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"Wie ich persönlich damit umgehe? Ich sehe soziale Netzwerke als meinen virtuellen Laden. [...] Ich spreche dort nie über persönliche Sachen – ich bleibe “Geschäftsfrau”. Ob facebook oder Xing: ich bin mir in jedem Moment bewusst, dass das, was ich preisgebe, wie bei “Big Brother” ist – Persönliches schreibe ich nur über E-Mails."
Monatsarchiv: Oktober 2010
links for 2010-10-29
links for 2010-10-27
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"Create a certain amount of expectations from your Page Members with content patterns or themes. These can be as overt as “Fan Friday” where users submit photos for a chance to be featured as the fan of the week, or a more low-key guideline that fan appreciation content will be posted on Friday." – The Willow Principle. Für alle momentan Unwissenden – Buffy wird im Free-TV auf Einsplus wiederholt. Alle Staffeln, alle Folgen.
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"Wieder untersuchten die Wissenschaftler die Gefühlslage der rachsüchtigen Teilnehmer auf einer Skala von 1 (unbefriedigt) bis 7 (extrem befriedigt). Dabei zeigte sich: Die Rächer waren hinterher im Schnitt 1,5 Punkte unzufriedener als jene Kontrollgruppe, der nie eine Chance zur Rache gegeben wurde. Der Grund: Selbst nachdem sich die Rächer vermeintlich Genugtuung verschafft hatten, dachten sie noch immer über ihren Peiniger nach, ärgerten sich über ihn und zweifelten daran, ob sie ihre Rechnung mit ihm auch wirklich beglichen hatten."
ARGEs Selbstbewußtsein

- Image via Wikipedia
Dass jemand sich nicht über seinen Sachbearbeiter bei der ARGE beschwert heißt ja nun nicht, dass dieser gut ist – das schoss mir auf dem Nachhauseweg durch den Kopf. Schließlich weiß ich nur all zu gut dass man nach einer gewissen Zeit die ARGE gerne als Allmächtig empfindet und man dann auch dazu neigt sich nicht zu beschweren, weil die am längeren Hebel sitzen…
Nachdem ich also in der sensationellen Zeit von 7 Minuten ein Gespräch mit der Teamleiterin hatte, Magen-Darm hätte mein Arbeitsvermittler, man habe auch die ganzen Termine verlegen müssen – nur mich nicht. Weil: Ich hätte ja an sie geschrieben.
Stimmt. Und das nächste Mal achte ich auch darauf, dass diese Schreiben nicht zufällig unfrankiert in die Post reingerät, so dass die arme ARGE nicht Nachporto zahlen muss… Manchmal bin ich ja auch sooo ein Dummerchen, nicht wahr?
Vielleicht hat die Tatsache, dass ich einen Zeugen mitnahm auch ein wenig mit der Kürze des Gesprächs zu tun. Jedenfalls: Mit meinen Anliegen weitergekommen bin ich nicht so ganz aber ich habe gezeigt, dass ich durchaus imstande bin zurückzufauchen wenn man mich anfaucht. Grrr!
Demnächst neuer Termin mit meinem Sachbearbeiter. Die Saga geht weiter…
links for 2010-10-26
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"Der Artikel hat die ein oder anderen guten Ansätze drin – diese aber a) zu wenig durchleuchtet b) einige wichtige Faktoren (z.B. Thema mobile) überhaupt nicht berücksichtigt und c) manches vielleicht richtig gemeint, aber falsch beschrieben. IMHO sind die 5% (egal wie ich sie auslege) schlichtweg falsch. Dass nicht alles bei Facebook genau analysierbar ist, ist klar. Aber manchmal hilft es auch nur mal ganz einfach aus Sicht des Durchschnitt-Users an die Sache herangehen und sich solche Aussagen und was das in absoluten Zahlen bedeutet mal genauer ansehen."
