alle nur Menschen – ist aber auch, das muss ich betonen, das erste Mal, dass mir das passiert ist. Bisher war ich regelmäßig da, habe meine Termine wahrgenommen, war kooperativ wo es nur ging, Himmel, ich wäre nicht in der Maßnahme wenn ich nicht vorher mich um LWP in Essen gekümmert hätte, einen Termin mit dem Stellvertreter des Bearbeiters gehabt hätte – ihr wißt das ja alles.
Ich weiß bis heute nicht wer mein eigentlicher Sachbearbeiter ist – wir wurden uns nach der Neusortierung innerhalb der ARGE nicht vorgestellt. Falls das der Herr ist, der heute so cholerisch aus dem Telefon entgegenkam, dann werde ich Maßnahmen ergreifen müssen. „Wir sind doch nicht blöd“ – so begann die Nachricht auf der Mailbox. Habe ich das behauptet? Nein. Persönlich habe ich ihn nie angegriffen – wie auch, ich kenne ihn nicht. Ich habe höflich meine Geschichte geschildert.
Was ich ja auch tun sollte.
Stellungnahme bis …
Schriftlich.
Wenn „diverse Dokumente“ vorliegen liegt das daran, dass ich erstens zeige, dass ich nicht lange warte sondern per Mail eine Stellungnahme verschicke – und dann erneut nochmal einen Brief persönlich im Kasten der ARGE einwerfe, da die Post es öfters mal gerne versäumt Briefe VON der ARGE an MICH zuzustellen. Laut meinen Unterlagen kam ein Schreiben vom 25.03. erst am 01.04. an. Als ich in der alten Wohnung wohnte.
Ich hatte es auch schon, dass der Nachsendeservice mir Sachen der Leistungsabteilung zustellt, die an die alte Adresse gerichtet sind obwohl Stellenvorschläge an die neue kommen.
Kurz und gut: Ich denke, ich habe diesen Vorschlag um den es geht einfach nicht erhalten. Ich würde ihn sonst in der neu angelegten Cassei-Mappe finden. Oder im alten Ordner. Dinge von 2009 kommen nicht ins System. *g* Hab ich aber nicht. Da ich systematisch arbeite scheint die Post das verschlampt zu haben.
Aber ganz egal was war: Ich bin arbeitslos. Ich bin nicht doof. Ich bin nicht dumm. Ich habe Selbstbewußtsein. Ich gehe nicht ran wenn jemand die Rufnummer unterdrückt, das könnte Werbung sein. Ich weiß auch nicht wie die ARGE an meine Handynummer gekommen ist – entweder habe ich sie bem letzten Gespräch rausgerückt, aber das ist unwahrscheinlich – der Mensch am Telefon meinte, er hätte ja JETZT meine Nummer. Ich werde nachfragen. Meine Telefonnummer gebe ich nur der Verwandtschaft oder guten Freunden in die Hand.
Er rufe mich die Tage noch mal an, wünnsche mir aber ein „Schönes Wochenende“ – ja, die Großbuchstaben konnte man hören. Dass der den Hörer nicht geknallt hat war nochmal alles.
Also echt: Da unterläuft einem ein Fehler, den man später entdeckt. Kann passieren. Wenn ich dann wie aufgefordert schriftlich Stellung nehme ruft mich ein Hansel aus der ARGE mitten im Unterricht – hey, die müssten wissen wann die Maßnahme auf hat, die kommen regelmäßig kontrollieren! – an und wagt es, auf meiner Mailbox in einem Ton daherzukommen als ob ich der größte Verbrecher der Welt wäre.
DAS ist eindeutig etwas, was nicht geht.
Deswegen werde ich am Mittwoch mal schauen was man dagegen tun kann. Ich lasse mich nicht von euch einschüchtern, ARGE, das lasst euch mal gesagt sein – und wer mit Menschen am Telefon so umgeht hat bei der ARGE selbst als persönlicher Fallmanager eh nichts verloren. Und ich werde alle Hebel in Bewegung setzen, wenn das wirklich mein Manager war, den los zu werden. Verlasst euch drauf.
links for 2010-10-15
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Nachdem man den ganzen Mailwechsel bei Felix gelesen hat sollte man sich diesen Blogartikel durchlesen.
