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Ich halte mich normalerweise fern von Erzeugnissen des Springer-Verlags. Allerdings schrieb hier Stefan Laurin von den Ruhrbaronen mit, insofern vielleicht doch einen Blick wert. – Ach ja, dass ich mal zu einer "Elite" gehören würde wäre mir auch nie eingefallen.
Monatsarchiv: August 2010
links for 2010-08-09
links for 2010-08-06
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"Konsumenten, die auf Twitter sehr aktiv sind und den Kurznachrichtendienst täglich nutzen, haben dreimal mehr Einfluss auf die Online-Reputation einer Marke als durchschnittliche Konsumenten, hat das Unternehmen Exact Target mit der Befragung von 1500 Twitterern herausgefunden. "
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"Ein Veranstalter, der sich mit Händen und Füssen gegen gesetzliche Auflagen wehrt. Eine Stadtverwaltung, die zwar über die Unzulänglichkeiten der Planung mault, sie aber nicht verhindert. Ein Bewegungsmodell, das niemals hätte abgesegnet werden dürfen. Notfallpläne, die zwar gut gedacht sind, in der Praxis aber an mangelnder Professionalität und dem schieren Ansturm der Massen scheitern. Eine Polizei, die zwar im Vorfeld auf mehr Sicherheit gedrängt hat, am Tag selbst das Unglück aber auch nicht mehr verhindern konnte. Alles hatten sie alle gemein: Sie wollten diese Loveparade, unbedingt. Sie haben sie bekommen. Nun müssen sie sich den Vorwurf gefallen lassen, an der Tragödie mitschuldig zu sein. Alle."
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Soweit dann zum Thema Fortbildung…
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Auch Google gelingt halt nicht alles. Vielleicht mal ein Neustart demnächst – das Teil ist auch sehr unhandlich und unpraktisch.
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"Welch ein kruder Spaß: Die Frühsommer-Meningoenzephalitis ist eine Virus-Erkrankung die von Zecken übertragen wird. Immerhin führen 5 bis 10 Prozent der Infektionsfälle zur “echten” FSME-Erkrankung, die bleibende Schäden des Nervensystems hinterlassen und in seltenen Fällen auch tödlich verlaufen kann."
Sherlock: BBC in Bestform
Soldaten, Krieg, Gefechte – und ein Mann, der davon in einem kargen Zimmer aufwacht. Ein Veteran aus Afghanistan, der in London gestrandet ist, seit einiger Zeit in psychologischer Behandlung – und dessen Name John D. Watson ist. Das wäre nun nicht weiter ungewöhnlich – eine weitere Verfilmung von Sherlock Holmes halt, aber in diesem Falle irritierend: Das Setting. Denn „Sherlock“ spielt nicht im viktorianischen Zeitalter sondern in der Gegenwart.
Und auch sonst ist nicht alles so wie man es vielleicht von der ersten Zusammenkunft von Watson und Holmes gewöhnt ist – denn „A study in pink“ übernimmt nur einige Elemente des ersten Abenteuers von Sherlock Holmes und Doctor Watson. Die Serie ist auch ausdrücklich keine naturgetreue Verfilmung der Abenteuer der Beiden sondern basiert nur auf den Geschichten von Doyle. (Wer eine eher viktorianische, naturgetreuere ebenfalls gute Serie sehen möchte, dem empfehle ich die von 1984 mit Jeremy Brett.)
Allerdings orientieren sich Mark Gatiss und Steven Moffat – ja, die könnte man kennen, doch – sehr eng an Doyle. So wird man vielleicht etwas verunsichert, wenn Holmes in der ersten Folge eine Peitsche nimmt und den Rücken einer Leiche bearbeitet, aus wissenschaftlicher Neugier wann die Striemen zu sehen sein werden – tatsächlich aber erwähnt das Doyle in „A study in scarlet“ durchaus. Und wenn Holmes seine Briefpost mit einem Messer auf den Kamin festrammt, dann entspricht das – ebenso wie die Unordnung in der Bakerstreet 221b – genau der Vorlage. Ebenfalls seine Vorliebe SMS zu schicken, die moderne Form des Telegramms also.