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"Aber es ist nicht, wie Niggemeier behauptet, von öffentlichem Interesse – auch wenn Niggemeier nachlegt und den Investigativen mimt. Es gibt daher keine Rechtfertigung, diese Erkenntnisse aus vertraulichen Daten pedantisch aufzuarbeiten und zu veröffentlichen. Trolle werden gelöscht, nicht geoutet."
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"Shelley Bernstein zeigte, wie sie im Brooklyn Museum in den letzten sechs Jahren mithilfe von Web 2.0 Menschen aktiv ins Museum einbindet und Exponate ergänzt. Eine beispielhafte Vorgehensweise auch für deutsche Museen! Marc van Bree betonte die Bedeutung einer Web 2.0-Strategie; 80 Prozent der Orchester, die Web 2.0 einsetzen, nutzen ihre Chancen bislang nicht, da sie lediglich herumexperimentieren."
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""Stefan Niggemeier, der ansonsten selbstverständlich störende Kommentare löscht, sperrt oder moderiert, machte im Falle “KND” von diesen Möglichkeiten allerdings keinen Gebrauch. Stattdessen jammert er lieber öffentlich und stellt sich als Opfer eines sinistren Trolls dar"
Gespräche über die ARGE Duisburg
Gestern beim Ruhrcrossing2010 im Unperfekthaus in Essen habe ich mich mit einer Bekannten über die ARGE in Duisburg ausgetauscht. Ich verrate jetzt nicht, welchen Beruf sie ausübt – es ist allerdings ein ärztlicher bei dem sie viel mit Menschen zu tun hat. Nach diesem Gespräch ist mein Abenteuer mit der ARGE bisher ja wirklich etwas, was man als Peanuts bezeichnen kann.
Natürlich werde ich auch nicht konkret über das Berichten was ich gehört habe, aber falls jemand bisher der Meinung war nur ich alleine hätte mit der ARGE Duisburg ein Problem, würde es sogar darauf anlegen mit denen im Clinch zu liegen – meine Bekannte hat eindeutig bestätigt, dass der Großteil der Sachbearbeiter bei der ARGE halt – sagen wir – manchmal gewisse Grenzen hat, was logischen Sachverstand betrifft. Manche. Nicht alle.
Aber die ARGE Duisburg hat keinen guten Ruf wenn es um das Thema Kunden, Fallbearbeitung, Management und logisches Verhalten geht. Logik und Sachverstand kann man generell kaum von der ARGE erwarten. Insofern – was ich momentan erlebe ist tatsächlich wohl der Normalfall.
Die Wiederkehr des F.H.
Früher habe ich gelächelt wenn Agatha Christies Miss Marple immer feststellte, dass gewisse Leute sich doch vom Verhalten her sehr gleichen. Jetzt kann ich die Erfahrungen nicht mehr so ganz abtun, denn genau so ein Typ wie der F. H. damals ist jetzt wieder in meinem Einflusskreis aufgetaucht. Anders aber als damals weiß ich jetzt, was ich zu tun habe. Aber tatsächlich gibt es manches Verhalten zweimal auf der Welt… Tja, so ist das halt. Glücklicherweise weiß ich ja wie man mit solchen Menschentypen umgeht. Insofern: Alles in Butter.
links for 2010-10-22
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Darf ich den kleinen Hinweis loswerden, dass dort per LINK auf MEINEN Stuttgart21-Artikel bei Xtranews verwiesen wird? Und jetzt kann man im Nachklapp mal beurteilen ob ich Recht hatte oder nicht…
Lieber Winfried Sobottka
Es ist nett, dass Sie mir irgendwie wohl vor längerer Zeit einen offenen Brief geschrieben haben. Ich lese gerne Briefe. Ich frage mich allerdings, was ich so rein persönlich mit dem längst bei Xtranews offline genommenen Artikel zu tun gehabt haben soll. Weder stehe ich als Verantwortlicher im Sinne des Pressegesetzes im Impressum der Seite, noch habe ich den Artikel geschrieben, noch kenne ich Sie persönlich. (Und wenn ich mir Ihre Homepage so ansehe möchte ich das auch nach Möglichkeit gar nicht. Also das persönliche Kennenlernen.)