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"Wenn "Strohfeuer" illegal herunterzuladen wäre, würde mich das ärgern. Was mich fast noch mehr ärgert, sind Behauptungen wie die von Cory Doctorow, unautorisiertes Verteilen in Tauschbörsen würde generell den Verkauf fördern (über seinen speziellen Fall hinaus). Das halte ich für eine anbiedernde Schutzbehauptung: er hat Angst, dass seine Nerd-Fans ihn sonst doof finden." – Damit hat sich Lobo meines Erachtens disqualifziert – denn es ist mir schon öfters passiert, dass ich Dinge, die ich kostenlos bekommen kann – legal natürlich, so habe ich drei kostenlose Ausgaben der Mosaik-Comics bei der iPhone App runterladen dürfen, ebenso bei Cory – runterlade, mir anschaue und mich dann dafür entscheide mir die Sachen zu kaufen. Das ist bei Allison Crowe übrigens auch genau so gewesen, ich wäre nicht auf sie aufmerksam geworen wenn sie nicht Tracks kostenlos auf ihre Homepage gestellt hätte. Und vorgestern habe ich das aktuelle Heft der Abrafaxe gekauft. So.
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"Fünf Termine hat sich der 55-Jährige geben lassen am vergangenen Freitag, ehe er zur Erholung in die Türkei aufbricht. Es sind günstige Gelegenheiten in überschaubaren Räumen. Kritiker sind nicht zu erwarten."
ARGE Wartezeiten
Auf der TODO-Liste Limibus steht seit längerem die ARGE. Diese kleine Liste enthält all die Dinge, die ich nicht beinflussen kann oder auf die ich warte – so zur Zeit auch die Uni Bochum, deren Auswahlverfahren für eine Stelle in der wissenschaftlichen Bibliothek sich noch etwas hinzieht. Aber man wolle mich sofort informieren wenn es was Neues gäbe. Ich bin gespannt, das hatte man mir schon vor meiner Nachfrage versprochen und man hat mich nicht darüber informiert, dass es noch dauern würde.
Seit knapp drei Wochen warte ich nun auf eine Reaktion der ARGE bezüglich meine Nebenjobs. Ich habe natürlich, nachdem das mit den Philharmonikern jetzt ja bezahlt wird, den Auftrag sowie die Rechnungen eingereicht. Reaktion der ARGE: Wir brauchen aber ein konkretes Datum ab wann sie da anstellig sind und bitte auch die Kontoauszüge. Nun, letztere kann ich nicht einreichen, weil die Philharmoniker etwas im Verzug sind und noch nichts überwiesen haben. Ebenso hat der Intendant tatsächlich vergessen auf das Schreiben draufzuschreiben ab wann ich tätig bin – das ist momentan wohl in Arbeit. Also habe ich das schriftlich geschildert und dieses Schreiben wollte ich eigentlich Donnerstags Nachmittags persönlich gegen Quittung abgeben.
Pustekuchen. Meine neue für mich zuständige Zweigstell in der City hat von 7.30 bis 12.30 auf wenn es um Dinge geht, die am Empfang abgegeben werden sollen. Warf also das Schreiben in den Briefkasten und photographierte das – nicht, dass es heißt, das Teil sei nicht angekommen. Vor knapp zwei Wochen kam dann das Schreiben für meinen anderen Nebenjob bei evangelisch.de und es war ebenfalls Zeit für die Rechnung, hier konnte ich immerhin die – geschwärzten, der Rest geht die ja nichts an – Kontoauszüge abgeben.
Die absolute Krönung dessen, was sie die ARGE momentan bei mir leistet ist aber der Vorwurf, ich hätte mich nicht auf eine vorgeschlagene Stelle beworben. Unsinn. Laut meinen Unterlagen habe ich mich „vorgestellt“, das heißt ich habe wie verlangt eine schriftliche Bewerbung losgeschickt und immerhin eine Absage erhalten. Das hat der stellvertretende Sachbearbeiter damals – der mich dann in die Maßnahme steckte – auch gesehen und er hat gefragt was aus den restlichen Vorschläge geworden wäre. (Offenbar kann die Post 500 Meter Luftlinie nicht überbrücken um die Feedback-Zettel der ARGE zurück zu transportieren.) Diese hat er dann am PC abgehakt. Ich nehme an er hat einfach ein Häkchen vergessen. Nichtsdestotrotz ist es unverschämt mir sofort mit Drohungen zu kommen.
