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Oh, sollten da Methan-Atmer vorhanden sein? Perry Rhodan, übernehmen Sie.
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Lesen!
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Glaub ich nicht.
Monatsarchiv: Juni 2010
links for 2010-06-07
links for 2010-06-05
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"Blogger nutzen die Möglichkeiten des Internets, die Freiheit des Internets um ihr Grundrecht auf freie Meinungsäußerung wahrzunehmen, sich einzumischen. Diese Stimme wird immer lauter. Als Ergänzung zum etablierten Journalismus. Und das ist auch gut so."
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Nein, ich sag nicht woran mich die Haltung des Schweißgeräts erinnert…
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"Und auch linke Aktivisten tragen ihren Anteil zu dem Israel-Hass bei. De Winter bezeichnet sie als “nützliche Idioten”, die glaubten, dass die Palästinenser die grössten Opfer der Welt seien, dass “es nichts Schlimmeres gebe, als deren Schicksal”. Das sei “natürlich Blödsinn”. Niemand verhungere in Gaza, betont er, “es verhungern Leute in Darfur, im Kongo und andernorts auf der Welt. Doch darum geht es diesen Leuten nicht. Fakten spielen keine Rolle.”
Sesame Street Archiv mit Marsianern
Jetzt erst entdeckt: Auf der amerikanischen Seite der Sesamstraßen-Macher kann man sich Videos angucken – sowohl von neue als auch alte Ausschnitte der US-Sendung. Einige Klassiker kennt man bestimmt: Die Folge wo Ernie ein Bad mit Regenschirm nimmt etwas. Lustig fand ich die 15 Minuten wo Texas Telly auf der Suche nach dem goldenen Dreieck des – ähm- Schicksals oder so ist.
Aber viel besser: Wenn ihr den obigen Link anklickt müsstet ihr auf der Übersichtsseite der Videos landen, die mit den Marsianern zu tun haben. Die kann man sich auch so anschauen ohne dass man viel Englisch können müsste. Seit einem gewissen Gruppengucken hat besonders der Clip mit dem Telefon Kultstatus erreicht. Mal schauen ob ich irgendwie den Klang auf mein Android bekomme – nicht vom Telefon. Von den Marsianern – Yipp, yipp, yipp, yipp, yipp…
links for 2010-06-04
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"Und auch linke Aktivisten tragen ihren Anteil zu dem Israel-Hass bei. De Winter bezeichnet sie als “nützliche Idioten”, die glaubten, dass die Palästinenser die grössten Opfer der Welt seien, dass “es nichts Schlimmeres gebe, als deren Schicksal”. Das sei “natürlich Blödsinn”. Niemand verhungere in Gaza, betont er, “es verhungern Leute in Darfur, im Kongo und andernorts auf der Welt. Doch darum geht es diesen Leuten nicht. Fakten spielen keine Rolle.”
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Hallo liebe Piraten? Hallo FoeBUD? Hallo ihr Lieben, die ihr immer so aufschreit wenn Google Daten sammelt – wenn der Staat die Daten von Google bekommt ist das in Ordnung oder wie?
links for 2010-06-03
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Wuff. Wuff. Wuff. Wuff. – Der Twitteraccount ist zwar auch vorhanden, aber abonniert den RSS-Feed, weil – ist dasselbe.
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Gnihihihi – Bild – Sixt – Werbung.
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Gnihihihi – Wallace-und-Gromit-Macher haben ein gar lustiges und feinsinnige Video über die Fliege und den Menschen, der sich davon ärgern lässt hergestellt. Sintemalen eine Lustbarkeit, die des Erwähnens würdig ist.
Das digitale Erstaunen der ARGE
Vor ungefähr zwei Wochen: Rückmeldung meinerseits an einem Donnerstag-Abend da meine Maßnahme zu Ende geht. Da ich davon ausging, sofort meinen Antrag abgeben zu können hatte ich drei Tage vorher aus dem Internet alles Relevante rausgesucht, im PDF ausgefüllt, ausgedruckt, kopiert – in Bestqualität natürlich – und unterschrieben. So stehe ich also an diesem Donnerstag vor dem Schalter der ARGE, dessen Nachnamensystem theoretisch offenbar für alle anderen Öffnungszeiten gilt – Buchstabe S dritter Schalter, Sp dann doch links, danke – aber offenbar nicht für Donnerstage. Da sitzt dann halt nur eine Dame am Schalter, die mich zu sich winkt.
Ich so: Erklär. Maßnahme. Und so. Voller Vorfreude hole ich dann den Antrag raus und will den abgeben. Die Dame schaut drüber: „Woher haben Sie den denn?“ – „Aus dem Internet.“ – „Schlecht.“ – Ich guck verdutzt, hake aber nicht weiter nach. Wenn man mit der ARGE zu tun hat verbietet sich das von selbst, das könnte nur zu weiteren Seltsamkeiten führen. Na schön. Dame gibt mir einen Termin für heutigen Mittwoch um 10:00.