Eine höfliche Bitte: Wenn Sie das nächste Mal wieder irgendwelche Sachen ins Internet stellen, schauen Sie doch mal vorher nach wer eventuell dafür verantwortlich ist, schreiben denen eine Email und warten erstmal ab. Ich habe jetzt davon abgesehen weil Sie zuerst mit dem Format des Offenen Briefes angefangen haben, deswegen kriegen Sie auch eine Antwort in dieser Form. Reichlich verspätet, aber immerhin. Jedenfalls: Ich kenne Sie nicht persönlich, ich habe den Artikel nicht geschrieben und in Sippenhaft nehmen lasse ich mich schon lange nicht.
Sie können weiterhin gerne Ihre Meinung kundtun, aber was Sie glauben oder zu glauben denken oder glauben wahrzunehmen ist allein Ihre Sache.
Gruß,
Spließ
Social Media Sprechstunde: Freitag, 22.10. im UPH ab 19:30
Die nächste Social-Media-Sprechstunde im Unperfekthaus Essen findet am Freitag, den 22.10. statt. Ab 19:30 Uhr stehe ich für Fragen und Einzelgespräche gerne zur Verfügung. Das Ganze ist noch kein angemeldetes Projekt, könnte aber eines werden wenn das Interesse groß ist, daher halte ich mich erstmal in der Nähe des Internetsofa-Raums auf. Der Mensch mit dem Netbook bin dann ich.
Warum ich die Bezeichnung Journalist für mich nicht in Anspruch nehme
Dass Journalist als Berufsbezeichnung in Deutschland nicht geschützt ist, weiß ich. Ich könnte also für meine Artikel mit Fug und Recht sagen sie seien journalistische Tätigkeiten. Für manchen Artikel bei Xtranews und für manches Video könnte das auch stimmen – aber damit würde ich meiner eigenen Selbsteinschätzung nicht Recht werden.
Sicherlich sind wir bei Xtranews auch ausdrücklich dem Pressekodex verpflichtet – Sorgfältigkeit gehört zum Handwerk natürlich dazu. Wenn allerdings ein Polizist auf einer Demo mir falsche Anwesenheitszahlen rausgibt kann ich das in dem Moment selbst nicht überprüfen. Vor allem dann nicht wenns ein Verantwortlicher war – dann ist die Zahlenangabe halt so wie sie ist und im Nachhinein vielleicht sogar falsch. Aber wenn ich für Xtranews schreibe und es ist keine Glosse oder ein Kommentar sondern ein Bericht, dann halte ich mich selbstverständlich an das journalistische Trichtermodell. Ich habe schließlich beim Campus-Radio mal Workshops zum Thema News gemacht, die Grundlagen halt – und Teilnehmer, die später bei der LfM NRW im Workshop waren haben mir später gesagt, dass meine Workshops eine gute Grundlage waren für das, was bei der LfM gelehrt wurde – letztendlich aber kochen alle nur mit Wasser.
Ich bin in erster Linie Texter. Manche sagen auch gerne, ich mache PR für die Firmen die mich bezahlen – und da sage ich dann: Stimmt. Und? Ich gebe es jedenfalls offen und ehrlich zu, dass ich Corporate Blogger für die Duisburger Philharmoniker bin, dass ich etliche Sachen auch in dieser Funktion als Corporate Blogger begleitet habe. Ebenso wie ich Blogger bei Evangelisch.de bin – wobei Evangelisch.de ja sowieso etwas Besonderes ist, weil die mich ausdrücklich als Blogger mit freier Meinungsäußerung und ironischer Feder gebucht haben. Was ich also bei Evangelisch.de schreibe ist auch wirklich das, was ich hier in diesem Blog schreiben würde. Was an der Funktion an sich schlecht sein soll verstehe ich nicht. Schlecht ist das, was die Telekom vor kurzem gemacht hat: Das Faken von Kommentaren für ihr Portal. Schlecht ist auch die Verbindung von bezahlter PR, die als offen und ehrlicher Journalismus daherkommt. Da gab es auch einen Mitarbeiter beim Campus-Radio, der sein Brötchen mit solchen Sachen verdiente übrigens. Wenn offen und ehrlich und transparent herüberkommt, dass man für jemanden arbeitet, dass dieser jemand halt gewisse Ziele hat und dass man auch mitunter zu gewissen Themen seine Schnauze halten muss – was ja auch interessant ist, es gibt Bibliotheken in den USA die zu Bushs Zeiten immer dokumentiert haben wenn das FBI NICHT bei ihnen zu Gast war – sehe ich da nicht das Problem.
