Monatsarchiv: März 2010

Gorillapods: Stabil eigentlich

Ich musste mich heute von meinem Gorillapod-Stativ verabschieden. Seit Dienstag war das erste Mal, dass ich die Kamera wieder im professionellen Einsatz hatte. Auf dem Weg zurück zur Wohnung muss sich der untere Teil des Stativs gelöst haben und liegt jetzt vermutlich irgendwo auf der Königsallee rum. Bekanntlich hat man sich ja nicht die Mühe gemacht das Teil sorgfältig vom Träger abzuschrauben als man mich anging…

Kostet zwar nur um die 10 Euro, aber Geld ist Geld. Vor allem ärgert mich das, weil das Ergebnis der heutigen Arbeit offenbar durch das kaputte Stativ beeinträchtigt wurde – wer mein Video vom Karneval kennt, da stand ich inmitten von Menschen und hielt die Kamera mit dem Gorillapod hoch und dann mal mit dem unten vergleicht – normalerweise zittert das nicht so stark. Klar, Dacapo lebt ein wenig vom Live-Charakter – aber so live möchte ich persönlich das Ganze eigentlich nicht haben.

Wobei Gorillapods als Stativ eigentlich sehr, sehr belastbar sind. Wie geschrieben, seit Dienstag der erste professionelle Einsatz. Man möge daraus schließen was man mag…


links for 2010-03-20


Fast foolish flies – Break the silence

Gefällt mir – ebenso wie die Tatsache, dass der zum Download freigegeben wurde.


Ich bin manchmal einfach zu nett glaube ich, Herr Barth-Engelbarth

Update: Mit Verlaub, ein Bulo sind Sie nicht. Nun, kann keiner sagen Sie hätten nicht die Gelegenheit gehabt sich in Worten auszudrücken – wenn Sie das nicht können, kann ich Ihnen auch nicht helfen. PLONK.

Ich habe geschrieben, ich werde mich zu Herrn Dierkes nicht äußern – nun – Sie sind nicht Herr Dierkes, legen sich aber gerade mit mir an. Die eine Sache geht momentan nur mich und Sie etwas an, deswegen lassen wir die mal beiseite. Reden wir doch mal offen über gewisse Dinge, die bei Ihnen zu finden sind, so Behauptungen, die eventuell von der Meinungsfreiheit gedeckt sind – oder auch nicht. Ich weiß nicht ob die Ruhrbarone amused sind über Ihre Behauptungen, ich bin es nicht. Ich denke aber mal, wir können das jetzt hier an dieser Stelle öffentlich bereden – Sie haben ja damit angefangen also fechten wir es mal aus. Ach ja – ich habe natürlich einen Screenshot, bei Ihnen neigen Sätze ja gerne zu verschwinden, nicht wahr? Nur damit Sie wissen, dass ich nicht amüsiert bin. Und wenn ich nicht amüsiert bin, dann bin ich sauer. Das bin ich nicht oft, wissen Sie – ich glaube nämlich immer an das Gute im Menschen. Jedenfalls solange bis meine offensichtlichen Gesprächsangebote ignoriert werden. Schätzen Sie sich also glücklich: Ich möchte mit Ihnen reden. Es wird zwar vergeblich sein, aber okay. Fangen wir also an.

Die Meldung über Dierkes’ erfolgreiche Buchvorstellung in Duisburg ist einigen bezahlten oder ehrenamtlichen Strich-Blitzkriegs-Jungs und -Mädels und Nachkommen der Ruhrbarone der Harzburger Front so auf den Magen geschlagen, dass sie versucht haben, die Meldung zu tillen und es schien ihnen auch gelungen.

Ich stelle fest:  Ich bin nicht von den Ruhrbaronen dafür bezahlt worden bei der Veranstaltung zu sein wie Sie das so gerne implizieren möchten. Ich stelle fest: Ebenso arbeite ich nicht ehrenamtlich für die Ruhrbarone – was Sie vielleicht mal im Impressum auf der Seite der Baronskis nachlesen könnten wenn Sie wollten – ich habe dort noch nicht mal einen Gastkommentor verfaßt. Ich tauche nur öfters in deren Links auf, weil die Ruhrbarone und ich offenbar manchmal einer Meinung sind oder sie es dankenswerterweise für Wert befinden mich zu verlinken. Ich kommentiere dort ab und an. Aber mitarbeiten? Nein. A propos: Gucken Sie mal, SO sieht ein Impressum für ein Blog aus. So ungefähr sieht auch meins aus. Wie das bei IHNEN aussieht, weiß ich. Aber vielleicht sagt ja das Wort Telemediengesetz irgendwas. Nicht? Na dann googlen Sie mal. Oder lassen sich von ihren hilfreichen Genossen mal dabei freundlichst unterstützen, das geht sicherlich.