Also habe ich erstens eine Mail geschrieben als ich den Brief der ARGE bekam, zweitens habe ich nochmal einen Brief nachgereicht. Mit Kopie der Absage. Und ich habe deutlich zu verstehen gegeben, dass Probleme der ARGE-Abteilungen untereinander nun wirklich nicht die meinen sind. Die ARGE Duisburg hat nicht zu Unrecht einen sehr schlechten Ruf – wer den Ombudsmann rausschmeißen lässt kann auch nicht ganz koscher sein. Falls sich das jetzt aber noch länger hinziehen sollte nachdem ich Montag persönlich vorstellig werde weiß ich ja, was ich tun kann. Dann werde ich eine nette Glosse bei Xtranews schreiben…
Immersatt in Schwierigkeiten
Gerade lief im WDR ein Bericht über meinen alten – sagen wir mal – „Arbeitgeber“, ich habe da mal einen Ein-Euro-Job für den Schulbuchfonds gemacht bevor das Weinmalheur passierte. Immersatt in Duisburg hat Probleme: Es fehlen laut WDR-Bericht 10.000 Euro im Monat – Spenden kommen zwar wohl rein aber halt nur dann und wann. Was Immersatt fehlt ist eine kontinuierliche Spendenflut von Unternehmen oder Einzelpersonen.
Mein aktuelles Problem ist: Geld brauche ich momentan für mich selbst, in Grenzen kann ich auch was abgeben, aber ich bin momentan eher mit mir selbst beschäftigt. Ich denke aber, es ist höchste Zeit dass die Hafenmeister oder der eben gegründete Kreativkreis Ruhrort sich der Sache annehmen – in meiner momentanen Einrichtung liegen immerhin schon mal gut designte Flyer, im Gegensatz zu früher schon ein Fortschritt.
Also, liebe Hafenmeister, liebe Blogger, liebe Kreative in Duisburg – ich bin mir sicher dass wir in diesem Fall eine Menge bewirken können. Und auch sollten. Es kann nicht sein, dass in dieser Stadt Kinder kein warmes Essen, Betreuung und menschliche Ansprechpartner bekommen – ich weiß nicht, wie das Schulbuchfonds-Projekt läuft, aber dann wäre auch das bedroht!!! Und gerade DAS kann ich einfach nicht zulassen. Aus Gründen. Also – was können wir tun und was sollten wir tun? Vorschläge bitte in die Kommentare, vielleicht reaktiviert Frank auch das Hafenmeisterblog wieder.
links for 2010-10-13
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Von meinem iPhone gesendet …
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FIXMBR zu RTL2 und der "seriösen" Darstellung von Internetverbrechen – mit der Guttenberg. Man kann kotzen, ich persönliche breche lieber.
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Autor: Marcus Haas
In der Quantenmechanik gibt es die Idee, dass parallele Universen entstehen, wenn mehrere Wege in die Zukunft möglich sind. An einer Kreuzung hieße das, dass sich da …
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"Die Digital-Ausgaben werden über einen eigenen Channel auf Comicstars.de, der über eine eigene URL erreichbar ist, zu erhalten sein. Der Preis ist der gleiche wie bei der Printausgabe. Dafür bekommt man das Magazin komplett als PDF, Live-Book etc. und – der Vorteil gegenüber der Printausgabe: es gibt eine Backlist! Außerdem stehen zusätzlich ausgesuchte Stoffe aus "Comix" als separater Download zur Verfügung." – Klingt gut. Mal schauen ob das Bestellen klappt.
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"Aber das Schöne ist, dass unsere Autoren den Bucon als "ihr" Festival ansehen und das Event fleissig per Mundpropaganda, Social Networks, usw. in ihre Leserschaft tragen." – Ich kommentiere das nicht weiter, finde aber bemerkenswert dass seit 2007 die Besucherzahlen bei rund 300 Leuten liegen und dass in diesem Jahr eine vierte Programmschiene eingebaut werden musste. Wahrscheinlich eher aufgrund der zahlreichen Anfragen von Autoren. Hat natürlich nichts mit dem Effekt von Facebook und Twitter zu tun wie ich vermute, nein, das ist ja sowas von Unwichtig was Besucherzahlen anbelangt, gelle?
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"Fazit: Wer das Social Web in erster Linie als Privatperson nutzt, ist bei Facebook gut aufgehoben – sofern er sich ein paar Gedanken zum Thema "Privacy" macht. Wer wie ich an B2B Kommunikation interessiert ist – und mit seinem Privatleben explizit NICHT ins Web expandieren möchte – wird mit Twitter viel Spaß und Erfolg haben."
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"Optimistische Hunde freuen sich sogar noch über diese Widrigkeiten nach dem Motto: “Jeah, dieser Fehler passiert mir nun nicht noch einmal – da bin ich ja nochmal gimpflich davongekommen”, Pessimisten sehen sich bestätigt: “Habe ich mir doch gleich gedacht, dass das schiefgeht – wie immer…”" – Irgendwie passt das gerade ganz gut.