Gut – ich bin Texter. Und ich bin Blogger.
Den Streit ob Blogger die besseren Journalisten sind – also, den habe ich schon 2001 mitverfolgen dürfen, 2004 nochmals – das ist ein Thema, das immer mal wieder gestellt wird. In der letzten Zeit vor allem haben die Zeitungsverlage Angst vor sinkenden Abonnements. Das könnte aber – und das begleite ich genauso kritisch bei Xtranews – auch mit der Tatsache haben, dass gewisse Konzerne mangelhafte Qualität abliefern. Und hier in Duisburg haben wir ein Duopol: WAZ und Rheinische Post. Wer mir erzählt, dass die immer Qualitätsjournalismus abliefern, der wird von mir ausgelacht. Was scheiße ist, darf man auch scheiße nennen. (Auch wenn jetzt vermutlich meine Bewerbung als Praktikant bei der WAZ – sollte ich ja tun – im Eimer ist.
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Was ich nicht habe ist eine Ausbildung als Journalist. Ich habe nicht die Bertelsmannschule besucht, nicht das RTL-Institut für den jungen, hungrigen Nachwuchs – ich und jung, hah – ich habe gewisse Grundlagen nicht, die mich befähigen würden direkt mich auf eine Jobanzeige als Journalist zu bewerben. Ich werde auch nicht Anstrengungen unternehmen um einen Presseausweis zu bekommen – ich bin als lokaler Texter so fest mit Duisburg verwurzelt, dass ich den nicht brauchen werde. Ich könnte, das ist als Alternative momentan im Gespräch, natürlich per Fernstudium Journalistik studieren. War ein Vorschlag die Tage, kann ich auch gerne nochmal der ARGE unterbreiten aber eigentlich ist ein anderes Fernstudium für mich besser geeignet.
Ich betrachte Journalisten generell immer als Kollegen. Erstmal unabhängig davon für welches Medium sie arbeiten. Ich mag allerdings die Vorgehensweise der WAZ bei einigen Sachen nicht, ebenso kann ich Artikel der RP nicht lesen ohne einen innerlichen Brechreiz zu bekommen – das liegt an der sehr CDU-nahen Einstellung des Blatts, Xtranews ist eher so die TAZ für Duisburg – und das werde ich, ob es nun meiner weiteren beruflichen Laufbahn dient oder nicht, auch immer schreiben. Offenes Visier ist besser als ein hinterhältiger Lanzenstoß in den Rücken. Zudem: Wenn mich die Leute nicht so haben wollen wie ich bin, dann war der Job auch nicht für mich bestimmt. Ich werde mich garantiert nicht verbiegen um ein Volontariat oder ähnliches zu bekommen.
Und es gibt halt auch Journalisten, die einen Mist zusammenschreiben, den ich nicht tolerien kann. Persönlich zumindest. Deswegen gibts hier im Blog auch ab und an kritischkonstruktive Bemerkungen. Sachliche Kritik halt. Ich gehe in der Regel auch nur ironisch auf Leute los, die mich mehrere Male genervt haben und die nicht mit mir arbeiten können oder möchten. Aber wer mich näher kennt wird das wissen.
Ansonsten: Nein, ich bin kein Journalist. Ich komme von der anderen Seite, ich bin Blogger, ich bin Texter, ich mache andere Dinge, die nicht unbedingt der klassische Journalist tut. Die Frage ist: Sollte er das nicht eigentlich längst tun was ich tue?