Was Sie mit dem Begriff Strich-Blitzkrieg-Junge meinen – das möchte ich gar nicht ergründen. Der Begriff des „Blitzkriegs“ aka „The blitz“ jedenfalls reicht schon um zu begreifen, dass Sie mich irgendwie in die deutsche Geschichte einreihen möchten. Dies ist amüsant – denn dann würden Sie mir unterstellen, ein Nazi zu sein. Einer, der von anderen auch noch bezahlt wird bzw. seinen Lebensunterhalt damit verdient von anderen bezahlt zu werden. Na ja, Goodwins Law würde an dieser Stelle die Debatte eh beenden, ich selber finde den Begriff äußerst amüsant. Doch. Vor allem wenn man meine politische Einstellung kennt, aber die sollten Sie kennen, nicht wahr?

Xtranews – was sie sicherlich als „Nachkomme der Ruhrbarone“ bezeichnen – fühlt sich glaube ich an dieser Stelle recht geschmeichelt mit den Ruhrbaronen auf eine Stufe gestellt zu werden. Insofern: Okay.

Harzburger Front – das musste ich dann aber mal nachschlagen, das war mir gar kein Begriff – aber damit reihen Sie mich ebenfalls in die Reihe der Nazis ein:

Die Harzburger Front war ein Bündnis antidemokratischer Nationalisten gegen das zweite Kabinett Brüning. Das Bündnis zwischen NSDAP, DNVP, Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten, Reichslandbund und dem Alldeutschen Verband trat nur bei einer Tagung in Erscheinung, die am 11. Oktober 1931 in Bad Harzburg stattfand.

Falls Sie aber denken, ich wäre nur eine einmalige Erscheinung irren Sie sich. Ich blogge länger als Sie. Wetten? (Tut mir leid, es läuft ja doch immer wieder auf Schwanzvergleiche hinaus… Kicher.)

Jetzt wirds aber sehr übel, denn Sie unterstellen unter anderem mir, dass ich mich strafbar gemacht hätte – wie anders soll ich das denn hier bitteschön verstehen, hmm?

dass sie versucht haben, die Meldung zu tillen und es schien ihnen auch gelungen.

Tilgen heißt das übrigens. Oder dachten Sie an Tilt? Ich stelle fest: Weder habe ich versucht bei Ihnen irgendwelche Hackermethoden anzuwenden, noch habe ich irgendwie die Meldung auf die Sie sich beziehen verschwinden lassen. Sie erwecken den Anschein als hätte ich oder jemand anderer dies gekonnt, bleiben Beweise aber schuldig. Entweder Sie haben BEWEISE oder Sie haben BEHAUPTUNGEN – erstere hätte ich liebend gerne gesehen. Wobei ich mich jetzt an das vergangene Jahr erinnere, da habe ich auch immer wieder versucht Belege für Behauptungen zu bekommen. Tja, raten Sie mal was passiert ist – richtig – es gab keine. Ich vermute, dass Sie auch keine haben. Aber nun: Hic Rhodus, hic salta!

Na ja – also bis zu diesem Absatz verstehe ich Sie ja noch. Was danach kommt nicht. Macht nichts. Ich muss nicht alles verstehen. Ich verstehe nur keinen Spaß wenn man mir Dinge vorwirft – öffentlich wohlgemerkt – die weder ich noch wohl die Ruhrbarone noch irgendeiner von den „NeuFaschisten“ begangen haben sollen – hinter denen Sie offenbar so folgere ich mal wieder irgendwelche geheimen und ominösen Auftraggeber vermuten, da passen Sie ja perfekt zu Herrn Dierkes, Gratulation! Ansonsten schließe ich mich Herrn Unkreativ an:

Dann stünden dort unbegründete Anschuldigungen. Gegen namentlich genannte. Und wisst Ihr, was ich machen würde, wenn ich wüsste, das ich das was da steht nicht gemacht habe – man mich dessen aber öffentlich beschuldigt?

Richtig. Strafantrag. Und oder Abmahnung mit Aufforderung zur Abgabe einer Unterlassungserklärung.