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"Es ist ein erstaunliches Geschäft, das die Lokalpolitik da betreibt: Für den scheinbar wichtigen Anschluss an die Welt werden die Sorgen und Bedürfnisse und Gelder der eigenen Bürger gerne ganz hinten angestellt. Aber keiner der durchrauschenden Weltbürger wird je dort kurz aussteigen, den Verantwortlichen die Hände schüttel und sagen: Danke für diesen schönen Bahnhof! Danke für die drei Minuten, die ich jetzt schneller durch Euer Kaff bin. Warum auch: Die wollten das genau so. Die Weltbürger, die der Likalfürst im Kopf hat, kommen nicht nach Stuttgart, um zu sagen: Endlich! Stuttgart! Sie kommen, um so schnell wie möglich wieder weg zu sein."
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Vorfreu… Von meinem iPhone gesendet …
links for 2010-10-12
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Morgenstimmung. Von meinem iPhone gesendet …
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"Gewinnspiele und Rabatte bieten, denn Geiz ist auch im Internet geil und Schnäppchen wecken schnell den prähistorischen Jäger in uns wieder auf.
Interaktion zwischen den Nutzern und mit Personen innerhalb des Unternehmens anregen, denn schließlich wird jede Marke durch die Philosophie und Eigenart seiner Mitarbeiter (und Kunden) geprägt.
Eine frische Selbstdarstellung des Unternehmens bieten, von der die Nutzer lernen und das Gefühl haben, daran zu partizipieren. Ein Fan interessiert sich immer auch für seine „Mannschaft“, darum wird er Fan." .- Und zu allen Punkten gehört überaschenderweise auch immer ein Dialog. Insofern: Natürlich ist Social-Media ein Dialogmedium. Selbst wenn der Punkt für die Nutzer in der Übersicht vielleicht nicht die Rolle spielt. Wobei ich das arg bezweifle. -
"Dieser Blog war gleichzeitig eine Reaktion auf die nordrhein-westfälische Medienlandschaft mit dem WAZ-Konzern im Zentrum, die als distanz- und kritiklos gegenüber der CDU-Landesregierung und -Landespartei wahrgenommen wurde."
Diskongruenzen
Ich reagiere ja nicht einfach so angesäuert, in dem Fall aber: Wie um alles in der Welt kann man denn feststellen, dass ich auf einen spät anrollenden Zug namens Web2.0 aufgesprungen bin? Sorry, das geht mir einfach nicht ein. Echt nicht.
Wo wart ihr denn bitteschön 2001 als ich nachweislich im Netbib-Blog die Urlaubsvertretung für Edlef übernahm und kurz danach mein eigenes Blog eröffnete? Wo wart ihr als Don Alphonso „Blogs“ verfasste? Wo war denn die SF-Fandomszene im Jahr 2007 als ich kurze Zeit Frazr benutzte – und mich damals sogar bei Lanu entschuldigte, schließlich war Frazr damals unangenehm aufgefallen? Als ihr noch Homepage mit drehenden Briefkästen hattet habe ich mir Gedanken über StudiVZ und SchülerVZ gemacht – im Wild Kingdom nämlich, damals im Jahr 2004. Damals habe ich allerdings nicht gesagt, dass das die einzige Allheilmethode wäre sondern habe nur darauf hingewiesen dass man gefälligst dahin gehen sollte wo die Nutzer sind.
Der erste bibliothekarische Podcast entstand auf meinen Vorschlag hin. Das NGC ist jetzt an die fünf Jahre alt wenn ich das richtig sehe – sicherlich war es nicht DAS erste SF-Blog in Deutschland, wenngleich ich das auch cool finden würde wenn, aber es war früh genug um Impulse zu setzen. Es war aber eines der ersten Blogs dessen RSS-Feed vom SF-Fan.de-Portal übernommen wurde. Prüh. Während der SFCD noch darüber debattierte ob man Typo3 für die Homepage nimmt und überhaupt und so hatte ich längst auf WordPress umgesattelt.
Richtig ist: Lange Zeit stand ich Twitter ablehnend gegenüber, ebenso wie Facebook und Mitglied bei StudiVZ war ich aus gewissen Gründen nie. Dafür habe ich früh Tumblr und Friendfeed entdeckt, Posterous und Amplify wohl früher genutzt als die Meisten.
Mir dann vorwerfen zu wollen, ich wäre auf einen spät anrollenden Zug aufgesprungen – das, meine Lieben, ist starker Tobak. Echt jetzt. Aber ich muss mir von euch nichts in dieser Hinsicht sagen lassen: Akzente. Traumzeit. Du2010. Macht das erstmal nach, dann reden wir weiter. (Schnaub…)



