Monatsarchiv: April 2010

Web@psst – ein Fluch in Kuba?

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Frank Fischer: „Die Zerstörung der Leipziger Stadtbibliothek im Jahr 2003″

Der Welttag des Buches ist zwar schon vorbei – nun, ich hatte wenigstens in der Arbeit eine Präsentation dazu ;-) – aber freie Ebooks kann man nicht genug auf dem Lesegerät der Wahl haben. (Nein, ich bade nicht die Fehler der ersten Generation von Apples iPad aus. Early Adopter – ja. Aber nicht bei Apple, danke. Wenn, dann hätte ich gerne den Sony Ebookreader mit Touchoberfläche. Sponsoren werden noch gesucht. *g*)

Wo war ich? Stimmt – bei freien Ebooks, die unter einer CC-Lizenz stehen. Der SuKulTur-Verlag hat damit keinerlei Probleme wie es aussieht, denn das 2005 erschienene Büchlein von Frank Fischer stand schon damals unter einer CC-Lizenz. Ich muss es wissen, ich habe das nämlich noch hier im Print liegen. Den dazugehörigen Podcast von mir finde ich leider zur Zeit nicht mehr – macht aber nichts, weil – aber psssttt…

Jedenfalls: Die Erzählung ist jetzt als PDF-Download verfügbar. (Vorsicht – PDF-Direkt-Link.) Und ja, man sollte sie lesen. Nicht nur als Mann vom Fach, aber auch. :-) Nähere Infos? Bitte umblättern…

(Und das neue Buch von Frank Fischer heißt „Die Südharzreise„…)

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Emails! Emails! OMG – Emails!

Cyclades  Mill
Image by Wolfgang Staudt via Flickr

Momentan sichte ich meine angestauten Emails. Wenn ich nicht jedem persönlich antworten sollte – was aufgrund der internen „Ich glaube, das ist jetzt nicht mehr so wichtig“-Skala durchaus sein könnte – nehmts nicht persönlich. In der letzten Zeit kam ich halt nur nicht dazu Mails zu beantworten. Nicht persönlich gemeint. Außerdem: Es gibt ja sowieso immer wieder Nachschub von euch, falls ich etwas Wichtiges übersehen haben sollte kriege ich das ja nochmal… Vermute ich stark.

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links for 2010-04-19


Ruhrbarone im Print

NEW YORK - MARCH 06:  A boy plays near the 'El...
Image by Getty Images via Daylife

Das Erste was einem beim Durchblättern des ersten Ruhrbarone-Magazins auffällt ist die Anlehnung des Layouts an bekannte Magazine, die vielleicht tatsächlich die selbe Zielgruppe erreichen wollen. So die Art wie die Artikel angekündigt werden – mit extragroßen Buchstaben – dann Querstriche als künstlerisches Element – viele Photos – und zu Beginn genau wie bei anderen Magazinen Listen mit kurzen Artikeln: Wo man gerne hingeht, was im Ruhrgebiet an Projekten nicht geklappt hat. Der Einfluss der Neon und anderer Lifestyle-Magazine ist da nicht fern.

Das ist ja auch zuerst nichts Schlechtes. Man kann das Rad nicht ständig neu erfinden, warum auch, die Zielgruppe muss ja auch angesprochen werden. Geht man nach dem Inhalt so ist die Zielgruppe offenbar jeder. Schließlich ist für jeden was dabei: Politikinteressierte werden die Reportagen über die LINKE in NRW mögen, wer Photostrecken mag wird auch reichlich bedient, Kunst und Kultur – die Wattenscheider Schule, deren Texte ich gerne lese. Das ganze Füllhorn des Blogs wurde also ausgegossen und in Printform gebracht. Herausgekommen ist dabei – ja, was eigentlich?