Ich bin manchmal wirklich zu nett, glaube ich…


Kellerschlüssel: Na das ging jetzt aber flott

Vorgestern kam die Nachricht, die Verwaltung des Hauses würde sich um das Kellerproblem kümmern – nachdem ich noch zweimal bei Mr. Minit war, beides mal allerdings vergeblich, immerhin bekam ich dann das Geld zurück – und heute waren dann die Schlüssel in meinem Briefkasten. Wunderbar!

Und wenn ich jetzt noch meine Nachbarin erwischen würde, könnte ich ihr ihren Kellerschlüssel wieder zurückgeben. Irgendwann werde ich mal da unten auch noch mal aufräumen, aber das hat Zeit. Vorerst habe ich alles Wichtige hier oben. :-)


Dierkes und ich: Der Rest ist Schweigen

Inviting
Image by M.V. Jantzen via Flickr

Alles, was ich zu dem Vorfall mit Herrn Dierkes zu sagen gehabt habe steht bei den Ruhrbaronen. Öffentlich möchte ich momentan zu diesen Dingen nicht Stellung nehmen.

Was natürlich niemanden daran hindern wird vermute ich mal hier im Archiv nach Munition gegen mich zu suchen. Schließlich haben Herr Dierkes und ich eine gemeinsame Geschichte, die fast genau ein Jahr her ist. Bitteschön, damit ihr euch nicht anstrengen müsst…

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links for 2010-03-17


The Parting of the Ways

Rose: You are tiny. I can see the whole of time and space. Every single atom of your existence, [hold up her hand, her eyes glow yellow] and I divide them. [all of the Daleks dissolve into dust]

links for 2010-03-16


Dinge, die in Duisburg verloren gehen

Mal ehrlich: Würdet ihr freiwillig in das Amtsblatt der Stadt Duisburg reinschauen? Dort, wo die ganzen offiziellen Bekanntmachungen drinstehen? Sowas wie welche Gräber momentan umgegraben werden können, was für Dinge in welchen Protokollen verbessert werden müssen, Ausschreibungen die nur Unternehmer interessieren – guckt sich kein Mensch an. Ist ja langweilig.

Und auch ich hätte auf das aktuelle Amtsblatt Nr. 9 keinen Blick geworfen wenn ich nicht eine Recherche gemacht hätte. Dabei ist mir dann die Erwähnung der Fundstücke in den einzelnen Bezirksämtern der Stadt aufgefallen – das ist wohl eine regelmäßige Einrichtung, schließlich könnte der Bürger ja mal nachfragen gehen ob im Fundbüro bestimmte Sachen gefunden wurden. Gut, wenn es um Schlüssel oder Portemonnaies geht ist das natürlich schwierig zu sagen wo das nun abgegeben worden sein könnte – bei anderen Dingen ist es aber sehr wahrscheinlich dass man sich dran erinnert.

In Hamborn zum Beispiel wurde im Monat Januar 1 Tasche mit Stofftieren + Kulturtasche mit Pampers abgegeben. Vater und Mutter mit dem Kleinen unterwegs, der Kinderwagen muss raus und reingeschoben werden, erleichtert lässt man die Pieselotten irgendwo fallen und ist froh, wenn man rasch wieder raus ist. Ich hoffe mal der oder die Kleine bekommt seine Stofftieren wieder, die Pampers kann man ja ersetzen. Das ist ja noch alltäglich.

Was man von einem Feuerlöscher nicht behaupten kann. Abgegeben wurde der in Homberg/Ruhrort/Baerl. Dass man kleine Dinge vergißt – klar, ich vergesse auch dauernd meine Regenschirme in der Bahn, aber die Dinger fallen halt auch selten auf. Aber ein Feuerlöscher? Groß – rot? Vor allem, wer vergißt denn sowas? Und wo?

Das Bezirksamt Mitte hat auch so Dinge, bei denen man sich fragt wie man die vergessen kann.. 1 Tüte von Ross-
mann – gut, hier ist eher die Frage ob das eine Plastiktüte ist oder eine Leinentasche und die Frage, warum man sowas überhaupt abgibt. Dann hätten wir noch 1 Heft mit Radierstift. 2 Windlichter – nach dem IKEA-Einkauf „vergessen“ weil die Dinger einem doch zu peinlich waren? 1 Blockflöte. Das ist allerdings hart, die Dinger sind teuer. 1 Haarverlängerung. Moment, wie bitte? Eine HAARverlängerung? Das ist so abstrus, dass mir da nichts mehr zu einfällt. Ach ja, ratet mal was ebenfalls abgegeben wurde. Richtig: Ein Feuerlöscher…


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