Drei Tage vorher ist die Einladung – die an die alte Adresse ging obwohl die ARGE weiß, dass ich umgezogen bin, was sich heute auch nochmal in meinen Stammdaten bestätigte übrigens, aber wie gesagt, logisch denken sollte man bei denen nicht – dann dank Nachsendeantrag bei mir. Die Formulierung lässt mich schmunzeln: Ich solle doch im Wartebereich 360 vorsprechen. Vorsprechen tut man eigentlich nur vor Personen. Nicht vor Wartebereichen. Ich stelle mir vor wie ich vor dem Bereich stehe, Romeo und Julia aus der Tasche hole und einen Monolog des Paters Lorenzo intoniere – lasse das aber natürlich in der Realität bleiben.
Heute dann: Leistungsabteilung. Da kommt man ja nur noch rein wenn man einen Termin hat. Das heißt, wenn es ganz, ganz dringend ist und die einem das Geld sperren darf man vermutlich zwei Wochen warten… Jedenfalls ist der Mann nett und trägt nochmal meine Daten ein und als er meint, dass ich ja dann nochmal runter müsste um den Antrag abzuholen präsentiere ich ihm das ausgefüllte Exemplar. (Was ich natürlich nicht weggeworfen habe. Das hatte die Dame ja schon geraten: „Werfen Sie das nicht weg.“ Wie um alles in der Welt sehe ich aus? Ich habe ein Hemd, ein Sakko und Anzugshose an. Natürlich werfe ich wichtige Unterlagen in den Müll wenn ich sie noch brauchen könnte.) Ja, ich habe das aus dem Internet. Nein, ich habe die Kontoauszüge nicht mit und auch nicht die Lohnabrechnungen der letzten 6 Monate, weil ich nur die für 5 habe denn die für den 6. ist noch unterwegs. „Na ja, dann kriegen Sie unten nochmal den Antrag zum Ausfüllen, aber ich akzeptiere auch den hier.“
Tut mir leid, lieber Baum. Ich habe dich zweimal gefällt: Einmal wissentlich als ich das ausgefüllte Formular ausdruckte plus Kopien, das andere Mal unwissentlich als die ARGE mir das Ganze nochmal in die Hand drückte. Jetzt frage ich mich natürlich: Was erwartet die ARGE eigentlich, was man macht wenn sie einen per PDF-ausfüllbaren Antrag ins Netz stellt, auch noch dabeischreibt dass man sich die Unterlagen herunterladen kann? Dass wir Internetuser dann das Ganze als Ansichtsexemplar betrachten?
Eigentlich dachte ich ja ich würde es mir und den Sachbearbeitern leichter machen wenn ich das Ganze zu Hause im Vorhinein ausfülle – muss man sowieso tun. Aber anscheinend ist das bei der ARGE, deren Homepage sowieso ein Tritt in den Arsch ist wenn man mal die wichtigeren Dinge braucht, nicht so wichtig. Meine Steuern habe ich bis auf wenige Dinge elektronisch abgeliefert. Das digitale Erstaunen der ARGE allerdings bringt mich rasch wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Noch lustiger wird es wenn ich denen erkläre, was ich als Nebenjobs tue. Das mache ich nämlich erst das nächste Mal.
Ach ja – und ich habe jetzt den dritten neuen Jobfachmenschen seit anderhalb Jahren. Wie man Jobs vermitteln kann wenn man den Menschen alle Jahre neu kennenlernen muss ist mir ein Rätsel, aber vermutlich haben die mal wieder die Buchstaben in die Lostrommel geworfen und lustig aussortiert…
links for 2010-06-01
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Schon die ersten Sätze lassen mich fragen: Weiß der Mann, was er da schreibt? Qualitätsjournalisten werden immer mehr zu Qualitätskanaillen.
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Im gleichen Atemzug wird auf das günstige Abo hingewiesen, so dass der Verdacht naheliegt, die App und ihr hoher Preise dienen lediglich als Lockmittel für das digitale Abo.
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Audio-Slideshow – das ist eine nette Bezeichnung für Photos mit unterlegtem Audiofile.
Hinter dem Text verschwinden
Etwas über das ich in letzter Zeit häufiger mal nachdenke ist die Tatsache dass ich häufiger zu hören bekomme: „Also, den Namen habe ich schon mal gehört. Vom Blog, oder?“ Wobei mit dem Blog jetzt nicht dieses hier gemeint ist sondern halt andere. Tja, das ist halt so: Während Photographen häufiger wahrgenommen werden weil sie an unmöglichen Stellen
stehen und Photos machen sind Leute, die Texte schreiben – ich bin ja kein Journalist, wenn ich das hätte werden wollen säße ich vermutlich jetzt in der geschrumpfen Lokalredaktion des Westfälischen Anzeigers, ich weiß jetzt nicht ob die wirklich geschrumpft sind, aber anzunehmen ist das ja eh in der heutigen Zeit. Ich schweife ab, okay, zurück zum Kern.
Einen von mir geschriebenen Text wird man wohl leicht erkennen. Ich habe einen gewissen Duktus, nutze bestimmte Wörter, habe furchtbare Kommafehler drin – die entweder das Lektorat rausbügelt oder auch nicht
– und kurz gesagt einen gewissen Wiederkennungsstil. Insofern ist natürlich jeder Text den ich geschrieben habe irgendwie mir zuordbar. Bei meinen wenigen fiktiven Werken ist das eh der Fall.