Alleine das ist schon clever gemacht. Dazu kommt noch britischer Humor und zwei wunderbare Schauspieler: Martin Freeman als Watson und Benedict Cumberbatch als Holmes. Letzterer ist mir überhaupt nicht bisher aufgefallen, aber Historienstreifen wie „The other Boleyan girl“ sind nicht unbedingt meins und offenbar sind – natürlich – die Serien, in denen er bisher auftrat hier nie gelaufen. Nicht weiter überraschend. Als Holmes ist er einfach spitzenklasse: Arrogant, überkandidelt, unhöflich. Ein genialer Kotzbrocken halt. Sehr nah an der literarischen Vorlage also.
Martin Freeman dagegen könnte man eher kennen: Er war der Arthur Dent in der – unsäglichen – Neuverfilmung des Hitchhikers, war allerdings auch in „Hot Fuzz“ zu sehen und in „Shaun of the Dead“. Nicht zu vergessen „The Office“, bekanntlich die Vorlage für „Stromberg“. Als Watson ist er einerseits enorm hilflos teilweise, lässt sich in den Strudel der Ereignisse reinreißen, andererseits aber genießt er auch den Thrill der Ereignisse. Beide zusammen sind einfach wunderbar.
Vor allem beeindruckt auch der visuelle Stil der Serie – das fängt mit den Fake-Modell-Szenen an, geht über die Text-Visualisierung von SMS direkt im Bild, in der ersten Folge zumindest noch, weiter und ebenfalls in der ersten Folge werden die Details, die Holmes sieht, mit kleinen Texten versehen. In der zweiten Folge wird dann eher durch Nahaufnahmen in den Focus gerückt was an Details Holmes bemerkt. Beide Mittel funktionieren recht gut. Darüber hinaus spielt die Serie natürlich auch mit dem ganzen Holmes-Mythos. So wenn Watson meint: „Erzfeinde? Niemand hat im normalen Leben Erzfeinde.“
Und natürlich spielt auch ein gewisser Moriarty eine Rolle, der in der letzten Folge wohl aus dem Schatten treten wird. Bis die Serie hierzulande läuft dürfte es mal wieder Jahre dauern – ab dem 30. August gibts aber alle 3 Folgen plus Pilotfilm auf DVD und Blue-Ray. ARTE? Bitte kaufen!
(Wie immer hat die BBC übrigens auch virtuelles Marketing für die Serie geschaltet – so gibts das Blog von John Watson, das in der ersten Folge zu sehen ist tatsächlich, ebenso wie die Webseite The Science of Deduction. Aber ich denke, ich gönne euch den Spaß des Selberforschens.
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links for 2010-08-03
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Es gab mal eine Aktion, die einen Link von Blogs auf Spiegel-Online-Artikel als nicht förderlich bezeichnete. Ich habe mich mit Ausnahmen dran gehalten.
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Dass dieses tote Konzept der Zeitung für alles und jeden vielleicht der Grund dafür sein könnte, warum eben nicht mehr alles und jeder die Zeitung liest, ist schlichtweg nicht angekommen.
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Lässt man mal die Branchengrößen Springer und Spiegel außen vor, dann reduziert sich das Angebot der deutschen Verlage in Sachen iPad auf nahe Null.
BaBaSu: Late Piano Bar Video
Kleine Ausschnitt aus dem Programm mit Kai Schumacher und Herrn Pixtole. Ich habe meine Aufnahmen nicht veröffentlicht weil gewisse Komponisten halt noch nicht 70 Jahre tot sind und außerdem der Winkel der Aufnahmen auch nicht besonders – ähm – gerade ist.