Ich blättere nochmal durch das Magazin, weil ich die Antwort auf diese Frage nicht geben kann. Ja, es ist ein Magazin. Es ist eines, was die Ruhrbarone unbedingt machen wollten weil ihnen etwas fehlte in der Medienlandschaft. Sicher, es ist kritisch, engagiert und voller Rechtschreibfehler – der Klartext-Verlag sollte doch Lektoren haben, oder? Klar ist die Geschichte über die LINKEN interessant – und Herr Dierkes dürfte nicht gerade amüsiert sein über gewisse Stellen, aber damit habe ich ja nichts zu tun. Das Magazin entspricht also, so taste ich mich langsam an die Antwort heran, genau meinen Erwartungen. Es ist also eine Spiegelung dessen, was man auch im Netz von den Baronen bekommt. Das ist doch gut, oder? Oder? Oder?

Ich schüttelte den Kopf. Ja, natürlich, die können schreiben. Das haben die ja mal gelernt, insofern ist die Qualität des Magazins eigentlich über allen Zweifel erhaben. Dennoch fehlt etwas und wüßte ich was, würde ich es niederschreiben – alleine ich vermag es nicht. Ich taste mich nochmals heran an dieses Magazin mit seinen Reportagen, seinen Kurztexten, seinem Tonfall…
Ist es das was mich stört? Der Tonfall?
Unsinn, den Stil kenne ich doch vom Blog her, was sollte ich denn da geändert haben. Sind ja teilweise auch die gleichen Texte wie im Blog, hier, dieser Blogtext über Blogs im Ruhrgebiet etwa. Da hat sich doch nichts geändert…

Oder doch? Ändern sich Texte wenn sie vorher im Blog eine recht intime Zielgruppe angsprochen haben und nun im Print erscheinen ohne dass diese Intimität gegeben ist? Der Magazin-Käufer wird nicht unbedingt das Blog kennen und nicht jeder Blogleser wird das Magazin kaufen. Die Ruhrbarone scheinen das im Vorwort zumindest doch irgendwie zu ahnen, wenn sie andeuten, dass manche Texte doch besser im Print erscheinen sollten. Ist es das, was mich irritiert? Dass auf einmal durch das Papier der Text eine andere Wertigkeit erhält? Aber das ist doch blanker Unsinn, eine NEON irritiert mich doch auch nicht. Oder DER FREITAG. Was spinnt sich mein Gehirn denn nur zusammen… Oder liege ich gar nicht so falsch?

Aber es gibt doch ganze Bücher in denen Blogtexte abgedruckt werden, was also irritiert mich so an diesem Magazin, dass ich schon knapp 530 Wörter bis hierhin damit verbracht habe herauszufinden warum mich das so irritiert? Wäre es nicht besser jetzt abzubrechen und zu sagen: „Gutes Magazin, kauft das, lohnt sich?“ Aber das geht nicht. Weil ich das nur teilweise so schreiben kann. Weil es nur die halbe Wahrheit wäre. Vielleicht finde ich es auch gar nicht heraus. Vielleicht muss man ja einfach auch mal eine leere Stelle leer sein lassen können und das schreiben. Und ich glaube, genau das werde ich auch tun müssen und deswegen kann ich an dieser Stelle weder ein freudiges „Das ist das Beste seit der Gutenbergbibel“ noch ein „Das ist das Schlimmste seit Jim Trash“ als Wertung abgeben. Ach Brecht, du und der zue Vorhang und die offenen Fragen…

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Internet geht, aber Festnetz immer noch nicht

LAS VEGAS - JANUARY 08:  A Linksys router is d...
Image by Getty Images via Daylife

Nach etlichen Versuchen geb ich es auf – selbst die schicke weiße Box aka NTB Splitter von meiner Telefonfirma die gestern kam und de mir heute ein Nachbar in die Hand drückte plus diverse dutzende Versuche mit Stecker hier, Stecker da, Splitter neu, Splitter alt, Telefon alt, Telefon neu, Telefon direkt in Router, Telefon direkt in die weiße Box … kurz: Ich hab immer noch kein Festnetz.

Ärgerlich.

Muss ich also nochmal hinschreiben, denn mit Hotlines setze ich mich nicht mehr auseinander und de Hotlinenummer vom Handy aus anzurufen ist mörderisch… Außerdem haben handschriftliche Beschwerdeschreiben eh etwas so schön altmodisch Ernstes.

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