Bei Artikeln von mir aber habe ich zumindest den Anspruch komplett hinterm Text zu verschwinden. Ich weiß nicht, ob ich das deutlich machen kann, ich kanns aber mal versuchen.
Meine Aufgabe ist in erster Linie die Weitergabe von Wissen – jedenfalls im Bereich der Berichterstattung. Nachrichtentexte sollen ja schön sachlich objektiv sein – was, wie jeder weiß, im Grunde ein Ding der Unmöglichkeit ist. Um wirklich objektiv zu berichten müsste man die Rolle eines Aliens einnehmen und selbst diese wäre subjektiv von anderen Werten geprägt. Das Ideal des Journalismus also – hehr, gut und wahr! zu berichten sollte man rasch vergessen. Man kann – und das ist das, was gelehrt wird – versuchen so objektiv wie möglich zu sein. Es ist allerdings immer nur eine Annäherung. Sich aber zu versuchen daran zu halten ist erstmal nicht verkehrt.
Wenn ich aber das tue, dann verschwindet in dem Fall das menschliche Ich aus dem Text. Meine persönlichen Werte und Überzeugungen lösen sich auf – was natürlich totaler Unsinn ist, aber wir sind ja immer noch theoretisch – und übrige bleibt allein eine Formulierungsmaschine, die Fakten in einen logischen Zusammenhang einordnet und das dann auch noch so, dass ein lesbarer Text übrigbleibt.
Ich schrieb schon, dass das Quatsch ist – Nachrichtenmacher sortieren die Welt für andere, sie wählen aus einer Flut von Überinformation der heutigen Zeit die Dinge aus, die relevant für ihr Publikum sein könnten. Der Kasus knaxus ist damit erreicht.
Google News wurde ja von Journalisten heftig angefeindet, weil es angeblich ja Einnahmen für sich verbucht die die Autoren bekommen sollten. Google News ist aber eigentlich das Idealbild, das man in der Literatur vermittelt bekommt. Google wertet Nachrichten automatisch aus – sicherlich greift es auf die Vorarbeit von Menschen zurück, womit der Kasus knaxus wieder erreicht ist – aber rein redaktionell läuft die Zusammenstellung der Startseite vollkommen automatisch ab. Total objektiv. Also so scheints zumindest, irgendwie werden die Artikel ja doch bewertet werden müssen und die Maßstäbe dafür – ebend: Die sichtbare menschliche Hand. Wer sich darüber beschwert dass Google News das Paradies des redaktionellen Journalismus ist … der hat natürlich ein bißchen Recht. Ein bißchen. Würden unsere Artikeltexte maschinengeneriert werden wären Zeitungen schon längst tot – und alles andere auch. Man braucht halt doch einen gewissen menschlichen Touch gerade weil Journalisten im besten Falle die Welt erklären können. Im schlechtesten versuchen sie einem einen billigen Kugelschreiber und ein Abo der Wahl zu verkaufen.
Bei Rezensionen ist es natürlich meine verdammte Pflicht und Schuldigkeit zu sagen was gut und schlecht ist. Das ist das Genre halt. Wenn ich schreibe, dass ich Ulysses zwar für einen tollen Roman aber leider für unlesbar halte, dann muss ich das nicht mit Fakten begründen – das ist halt meine Meinung. Hier scheint dann auch im Text mein Ich auf mit seinen Vorlieben und Abneigungen. Das Ich aber stellt sich ganz hinter den Text wenn es um andere Belange geht. Eher wenn es um Fakten geht. Oder um die Vermittlung von Wissen. Dann ist die Person eigentlich nicht mehr wahrnehmbar sondern allenfalls der Stil der Wissensvermittlung.
Meinung hat bei reinen Nachrichten nichts zu suchen. Dafür gibt es Blogs. Sie erzählen Geschichten. Genau das tue ich und gerade deswegen bezeichne ich mich nicht als Journalist – denn Journalisten vermitteln Fakten und selbst in Reportagen bleiben sie dicht am Kern des Guten, Schönen und Wahren dran. Eigene Meinung dann mal in der Kolumne. Ab und an vielleicht ein Kommentar oder eine Glosse. Dann kann man gerne seinen Stil heraushängen lassen. Beim Erzählen von Geschichten aber wenn diese stark um einen Wissensnucleus zentriert sind, wenn der Leser also auch noch Gewinn aus dem Text schöpfen soll ist man als Schreiber nur der Chronist, der allenfalls mal einige Bruchstücke erkennbar anordnet.
Es ist halt nicht so einfach zu erklären, ich hoffe aber das klargeworden ist, dass wenn man mich nicht sofort erkennt und ich mit dem Publikum verschmelze und völlig unscheinbar bin – dass ich dann meinen Job am Besten tue. Jedenfalls wenns um bestimmte Textsorten geht und daher ist das gar nicht so schlimm wenn man weder mich persönlich noch mein Bild kennt. Das ist nämlich das höchste Lob, was vergeben werden kann…


